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Autor Archiv: Andreas Ostermann

Ministerpräsident Volker Bouffier: 1,2 Milliarden Euro für den Wohnungsbau in Hessen bis 2019

Geschrieben am 26. Januar 2017

 

Jahresauftaktveranstaltung der hessisch-thüringischen Bauwirtschaft

v.l.n.r.: Rainer von Borstel (Hauptgeschäftsführer Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V.), Andreas Ostermann (Vorsitzender Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure Frankfurt Rhein Main e.V.), György Varga (Vorsitzender Bauindustrieverband Hessen-Thüringen e.V.), Ministerpräsident Volker Bouffier, Frank Dittmar (Präsident Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V.), Dr. Burkhard Siebert (Hauptgeschäftsführer Bauindustrieverband Hessen-Thüringen e.V.)

 

 

Zum dritten Mal luden der Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V., der Bauindustrieverband Hessen-Thüringen e.V., der Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure Frankfurt Rhein Mai e.V. und der Verband Beratender Ingenieure zu einer gemeinsamen Jahresauftaktveranstaltung ein.

 

 

Frank Dittmar, Präsident des Verbandes baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V., begrüßte rund 300 Gäste aus Wirtschaft und Politik im Plenarsaal der Industrie- und Handelskammer Frankfurt und verwies auf die großen Erwartungen, mit der die Bauwirtschaft in das Jahr 2017 geht. „Wir rechnen mit einem Umsatzwachstum von 5 Prozent. Damit werden die baugewerblichen Umsätze mit 112 Mrd. Euro den höchsten Wert der vergangenen zwanzig Jahre erreichen. Wir gehen von einem Wachstum in allen Bausparten aus, wenn auch auf unterschiedlich hohem Niveau. Auch die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe wird um 10.000 wachsen. Allerdings habe der Beschäftigungsaufbau seine Grenzen, da sich die Gewinnung von Fachkräften schwierig gestalte.

 

György Varga, Vorsitzender des Bauindustrieverbandes Hessen-Thüringen e.V., betonte die enorme Bedeutung des Bauens für die Gesellschaft und die Kultur. Keine gesellschaftliche Herausforderung lasse sich ohne Bauwirtschaft lösen. Varga begrüßte den vom Bund initiierten Investitionshochlauf. „Und nun wird es Zeit, dass auch Länder und Kommunen dem Beispiel des Bundes folgen und investieren, denn die finanzpolitischen Voraussetzungen sind vorhanden. Und um die Aufgaben lösen zu können, bedarf es nicht nur der finanziellen Mittel: die Bauwirtschaft erwartet von der Verwaltung vernünftige und ausgereifte Planung und die Einstellung des dafür nötigen Fachpersonals.“ Das Gesetz der öffentlichen Auftragsvergabe müsse zudem überdacht werden: „Der niedrigste Anbieter erhält den Auftrag! – das kostet den Steuerzahler, der sehr häufig für Zeitverzögerungen und Pfusch aufkommen muss, im Endeffekt weit mehr, als wenn man von Anfang an den Besten und nicht den Billigsten genommen hätte“, erläuterte Varga. Die wichtigste Aufgabe allerdings sei: „Die Bauwirtschaft muss die Nachwuchsgewinnung vorantreiben. Bauen ist ein interessanter, aufregender und kreativer Job, der Bau bietet abwechslungsreiche und zukunftsträchtige Berufe, und beste Aufstiegs-, Karriereund Verdienstmöglichkeiten sowieso.“

 

„Die Menschen in unserem Land brauchen Wohnraum, Arbeit und eine funktionierende Infrastruktur. Zu all dem leistet die Bauwirtschaft einen entscheidenden Beitrag“, sagte der Hessische Ministerpräsident, Volker Bouffier, und führte aus: „Die größten Wachstumsimpulse gehen derzeit vom Wohnungsbaumarkt aus. Wohnraum wird weiter stark nachgefragt, insbesondere in den Ballungsräumen. Grund hierfür ist der Trend zur Urbanisierung, aber auch die gestiegene Bevölkerungszahl durch die Zuwanderung. In Hessen haben wir bereits wichtige Weichen gestellt. Dank einer Aufstockung der Fördermittel stehen von 2015 bis 2019 insgesamt 1,2 Milliarden Euro bereit, um bezahlbare Wohnungen zu bauen. Hiervon profitieren nicht nur Menschen mit geringem oder mittlerem Einkommen, sondern auch Studierende, Familien, Menschen mit Beeinträchtigungen oder Senioren.“

 

Andreas Ostermann vom Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure Frankfurt Rhein Main warnt davor, in der aktuellen Situation die Baustandards weiter zu erhöhen: „Bei der EnEV plädieren wir für eine Aussetzung. Der Schallschutz entwickelt sich zu einem neuen Kostentreiber und auch das Thema Barrierefreiheit muß pragmatischer angegangen werden.“ Vielmehr muß Qualität auf Basis der vorhandenen Baustandards eingefordert werden. Das geht nur mit fachlich qualifizierten Arbeitskräften. „Wir brauchen eine gesellschaftliche Wertschätzung der handwerklich Bauschaffenden. Diese Anerkennung zu erreichen ist unsere gemeinsame Aufgabe“.

 

 

Die gemeinsame Jahresauftaktveranstaltung soll den stetigen Austausch zwischen Bauwirtschaft und Politik fördern.

 

 

 

 

Bauindustrieverband Hessen-Thüringen e.V.

Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V.

Verband baugewerblicher Unternehmer Thüringen e.V.

Bund Deutscher Baumeister,
Architekten und Ingenieure

Frankfurt Rhein Main e.V.

Verband beratender Ingenieure e.V.

Grußwort – Jahresauftaktveranstaltung der hessisch-thüringischen Bauwirtschaft 2017

Geschrieben am 26. Januar 2017

 

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Bouffier,

sehr geehrter Herr Bürgermeister Zimmermann,

meine sehr verehrten Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

ja – es ist schon eine kleine Tradition, wenn sich zum dritten Mal in Folge die hessisch-thüringische Bauwirtschaft in Frankfurt zum Jahresauftakt trifft.

 

Wir sind alle gemeinsam überzeugt, daß wir die Bedeutung, die die Branche in der Wirtschaft hat, zusammen deutlicher vermitteln können – und das auch müssen.

 

Die Branche ist in den Fokus der Politik gerückt, weil sie wesentlich dazu beitragen kann, die Herausforderungen der Zeit zu lösen.

 

Die Aufgaben im Wohnungsbau zu meistern geht nur zusammen mit der Bauwirtschaft.
Die Infrastruktur erhalten – sie zu erneuern – ist notwendig und es geht nur zusammen mit der Bauwirtschaft.

 

Um die aktuellen Herausforderungen bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum meistern zu können, müssen viele Vorgaben für das Bauen auf den Prüfstand. Wir müssen aktiv Wohnungsbau attraktiver machen und ein investorenfreundliches Klima fördern.

 

Die Baustandards sind zu hoch.

 

Bei der EnEV plädieren wir für eine Aussetzung. Wir wollen weniger EnEV wagen.

 

Der Schallschutz entwickelt sich zu einem neuen Kostentreiber.
Wettstreitende VDI-Normung und DIN-Normung schaffen ein undurchsichtiges Regulierungsdickicht.

 

Und auch das Thema Barrierefreiheit macht das Bauen teuer. Hier brauchen wir sinnvollere, einfachere, allgemeingültigere Vorgaben. An das Thema traut sich aber niemand so richtig ran.

 

Die Novellierung der HBO steht bevor.

 

Wir müssen schauen, wie wir das Baurecht vereinfachen, Planungs- und Rechtssicherheit schaffen und die Kosten reduzieren können, um bezahlbares Wohnen zu ermöglichen.

Die Baustandards dürfen deshalb nicht weiter erhöht werden.

 

Vielmehr müssen wir Qualität auf Basis der vorhanden Baustandards einfordern.

 

Bei so manchem öffentlichen Auftrag, wo eben der Billigste den Zuschlag erhalten hat, ist die Abwesenheit von Qualität erlebbar.

 

Davon betroffen sind auch der Architekt und der die Baumaßnahme betreuende Ingenieur. Und nicht selten bleibt der Bauherr auf dem Schaden sitzen.

 

Wir wollen ein positives Image für die Branche.

 

Im August letzten Jahres noch war in der WELT zu lesen:

Flüchtlinge sollen die Personalnot auf dem Bau lindern helfen.

 

Und letztes Wochenende titelte Focus:

Ausbildung Baufirma: Einer von rund 100 Flüchtlingen noch in Qualifizierung.

Und meint die Bauunternehmensgruppe Günter Papenburg in Halle an der Saale, die vor einem Jahr den Schritt in die berufliche Qualifizierung von Flüchtlingen wagte und damit wenig Erfolg hatte.

 

Wer will den Schritt in eine Ausbildung am Bau wagen, wenn die öffentliche Meinung transportiert, daß das, was man am Bau braucht, in schnellen Qualifizierungskursen erreicht werden kann.

 

Wer will seine berufliche Existenz auf einen Bauberuf ausrichten, wenn scheinbar jeder das Handwerk im Schnellverfahren lernen kann?

 

Wir brauchen eine gesellschaftliche Wertschätzung der handwerklich Bauschaffenden. Diese Anerkennung zu erreichen ist unsere gemeinsame Aufgabe. Auch wir wollen mit Baugewerbe und Bauindustrie daran arbeiten.

 

Das ist unser gemeinsames Interesse.

 

 

Zum Schluß bleibt mir, Dank zu Sagen.

 

Vielen Dank, Herr Ministerpräsident, für Ihr Kommen und ihre Ausführungen zur hessischen Landespolitik.

 

Vielen Dank, Herr Bürgermeister Zimmermann, für Ihren Einblick in die Geheimnisse der Haushaltssanierung der Stadt Monheim am Rhein.

 

Ich bedanke mich auch sehr bei den mitveranstaltenden Verbänden, dem Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen und dem Bauindustrieverband Hessen Thüringen, hier namentlich bei Herrn Dr. Siebert, der dieses Jahr federführend die Organisation übernommen hat.

 

Und nicht zuletzt Ihnen allen vielen Dank für die Teilnahme an diesem 3. Jahresauftakt der hessisch-thüringischen Bauwirtschaft.

 

Ihnen allen eine gute Zeit

und uns zusammen ein gutes Baujahr 2017.

 

 

 

Dipl-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann

1.Vorsitzender BDB-Frankfurt Rhein Main e.V.

 

MITGLIED WERDEN

Geschrieben am 20. Januar 2017

 

Mitglied können werden:

Alle Architekten und im Bauwesen tätigen Ingenieure, die ein Studium an einer Universität, Fachhochschule oder einer vergleichbaren, staatlich anerkannten Hochschule abgeschlossen haben. Außerdem Studenten der Fachbereiche Architektur und Bauingenieurwesen.

 

Der jährliche Beitrag beträgt:

  • für Einzelmitglieder 190,- €
  • für Studenten 34,- €
  • für Jungabsolventen 95,- €

Der Bezug der db deutsche bauzeitung (db) sowie der md Interior Design Architecture ist im Mitgliedsbeitrag enthalten.

 

Aufnahmeantrag BDB (pdf, 201404)

 

 

Ich bin Mitglied im BDB, weil…

„…dieser bundesweit aufgestellte Verein der Bauschaffenden unsere Interessen medial und auf allen Ebenen der Politik vertritt. Der Verein treibt gesellschaftspolitisch wichtige Aufgaben wie Schaffung von Wohnraum und Entwicklungmöglichkeiten für die Gesamtwirtschaft voran. Darüberhinaus ist der BDB ein sehr effektives Weiterbildungs- und Kontaktnetzwerk. Die Mitgliedschaft im BDB hat mir persönlich schon sehr viel weitergeholfen, sei es durch neue Wissensimpulse wie auch durch Aufträge. Außerdem steigert die Mitgliedschaft in einem solchen Berufsständischem Verein die persönliche Reputation der Mitglieder werbewirksam. Gern werde ich auch weiter die Mitgliedschaft im BDB empfehlen, sie ist meines Erachtens sehr nutzbringend.“ : Dipl.-Ing. (TU) Wolfgang A. Hrycak, INGENIEUR BDB
Thomas M. Reimann
„…die Bauwirtschaft in unserem Land eine weiterhin tragende Säule der deutschen Volkswirtschaft ist. Mir wird diese Tatsache auf verschiedenen Ebenen oft ungenügend wahrgenommen; Abläufe aufgrund bürokratischer Hemmnisse werden unnötig verzögert. Daher engagiere ich mich in einer starken Organisation wie dem BDB, um die Interessen unserer Mitglieder und der mittelständischen Bauwirtschaft wahrnehmbar zu unterstützen.“ : Dipl.-Betriebswirt Thomas M. Reimann, Vorstandsvorsitzender der ALEA Hoch- und Industriebau AG, UNTERNEHMER BDB
„…hier Sachverstand auf Pragmatismus trifft. So läßt sich Kooperation gestalten.“ : Dipl.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann, INGENIEUR BDB
Jürgensen, Katharina
„…mir eine gute Interessenvertretung für meinen Beruf wichtig ist. Dazu stellt der BDB seinen Mitgliedern ein umfangreiches Netzwerk rund um die Baufamilie zur Verfügung, das vom Job bis zur Fortbildung keine Wünsche offen lässt.“ : BoA Katharina Jürgensen, ARCHITEKTIN BDB
16 Kletti, Dietmar (bearbeitet quadrat, web 150x150)_Kletti
„…die Mitglieder nicht nur aus Architekten bestehen, sondern auch Bauingenieure, Handwerksmeister und sogar Makler dem Netzwerk angehören.“ : Dipl.-Ing. Dietmar Kletti, ARCHITEKT BDB
„…nur ein starker Berufsverband mir garantiert, dass ich auch morgen noch unter adäquaten Rahmenbedingungen als Architekt arbeiten kann.“ : Dipl.-Ing. Carsten R. Kulbe, ARCHITEKT BDB
14_07 Erich Mehrl (web 150x150)
„…ich als vorwiegend mit Architekturaufnahmen beschäftigter Fotograf über die Veranstaltungen des BDB viele fachliche Informationen und aktuelle praktische Bezüge erhalte, die ich für meine Arbeit benötige.“ : Erich Mehrl, MITGLIED BDB
10_11_18 Flörchinger, Robert (bearbeitet quadrat, graustufe, web 150x150)
„…durch die interessanten Vorträge man immer auf dem neusten Stand im Berufsleben steht. Ich kann jedem der im Berufsleben steht nur raten, Mitglied zu werden. Hier erfährt man immer die neusten Informationen.“ : Robert Flörchinger, MITGLIED BDB
„…wir als Hersteller von Produkten für hochwertige und nachhaltige Freiflächen die fachliche Kompetenz der BDB-Mitglieder immer wieder gerne als Herausforderung für gemeinsame Projekte und unsere Produktentwicklung sehen. Eine fachgerechte Planung und Bauüberwachung durch Spezialisten, die sich durch das breite Spektrum hochkarätiger BDB-Seminare fortbilden, ist eine gute Basis für eine Partnerschaft und führt zu Referenzprojekten im Sinne unserer Qualitätsansprüche sowie der Baukultur.“ : Günter Laubinger, Prokorist der Fa. Rinn Beton- und Naturstein GmbH & Co. KG, MITGLIED BDB
13_03 Krohn, Sandra (bearbeitet quadrat, grautufe, web 150x150)_Krohn
„…der Berufsverband seine jungen Mitglieder bereits im Studium unterstützt und fördert. Der BDB hat meinen Werdegang stetig begleitet. Von dem guten Miteinander, den Fachgesprächen mit den Verbandskollegen und dem generellen Erfahrungsaustausch profitiere ich heute noch.“ : Dipl.-Ing. (FH) Sandra Krohn, ARCHITEKTIN BDB
Hellwich, Christiane
„…ich als Studentin durch Vorträge, Gespräche und Exkursionen Fachliches gelernt und erlebt habe, das für mich heute noch von Nutzen ist. Ich finde, daß junge Kollegen die Möglichkeiten des BDB nutzen sollten.“ : Ing. (grad.) Christiane Hellwich, INGENIEURIN BDB
16_03 Klein, Dorothee (bearbeitet quadrat, graustufe, web 150x150)_Klein
„…leidenschaftliche und kompetente Gespräche mit Bauschaffenden der unterschiedlichsten Fachrichtungen Raum geben für neue Netzwerke und Synergien und weil die angebotenen Seminare und Vorträge eine gute Grundlage zur beruflichen Wertschöpfung darstellen.“ : Dipl.-Ing. Dorothee Klein, ARCHITEKTIN BDB
16_05 LOGO WVB (bearbeitet quadrat, graustufe, web 150x150)_WVB
„…für mich als Geschäftsführer sowohl der Gütegemeinschaft Brandschutz im Ausbau e.V. GBA wie auch des Wirtschaftsverbandes Brandschutz e.V. WVB ist der Kontakt zu den Architekten besonders wichtig. Deshalb sind wir gern Mitglied im BDB und speziell im BDB-Frankfurt Rhein Main, da ich ja miterleben konnte, was vor Ort geleistet wird. Wir brauchen in der Hauptstadt Berlin die Bodenhaftung, den ständigen Kontakt zu unseren wichtigsten Partnern vor Ort. Und dazu zählen die Architekten. Zu dem beeindruckt mich die Leistung des BDB insbesondere in seinen Landesverbänden, wo praxisorientiert alle relevanten Probleme aufgegriffen und einer Lösung zugeführt werden.“ : WVB – Wirtschaftsverband Brandschutz e.V., Dr. Dr. h.c. Peter Spary, MITGLIED BDB
„…wir in diesem, als Hersteller bauchemischer Produkte die Möglichkeit haben, Fachthemen auf technisch hohem Niveau mit dessen Mitgliedern diskutieren zu können.“ : Mapei, MITGLIED BDB

Novellierung HBO – Es darf keine Verschärfungen geben

Geschrieben am 11. Januar 2017
Simone Zapke, Leiterin der Bauaufsicht Frankfurt (BAF), Leitende Magistratsdirektorin (zweite v.l.), Dipl.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann, 1.Vorsitzender BDB Frankfurt Rhein Main e.V. (erster v.r.), Architekt BDB Tobias Rösinger, Referat Baumeister (Projektentw./gewerbl. Arch.) BDB Frankfurt Rhein Main e.V. (zweiter v. r.), Dipl.-Ing. Architekt BDB Dietmar Kletti, Referat Architekten BDB Frankfurt Rhein Main e.V. (erster v.l.)

 

„Alles, was das Bauen teurer macht, muß außen vor bleiben bei der Novellierung der HBO. In der derzeitigen Situation weisen wir bei allen Stellungnahmen, die bei uns angefragt werden, stets auf eines hin: Es darf keine Verschärfungen geben.“ sagt Simone Zapke, Leiterin der Bauaufsicht Frankfurt im Gespräch mit dem BDB-Frankfurt Rhein Main e.V.

 

Das Vereinfachen des Baurechts ist auch das Ziel der Expertengruppe, die sich im BDB zusammengefunden hat, um mit Impulsen die Diskussion um die Novellierung der HBO anzuregen.

 

Den Fokus haben die Architekten der Arbeitsgruppe auf die bauaufsichtlich eingeführten Technischen Baubestimmungen gelegt:

Derzeit werden auch ohne neue Bauordnung immer wieder neue, zusätzliche Normen zu öffentlichem Baurecht. „Es ist überhaupt nicht erforderlich, in dem Maße das Baurecht auf Baubestimmungen auszuweiten, die nicht im regulären Gesetzgebungsverfahren legitimiert werden. Wir fordern, im Rahmen der Novellierung der HBO diesen Automatismus aus der HBO herauszunehmen.“ so Tobias Rösinger, Dipl.-Ing. Architekt BDB (Referat Baumeister, Projektentwickler/gewerbl. Architekten im BDB-Frankfurt Rhein Main e.V.). „Das macht das Bauen übersichtlicher, stetiger und kalkulierbarer – sowohl für den Planer als auch für den Bauherrn – und wäre ein echter Beitrag zur dringend notwendigen Kostensenkung beim Bauen.“

 

Weiterer Ansatzpunkt der Diskussion sind die Regelungen zu Sonderbauten. Hier ist vieles heute Standard, was aufgrund der Regelungen der HBO noch umfangreichen Prüfungen mit aufwendigen Gutachten unterzogen werden muß. Die Expertengruppe will hier in Kürze konkrete Vereinfachungsvorschläge benennen.

 

Der BDB wünscht sich auch eine offene, positive Debatte zur Dichte von Stadträumen. Die gründerzeitlichen Stadtviertel in Frankfurt sind lebenswert und stark nachgefragt. Bornheim, das Nordend oder Bockenheim sind zum Teil sehr dicht bebaut und gehören in Frankfurt zu den beliebtesten Wohnstandorten.

Zapke sieht hier interessante Ansatzpunkte für eine Diskussion: „Mit Regelungen zu urbanen Quartieren können entsprechende Strukturen auch in anderen Stadtteilen neu geschaffen werden.“

 

Einen konkreten Vorschlag zur Vereinfachung trägt Dipl.-Ing. Dietmar Kletti, Referat Architekten im BDB-Frankfurt Rhein Main e.V., vor: Die Unterschiedlichen Höhen für Umwehrungen, Fensterbrüstungen und Geländer ist nicht erforderlich: Hier könnte generell ein Meter als Höhe für Umwehrungen gelten.

 

Auch das Thema Barrierefreiheit soll neu diskutiert werden. Der Begriff Barrierefreiheit wird mittlerweile fast schon inflationär angewendet. Häufig kommt es bei den derzeitigen Vorgaben gerade im Wohnungsbau zu Zielkonflikten mit anderen Anforderungen, die das Bauen zumindest stark verteuern, oft aber gar nicht lösbar sind oder zu unsinnigen Situationen führen. Derzeit gibt die HBO bei Mehrfamilienhäusern vor, sämtliche Wohnungen eines Geschosses mit sehr hohen Anforderungen bezüglich Barrierefreiheit zu errichten. Daher ist es besser, in der Regel alle Wohnungen barrierefrei auszubilden, aber die diesbezüglichen Anforderungen auf ein vernünftiges Maß abzusenken. „Wir wollen diese Diskussion anregen und führen“, sagt Dipl.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann (1.Vorsitzender des BDB-Frankfurt Rhein Main e.V.). „Es gilt dabei, den Ausgleich der Interessen mit Augenmaß zu suchen.

 

„Als Bauaufsicht sind wir sehr an einem engen Austausch mit den Verbänden interessiert.“ sagt Zapke und will diesen fortsetzen: „Wir überlegen daher – unabhängig von der Novellierung der HBO – einen festen Gesprächsrahmen für den Meinungsaustausch mit den Verbänden zu installieren. Der BDB ist schon jetzt herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.“

 

 

BDB-HessenFrankfurt

Reimann: „Mehr Bauland ausweisen, Mietwohnungsmarkt deregulieren und Grunderwerbsteuer schrittweise senken!“

Geschrieben am 6. Januar 2017

 

Weiter steigende Immobilienpreise 2016
Reimann: „Mehr Bauland ausweisen, Mietwohnungsmarkt deregulieren und Grunderwerbsteuer schrittweise senken!“ // ZGGH-Trendmeldung alarmiert

 

Anlässlich der heutigen Trendmeldung der Zentralen Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen (ZGGH) zu weiter steigenden Immobilienpreisen hat die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) die Landes- und Kommunalpolitik zum Handeln aufgerufen, um den Anstieg der Haus- und Wohnungspreise sowie der Mieten zu dämpfen.

 

„Die Städte und Gemeinden sollten mehr Bauland ausweisen und es Investoren erleichtern, günstige Mietwohnungen zu schaffen, indem sie weniger Vorschriften machen. Die Landesregierung sollte sich im Bund für eine Deregulierung des Baurechts einsetzen, beispielsweise indem unsinnige Verschärfungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) rückgängig gemacht werden. Außerdem sollte sie in Hessen die Grunderwerbsteuer schrittweise senken!“, erklärte Thomas Reimann, stellvertretender Vorsitzender des VhU-Bauausschusses und Vorstandsvorsitzender des Bauunternehmens ALEA AG in Frankfurt am Main.

 

Hintergrund:
Laut ZGGH-Trendmeldung zogen die Immobilienpreise in Hessen im Jahr 2016 weiter an, insbesondere im Süden. Wohnbaugrundstücke haben sich in Südhessen seit 2011 von 280 Euro/m² auf 310 Euro/m² verteuert, freistehende Einfamilienhäuser von 276.000 Euro auf 325.000 Euro. Erstverkäufe von Eigentumswohnungen verteuerten sich von 3.000 Euro/m² auf 3.950 Euro/m².

In der nördlichen Landeshälfte stagnierten laut ZGGH die Durchschnittspreise für Wohnbaugrundstücke im Fünfjahresvergleich bei ungefähr 80 Euro/m². Die Preise für freistehende Einfamilienhäuser haben sich dort seit 2011 im Schnitt von 142.000 Euro auf 170.000 Euro erhöht, neugebaute Eigentumswohnungen haben sich von 2.200 Euro/m² auf 2.800 Euro/m² verteuert.

 

Zur Person:
Reimann, der auch Mitglied im Vorstand des BDB – BUND DEUTSCHER BAUMEISTER ARCHITEKTEN UND INGENIEURE FRANKFURT RHEIN MAIN E.V. ist, warnt seit Jahren vor steigenden Baukosten aufgrund der verschärften Energieeinsparverordnung EnEV und setzt sich nachhaltig für serielles Bauen ein.

 

VhU

auf ein WORT: Andreas Ostermann

Geschrieben am 21. Dezember 2016

 

Liebe Kolleginnen,
liebe Kollegen,

 

der BDB-Frankfurt Rhein Main macht  seinen Mitgliedern ein umfangreiches berufspolitisches Angebot zu einem preiswerten Beitragssatz zugänglich. Wir schaffen das mit engagierter ehrenamtlicher Arbeit und einem Blick für das Wesentliche.

 

Seitens des BDB-Bundesverbandes wird immer wieder der Wunsch an uns herangetragen, den Mitgliedsbeitrag für Einzelmitglieder auf 320 EUR zu erhöhen. Das wäre der Mitgliedsbeitrag für Sie als Einzelmitglied im BDB-Bundesverband.

 

Wir wollen aber unseren Mitgliedern auch weiter mit bezahlbarem Beitrag aktiver Partner für die Interessen der Bauschaffenden sein. Dem mit großer Mehrheit auf unserer Mitgliederversammlung 2016 angenommenen Antrag folgend haben wir daher den bestehenden Kooperationsvertrag mit dem BDB-Bundesverband gekündigt und wollen so einer baumeisterlichen Zusammenarbeit ein neues Fundament geben. Wir sind zuversichtlich, daß wir damit in eine positive Zukunft des BDB in Frankfurt und in Hessen gehen können.

 

Damit verbunden ist der Wechel des Mitgliedermagazins. Ab 2017 wird wieder die db deutsche bauzeitung (db) – Deutschlands älteste Architekturfachzeitschrift – das Mitgliedermagazin sein, welches Sie im Rahmen Ihrer Mitgliedschaft im BDB-Frankfurt erhalten.

Darüber hinaus haben wir in Verhandlungen mit dem Konradin Verlag erreicht, daß alle Mitglieder im BDB-Frankfurt zusätzlich die Zeitschrift md Interior Design Architecture erhalten. Wir wünschen Ihnen viel Freude mit unserem Angebot.

 

Viel Lob von Kollegen in Hessen

 

Im Rahmen der letzten Landesvorstandssitzung des BDB-Hessen haben wir angeregt über die Aktivitäten des BDB in Frankfurt gesprochen. Für unsere engagierte Verbandsarbeit erhalten wir viel Lob von den Kollegen.

Den Kollegen in Hessen wurde sogar seitens des stellv. Landesvorsitzenden des BDB-Hessen, Dipl.-Ing. Udo Raabe, empfohlen, dem BDB Frankfurt Rhein Main in Hessen beizutreten. Über die damit verbundene Anerkennung unserer intensiven berufspolitischen Arbeit freuen wir uns sehr und begrüßen natürlich jedes Neumitglied gerne in unseren Reihen.

 

Wir sind in diesem Sinne für ein gemeinsames Miteinander aller, die in Hessen sich dem baumeisterlichen Gedanken verpflichtet fühlen.

 

 

Mit kollegialem Gruß, Ihr
Dipl.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann

51. Frankfurter Bausachverständigentag – BDB war Kooperationspartner und Aussteller

Geschrieben am 25. November 2016

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Am 23. September 2016 nahm der BDB als Mitveranstalter am 51. Bausachverständigentag in den Tagungsräumlichkeiten der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt/Main teil. Tagungsthemen waren „Mängel und Schäden beim Wärmeschutz – Problempunkte und Sanierungen.“ Das Format des Bausachverständigentages wird organisiert vom RKW Kompetenzzentrum aus Eschborn und gefördert durch das Bundeswirtschaftsministerium.

 

Es ergaben sich zahlreiche Gespräche mit Interessenten, die sich zur Arbeit und zum Angebot des BDB erkundigten. Der Austausch mit den anderen Ausstellern führte zu neuen Kontakten, u.a. zur Ingenieurkammer Hessen. Die Verbandsdrucksachen wie Jahrbuch, Faltblätter und Ausgaben der DBZ wurden von den Bausachverständigen interessiert mitgenommen. Damit war das Ziel der Teilnahme des BDB bereits erreicht. Anerkennend äußerten sich die Bausachverständigen aus der Region über die BDB-Weiterbildungsveranstaltungen der Bezirksgruppe Gießen-Wetzlar.

 

Inhaltlich befasste sich der 51. Bausachverständigentag mit den komplexer werdenden Anforderungen an den Wärmeschutz und dem damit verbundenen Anstieg an Fehlerquellen beim energieeffizienten Bauen und Sanieren. MR Peter Rathert, Leiter des Referates Gebäude- und Anlagentechnik, technische Angelegenheiten im Bereich Energie und Bauen aus dem Bundesministerium für Umwelt. Naturschutz, Bauen und Reaktorsicherheit, legte dar, wie die EnEV 2016 wirtschaftlich und bauschadensfrei umzusetzen sei. Martin Giebeler sprach im Anschluss zu Luftdichtheit im Bestand samt Regelwerken, Anforderungen und erzielbarer Ergebnisse. Brandschutzplaner Reinhard Eberl-Pacan erläuterte den Brandschutz bei Wärmeverbundsystemen sowie das Brandverhalten von Baustoffen, Anforderungen an Fassaden, Zulassungen bei Dämmstoffen und deren Brandverhalten. Anschließend präsentierte Gregor A. Scheffler die Planung und Ausführung zur Innendämmung unter Bezugnahme auf den Mindestwärmeschutz, Wärmebrücken und den Feuchteschutz und Prof. Heinrich Wigger referierte zur energetischen Sanierung historisch bedeutsamer Gebäude. Abschließend diskutierte der Vizepräsident des Landgerichts Siegen/Wenden Dr. Mark Seibel anhand eines Beispielfalles die gerichtliche Leitung der Tätigkeit des Sachverständigen.

 

Der entsprechende Tagungsband „Mängel und Schäden beim Wärmeschutz“ (ISBN 978-3-8167-9726-5) ist seit November 2016 für den Preis von 34 Euro zu erhalten.

 

Der 52. Bausachverständigentag findet am 29. September 2017 statt.

 

BDB-Bund

EU-Kommission verklagt Deutschland wegen der HOAI vor dem Europäischen Gerichtshof – BDB kritisiert Attacke gegen die bewährte Honorarordnung aufs Schärfste

Geschrieben am 24. November 2016

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Überraschend und mit einer nicht nachvollziehbaren Begründung hat die EU-Kommission mitgeteilt, dass sie die Bundesrepublik Deutschland wegen der Aufrechterhaltung der verbindlichen Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) verklagen und den Europäischen Gerichtshof anrufen wird. Mit dem im Jahr 2015 eingeleiteten Vertragsverletzungsverfahren wegen der HOAI hatte die EU-Kommission für sich in Anspruch genommen, auch für die rein inländische Niederlassungsfreiheit zuständig zu sein. Aus Sicht der Kommission behindert die Honorarordnung die Niederlassungsfreiheit durch ihre verbindlichen Mindestsätze.

 

Diese Attacke aus Brüssel auf die HOAI als jahrzehntelangem bewährten Garanten für Qualität und Sicherheit beim Planen und Bauen wird von BDB-Präsident Hans Georg Wagner aufs Schärfste kritisiert: „Das Vorgehen der Kommission ist unverantwortlich und nicht ansatzweise nachvollziehbar. Sie will Qualität und Sicherheit für einen schrankenlosen Preiswettbewerb opfern. Architekten und Ingenieure modernisieren Häuser, planen Brücken und Schulen und haften für ihre Leistungen. Solche sensiblen Bereiche dürfen nicht ausschließlich dem Preiswettbewerb unterworfen werden! Die deutsche HOAI hat sich seit vielen Jahren bewährt. Sie garantiert höchste Qualität und sorgt für ein hohes Verbraucherschutzniveau. Solche gewachsenen Strukturen, die von großem Nutzen für den Verbraucher sind und Ideenreichtum und Innovationen fördern, müssen erhalten bleiben. Die Kommission verkennt vollkommen, dass es hier nicht um Wettbewerbsbeschränkungen, sondern um die Bewahrung eines notwendigen Maßes an Qualität geht.“

 

Die Tatsache, dass die Zahl der Architektenbüros in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen ist und nach Auskunft der Bundesarchitektenkammer bei mittlerweile über 41.000 liegt, macht aus Sicht des BDB bereits deutlich, dass die HOAI weder für Inländer noch für Ausländer ein Hindernis darstellt, um sich hier niederzulassen.

 

Der BDB wird sich auf allen Ebenen dafür einsetzen, die HOAI vor der Attacke aus Brüssel zu verteidigen und sie auch künftig als bewährtes Instrument für qualitätsvolles Planen und Bauen in Deutschland vollständig zu erhalten.

BDB-Bund

EU-Kommission beschließt Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland wegen der HOAI vor dem Europäischen Gerichtshof

Geschrieben am 18. November 2016

Im Rahmen ihres monatlichen Pakets zu Vertragsverletzungsverfahren hat die EU-Kommission am gestrigen Tag mitgeteilt, dass sie die Bundesrepublik Deutschland wegen der Aufrechterhaltung der verbindlichen Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) verklagt und den Europäischen Gerichtshof angerufen hat. Mit dem im Jahr 2015 eingeleiteten Vertragsverletzungsverfahren wegen der HOAI hatte die Kommission für sich in Anspruch genommen, auch für die rein inländische Niederlassungsfreiheit zuständig zu sein. Aus Sicht der Kommission behindert die Honorarordnung die Niederlassungsfreiheit durch ihre verbindlichen Mindestsätze. Gäbe es die Mindestsätze nicht, so die EU-Argumentation, würden sich mehr aus- und inländische Büros in Deutschland niederlassen. Dies komme der Wirtschaft und dem Wettbewerb zugute.

 

Der BDB hatte im Verbund mit den Kammern und den weiteren wichtigen Planerverbänden mit einer umfangreichen Argumentation die Bundesregierung von der Bedeutung der verbindlichen Honorarordnung insbesondere für die Qualität und damit den Verbraucherschutz überzeugt.

 

Mit dem Beschluss der EU-Kommission ist noch nicht die Klageeinreichung verbunden. Diese erfolgt erfahrungsgemäß ca. 1 – 3 Monate nach dem Klagebeschluss, so dass realistisch frühestens Anfang 2017 mit der Klageeinreichung gerechnet werden kann. Im Anschluss hat die Bundesregierung unter Federführung des Bundeswirtschaftsministeriums 2 Monate Zeit zur Klageerwiderung. Das Klageverfahren dauert abhängig von der Komplexität  des Verfahrens bis zu 24 Monate, so dass voraussichtlich in der ersten Hälfte 2019 mit einer Entscheidung des EuGH gerechnet werden kann.

 

Selbstverständlich werden Sie zu diesem zentralen Thema fortlaufend über die BDB-Medien auf dem Laufenden gehalten.

 

BDB-Bund

Förderpreise für innovative Ideen im Baugewerbe verliehen

Geschrieben am 16. November 2016

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Zum mittlerweile 33. Mal hat der Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V. (VbUH) seine Förderpreise für die jeweils besten Examensarbeiten in den Bereichen Architektur, Bauingenieurwesen und Bauwirtschaft vergeben. Zur Feierstunde im Haus der Wirtschaft in Frankfurt hatten sich zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik eingefunden.

 

„Mit dieser Auszeichnung wollen wir Studierende, die in besonderer Weise fachlich begabt sind, mit einem finanziellen Anreiz unterstützen und an die besonderen Anforderungen der Praxis heranführen“, erläuterte VbU-Präsident Frank Dittmar. Kostenbewusstes Planen und Bauen, bei gleichzeitig guter Qualität und anspruchsvoller Architektur seien dabei die Leitthemen der Förderpreise. Die erfolgreichen Absolventen der Hochschulen stellten die Führungskräfte dar, auf deren Fähigkeit zu innovativem Denken und praxisgerechten Lösungen es für die Zukunft des Baugewerbes entscheidend ankommen werde. Als ein Beispiel für praxisgerechte Innovation präsentierte ein Team der TU Dresden ihr mit dem bauma Innovationspreis ausgezeichnetes Projekt „ConPrint3D – 3D-Druck mit Beton wird das Bauverfahren der Zukunft!“.

 

Bei der Preisverleihung wurde mit einem Preisgeld von EUR 1.000,– die Siegerin in der Kategorie Architektur, Isabel Rosenbaum, von der Frankfurt University of Applied Sciences ausgezeichnet. Die Arbeit wurde von Prof. Jean Heemskerk und Dipl.-Ing. Dominik Wirtgen betreut. In ihrer Abschlussarbeit hatte sie Entwurf und Konstruktion eines Bürogebäudes für die Stadtwerke Heidelberg vertieft und verschiedene Bauweisen auf hervorragende Art und Weise verglichen. Platz 2 belegte Dominik Metz von der Hochschule Darmstadt für seine Arbeit eines imposanten Entwurfs zur sinnvollen Vernetzung von „Work und Life“ in einem Bürogebäude. Er erhielt EUR 750,–. Betreuende Professoren waren Lars Uwe Bleher und Alexander Reichel. Den 3. Platz und ein Preisgeld von EUR 500,– sicherte sich Patryk Brandt von der Frankfurt University of Applied Sciences. In seiner Arbeit demonstriert er virtuos, dass es eben nicht reicht, als Architekt eine anspruchsvolle Form zu entwerfen, sondern es in besonderer Weise darauf ankommt, sich mit der konstruktiven Umsetzung zu beschäftigen. Die Arbeit wurde ebenfalls von Prof. Jean Heemskerk und Dipl.-Ing. Dominik Wirtgen betreut.

 

In der Kategorie Bauingenieurwesen siegte Kristin Follmann von der Hochschule Darmstadt mit ihrer Arbeit „Anforderungen an die Verkehrsinfrastruktur der Zukunft in der Stadt Neu-Isenburg“. Betreut wurde die Arbeit von den Professoren Dr. Roland Weber und Dr. Klaus Habermehl. 2. Siegerin wurde Mona Wickert von der Universität Kassel, die sich mit dem in der Praxis überaus relevanten Thema der Ertüchtigung veralteter Trinkwasseranlagen befasste. Betreut wurde diese Arbeit von Prof. Dr. Peter Racky und Peter Machner. Den 3. Platz sicherte sich Mareike Stössel von der Technischen Hochschule Mittelhessen. Sie widmet sich in ihrer Arbeit einem der schwierigsten und gleichzeitig wirtschaftlich bedeutsamsten Bereiche der Bauabwicklung – der außergerichtlichen, im Optimal-Fall bauausführungsbegleitenden Streitschlichtung. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr. Katja Silbe.

 

Die Preise für die Kategorie Wirtschaft wurden in diesem Jahr wieder von der VHV-Versicherung gestiftet. Sieger wurde Henrik Etz von der Hochschule RheinMain, Betreuer der Arbeit war Prof. Dr.-Ing. Bernhard Griebel. Thema seiner Arbeit war eine „Analyse des Soll-Ist-Vergleiches eines Bauvorhabens anhand von Arbeitspaketen. Platz 2 ging an Daniela Di Palo von der Hochschule Darmstadt. Sie hatte sich mit der „Aufbauorganisation und Projektabläufen im mittelständischen Bauunternehmen unter Einbeziehung des technischen Controllings befasst. Die Arbeit wurde von Prof. Dr.-Ing. Axel Poweleit sowie Dipl.-Ing. Kai Uwe Vest-Winkler betreut. Der 3. Platz wurde gleich zweimal vergeben. Jeweils EUR 500,– Preisgeld erhielten Pascal Wurst von der Universität Kassel (Betreuer Univ.-Prof. Dr.-Ing. Peter Racky) und Kai Preußler von der Hochschule RheinMain (Betreuer Prof. Dr.-Ing. Bernhard Griebel).

 

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Alle Gewinner mit Michael Kollings (VHV) und Frank Dittmar (VbUH)

 

Neun Expertinnen und Experten aus Verbänden, Wissenschaft und Praxis bilden die unabhängige Preis-Jury des Wettbewerbs:
• Prof. Dr. Ing. Peter Böttcher, Fachgebiet Baubetrieb und Baumanagement, Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, Saarbrücken
• Dipl.-Ing. Karlheinz Brömer, Brömer & Sohn GmbH, Wiesbaden
• Dipl.-Ing. Architekt BDB Dietmar Bücher, Schlüsselfertiges Bauen, Idstein
• Prof. Dipl.-Ing. Jean Heemskerk BDA, Professur für Baukonstruktion, Entwerfen und Technischen Ausbau, Frankfurt University of Applied Sciences, Frankfurt am Main
• Dipl.-Ing. Roland Heese, VHV-Versicherungen, VHV Verbands- und Kooperationsmanagement Bau, Hannover
• Prof. Dr.-Ing. Michael Küchler, Professor für Bauschadenslehre, Bauen im Bestand, Hochschule Mainz
• Dipl. Ing. Architektin Petra Klein-Haardt, Teamleitung Bauaufsicht Frankfurt
• Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes und Vizepräsident des Verbandes baugewerblicher Unternehmer Hessen e. V.
• Dipl.-Ing. (FH) Andreas Ostermann, 1. Vorsitzender des Bundes Deutscher Baumeister, Architekten- und Ingenieure Frankfurt-Rhein-Main e.V.

 

Bilder ©Frank Kleefeldt

VbUH, Anna Dieckhöfer

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EIN FEST FÜR MARTIN WENTZ
Verleihung der Ehrenbaumeisterwürde
BAUMEISTER BDB h.c.
im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main

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