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Author Archives: Andreas Ostermann

100 Jahre Gemeinschaft der Bauschaffenden

Geschrieben am 30. August 2026


1926 – 2026 BDB-HESSENFRANKFURT



Alumni der Baugewerkeschule gründeten vor 100 Jahren die Vereinigung, die über die Jahre zum Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure Hessen Frankfurt e.V. geworden ist. Im Vordergrund standen die Gemeinschaft und der fachliche Austausch nach dem Absolvieren der Ausbildung.


Seit damals gab es immensen technischen Fortschritt. Der ursprünglich alle bauliche Belange umfassende Baumeister entwickelte sich in zwei eigen­ständige Fachbereiche weiter: Das Bauingenieurwesen und die Architektur.

Auch das Miteinander in Verbänden hat sich sehr geändert. Das Leben ist individueller geworden und Gesellschaft organisiert sich vielfältiger.

Was bleibt ist, daß Gemeinschaft entsteht, wenn das Verbindende Raum greift.

Dafür braucht es Möglichkeiten der Begegnung, die ein Verband schafft, und Dialog, der die Bereitschaft zum Erkenntnisgewinn in sich trägt. Denn:


„Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.“ – Wilhelm von Humboldt


Baustellenbesichtigungen: 2026 wurde das Projekt der Verlänger­ung der Stadtbahn U5 im Europaviertel vorgestellt 
Ehrenbaumeisterwürde BAUMEISTER BDB h.c.: 2025 wurde im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main der Titel an Prof. Dr. Martin Wentz verliehen.
Berufständische Vertretung in den Kammern: 2024 hat der BDB-HESSENFRANKFURT bei der Wahl zur Vertreterversammlung der Architektenkammer Hessen die zweitmeisten Stimmen erhalten. Das Bild zeigt unsere Kandidaten in den verschiedenen Wahlgruppen.  
Kooperation BDB: 2023 war der BDB-Leipzig in Frankfurt am Main zu Gast und die Kollegen haben vom Maintower die städtebauliche Entwicklung der Stadt ersehen können.
fachlicher Dialog: 2018 wurde mit dem BDB-HESSENFRANKFURT der Immotalk etabliert, der bis heute als Plattform in der Bau- und Immobilienwirtschaft besteht.
Nachwuchsförderung: 2018 wird die ‘Initiative Zukunft Fachkraft‘ aus der Taufe gehoben, die bis heute besteht
bauwirtschaftliche Interessenbündelung: 2015 hat die erste gemeinsame Jahresauftaktveranstaltung der hessischen Bauwirtschaft stattgefunden. Der BDB-HESSENFRANKFURT war Ideengeber für das Format.
Zusammenarbeit mit Branchenvertretern: 2014 ergreift der BDB-HESSENFRANKFURT in der Wohnungsfrage die Initiative und gründet die Initiative ‘Impulse für den Wohnungsbau – HESSEN‘
Studentenwettbewerbe: Das Bild zeigt die Besprechung der Wettbewerbsbeiträge zur Erweiterung der Klassikstadt Frankfurt 2015 mit Prof. Jean Heemskerk von der Frankfurt University of Applied Sciences
Der BDB-HESSENFRANKFURT sorgt für Elektromobilität in der Bundesgeschäftsstelle: Auf dem Baumeistertag in Münster 2013 wird im Beisein von Bundesminister Peter Altmaier und NRW-Minister Michael Groschek dem BDB-Präsidenten Hans Georg Wagner ein vollelektrisches Fahrzeug für den Dienstgebrauch überlassen.
BDB im DAM: 2004 starten die Führungen durch die aktuellen Ausstellungen im Deutschen Architektur Museum (DAM) mit Yorck Förster, die schnell einen festen interessierten Teilnehmerkreis haben
Verbandszeitung: 1994 wird die FBZ – Frankfurter Bauzeitung herausgegeben, die bis 2002 erscheint
Auslandskontakte: 1982 wird Jürgen Mahneke in Tel Aviv vom ersten Bürgermeister Yigal Griffel empfangen. 
Internationaler berufsständischer Austausch: Verschwisterung mit der französischen UNTEC Rhone,
hier Empfang 1982 im Rathaus von Lyon, (Conchonnet, Mahneke, Voutay, Voutay, Brunand, Brunand)
 
Werksbesichtigungen: Architekten und Ingenieure der BDB Bezirksgruppe Frankfurt erhalten Einblicke in die Produktionsabläufe (hier 1981 bei Villeroy & Boch in Mettlach). 
Bildungsreisen: Kapelle Notre-Dame-du-Haut de Ronchamp in Frankreich 1980; erbaut nach den Plänen des Architekten Le Cobusier in den Jahren 1950 bis 1955  
Orden Karneval der Baumeister Düsseldorf –
Beim Baumeisterkarneval in den Rhein-Terrassen im Februar 1959 an Theo Kullmann als
LV-Vorsitzenden verliehen
Fasching BDB Frankfurt 1956
Bundestagung: 1953 findet der Verbandstag in Frankfurt am Main statt, gesellschaftlicher Höhepunkt ist der Ball im Palmengarten, der danach in Frankfurt noch vielmals als Ball der Technik veranstaltet wird.
Wintersemester 1930/31
Die Staatsbauschule in Frankfurt am Nibelungenplatz vor der Zerstörung
Aufnahme aus den 30er Jahren
 
Schiff des Deutschen Bauschulbund A.H. zur Neueinweihung der Alten Brücke in Frankfurt am Main am 14. und 15. August 1926
Lastschiff mit Rüstholzlampen, von den Kollegen erbaut und mit Dieselmotor und Generator beleuchtet

Bauaufsicht MKK im Dialog: Wichtig ist der baufachliche Blick

Geschrieben am 21. August 2026
v.l.n.r.: Dipl.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann (1. Vorsitzender BDB-HESSENFRANKFURT), Architekt BDB Carsten Kulbe (2. Vorsitzender BDB-HESSENFRANKFURT), Steffen Schomburg (Leiter des Amt 63 -Planen, Bauen und Wohnen) und Andreas Lenz (stellvertretender Amtsleiter Amt 63 – Planen, Bauen und Wohnen und Leiter Bauaufsicht Main-Kinzig-Kreis )


‘Wir sind beide Ingenieure, keine Juristen – bei uns steht das Bauen im Vordergrund!‘ so die klare Ansage der beiden führenden Köpfe im Main-Kinzig-Kreis im Amt für Planen-Bauen-Wohnen und in der Bauaufsicht, Dipl.-Ing. Steffen Schomburg und Dipl.-Ing. Andreas Lenz. Die gesetzlichen Vorgaben müssen eingehalten werden. Aber es gibt unterschiedliche Blickwinkel, aus denen man Verwaltungsaufgaben bearbeiten kann. Im Main-Kinzig-Kreis werden diese mit baufachlichem Sachverstand angegangen. Und das führt zu guten Ergebnissen. Mit dem Gespräch in Gelnhausen setzt der BDB-HESSENFRANKFURT seinen Dialog mit den Bauaufsichten in Hessen fort.


Im Gespräch mit den Vorständen des BDB-HESSENFRANKFURT, Dipl.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann und Architekt BDB Carsten Kulbe, geben Schomburg und Lenz Einblicke in die aktuell besonderen Aufgabenstellungen in der Bauverwaltung. Schnell ist der digitale Bauantrag Thema. Hessen hatte sich, neben Berlin und Brandenburg gegen die bundeseinheitliche Umsetzung entschieden. Im Main-Kinzig-Kreis ist man bereits im Frühjahr des letzten Jahres auf das digitale Antragswesen umgestiegen. Seit dem Oktober 2025 werden Bauanträge nur noch digital entgegengenommen. Lenz und Schomburg bestätigen: Die Erfahrungen sind überwiegend positiv.


Lenz kommt schnell auch auf ein besonderes Projekt der Bauverwaltung im Main-Kinzig-Kreis zu sprechen: die automatisierte Faktenprüfung für ein Baugrundstück anhand von Umwelt- und Geodaten. Langfristig sollen alle baurechtlich relevanten Informationen zu einem Baugrundstück digital und an einer Stelle konzentriert abrufbar sein. Aktuell gibt es bereits den Quick-Check als unverbindliche Informationsquelle. Ein digitales Tool für Bauherrn in dem ebenfalls bauplanerische/baurechtliche Grundstücksinformationen für einfache Bauvorhaben dem Bürger kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Die Bauverwaltung Main-Kinzig-Kreis war auch hier mit Ideengeber und treibende Kraft. Das neue Projekt die standardisierte Faktenprüfungen unter Anwendung bewährter GIS-Vermessungsprinzipien ist eine Weiterentwicklung dieses Tools.


Wichtig ist Ostermann die Beratung der Architekten und Ingenieure seitens der Bauverwaltung. ‘Selbstverständlich führen wir gerne das persönliche Gespräch mit dem Planer und klären so vorab viel. Uns ist ein kompetenter Ansprechpartner wichtig. Aber wir können keine Planungsaufgaben übernehmen. Bei Bürgeranfragen empfehlen wir immer, für die Bauaufgabe einen Planer zu beauftragen. Das ist im Sinne einer schnellen, fachlichen Bearbeitung sinnvoll,‘ sagt Lenz.


Eine Kommunikation auf Augenhöhe führt dann auch bei schwierigeren Fällen zu Lösungen und es gelingt mit der entsprechenden Gesprächsbereitschaft den Weg zur Genehmigung aufzuzeigen. ‘Mit dem Baupacket 1 und dem von der Bundesregierung beschlossenen „Bauturbo“ sollte es doch auch ausreichend Möglichkeiten für schnelle und problemlose Verfahren geben‘, so Kulbe.


In diesem Zusammenhang rückte auch die Vollständigkeit der von den Planern eingereichten Unterlagen in den Fokus.
Meist seien die Unterlagen relativ komplett, doch es gäbe wohl auch einige schwarze Schafe, aus deren unvollständigen Unterlagen Nachforderungen entstünden, die die Verfahren unnötig in die Länge ziehen, erklärten beide Herren übereinstimmend.


Schwierig sei auch, daß bei einigen Gemeinden ein fachlich versierter Ansprechpartner fehle. Dort geht dann Zeit verloren, wenn Stellungnahmen des Öfteren verspätet, oder gar nicht eingehen. „Hier muss die Behörde oftmals nachhaken, damit es weitergeht oder auch städtebauliche Faux Pas verhindert werden“ so Lenz.


Zum Abschluß hebt Schomburg den eigenen Weg zur Fachkräftegewinnung hervor. Ganz nach dem Motto, daß derjenige, der Fachkräfte braucht, sie ausbilden muß, ist man seitens der Bauverwaltung im Main-Kinzig-Kreis eine Kooperation mit Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) eingegangen und bietet einen entsprechenden Studiengang an. Jungen Verwaltungsangestellte erhalten mit einer fachorientierten Ausbildung, verbunden mit einem dualen Studium mit den entsprechenden Schwerpunkten die Qualifikation für eine berufliche Laufbahn in der Bauverwaltung. Dies sichert langfristig die nötige Kompetenz für die Aufgaben im Amt.
„Vor dem Hintergrund, dass wir selbst ausbilden, haben wir in der Bauverwaltung bzgl. Nachwuchsfachkräfte keine Sorgen“, so Schomburg.


BDB-HESSENFRANKFURT

AKH: Arbeitsgruppe Büronachfolge kleine Büros

Geschrieben am 9. Juli 2026


Wichtige Info für unsere Mitglieder:
Neue Arbeitsgruppe bei der AKH zur Büronachfolge – gerade für kleinere Büros.


Zur letzten Vertreterversammlung der AKH hat der BDB Landesverband Hessen einen interessanten Antrag eingereicht, mit dem Auftrag an die Kammer:

Ein geeignetes Format dauerhaft einzurichten und zu pflegen, das dazu dient, Büroübergaben, gerade auch für kleinere Büros zu unterstützen!


Mit der Begründung (Zitat)

„Im Gegensatz zu größeren Büros, die ggfs. schon alleine durch Partnerschaften potentielle Nachfolgeregelungen treffen können, trifft dies für kleinere Büros in der Regel nicht zu. Der monetäre Wert einer längeren Büroexistenz, wie hoch dieser auch sein mag, entfällt für diese Büros vollständig und kann oft kein Bestandteil der Rentenplanung von Büroinhaber*innen.
Zudem ist es für die Büroinhaber*innen u.U. wichtig, ihr Büro aus verschiedenen Gründen in „gute Hände“ zu geben.
Andererseits ist es für junge Büros oder Kolleginnen und Kollegen ebenso schwierig, konkrete Ansprechpartner*innen für eine Büroübernahme zu finden.“


Da ich selbst ein kleines Architekturbüro, mit einem Schwerpunkt im Denkmalschutz führe (mit 2-3 Mitarbeitenden) hat mich dieses Thema auch persönlich angesprochen.

Nach Umfragen im Kreis von Kolleginnen und Kollegen (im Vorfeld der Vertreterversammlung) und nach Rücksprache, auch mit unserem Team aus der Vertreterversammlung, zeigte sich schnell, dass dieses Thema eine sehr große Zielgruppe betrifft und unbedingt verfolgt werden sollte.

Daher haben wir den Antrag – auch mit Redebeiträgen – tatkräftig unterstützt und dieser wurde angenommen!


Als erster Schritt wurde jetzt von der AKH eine Arbeitsgruppe eingerichtet, in der wir, vom BDB HESSENFRANKFURT direkt mit 2 Mitgliedern vertreten sind! (Elke Rühl und Martin Pletz)


Liebe Mitglieder, beteiligt euch gerne mit euren Beiträgen, Fragen und Anregungen an unserer Arbeit im Ausschuss, damit es zukünftig die Möglichkeit gibt, auch kleinere Büros erfolgreich in „neue Hände“ zu geben und damit unsere Arbeit weiterzutragen.

Damit geben wir auch jungen Kolleginnen und Kollegen eine Chance, ihre Zukunft in einem erfolgreichen kleinen Büro zu finden und dieses mit ihrem frischen Einsatz in die Zukunft zu führen.


Wir freuen uns auf eure Anregungen!

Für euer Team des BDB-HESSENFRANKFURT: aktiv in der Kammer!


Dipl.-Ing. Architektin BDB Elke Rühl
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit für den
BDB-HESSENFRANKFURT

BDB-HESSENFRANKFURT aktiv in der Kammer

Geschrieben am 12. Juni 2026



Eine vollgepackte Versammlung über 9 Stunden! forderte uns heraus, zeigte aber auch mit vielen komplexen Themen und Entscheidungen zu Architektur und Bauen, wie wichtig das Ehrenamt ist.


Für Dietmar Kletti, der leider aus der Vertreterversammlung ausgeschieden ist, stellte sich Stefan Weinel vor, sodass wir wieder mit 6 Mitgliedern des BDB-HESSENFRANKFURT in der AKH vertreten sind (5 in der Versammlung und weiterhin Tobias Rösinger im Vorstand)


Vorstellung Sascha Querbach


Nachwahlen zum Vorstand

Unseren Kandidaten für den Vorstand, Sascha Querbach konnten wir leider nicht durchbringen, er erreichte aber ein respektables Ergebnis und in der Stichwahl fiel die Entscheidung für die Vertreterin des BDIA, Pia Mogendorf die sich in Ihrer Rede auch für eine Öffnung der Kammer aussprach! Durchaus auch ein Thema, dass uns vom BDB-HESSENFRANKFURT beschäftigt!

An der Wahlurne


Rede des Präsidenten

Diese war in diesem Jahr kurzgefasst, dafür sollten sich mehrere Arbeitsgruppen, die sich zu den verschiedensten Themen gebildet hatten, die Ergebnisse ihrer Arbeit vorstellen. Damit wurde der Zeitrahmen der Versammlung leider wieder „gesprengt“, es gibt aber interessante Erkenntnisse aus den einzelnen Gruppen, über die wir zukünftig berichten können.
Sascha Querbach fragte im Nachgang zu Recht, nach wie solche Arbeitsgruppen zusammengestellt werden und forderte mehr Offenheit bei der Auswahl der Teilnehmenden ein.


Erfreulich war, dass wir am Nachmittag unsere beiden Anträge durchbringen konnten, zu den Themen:
– Architektenparkausweis (Martin Pletz) und zur
– Beschleunigung von Bauleitplanungs- und Genehmigungsverfahren in Hessen

Weiterhin unterstützen wir den Antrag des BDB LV Hessen zum Thema Büronachfolge
– Die Kammer soll ein geeignetes Format einrichten und dauerhaft pflegen, das dazu dient Büronachfolgen auch für kleinere Büros zu unterstützen.
mit Wortbeiträgen und werden diesen auch in einer Arbeitsgruppe vertreten!

Auf meine Nachfrage zu unserem Antrag aus dem letzten Jahr:
– Die Architektenkammer Hessen soll sich mit dem Image von uns Bauschaffenden auseinandersetzen und eine sog. Imagekampagne (geändert in Arbeitsgruppe) für unseren Berufsstand initiieren.

Uns wurde zugesagt, diese Umsetzung ins Protokoll aufzunehmen, wir bleiben dran!

Pausengespräche



Ehrenamt kann vieles bewegen, wir freuen uns über Interesse, Fragen und Anregungen!
Euer Team für die Vertreterversammlung der AKH



Elke Rühl
Dipl.-Ing. Architektin BDB
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit im
BDB-HESSENFRANKFURT

24. BDB Studentenförderpreis würdigt Arbeiten zum Thema ‚Mit dem Wasser planen und bauen‘

Geschrieben am 8. Juni 2026
Die Preisträgerinnen und Preisträger des BDB STFP 2026 (Foto: Gerlinde Wolf)


Im Rahmen des HCU x BDB-Dialogs 2026 in Hamburg hat der BDB die Preisträgerinnen und Preisträger der 24. Ausgabe seines Studentenförderpreises ausgezeichnet. Unter dem Thema „Mit dem Wasser planen und bauen“ würdigte der traditionsreiche Nachwuchswettbewerb herausragende Studienarbeiten aus Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur, Stadtplanung und Bauingenieurwesen.


Mehr als 150 Einreichungen von über 60 Universitäten und Hochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigen die hohe Relevanz des diesjährigen Themas. Die eingereichten Arbeiten setzten sich mit den Herausforderungen und Chancen des Bauens im Zeichen von Klimawandel, Wasserknappheit, Hochwasserschutz und neuen Infrastrukturen auseinander. Insgesamt vergab der BDB drei Preise, zwei Sonderpreise und zwei Anerkennungen. Der Förderpreis ist mit insgesamt 5.200 Euro dotiert.


Im Bereich Gebäude wurde Alicia Meier von der TU Delft für ihre Masterarbeit „Can Aigua“ ausgezeichnet. Ihr Entwurf eines Badehauses für Valldemossa auf Mallorca entwickelt eine architektonische Antwort auf zunehmende Wasserknappheit. Architektur wird darin als Schwamm verstanden: als System, das Wasser aufnimmt, speichert und in soziale, räumliche und ökologische Zusammenhänge einbindet.


Im Bereich Ingenieurbau/Konstruktion erhielt Luis Navarro Preuß von der Universität Innsbruck den BDB Studentenförderpreis 2026 für seine Diplomarbeit „SUFES – symbiotic urban floating energy storage“. Das Projekt entwirft eine schwimmende Energieinfrastruktur, die elektrische Energie durch veränderte Höhenlagen im Wasser speichert und damit neue Perspektiven auf Energie, Infrastruktur und urbane Wasserräume eröffnet.


Ebenfalls im Bereich Ingenieurbau/Konstruktion wurde Linus Starmann von der Technischen Universität Braunschweig mit einem Sonderpreis für seine Arbeit „boi breem 90.0“ ausgezeichnet. Sein experimenteller Entwurf einer schwimmenden Hafenboje als globaler Container-Umschlagplatz verbindet Fragen von Logistik, Automatisierung, Klimawandel und Geopolitik zu einem kritischen Zukunftsszenario.


Im Bereich Landschafts- und Städtebau erhielt Leonie Hartung von der Universität der Künste Berlin den Förderpreis für ihre Masterarbeit „The River and the Risk“. Die Arbeit untersucht Hochwasserschutz und räumliche Gestaltungsmöglichkeiten im Ahrtal nach der Hochwasserkatastrophe von 2021 und entwickelt auf Grundlage umfangreicher Vor-Ort-Recherchen fünf Zukunftsszenarien für das Tal.


Ein weiterer Sonderpreis ging an Enrico Bischoff von der TU Dresden für seine Bachelorarbeit „Wasser in der Stadt – eine akustische Annäherung“.


Anerkennungen erhielten Lisa Engel und Kristin Rodemann von der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe für „Schutz schafft Raum zum Leben: Gestaltung als Brücke statt Wasser als Grenze“ sowie Carmina Henzler Carrascal von der Universität der Künste Berlin für „Rosa Rohre – Eine Reaktivierung des Neuköllner Wasserturms“.


„Die ausgezeichneten Arbeiten zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig, kritisch und lösungsorientiert sich die junge Generation von Planerinnen und Planern mit dem Thema Wasser auseinandersetzt“, sagt BDB-Präsident Dipl.-Ing. Christoph Schild. „Sie machen deutlich, dass Wasser längst nicht mehr nur Randbedingung des Bauens ist, sondern ein zentraler Ausgangspunkt für die Gestaltung resilienter, nachhaltiger und lebenswerter Räume.“


BDB-Bund

Beschleunigung Bauleitplanungs- und Genehmigungsverfahren in Hessen – Antrag an die AKH Vertreterversammlung

Geschrieben am 23. Mai 2026



Die Beschleunigung von Bauleitplanungs- und Genehmigungsverfahren ist eine wesentliche Voraussetzung zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen im Wohnungsbau sowie in der Stadt- und Infrastrukturentwicklung.


Mit Initiativen auf Bundesebene, insbesondere im Zusammenhang mit dem sogenannten „Bauturbo“, wurden erste Maßnahmen zur Verkürzung von Verfahren auf den Weg gebracht. Deren Wirksamkeit hängt jedoch maßgeblich von der praktischen Umsetzung auf Ebene der Kommunen und Genehmigungsbehörden ab.


Darüber hinaus zeigt sich in der Praxis, dass insbesondere Bebauungsplanverfahren in vielen – gerade größeren – Kommunen häufig einen Zeitraum von fünf bis zehn Jahren in Anspruch nehmen. Diese Verfahrensdauern erschweren eine zeitgerechte Stadtentwicklung und stellen ein erhebliches Hemmnis für Investitionen und Projektentwicklungen dar. Für die planenden Berufe und ihre Bauherrschaften führt dies zu:

– verlängerten Verfahrensdauern
– steigenden Kosten und Risiken
– erschwerter Projektentwicklung
– verzögerter Realisierung dringend benötigten Wohnraums


Die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen kann vor diesem Hintergrund eine aktive und konstruktive Rolle einnehmen. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts verfügt sie über die notwendige fachliche Kompetenz und Praxisnähe, um den Dialog zwischen Planung, Verwaltung und Politik zu unterstützen und zur Weiterentwicklung effizienter Verfahrensabläufe beizutragen.


Ziel ist es, die vorhandenen Spielräume in der Praxis besser zu nutzen und die Verfahren insgesamt effizienter zu organisieren.



Die Vertreterversammlung der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen soll deshalb Vorstand und Geschäftsführung beauftragen,


1. Klare, aktive Positionierung
sich klar für die Beschleunigung von Bauleitplanungs-, Genehmigungs- und Verwaltungsverfahren zu positionieren und die entsprechenden Zielsetzungen auf Bundes- und Landesebene fachlich zu unterstützen.


2. Dialog mit Kommunen und Behörden
den Austausch mit kommunalen Spitzenverbänden, Städten, Gemeinden sowie Genehmigungsbehörden gezielt zu intensivieren, mit dem Ziel,
– die Nutzung bestehender Beschleunigungsinstrumente zu fördern und
– bestehende Hemmnisse in der Umsetzung zu identifizieren und konstruktiv zu adressieren.


3. Fachliche Unterstützung und Wissenstransfer
die Expertise der Architektenschaft und Stadtplanung aktiv in die Diskussion einzubringen und geeignete Formate zu entwickeln, insbesondere:
– Fachdialoge, Workshops und Leitfäden,
– Vermittlung von Best-Practice-Beispielen,
– Unterstützung bei der Anwendung neuer Verfahrensinstrumente


4. Fokus auf Effizienz und Digitalisierung
Impulse zur Vereinfachung, Standardisierung und Digitalisierung von Planungs- und Genehmigungsverfahren zu setzen und entsprechende Ansätze in die fachpolitische Diskussion einzubringen.


5. Berichtspflicht
der Vertreterversammlung regelmäßig über die eingeleiteten Maßnahmen, gewonnenen Erkenntnisse und erzielten Fortschritte zu berichten.



ARCHITEKT BDB Sascha Querbach
BDB-HESSENFRANKFURT

Dem Wohnungsbau verpflichtet: Themenfelder für Positionspapier festgelegt

Geschrieben am 14. Mai 2026


Der Zusammenschluß von 14 maßgebenden Akteuren der Bau- und Immobilienwirtschaft zur Initiative ‘Impulse für den Wohnungsbau – HESSEN‘ ist eine Plattform, wie es in dieser Art keine andere auf Landesebene gibt. Wenn zugleich Planer und ausführende Unternehmer, die Arbeitnehmerseite,  private und öffentliche Wohnungswirtschaft, sowie die Baustoffindustrie zusammenkommen, gibt es auch innerhalb der Branche Interessensunterschiede. Um so wesentlicher ist, worauf man sich als gemeinsame Positionspunkte einigen kann.


Etwas mehr als 10 Jahre nach dem letzten Positionspapier war der Wunsch insbesondere der neu hinzugekommenen Verbände, die Inhalte der aktuellen Diskussion im Wohnungsbau anzupassen. Ein erster Entwurf eines neuen Positionspapiers auf Basis einer ersten Abfrage im Umlaufverfahren war Grundlage für einen bereits im Vorfeld des Arbeitstermins begonnenen Dialogs. In guter Gesprächsatmosphäre haben im Sitzungstermin beim BFW in Frankfurt dann die anwesenden Vertreter der teilnehmenden Verbände und Institutionen sich auf die Themenfelder festgelegt, die nun in einem abschließendem Termin ausformuliert werden sollen.


Uneingeschränktes Einvernehmen bestand darin, daß es starke Impulse für den Wohnungsbau braucht. Die konjunkturellen Wahrheiten schlagen in unterschiedlicher Stärke und Schnelligkeit – aber doch unübersehbar – auf alle in der Bau- und Immobilienbranche durch. Es bestand auch Konsens, daß die Versorgung der Menschen mit Wohnungen wesentlich ist, um einen gesellschaftlichen Zusammenhalt nicht zu gefährden. Wohnen ist ein Grundbedürfnis. Der daraus resultierenden Aufgabenstellung fühlen sich alle in der Initiative ‘Impulse für den Wohnungsbau – HESSEN‘ verpflichtet.


Impulse für den Wohnungbau – HESSEN

Warum die generelle Forderung eines Abrissmoratoriums unehrlich ist

Geschrieben am 14. Mai 2026


Die Erhaltung von Gebäudestrukturen muss den gesamten Baube­stand umfassen. Jeder Abriss bedarf einer Genehmigung unter der Maßgabe des Gemeinwohls. Nicht der Erhalt von Gebäude­strukturen ist erklärungsbedürftig, sondern ihr Abriss.


Das ist – verkürzt zusammengefaßt – die aus vorwiegend akademischen Kreisen initiierte Forderung eines Abriss­moratoriums aus dem Jahr 2022, motiviert durch die Energie- und Klimakrise und gedacht als Antwort auf die Woh­nungs­frage. Es soll zudem ein Beitrag sein für die Wertschätzung von Pflege und Reparatur des Bestehenden in seinem ganzen baukulturellen und geschichtlichen Reichtum.


Entsprechende Gedanken prägen mittlerweile viele architektonische und städtebauliche Diskussionen – zumindest in ihrem akademischen Ansatz.
Es war daher keine Frage, daß auch beim Wettbewerb um das Matthäus­areal letztes Jahr der Erhalt der Kirche mit Ihrem Ikonischen Kirchturm in Mitten der Frankfurter Hochhäuser berücksichtigt werden sollte.
Anders als in der Fakultät Statik lernt jeder Architekturstudent beginnend mit dem ersten Stehgreif im akademischen Betrieb: Wer sich an die Aufgabenstellung hält, landet auf den Plätzen. Und so gewann auch hier der Entwurf, der Altar, Altarwandrelief, Fenster und Kreuz in den Neubau integriert und die Kirche abreißt. Für die Jury, der auch Unterstützende des Abbruchmoratoriums angehörten, reicht das wohl an Wertschätzung von Pflege und Reparatur des Bestehenden in seinem ganzen baukulturellen und geschichtlichen Reichtum.
Und da Abbruch mittlerweile erklärungsbedürftig ist, wurde von der evangelischen Kirche auch erklärt, warum nicht erhalten wird: „Das war mal so angedacht, aber die Dinge ändern sich nun mal im Laufe der Zeit.“


Bemerkenswert auch der Umgang mit dem Abriss der KWU-Türme am Kaiserlei. Es gibt großen Konsens, daß die jetzt dort vorgesehene Projektierung eine gute städtebauliche Lösung ist. Ein Problem ist der Abriss nicht. Er findet sich nicht mal im Abriss-Atlas, der Abrissmaß­nahmen in Deutschland erfassen soll und auf den seitens des Abriss­moratoriums verwiesen wird. Problematisiert wird im Abriss-Atlas in Offen­bach alleinig nur das 4-stöckige Haus Frankfurter Straße 76-82.


Die Liste kann beliebig verlängert werden: Der Abriß des Klinikgebäudes Frankfurt-Höchst wird nicht groß bzgl. grauer Energie diskutiert. Es entsteht ja was Besseres. Das reicht als Erklärung.
Und wenn die Frankfurter Sparkasse weichen soll, weil das Schauspiel an der Stelle sich dann in eine Kulturmeile einreiht, dann steht auch da die gespeicherte graue Energie im Gebäudebestand nicht auf der Agenda.


Wird das Klimaargument so selektiv herangezogen wie zu beobachten, verliert es zwangsläufig an Glaubwürdigkeit und damit auch an Bedeutung.


Tatsächlich ist aber auch nicht Abriss an sich das Problem, sondern die fehlende Kreislaufwirtschaft und die Deklaration des Abbruchmaterials als Abfall. Hier muss angesetzt werde. Abbruchmaterial muß viel stärker in den Baukreislauf zurück. Es ist aber gerade die öffentliche Hand, die überwiegend noch Primärbaustoffe ausschreibt und nicht grundsätzlich Recyclingbaustoffe fordert. Das beim Gebäudeabriss gewonnene Material muß zurück in den Kreislauf der Baustoffhersteller.


Stadtentwicklung braucht Neuordnung. Bedarfe ändern sich, die Gesellschaft ändert sich und damit auch die Architektur und die Stadtgestalt. Den Status Quo dauerhaft einfrieren zu wollen, wird nicht funktionieren. Ein Abrissverbot führt gesellschaftlich und gestalterisch und städtebaulich in die Sackgasse.


Das Wesen eines Moratoriums ist es, dass es auf Zeit gilt. Die Initiatoren des Abrissmoratoriums von 2022 hatten keinen Ablauf vorgegeben. In Hessen hat der Gesetzgeber gemeinsam mit Verbänden und Kammern eine Antwort gefunden: Seit der HBO-Novelle vom Oktober 2025 ist Abriss genehmigungsfrei.



Dipl.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann
BAUMEISTER DIALOG

Einführung eines Architekten-Parkausweis – Antrag an die AKH Vertreterversammlung

Geschrieben am 13. Mai 2026



Für die Handwerker in der Region Rhein-Main Region und anderen Regionen in Hessen gibt es einen „Handwerker-Parkausweis“. Für die bauleitenden Architekten gibt es keine vergleichbare Regelung. Gerade bei innerstädtischen Baustellen in Ballungszentren gibt es für den Bauleiter einen großen Zeitverlust, wenn zuerst ein Parkhaus angefahren werden muss damit der PKW ordnungsgemäß geparkt werden kann. Auch hier gilt: Zeit ist Geld! Diese hier verbrauchte Zeit muss natürlich in den Projektkosten erfasst werden. Eine gute Maßnahme zu Kostenreduzierung damit preiswerter gebaut werden kann wäre die Einführung eines „Architekten-Parkausweises“. Der Architekten-Parkausweis für die Region Frankfurt RheinMain sollte in Form einer vereinheitlichten Ausnahmegenehmigung gemäß § 46 Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) erteilt werden.

Der Architekten-Parkausweis sollte beispielhaft für das Rhein-Main Gebiet den gleichen Geltungsbereich wie der Handwerker-Parkausweis haben und zwar in den Städten


– Aschaffenburg
– Bad Homburg v. d. Höhe
– Darmstadt
– Frankfurt am Main
– Hanau
– Mainz
– Offenbach am Main
– Rüsselsheim
– Wiesbaden
– Worms

 
und den Städten und Gemeinden in den Kreisen


– Alzey-Worms
– Aschaffenburg
– Bad Kissingen
– Bergstraße
– Darmstadt-Dieburg
– Fulda
– Groß-Gerau
– Hochtaunus
– Main-Kinzig
– Main-Taunus
– Mainz-Bingen (ohne Stadt Bingen)
– Miltenberg
– Odenwaldkreis
– Offenbach
– Rheingau-Taunus
– Vogelsberg
– Wetterau


Wir möchten den Vorstand der Architekten- und Stadtplanerkammer bitten, für ganz Hessen mit den zuständigen Genehmigungsbehörden die entsprechenden Verhandlungen aufzunehmen, so dass auch den Architekten eine solche Zeit und damit kostensparende Möglichkeit des Parkens gestattet wird. Durch diese Maßnahme kann ein kleiner Beitrag zur Baukostensenkung geleistet werden.



ARCHITEKT BDB Martin Pletz
BDB-HESSENFRANKFURT

auf ein WORT: Sascha Querbach

Geschrieben am 3. Mai 2026



Damit gute Architektur auch gebaut wird – meine Kandidatur für den Vorstand der Architektenkammer Hessen


Die Rahmenbedingungen für unseren Berufsstand verändern sich rasant. Steigende Anforderungen, zunehmende Komplexität und ein hoher Regulierungsgrad prägen den Alltag über alle Bereiche des Planens und Bauens hinweg. Gleichzeitig entfernen sich viele Vorgaben zunehmend von der praktischen Umsetzbarkeit. Gerade deshalb braucht es in Zeiten vielfältiger Herausforderungen eine Architektenkammer, die Orientierung gibt, Anforderungen in ein tragfähiges Verhältnis zur Baupraxis bringt und klar benennt, wo Regelwerke und Prozesse in der Praxis nicht funktio­nieren oder unnötig bremsen. Sie muss dabei die unterschiedlichen Interessen der Architektinnen und Architekten umfassend berücksichtigen und ausgleichen.


Mit dem außerplanmäßigen Freiwerden einer Vorstandsfunktion ergibt sich für den BDB-HESSENFRANKFURT die Chance, Verantwortung innerhalb der Architektenkammer Hessen zu übernehmen und die berufsständische Interessenvertretung weiter zu stärken. Als Mitglied des BDB möchte ich diese Möglichkeit nutzen, um die Perspektive der in der Bau- und Planungs­praxis tätigen Architektinnen und Architekten stärker einzu­bringen und aktiv mitzugestalten. Vor diesem Hintergrund kandidiere ich für den Vorstand der Architektenkammer Hessen.


Ich bin seit mehr als 25 Jahren als Architekt tätig und seit 2006 Mitglied der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen. Mein beruflicher Weg führte mich durch verschiedene Stationen in Planung, Asset Management, Corporate Real Estate Management und Projektentwicklung. Heute leite ich die Rhein-Main-Niederlassung eines bundesweit tätigen Immobilienentwicklers. Ergänzend engagiere ich mich im IHK-Ausschuss Bau- und Immobilienwirtschaft in Frankfurt. Diese Erfahrung an der Schnittstelle von Planung, Wirtschaftlichkeit und Umsetzung möchte ich in die Kammerarbeit einbringen.



Meine zentralen Anliegen für die Vorstandsarbeit sind:


Breite Interessenvertretung der Architektenschaft:

Die Kammer sollte ihre Rolle als umfassende Stimme des Berufsstandes gegenüber Politik und Verwaltung ausbauen. Ihre Aufgabe ist es, einen offenen Diskurs zu begleiten, unterschiedliche Interessenlagen abzuwägen und praktikable Lösungen für uns Architektinnen und Architekten zu finden.


Entbürokratisierung und effiziente Genehmigungsprozesse:

Anforderungen müssen auf ein tragfähiges Maß gebracht und Verfahren deutlich verschlankt werden – für schnellere, planbare und realisierbare Prozesse ohne Qualitätsverlust. Dabei müssen auch wirtschaftliche Interessen stärker einbezogen werden.


Wettbewerbsverfahren weiterentwickeln:

Qualität sichern, aber Verfahren effizienter gestalten und den Aufwand für Büros begrenzen. Alternative, praxistaugliche Formate sollten stärker genutzt werden. Dieses Thema bietet auch Ansatzpunkte für verbesserte Öffentlichkeitsarbeit.


Nachhaltigkeit praxisgerecht umsetzen:

Klimaschutz und Ressourceneffizienz müssen integraler Bestandteil des Bauens bleiben, aber realistisch und im großen Maßstab umsetzbar sein, ohne andere wichtige Aspekte wie die Wirtschaftlichkeit zu vernachlässigen.


Versorgungswerk transparent und zukunftssicher gestalten:

Eine verlässliche Sicherung der Altersversorgung und mehr Transparenz sind hierbei zentrale Anliegen für die Mitglieder.



Ich kandidiere, weil ich überzeugt bin, mit meiner Erfahrung aus Planung und Baupraxis einen konstruktiven Beitrag leisten zu können – für eine Kammer, die vermittelt, die Vielfalt der Interessen abwägt und die Rahmenbedingungen des Bauens aktiv und im Sinne aller Mitglieder verbessert.


Sascha Querbach
ARCHITEKT BDB
1. Schriftführer BDB-HESSENFRANKFURT

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VERANSTALTUNGEN

  • Seminar Digitaler Bauantrag, Baupaket II, HBO-Novelle
    • 24.09.2026
  • Seminar Abnahme, Abrechnung, Rechnungsprüfung
    • 11.11.2026
  • Weitere Veranstaltungen
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