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Autor Archiv: Andreas Ostermann

Wer Wohnen will muß bauen!

Geschrieben am 16. September 2013
BDB-Frankfurt Rhein Main im Gespräch mit OB Feldmann
BDB-Frankfurt Rhein Main im Gespräch mit OB Feldmann

„Wir brauchen eine breite Zustimmung zu Neubauprojekten auf neuem Bauland. Innerstädtisch kann durch Umbau von Büroflächen in Wohnraum schnell viel erreicht werden. Die Kommunen in der Region sind gemeinsam gefragt, Wohnen als Standortfaktor zu gestalten. Wer wohnen will muss bauen!“, so formuliert Oberbürgermeister Peter Feldmann die aktuelle Situation zum Thema Wohnen in Frankfurt anlässlich eines Gespräches mit dem BDB – Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure Frankfurt Rhein Main e.V.

Die Stadt Frankfurt und die öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften haben die Mittel für den Wohnungsbau erheblich aufgestockt. Zu Neubauprojekten gibt es viele Pläne. Oberbürgermeister Peter Feldmann ist mit den Kommunen in der Region im direkten Dialog.

Als wegweisend bezeichnet Oberbürgermeister Feldmann dabei das Wohnungsbauprojekt auf der Hafeninsel Offenbach oder geplante Wohnungen auf dem MAN Gelände in Offenbach.

Bei den Büroflächen beträgt die Leerstandsrate rund 14%. Der Umbau von Büroflächen in Wohnflächen ist machbar. Viele gelungene Objekte (bspw. in der Innenstadt oder auch in Niederrad) zeigen das.

„Neben der Umnutzung von Büroflächen ist für die Schaffung von neuem Wohnraum die Erschließung neuer Bauflächen die nun dringendste Aufgabenstellung. Die Bauschaffenden dahinter zu sammeln und die Notwendigkeit auch in der politischen Diskussion um die Bebauung von Freiflächen deutliche zu vertreten ist unsere wichtige Aufgabe bei der Schaffung von Wohnraum für alle.“, so Dipl.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann (2. Vorsitzender des BDB-Frankfurt Rhein Main e.V.).

Dipl.-Ing. BDB Ingolf Kluge (1. Vorsitzender des BDB-Frankfurt Rhein Main e.V.) resümiert: „Bezahlbarer Wohnraum ist ein ganz wesentlicher Standortfaktor für eine Metropolregion. Der BDB als Mitglied der Wohnungsbau Initiative hat mit der sog. Pestel-Studie zum Bedarf an Sozialwohnungen in Deutschland bereits im letzten Jahr zum Thema Wohnungsbau entscheidende Beiträge geleistet. Konkret gilt es nun, auch in der Bevölkerung Akzeptanz für die Schaffung von Wohnraum auf Ackerland zu bekommen. Wir wollen bauen. Wir unterstützen gerne in der fachlichen Diskussion und bringen uns ein, wenn unser Know-How zur Realisierung von Wohnungsbauprojekten gefragt wird.“

Auf Frankfurter Stadtgebiet ist das Hilgenfeld am Frankfurter Berg städtebaulich prädestiniert für eine Wohnbebauung. Hier kann neuer Wohnraum schnell geschaffen werden.

Beide Seiten erachten die Konstituierung eines „Runden Tisches“ für sinnvoll, bei dem alle wesentlichen Branchenpartner im Wohnungsbau als Expertenkreis in regelmäßigen Abständen Ideen diskutieren, sich gegenseitig unterrichten, gemeinsame Zielrichtungen festlegen und die Öffentlichkeit fachlich und überparteilich informieren. Hierzu sagt Dipl.-Ing. BDB Ingolf Kluge Oberbürgermeister Peter Feldmann eine engagierte Unterstützung zu.

Urlaubsgeschichten…

Geschrieben am 1. März 2012

12-3 Artikel Urlaubsgeschichten Sylt (web)

Claas-Erik Johannsen, eine Bauruine und das Kunst.Museum.Sylt

Als PPP-Projekt war in der Gemeinde Keitum auf Sylt ein Thermalbad mit Wellnessbereich, Schwimmbad, Artzpraxis, Ladenzeile und Tourismusinformation geplant. 13,5 Millionen öffentlicher Gelder wurden bezahlt und geblieben ist eine Bauruine am grünen Kliff an der Wattkante.

Claas-Erik Johannsen ist neben Rainer Herold, Sven Lappoehn und Dr. Ulrich Schulte-Wülwer einer der Initiatoren der Projektgruppe ’Kunst. Museum. Sylt.’, die sich der nunmehr seit Jahren vorhandenen Bauruine angenommen hat. Die Gruppe hat das Angebot von Mäzenen und den damit verbundenen Stiftungsgedanken aufgegriffen. Es ist geplant, ein Kunstmuseum auf dem Grundstück der Bauruine in Keitum zu errichten.

Das „Grüne Kliff “ in Keitum ist dabei ein besonderer Ort an der Wattkante. Dieser besondere Ort bedarf einer sensiblen Behandlung in seiner zukünftigen Ausrichtung.
Besonders ist auch die Topografie des Tipkenhoog. Die Bebauung des Grundstücks erfordert, möglichst viel „Landschaft“ für diesen besonderen Ort zurückzugewinnen. Er sollte für jedermann öffentlich als ein Ort der Ruhe und Entspannung zugänglich sein. Ebenso soll das darauf entstehende Bauwerk die ruhigen, traditionellen Strukturen des Dorfes respektieren und der heutigen Zeit entsprechend reflektieren (geistig-kulturelles Pendant unserer Zeit zu St. Severin).
Bei der Planung gilt insbesondere, die Arena als einen kulturell lebendigen Ort räumlich in ihrer Nutzung konzeptionell mit einzubeziehen. Ein maßgeblicher Aspekt jedoch ist die Zukunftsperspektive der Gemeinde zur umfassen Dorfentwicklung in Bezug auf Verkehrs- und Besucherführung. Bei einer ganzheitlichen Lösung können Themen wie verkehrsberuhigte Zone bzw. Fußgängerzone, (sichtbarere) Anreize für Parken am Ortsrand, Wegezeit-Information an Ortsrandparkplätzen oder ein übergreifendes Leitsystem bedacht werden. Vertiefende architektonische Gedanken könnten durch einen Architekturwettbewerb aufgezeigt werden.

Es bleibt spannend, ob das Stiftungsprojekt ’Kunst. Museum. Sylt’ in der Gemeinde Mehrheiten findet und mit dem Museumsbau ein Gebäudekonzept entstehen läßt welches die alte Bauruine bald ablöst.

[Bild 2] Bauruine Thermalbad (web)

Urlaubsgeschichten…

Geschrieben am 1. März 2010

10-3 Artikel Urlaubsgeschichten Sylt (web)

 

 

wie Architekt Christoph Freier auf Sylt Baukultur pflegt

Mit dem beantragten Abriss von „Nielsens Kaffeegarten“ in Keitum auf Sylt würde ein Gebäude verloren gehen, dass die Geschichte des Dorfes in ganz besonderer Weise aufzeigt und das Dorfbild ganz einmalig bereichert hat.

„Nielsens Kaffeegarten“ ist in Keitum das imposanteste erhaltene Gebäude aus der Zeit der Jahrhundertwende und mit seiner Lage direkt an der Uferseite prägt es die gesamte Wattansicht; erhabener ragt nur noch die Keitumer Kirche am westlichen Ortsrand empor. Erbaut von Käpitän Friedrich Petersen sollte der Neubau nach dem Willen seiner geltungsbedürftigen Frau Agnes auch zeigen, dass ihr Mann es in den 1880er Jahren in der „Neuen Welt“ als Schiffsführer zu beachtlichem Wohlstand gebracht hatte. Auf diesen Fahrten hatte er ja seine in Mexiko lebende spätere Ehefrau kennengelernt, ihr war es aber zu eng in dem alten Friesenhaus der Familie, als sie ihrem Ehemann auf die Insel folgte. Da sie große Häuser aus Amerika gewohnt war, entstand nun ein ungewöhnlich hohes dreigeschossiges Bauwerk, das überall als das „Herrenhaus“ bekannt wurde. Bauunternehmer waren Max Hansen und Bomhoff. Auch für die von Agnes Petersen mitgebrachten Papageien und Affen gab es jetzt genug Platz. Große Feste und Zusammentreffen wurden hier nur für einen gesellschaftlich anerkannten und ausgewählten Personenkreis abgehalten. Nach dem Tod der Eheleute Petersen verkaufte eine Erbin 1917 den Gebäudekomplex an den Bäckerei- und Konditormeister Nikolei Nielsen und seine Frau Meta aus Westerland. Erst nach dem Ende des ersten Weltkrieges, währenddessen das Haus teilweise vom Militär besetzt und als Blinkstation benutzt war, eröffnete das Ehepaar Nielsen am 19.Mai 1919 am Himmelsfahrttag ihr neues Café. Ihre Bäckerei in Westerland verkauften sie bald danach und richteten ihre Backräume in dem Caféhaus ein.

Durch das wachsende Gästeaufkommen auf der Insel verbesserten sich die wirtschaftlichen Bedingungen; mit der Eröffnung des Hindenburgdammes wurde eine neue Veranda für den Kaffeegarten eingeweiht, und der Zuspruch der Besucher, die auf ihren Ausflügen Keitum entdeckten, nahm stetig zu. „Nielsens Kaffeegarten“ wurde zu einer weithin bekannten Einrichtung.

[Bild 1] historische Aufnahme Nielsens Kaffeegarten

Das Gebäude hat durch die willkürlichen Anbauten sicher viel von seinem alten Charme eingebüßt, aber wie bei jedem alten Gebäude ließen sich die Fehler der Vergangenheit auch wieder korrigieren; ein so hoher Baukörper mit dem einzigartigem Blick über das Wattenmeer kann nie wieder errichtet werden und stellt damit auch einen unschätzbaren Immobilienwert dar. Um gleichzeitig den Fortbestand des Betriebes zu gewährleisten könnte nach dem Abriss der störenden Anbauten ein ganz modernes Café westlich des alten Gebäudes errichtet werden, wo jetzt auch ein ideenloses Friesenhausimmitat geplant ist. „Alt“ und „Neu“ könnte sich gegenseitig bereichern an einem Platz, der sicher noch zu den schönsten in ganz Keitum zählt.

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EIN FEST FÜR MARTIN WENTZ
Verleihung der Ehrenbaumeisterwürde
BAUMEISTER BDB h.c.
im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main

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