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Category Archives: Bauwesen und Immobilien

Reimann: „Mehr Bauland ausweisen, Mietwohnungsmarkt deregulieren und Grunderwerbsteuer schrittweise senken!“

Geschrieben am 6. Januar 2017

 

Weiter steigende Immobilienpreise 2016
Reimann: „Mehr Bauland ausweisen, Mietwohnungsmarkt deregulieren und Grunderwerbsteuer schrittweise senken!“ // ZGGH-Trendmeldung alarmiert

 

Anlässlich der heutigen Trendmeldung der Zentralen Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen (ZGGH) zu weiter steigenden Immobilienpreisen hat die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) die Landes- und Kommunalpolitik zum Handeln aufgerufen, um den Anstieg der Haus- und Wohnungspreise sowie der Mieten zu dämpfen.

 

„Die Städte und Gemeinden sollten mehr Bauland ausweisen und es Investoren erleichtern, günstige Mietwohnungen zu schaffen, indem sie weniger Vorschriften machen. Die Landesregierung sollte sich im Bund für eine Deregulierung des Baurechts einsetzen, beispielsweise indem unsinnige Verschärfungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) rückgängig gemacht werden. Außerdem sollte sie in Hessen die Grunderwerbsteuer schrittweise senken!“, erklärte Thomas Reimann, stellvertretender Vorsitzender des VhU-Bauausschusses und Vorstandsvorsitzender des Bauunternehmens ALEA AG in Frankfurt am Main.

 

Hintergrund:
Laut ZGGH-Trendmeldung zogen die Immobilienpreise in Hessen im Jahr 2016 weiter an, insbesondere im Süden. Wohnbaugrundstücke haben sich in Südhessen seit 2011 von 280 Euro/m² auf 310 Euro/m² verteuert, freistehende Einfamilienhäuser von 276.000 Euro auf 325.000 Euro. Erstverkäufe von Eigentumswohnungen verteuerten sich von 3.000 Euro/m² auf 3.950 Euro/m².

In der nördlichen Landeshälfte stagnierten laut ZGGH die Durchschnittspreise für Wohnbaugrundstücke im Fünfjahresvergleich bei ungefähr 80 Euro/m². Die Preise für freistehende Einfamilienhäuser haben sich dort seit 2011 im Schnitt von 142.000 Euro auf 170.000 Euro erhöht, neugebaute Eigentumswohnungen haben sich von 2.200 Euro/m² auf 2.800 Euro/m² verteuert.

 

Zur Person:
Reimann, der auch Mitglied im Vorstand des BDB – BUND DEUTSCHER BAUMEISTER ARCHITEKTEN UND INGENIEURE FRANKFURT RHEIN MAIN E.V. ist, warnt seit Jahren vor steigenden Baukosten aufgrund der verschärften Energieeinsparverordnung EnEV und setzt sich nachhaltig für serielles Bauen ein.

 

VhU

Lichtmomente: Der renommierte Lichtkünstler Herbert Cybulska zu Gast beim 28. Immo-Skandal

Geschrieben am 26. November 2016

Frankfurt am Main, November 2016. Wie immer tagten die Teilnehmer des Immo-Skandals im Gewölbekeller des Satire Theaters Die Schmiere. Sie waren gespannt, den bekannten Lichtkünstler Herbert Cybulska hautnah zu erleben. Seit vielen Jahren ist er ein gefragter und anerkannter Lichtexperte und in unterschiedlichen Sparten tätig. Neben künstlerischen Projekten wie zuletzt die „Lichttage Stendal“ widmet er sich der Immobilienbranche. Doch auch die Kirche verlangt nach ihm.

Die Talk-Runde des 28. Immo-Skandals im Frankfurter Satire Theater Die Schmiere: Herbert Cybulska mit Edda Rössler (Roessler ProResult) und Effi B. Rolfs (Theater Die Schmiere) Foto: Roessler ProResult
Die Talk-Runde des 28. Immo-Skandals im Frankfurter Satire Theater Die Schmiere: Herbert Cybulska mit Edda Rössler (Roessler ProResult) und Effi B. Rolfs (Theater Die Schmiere)
Foto: Roessler ProResult

Am Anfang stand Berlin
Wie kommt man eigentlich zu dem Beruf des „Lichtkünstlers?“ Das wollten die Gastgeberinnen des Abend, Edda Rössler (Roessler ProResult) und Effi B. Rolfs (Theater Die Schmiere) wissen. Für Herbert Cybulska begann diese Karriere in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit dem Studium der Theaterwissenschaften, Germanistik und der Politik in West-Berlin. „Meine Leidenschaft galt dem Theater und daher waren diese Studiengänge folgerichtig.“ Anschließend arbeitete er als Beleuchtungsmeister beim Theater, später folgte eine weitere Ausbildung für Kamera, Schnitt, Ton und Regie in einem Berliner Videostudio. im Nachhinein betrachtet entpuppte sich gerade dieser Mix als ein großer Glücksfall. „Für den Beruf des Lichtkünstlers/ Lichtdesigners braucht man die visuelle und technische Ausbildung, für die Arbeit am Theater hilft die Theaterwissenschaft“.

Prägnante Lichtkonzepte für außergewöhnliche Kirchen
Dieses Jahr der hochdekorierte Experte den German Design Award für seine Lichtgestaltung der St. Bonifatiuskirche im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen. Die Frage, ob die Kreation von Lichtkonzepten für Sakralbauten schwierig sei, verneint er sogleich. „Das war die direkte Fortsetzung meines Studiums der Theaterwissenschaften!“ Er verweist auf seine Leidenschaft für Piscator und das Theater der 20er Jahre, das mit dem Expressionismus verbunden war. Als er ein Foto der St. Bonifatiuskirche in die Hände bekommt, fühlte er sich spontan in diese Zeit versetzt. „Kirchen zu inszenieren, das ist auch ein bisschen wie eine Theater-Inszenierung.“
Neben der St. Bonifatius-Kirche setzt er sich u.a. für die St. Sebastianskirche (Nordweststadt) und den Mainzer Dom ein. In Frankfurt darf man sich demnächst über ein neues Lichtkonzept für die Frauenfriedenskirche im Stadtteil Bockenheim freuen.

Die Sprache des Gebäudes verstehen
Doch nicht allein den Geheimnissen von Kirchen, auch der Sprache moderner Architektur geht er auf den Grund, um Gebäude bestmöglich in Szene zu setzen. „Kluge Architekten schaffen Räume, die eine Sprache haben. Dann merke ich, was der Raum braucht.“ Seine Licht-Interpretation erarbeitet er im Dialog mit dem Architekten und dem Auftraggeber. Auch hier verfügt er über einen großen Erfahrungsschatz. Vom Lichtkonzept über das in Aschaffenburg gelegene Hotel Weyberhöfe über The Squaire am Frankfurter Flughafen bis hin zur markanten Lichtgestaltung an der S-Bahnhaltestelle Taunus-Anlage, um nur einige Projekte vor Ort zu nennen.

Musikalische Lichtkonzepte für Hochhäuser
Bei der Ausarbeitung des Lichtkonzeptes für das im Frankfurter Europaviertel neu entstehende Wohnhochhaus PRAEDIUM war ihm sofort klar, was er nicht wollte: „Eine Kakophonie unterschiedlicher Lichtquellen, die sich notwendigerweise ergeben, wenn viele Menschen in unterschiedlichen Etagen Lichtschalter bedienen!“ Sein Konzept setzt daher an markanten Gebäude-Stationen wie etwa bei der Lobby und den Treppenhäusern an. „Ich suchte nach einem Tag- und nach einem Nachtbild.“ So kreierte er ein „intelligentes Lichtkonzept“, das individuelle Beleuchtungen für den Tag und für die Nacht in den Treppenhäusern vorsieht. Morgens empfängt die Bewohner ein helles, strahlendes „Powerlicht“, um sie auf den Tag einzustimmen. Abends dagegen werden sie mit zurückhaltenden, gedimmten Lichtern begrüßt, eine direkte Überleitung in die „Blaue Stunde“. Die Gastgeberinnen fühlten sich an die legendäre LP „Night and Day“ von Joe Jackson erinnert, der wohl nicht ganz zufällig auch einer der Lieblingsmusiker von Herbert Cybulska ist. Wer weiß, vielleicht macht das Beispiel Schule und wir dürfen uns demnächst in Frankfurt über weitere musikalische Beleuchtungen freuen?

Das Fazit
In Anbetracht der vielen, auch internationalen Projekte, die Herbert Cybulska durchführt, war die Talkrunde des Immo-Skandals viel zu kurz. Und schon wurde eine Fortsetzung gewünscht.

Der Immo-Skandal sagt:
Trotz all der zahlreichen Preise und Auszeichnungen erlebten wir Herbert Cybulska als einen erstaunlich bescheidenen und konzentrierten Gesprächspartner. „Wenig Streuverluste, viel Konzentration auf das Wesentliche“, so die einhellige Meinung. Wir und unsere Gäste hatten viel Freude an dem kurzweiligen Gespräch und wünschen ihm auch weiterhin nur Power-Licht und wenig Schatten!

Weitere Informationen über den Immo-Skandal unter www.immoskandal.de
Weitere Informationen über Roessler ProResult unter www.roesslerpr.de
Weitere Informationen über Herbert Cybulska unter http://herbertcybulska.com/
Weitere Informationen über Theater Die Schmiere unter www.die-schmiere.de

51. Frankfurter Bausachverständigentag – BDB war Kooperationspartner und Aussteller

Geschrieben am 25. November 2016

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Am 23. September 2016 nahm der BDB als Mitveranstalter am 51. Bausachverständigentag in den Tagungsräumlichkeiten der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt/Main teil. Tagungsthemen waren „Mängel und Schäden beim Wärmeschutz – Problempunkte und Sanierungen.“ Das Format des Bausachverständigentages wird organisiert vom RKW Kompetenzzentrum aus Eschborn und gefördert durch das Bundeswirtschaftsministerium.

 

Es ergaben sich zahlreiche Gespräche mit Interessenten, die sich zur Arbeit und zum Angebot des BDB erkundigten. Der Austausch mit den anderen Ausstellern führte zu neuen Kontakten, u.a. zur Ingenieurkammer Hessen. Die Verbandsdrucksachen wie Jahrbuch, Faltblätter und Ausgaben der DBZ wurden von den Bausachverständigen interessiert mitgenommen. Damit war das Ziel der Teilnahme des BDB bereits erreicht. Anerkennend äußerten sich die Bausachverständigen aus der Region über die BDB-Weiterbildungsveranstaltungen der Bezirksgruppe Gießen-Wetzlar.

 

Inhaltlich befasste sich der 51. Bausachverständigentag mit den komplexer werdenden Anforderungen an den Wärmeschutz und dem damit verbundenen Anstieg an Fehlerquellen beim energieeffizienten Bauen und Sanieren. MR Peter Rathert, Leiter des Referates Gebäude- und Anlagentechnik, technische Angelegenheiten im Bereich Energie und Bauen aus dem Bundesministerium für Umwelt. Naturschutz, Bauen und Reaktorsicherheit, legte dar, wie die EnEV 2016 wirtschaftlich und bauschadensfrei umzusetzen sei. Martin Giebeler sprach im Anschluss zu Luftdichtheit im Bestand samt Regelwerken, Anforderungen und erzielbarer Ergebnisse. Brandschutzplaner Reinhard Eberl-Pacan erläuterte den Brandschutz bei Wärmeverbundsystemen sowie das Brandverhalten von Baustoffen, Anforderungen an Fassaden, Zulassungen bei Dämmstoffen und deren Brandverhalten. Anschließend präsentierte Gregor A. Scheffler die Planung und Ausführung zur Innendämmung unter Bezugnahme auf den Mindestwärmeschutz, Wärmebrücken und den Feuchteschutz und Prof. Heinrich Wigger referierte zur energetischen Sanierung historisch bedeutsamer Gebäude. Abschließend diskutierte der Vizepräsident des Landgerichts Siegen/Wenden Dr. Mark Seibel anhand eines Beispielfalles die gerichtliche Leitung der Tätigkeit des Sachverständigen.

 

Der entsprechende Tagungsband „Mängel und Schäden beim Wärmeschutz“ (ISBN 978-3-8167-9726-5) ist seit November 2016 für den Preis von 34 Euro zu erhalten.

 

Der 52. Bausachverständigentag findet am 29. September 2017 statt.

 

BDB-Bund

EU-Kommission verklagt Deutschland wegen der HOAI vor dem Europäischen Gerichtshof – BDB kritisiert Attacke gegen die bewährte Honorarordnung aufs Schärfste

Geschrieben am 24. November 2016

Logo BDB-Bundesgeschäftsstelle

 

Überraschend und mit einer nicht nachvollziehbaren Begründung hat die EU-Kommission mitgeteilt, dass sie die Bundesrepublik Deutschland wegen der Aufrechterhaltung der verbindlichen Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) verklagen und den Europäischen Gerichtshof anrufen wird. Mit dem im Jahr 2015 eingeleiteten Vertragsverletzungsverfahren wegen der HOAI hatte die EU-Kommission für sich in Anspruch genommen, auch für die rein inländische Niederlassungsfreiheit zuständig zu sein. Aus Sicht der Kommission behindert die Honorarordnung die Niederlassungsfreiheit durch ihre verbindlichen Mindestsätze.

 

Diese Attacke aus Brüssel auf die HOAI als jahrzehntelangem bewährten Garanten für Qualität und Sicherheit beim Planen und Bauen wird von BDB-Präsident Hans Georg Wagner aufs Schärfste kritisiert: „Das Vorgehen der Kommission ist unverantwortlich und nicht ansatzweise nachvollziehbar. Sie will Qualität und Sicherheit für einen schrankenlosen Preiswettbewerb opfern. Architekten und Ingenieure modernisieren Häuser, planen Brücken und Schulen und haften für ihre Leistungen. Solche sensiblen Bereiche dürfen nicht ausschließlich dem Preiswettbewerb unterworfen werden! Die deutsche HOAI hat sich seit vielen Jahren bewährt. Sie garantiert höchste Qualität und sorgt für ein hohes Verbraucherschutzniveau. Solche gewachsenen Strukturen, die von großem Nutzen für den Verbraucher sind und Ideenreichtum und Innovationen fördern, müssen erhalten bleiben. Die Kommission verkennt vollkommen, dass es hier nicht um Wettbewerbsbeschränkungen, sondern um die Bewahrung eines notwendigen Maßes an Qualität geht.“

 

Die Tatsache, dass die Zahl der Architektenbüros in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen ist und nach Auskunft der Bundesarchitektenkammer bei mittlerweile über 41.000 liegt, macht aus Sicht des BDB bereits deutlich, dass die HOAI weder für Inländer noch für Ausländer ein Hindernis darstellt, um sich hier niederzulassen.

 

Der BDB wird sich auf allen Ebenen dafür einsetzen, die HOAI vor der Attacke aus Brüssel zu verteidigen und sie auch künftig als bewährtes Instrument für qualitätsvolles Planen und Bauen in Deutschland vollständig zu erhalten.

BDB-Bund

EU-Kommission beschließt Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland wegen der HOAI vor dem Europäischen Gerichtshof

Geschrieben am 18. November 2016

Im Rahmen ihres monatlichen Pakets zu Vertragsverletzungsverfahren hat die EU-Kommission am gestrigen Tag mitgeteilt, dass sie die Bundesrepublik Deutschland wegen der Aufrechterhaltung der verbindlichen Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) verklagt und den Europäischen Gerichtshof angerufen hat. Mit dem im Jahr 2015 eingeleiteten Vertragsverletzungsverfahren wegen der HOAI hatte die Kommission für sich in Anspruch genommen, auch für die rein inländische Niederlassungsfreiheit zuständig zu sein. Aus Sicht der Kommission behindert die Honorarordnung die Niederlassungsfreiheit durch ihre verbindlichen Mindestsätze. Gäbe es die Mindestsätze nicht, so die EU-Argumentation, würden sich mehr aus- und inländische Büros in Deutschland niederlassen. Dies komme der Wirtschaft und dem Wettbewerb zugute.

 

Der BDB hatte im Verbund mit den Kammern und den weiteren wichtigen Planerverbänden mit einer umfangreichen Argumentation die Bundesregierung von der Bedeutung der verbindlichen Honorarordnung insbesondere für die Qualität und damit den Verbraucherschutz überzeugt.

 

Mit dem Beschluss der EU-Kommission ist noch nicht die Klageeinreichung verbunden. Diese erfolgt erfahrungsgemäß ca. 1 – 3 Monate nach dem Klagebeschluss, so dass realistisch frühestens Anfang 2017 mit der Klageeinreichung gerechnet werden kann. Im Anschluss hat die Bundesregierung unter Federführung des Bundeswirtschaftsministeriums 2 Monate Zeit zur Klageerwiderung. Das Klageverfahren dauert abhängig von der Komplexität  des Verfahrens bis zu 24 Monate, so dass voraussichtlich in der ersten Hälfte 2019 mit einer Entscheidung des EuGH gerechnet werden kann.

 

Selbstverständlich werden Sie zu diesem zentralen Thema fortlaufend über die BDB-Medien auf dem Laufenden gehalten.

 

BDB-Bund

BDB-Experten zu Gast – PRAEDIUM-Baustellen­rundgang

Geschrieben am 15. November 2016

Frankfurt am Main, November 2016. Groß war der Andrang vor der Baustelle des PRAEDIUM in der Europa-Allee 101-103. Die Gelegenheit, den Baufortschritt des entstehenden Wohnhochhauses der Nassauischen Heimstätte/ Wohnstadt hautnah zu erleben, war ein verlockendes Angebot für Bau-Profis des BDB (Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure, Hessen). „Wie Kollegen Bau-Projekte umsetzen, ist immer spannend zu beobachten“, erklärt BDB-Vorstandsmitglied Carsten R. Kulbe das große Interesse der Teilnehmer.

BDB zu Besuch im PRAEDIUM - Start des Rundgangs, m it Carsten Kulbe, Vorstand BDB (2. von links) Foto: PRAEDIUM/ Roessler ProResult
BDB zu Besuch im PRAEDIUM – Start des Rundgangs, m it Carsten Kulbe, Vorstand BDB (2. von links)
Foto: PRAEDIUM/ Roessler ProResult

Experten führen Experten

BDB zu Besuch im PRAEDIUM - Start des Rundgangs, Projektleiter Wolfgang Kamerowski (Mitte) und Oberbauleiter Jörg Harig (3. von rechts), Nassauische Heimstätte Foto: PRAEDIUM/ Roessler ProResult
BDB zu Besuch im PRAEDIUM – Start des Rundgangs, Projektleiter Wolfgang Kamerowski (Mitte) und Oberbauleiter Jörg Harig (3. von rechts), Nassauische Heimstätte
Foto: PRAEDIUM/ Roessler ProResult

PRAEDIUM-Projektleiter Wolfgang Kamerowski, Oberbauleiter Jörg Harig (NH ProjektStadt) und Julia Seidel, Senior-Managerin von Mattheußer Immobilien, empfingen die Gäste zu einem Rundgang. Das von den Architekten Dietz Joppien geplante Gebäude stellt ein abgestuftes Wohnensemble mit einem 8-geschossigen Gebäudeteil und einem 19‑geschossigen Hochhaus inmitten der Europa-Allee dar. Ein wichtiger Ansatz ist, dem Nutzer ein Optimum an Wohnkomfort, Wohnqualität und freie Sicht aus allen der insgesamt 242 Eigentumswohnungen zu bieten. Mit über 50 verschiedenen Grundrissen auf einer Gesamtwohnfläche von 24 344 m² und 10 Gewerbeeinheiten bietet das PRAEDIUM eine außergewöhnliche Architektur. „Im Sommer 2016 wurde Richtfest gefeiert und jetzt bestimmt vor allem der Innenausbau das Baugeschehen“, erläutert Projektleiter Wolfgang Kamerowski den aktuellen Baustand. „Die Fertigstellung ist für Sommer 2017 geplant.“

Fassade in hellen Weiß- und Beigetönen
Der Rundgang startet außen am kleineren Baukörper an der Ostseite des Gebäudes, wo die charakteristische Fassade mit den hellen, in dezenten Weiß- und Beigetönen abgestuften Platten zu erkennen ist. Dagegen ist die Fassade des Hochhauses noch mit grünen Netzen bedeckt. „Derzeit wird auf dem Dach des niedrigeren Baukörpers, das jüngst aufwendige Flutungstests erfolgreich bestand, die Bepflanzung des Lavendelgartens vorbereitet“, berichtet Oberbauleiter Jörg Harig.

Spektakuläre Blicke in alle Himmelsrichtungen

BDB zu Besuch im PRAEDIUM - Zweigeschossiges Penthouse Foto: PRAEDIUM/ Roessler ProResult
BDB zu Besuch im PRAEDIUM – Zweigeschossiges Penthouse
Foto: PRAEDIUM/ Roessler ProResult
Foto: PRAEDIUM/ Roessler ProResult

Wir starten mit dem Außenaufzug in das 18. OG des Hochhauses. Der Eintritt in die hochgelegenen Penthouse-Wohnungen löst Erstaunen aus. „Fast wie in einer Kirche, so hoch sind die Räume“, kommentiert ein Besucher die außergewöhnliche Raumhöhe der zweigeschossigen Wohnungen, die hier sogar 364 m² umfassen. Den Nutzern bieten sich auch direkte Zugänge zum 19. Geschoss mit großen Dachterrassen. Raumhohe Glasfenster und Türen erlauben außergewöhnliche Blicke nach draußen auf das Wechselspiel der Wolken und den nahegelegenen Taunus oder die Frankfurter Skyline. „Im PRAEDIUM braucht man wohl kaum Möbel, der spektakuläre Blick auf den Himmel und die Stadt genügen“, so ein Besucher.

Kameras klicken

BDB zu Besuch im PRAEDIUM -Selbst in den unteren Etagen Skylineblick Foto: PRAEDIUM/ Roessler ProResult
BDB zu Besuch im PRAEDIUM -Selbst in den unteren Etagen Skylineblick
Foto: PRAEDIUM/ Roessler ProResult

Ein Innenaufzug führt in die unteren Etagen. Hier besichtigen die BDB-Experten Wohnungen mit Grundrissen, die von 31 m² bis hin zu 364 m² reichen. „Egal, ob vom Sessel oder vom Bett aus, jeder Nutzer erhält einen großzügigen Blick nach draußen“, erklärt Wolfgang Kamerowski. Die Besucher wollen alles genau wissen und begutachten nahezu jeden Millimeter, wie etwa die Verlegung des Parketts, die Anbringung der Steckdosen bis hin zu den in vielen Wohnungen bereits eingerichteten Bädern. Kameras klicken auf formschöne Waschbecken, Duschen und Badewannen. Über 75% der Wohnungen sind verkauft“, informiert Maklerin Julia Seidel. „Final sind nun die Premiumwohnungen der oberen Etagen im Verkauf.“ Der Standort in der Mitte des Europa-Viertels und die anspruchsvolle Architektur kommen bei Käufern sehr gut an.

Auch die Parkgaragen sind einsatzbereit
Als Abschluss des Rundgangs steht die fertiggestellte Tiefgarage auf der Agenda, in die Jörg Harig und Wolfgang Kamerowski die Kollegen führen. 288 Stellplätze in zwei Untergeschossen bieten viel Platz für Pkws. Hier fallen vor allem die angenehme Helligkeit, die geschmackvolle Farbgebung und die großzügigen Stellplätze auf. „Kein Wunder, dass Käufer sich bereits auch ihre Parkplätze reservierten“, kommentiert ein Besucher. Viel gesehen, viel erfahren und Lob für die Leistungen am Bau, das war das einhellige Fazit des BDB-Baustellenrundgangs im PRAEDIUM. Darüber freuten sich auch die Experten der Nassauischen Heimstätte.

Das Wohnhochhaus PRAEDIUM ist das Herzstück des modernen Frankfurter Europaviertels. Direkt am Europagarten gelegen bietet es seinen zukünftigen Nutzern ein Maximum an Freiraum und Individualität. Die Vielzahl der Grundrisse und möglichen Ausstattungsvarianten lässt Spielraum und Wahlfreiheit. Durch die abwechslungsreiche Außengestaltung des PRAEDIUMs bieten die Terrassen und Balkone freien Blick in den Himmel. In allen Stockwerken vermitteln überdurchschnittliche Deckenhöhen, raumhohe Fenster und Fensterelemente zusätzlich das Gefühl von Freiheit und Transparenz. Grün wie auf einem Landgut, so der lateinische Name PRAEDIUM, und dennoch mitten in der Stadt.

Der Bauherr, die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/ Wohnstadt, steht für Sicherheit, Seriosität und Nachhaltigkeit in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht. Heute eines der führenden deutschen Wohnungsunternehmen, werden seit über 90 Jahren Projekte in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln erfolgreich durchgeführt. Die Aufforderung „Touch the Sky“ steht für den Lebensstil des Wohnens im PRAEDIUM und des inspirierenden Lebens im Herzen des Europaviertels.

Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt
Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt mit Sitz in Frankfurt am Main und Kassel bietet seit über 90 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. Sie beschäftigt rund 670 Mitarbeiter. Mit rund 60.000 Mietwohnungen in 140 Städten und Gemeinden gehört sie zu den zehn führenden deutschen Wohnungsunternehmen. Unter der Marke „NH ProjektStadt“ werden Kompetenzfelder gebündelt, um nachhaltige Stadt- und Projektentwicklungsaufgaben durchzuführen.

Weitere Informationen unter praedium-frankfurt.de

Edda Rössler
Roessler ProResult
Agentur und Beratung für ergebnisorientierte Kommunikation und Digitales Business

Symposium „Lärm im Stadtraum“ am 23. November 2016

Geschrieben am 25. Oktober 2016

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Der BDB – Bund Deutscher Baumeister Architekten und Ingenieure Frankfurt Rhein Main e.V. ist Kooperationspartner dieser Veranstaltung:

 

Am Mittwoch, den 23. November 2016, findet von 14.00 bis 19.00 Uhr im Deutschen Architektur Museum DAM (Schaumainkai 43, 60596 Frankfurt/Main) das Symposium „Lärm im Stadtraum“ statt. Dessen Vortragsthemen lauten:

  • Stadtplanerische Aspekte bei Einführung neuer Lärmgrenzen
  • Was tun bei Baulärm? Hinweise zum (Nachbar-)Rechtsschutz
  • Vermeidbar oder nicht? – Umgang mit Baulärm in der Baustellenpraxis
  • Urbane Gebiete (MU) und TA Lärm – Das Ende verträglicher Lärmschutzniveaus?
  • (Stadt-) Lärm – ein „neues“ Planungskriterium?
  • Lärmwirkungsforschung zur akustischen Beruhigung der Stadt

Veranstalter ist das Frankfurter Forschungsinstitut für Architektur Bauingenieurwesen Geomatik (FFin).

 

Bautätigkeit verursacht Lärm. Insbesondere im städtischen Umfeld wird dieser vielfach als störend empfunden und ist Auslöser von Rechtsstreitigkeiten. Somit sehen sich Verantwortliche für Baustellen zunehmend gefordert, hierzu umfangreiche Maßnahmen aller Art zu ergreifen. Neben dem Baulärm führt der Verkehrslärm in den dicht bebauten Innenstädten zu einem hohen Lärmpegel. Gerade in den beengten Stadtraumsituationen der Großstädte kann die Gestaltung der Fassaden Einfluss auf die akustische Atmosphäre des davor liegenden Stadtraums nehmen.

 

Das Symposium „Lärm im Stadtraum“ wird von der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen sowie von der Ingenieurkammer Hessen mit vier Fortbildungspunkten/Unterrichtseinheiten anerkannt. Eine Teilnahmebestätigung wird am Ende der Veranstaltung ausgehändigt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

 

Bitte melden Sie sich bis zum 16. November 2016 an unter:

http://www.frankfurt-university.de/laermimstadtraum

Eine Anfahrtsbeschreibung finden Sie hier.

 

Weitere Informationen können Sie dem beigefügten Flyer entnehmen. Das FFin freut sich auf Ihre Teilnahme!

 

 

Bettina Gehbauer-Schumacher

 

 

Quelle Logo: Frankfurter Forschungsinstitut für Architektur Bauingenieurwesen Geomatik (FFin)

Stimmt Ihre Marketing-Strategie noch?

Geschrieben am 1. Oktober 2016

Sie sind herzlich eingeladen zu unserem nächsten #unplugged, unserer Reihe monatlicher Unternehmergespräche im kleinen Kreis, unplugged und ganz offen, wie Ihr Business transformiert und mit neuen Impulsen belebt werden kann – am Mittwoch, 5.10. ab 18 Uhr bei uns in der Agentur.

Wir stellen uns die Fragen (und suchen Antworten):

Stimmt unsere Marketing-Strategie noch? Braucht Industrie 4.0 auch Marketing 4.0?

Roessler ProResult Marketing 4.0
Roessler ProResult Marketing 4.0

Industrie 4.0 und das Internet of Things sind die bekanntesten Schlagworte zur digitalen Transformation. Die Umwälzungen, die sich andeuten, werden gewaltig sein und uns alle betreffen. Auch bei unseren Marketingaktivitäten. Wir brauchen ein Marketing 4.0, denn Kunden können immer besser ausblenden, was ihnen nicht relevant erscheint.

Darüber und mögliche Lösungen diskutieren wir am Mittwoch, 5.10. ab 18 Uhr bei uns in der Agentur.

Bitte melden Sie sich formlos, aber verbindlich per mail an mich (kr at roesslerpr.de) an (und falls notwendig auch wieder ab), wenn Sie kommen möchten. Die Anzahl der Plätze ist sehr limitiert.

Ich freue mich auf Sie.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Rössler

Digital Business Evangelist
Google Certified Adwords Expert
Suchmaschinen, Display, Video, Mobile, Shopping

Roessler ProResultAgentur und Beratung für Kommunikation und Digitales Business

P.S. Gerne dürfen Sie uns weiterempfehlen und diese Einladung weiterleiten.

Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Zusammenarbeit bei Google bewerten würden – gerne positiv . Es dauert nur eine Minute. Sollte es wider Erwarten doch Missverständnisse geben – lassen Sie uns bitte vorher darüber sprechen.
Recht herzlichen Dank im Voraus.

Save the date – unsere weiteren Termine:
1.11.16 – #unplugged: Hört Ihr Kunde noch zu? Entspricht Ihr Wertversprechen noch den veränderten Wertvorstellungen der Kunden? Wir diskutieren eine neue Wertepyramide.
2.11.16 – Immoskandal in der Schmiere
6.12.16 – #unplugged: Was weiss das Internet über Ihren Wettbewerber? Und wie könnten Sie es zu Ihrem Vorteil nutzen?

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In der Gesprächsreihe #unplugged sprechen und diskutieren Unternehmer im kleinen Kreis und unplugged, wie ihr Business und ihr Marketing digital transformiert und mit neuen Impulsen belebt werden kann. Kunden blenden aus und hören nicht mehr zu wie noch vor wenigen Jahren – aber sie sind in der Lage zu suchen und zu finden.
Nach einer Einstimmung auf das jeweilige spezifische Thema durch den Digital Business Evangelist Klaus Rössler diskutieren Unternehmer unter sich die Chancen und Herausforderungen, wieder mehr Sicherheit in Marketing- und Vertriebsentscheidungen zu bringen.

Roessler ProResult
Roessler ProResult ist die ergebnisorientierte Agentur und Beratung für Kommunikation und Digitales Business. Sie unterstützt Unternehmen, für ihre Kunden relevanter zu werden, von diesen Kunden besser und leichter entdeckt zu werden und sorgt für messbare und vor allen Dingen spürbare Erfolge bei Medien, im Marketing und Digitalen Business.

Kontakt #unplugged
Klaus Rössler
E-Mail: kr at roesslerpr.de

Roessler ProResult
Agentur und Beratung für Kommunikation und Digitales Business
Walter-Leiske-Str. 2
D-60320 Frankfurt
Tel.: (069) 514 461

Positionspapier zur Wohnimmobilienkreditrichtlinie

Geschrieben am 12. September 2016

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Neues Positionspapier der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ kritisiert deutsche Umsetzung der EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie – BDB als maßgeblicher Initiator für die Erstellung des Papiers

 

Das neueste Positionspapier der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ ist am heutigen Tag veröffentlicht worden, das sich intensiv mit der deutschen Umsetzung der EU-Wohnkreditimmobilienrichtlinie auseinandersetzt. Das Papier wird heute nicht nur breit in die Öffentlichkeit getragen, sondern zudem den relevanten politischen Entscheidungsträgern wie Bundesjustizminister Heiko Maas, Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Kanzleramtsminister Peter Altmaier übermittelt. Der BDB war dabei maßgeblicher Initiator für die Entstehung und inhaltliche Ausrichtung des neuen Positionspapiers der Aktion Impulse, der neben dem BDB über 30 weitere wichtige Verbände und Organisationen der Planungs-, Bau- und Wohnungswirtschaft angehören, darunter die Bundesarchitektenkammer, die IG BAU und der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes.

 

Das neue Positionspapier befasst sich umfassend mit der Umsetzung der EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie durch die Bundesregierung mit dem seit 21. März 2016 gültigen Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften in deutsches Recht. Die damit verbundenen Verschärfungen für die Vergabe von Immobilienkrediten, insbesondere für Eigentümer und Bauherren als Selbstnutzer von Wohneigentum, führen zu massiver Besorgnis nicht nur in der Finanzbranche, sondern in immer stärkerem Maße auch in der Bau- und Immobilienwirtschaft. Seit Inkrafttreten des Gesetzes melden verschiedene Sparkassenverbände im zweiten Quartal 2016 einen spürbaren Rückgang bei Immobilien-Darlehenszusagen. Demnach wurden in Bayern 10 Prozent, in Niedersachsen um 12 Prozent, in den neuen Bundesländern um 14 Prozent und in Baden-Württemberg sogar 20 Prozent weniger Immobilien-Darlehenszusagen als im zweiten Quartal des Vorjahres erteilt.

 

Zielsetzung der EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie 2014/17/ЕU ist es unter anderem, den Schutz der Verbraucher auf europäischer Ebene im Bereich der Kreditvergabe für Wohnimmobilien zu erweitern und den europäischen Markt für die Vergabe und Inanspruchnahme dieser Kredite zu harmonisieren. Dabei ist eine verantwortungsvolle Darlehensvergabe für die Banken und Sparkassen mit erhöhten Beratungsanforderungen und der Pflicht verbunden, die Schuldendienstfähigkeit des Verbrauchers zu prüfen, um eine Überschuldung zu vermeiden. In der EU-Richtlinie ist dazu vermerkt, dass diese verschärften Regelungen nicht bei Kreditverträgen angewendet werden sollen, die zur Renovierung der eigenen Wohnimmobilie dienen. Aber genau diese Einschränkung hat die Bundesregierung bei der Umsetzung in nationales Recht nicht übernommen. Da eine nicht ordnungsgemäße Kreditwürdigkeitsprüfung beim Darlehensgeber zu empfindlichen Sanktionen führen kann und keine Verordnung für eine einheitliche Vergabepraxis der Banken und Sparkassen besteht, erfolgt seit Einführung des Gesetzes eine spürbar restriktivere Darlehnsvergabe. Besonders betroffen sind zum einen jüngere Menschen, die sich Wohneigentum schaffen wollen. Hier kommt zum Tragen, dass bei der Prüfung der Kreditwürdigkeit ausschließlich die Bonität des Kreditnehmers und nicht die Bonität eines Bürgen oder weiteren persönlichen Sicherheitengebers berücksichtigt werden darf.

 

Zum anderen werden durch die neuen Regelungen insbesondere ältere Menschen benachteiligt, die einen Kredit zur energetischen Sanierung oder zum altersgerechten Umbau ihrer eigenen Wohnimmobilie benötigen. Bis zum 20. März 2016 wären solche Baumaßnahmen in der Regel finanziert worden, da das Darlehen durch den Grundbesitz besichert gewesen wäre. Doch das hauptsächliche Abstellen auf den Wert des Grundstücks ist für die Kreditwürdigkeitsprüfung jetzt nicht mehr zulässig. Folge ist, dass Immobilen-Darlehenszusagen erschwert werden oder gar nicht mehr gegeben werden können. Es kann aber nicht Absicht des Gesetzgebers sein, mit den neuen Regelungen bestimmte Verbrauchergruppen von der Finanzierung eigengenutzter Immobilien auszuschließen, weil sie oder die Bürgen ihre Immobilie nicht mehr wie bisher zur Kreditbesicherung einbringen können. Hier ist die derzeitige nationale Umsetzung auch unter dem Aspekt, dass die europäische Wohnimmobilienkreditrichtlinie Ausnahmeregelungen für barrierefreie – also altersgerechte – Umbaumaßnahmen  zulässt, besonders zu kritisieren.

 

Angesichts der Tatsache, dass in Deutschland jährlich über 400.000 neue Wohnungen gebaut werden müssten, ist die Vergabe von Immobilien-Darlehen an junge Menschen und Familien zum Aufbau von Wohneigentum als Altersvorsorge ein wichtiger Baustein, der zu mehr Wohnungen und somit zur Entlastung angespannter Wohnungsmärkte führt. Zudem besteht die Notwendigkeit, dass für die Umsetzung der in Deutschland angestrebten Ziele zur Energiewende wesentlich mehr energetisch saniert und unter Betrachtung der demografischen Entwicklung ein spürbarer Anstieg beim altersgerechten Umbau vorhandener Immobilien erreicht werden muss. Gerade in diesen Bereichen wird sich die restriktive Zusage von Immobiliendarlehen aber negativ auswirken. Vor diesem Hintergrund fordern die unterzeichnenden Verbände der Planer, der Bau- und Immobilienwirtschaft sowie die Industriegewerkschaft BAU von der Bundesregierung die umgehende Anpassung des seit 21. März 2016 gültigen Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften an das Regelungsniveau der EU-Richtlinie. Um die mit dem Umsetzungsgesetz bereits eingetretene negative Entwicklung umzukehren, sollten die Vorschriften zur Kreditwürdigkeitsprüfung schnellstmöglich korrigiert und die in der EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie dafür gegebenen Regelungen genutzt werden.

Das vollständige neue Positionspapier der Aktion Impulse finden Sie hier.

 

BDB-Bund

Poesie des Wohnens – Symposium

Geschrieben am 7. September 2016
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Andreas Hofer (mehr als wohnen, Zürich), Jörn Walter (Oberbaudirektor Hamburg), Mike Josef (Stadtrat und Dezernent für Planen und Wohnen, Frankfurt am Main) und Mechthild Harting (FAZ, Moderation)

 

Positionen und Diskussionen zur Poesie des Wohnens

 

Das Symposium fasst die Erfahrungen zum Ende des Projektes zusammen und stellt die Ergebnisse in einen öffentlichen Diskurs. Unter Beteiligung namhafter Experten soll hierdurch eine Grundlage für innovative Ideen zur nachhaltigen Stadt-, Regional- und Gebäudeplanung geschaffen werden.

 

unter anderem mit:

Mike Josef [Stadtrat und Dezernent für Planen und Wohnen, Frankfurt am Main]
Jörn Walter [Oberbaudirektor Hamburg]
Andreas Hofer [mehr als wohnen, Zürich]
Jagoda Szmytka [Komponistin und Medienkünstlerin]
Peter Cachola Schmal, [Direktor DAM Deutsches Architekturmuseum]
Tobias Rösinger [BDB-Frankfurt Rhein Main]

Mechthild Harting [FAZ, Moderation]

 

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Peter Cachola Schmal (Direktor DAM Deutsches Architekturmuseum)

 

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Tobias Rösinger (BDB-Frankfurt Rhein Main)

 

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Detlef Hans Franke

 

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Jörn Walter (Oberbaudirektor Hamburg)

 

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Poesie des Wohnens

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