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Category Archives: Bauwesen und Immobilien

PRAEDIUM-Richtfest – Der Rohbau steht

Geschrieben am 19. August 2016

Nassauische Heimstätte dankt allen Projekt­partnern

PRAEDIUM-Richtfest - Imponierender Panoramablick auf die Frankfurter Skyline Dipl.-Ing. Manfred Wendig, (Projektleiter, Hochtief) und von der Nassauischen Heimstätte: Heike Stüber (Leiterin Neubau Immobilien), Dr. Thomas Hain (Leitender Geschäftsführer), Monika Fontaine-Kretschmer (Geschäftsführerin), Dr. Constantin Westphal, (Geschäftsführer) und Wolfgang Kamerowski (PRAEDIUM-Projektleiter) (v.l.n.r., Foto: Christoph Boeckheler/ Nassauische Heimstätte
PRAEDIUM-Richtfest – Imponierender Panoramablick auf die Frankfurter Skyline
Dipl.-Ing. Manfred Wendig, (Projektleiter, Hochtief) und von der Nassauischen Heimstätte: Heike Stüber (Leiterin Neubau Immobilien), Dr. Thomas Hain (Leitender Geschäftsführer), Monika Fontaine-Kretschmer (Geschäftsführerin), Dr. Constantin Westphal, (Geschäftsführer) und Wolfgang Kamerowski (PRAEDIUM-Projektleiter)
(v.l.n.r., Foto: Christoph Boeckheler/ Nassauische Heimstätte

Frankfurt am Main, 18. August 2016. Der Bau des neu entstehenden Wohnhochhauses PRAEDIUM im Frankfurter Europaviertel hat einen wichtigen Meilenstein erzielt: Der Rohbau hat seine volle Höhe von 60 Metern erreicht. Das ist Anlass für den Bauherrn, die Nassauische Heimstätte, vertreten durch die Geschäftsleitung und dem PRAEDIUM-Bauherrenteam, allen an dem Baufortschritt beteiligten Projektpartnern für die reibungslose und planmäßige Realisierung zu danken. „Der Rohbau wurde „just in time“ errichtet“, stellt Dr. Thomas Hain, Leitender Geschäftsführer der Nassauischen Heimstätte fest. „Aufgrund der markanten Architektur unter Federführung der renommierten Architekten Dietz Joppien und der zentralen Lage inmitten des Europaviertels wird das PRAEDIUM ein Highlight des neuen Stadtteil werden“, betonen Dr. Thomas Hain, Dr. Constantin Westphal und Monika Fontaine-Kretschmer. Bereits im nächsten Jahr soll das 19-geschossige Wohnhochhaus mit einer Gesamtwohnfläche von 24344 m² und einer Gewerbefläche von 1613 m² fertiggestellt sein. Dann können die 242 Eigentumswohnungen ebenso wie die acht Shops, die Gastronomie und das Büro planmäßig bezogen werden.

PRAEDIUM-Richtfest Dipl.-Ing. Manfred Wendig, (Projektleiter, Hochtief) und von der Nassauischen Heimstätte: Heike Stüber (Leiterin Neubau Immobilien), Dr. Thomas Hain (Leitender Geschäftsführer), Monika Fontaine-Kretschmer (Geschäftsführerin), Dr. Constantin Westphal, (Geschäftsführer) und Wolfgang Kamerowski (PRAEDIUM-Projektleiter) (v.l.n.r., Foto: Christoph Boeckheler/ Nassauische Heimstätte
PRAEDIUM-Richtfest
Dipl.-Ing. Manfred Wendig, (Projektleiter, Hochtief) und von der Nassauischen Heimstätte: Heike Stüber (Leiterin Neubau Immobilien), Dr. Thomas Hain (Leitender Geschäftsführer), Monika Fontaine-Kretschmer (Geschäftsführerin), Dr. Constantin Westphal, (Geschäftsführer) und Wolfgang Kamerowski (PRAEDIUM-Projektleiter)
(v.l.n.r., Foto: Christoph Boeckheler/ Nassauische Heimstätte

Attraktive Lage und Architektur
Das für die Nassauische Heimstätte außergewöhnliche Projekt umfasst einen Investitionsrahmen von 128 Millionen Euro und zählt damit nach Aussage des Leitenden Geschäftsführers Dr. Thomas Hain zu einem der größeren Unternehmensprojekte. Bereits jetzt sind an die 75% der Eigentumswohnungen vermarktet. Nachgefragt wird sowohl von Eigennutzern als auch von Kapitalanlegern aus dem In- und dem Ausland. „Wir begrüßen, dass sich die Vermarktung so positiv gestaltet“, unterstreicht Geschäftsführer Dr. Constantin Westphal. „Das Wohnangebot ist aufgrund der Citylage und der qualitativen Ausstattung höchst attraktiv für Immobiliensuchende.“

PRAEDIUM Europaviertel Frankfurt - Foto: Christoph Boeckheler/ Nassauische Heimstätte
PRAEDIUM Europaviertel Frankfurt – Foto: Christoph Boeckheler/ Nassauische Heimstätte

Panoramablicke begeistern
Das von der Nassauischen Heimstätte beauftragte Bauunternehmen HOCHTIEF freut sich, sein Know-how auch bei diesem Bauprojekt unter Beweis zu stellen. „Wir konzentrieren uns jetzt auf den Innenausbau und achten auf eine reibungslose, planmäßige und qualitätsgerechte Ausführung“, erläutert HOCHTIEF Projektleiter Manfred Wendig. „Die imponierenden Panoramablicke auf die Frankfurter Skyline und auf den nahen Taunus faszinieren und beeindrucken Käufer und Interessenten“, berichten Heike Stüber (Leiterin Neubau Immobilien) und Wolfgang Kamerowski (Projektleiter) vom PRAEDIUM Bauherrenteam der Nassauischen Heimstätte. Die Vermarktung erfolgt im Alleinvertrieb durch Mattheußer Immobilien.

Im Einklang mit der Natur
Zurück gestaffelte Fassaden, die den Standort thematisch aufgreifen, ebenso wie Terrassen, Balkone und Loggien und die begrünte Dachgestaltung bringen Grün zurück in die Stadt“, auch das ist dem Bauherrn wichtig. „Das PRAEDIUM-Konzept kommt an“, so Monika Fontaine-Kretschmer. „Die Interessenten schätzen die Citylage mit Skylineblick, die architektonische Qualität und den Standort inmitten des Europaviertels direkt am Europagarten.“

Schon jetzt sind alle Baubeteiligten auf die Fertigstellung gespannt: „PRAEDIUM steht für Eleganz, Lebensfreude, Licht, Sonne und Grün.“ Diesen Charme spüren die zahlreichen Käufer, Interessenten und Bewohner des Europaviertels bereits jetzt.

Das Wohnhochhaus PRAEDIUM ist das Herzstück des modernen Frankfurter Europaviertels. Direkt am Europagarten gelegen bietet es seinen zukünftigen Nutzern ein Maximum an Freiraum und Individualität. Die Vielzahl der Grundrisse und möglichen Ausstattungsvarianten lässt Spielraum und Wahlfreiheit. Durch die abwechslungsreiche Außengestaltung des PRAEDIUMs bieten die Terrassen und Balkone freien Blick in den Himmel. In allen Stockwerken vermitteln überdurchschnittliche Deckenhöhen, raumhohe Fenster und Fensterelemente zusätzlich das Gefühl von Freiheit und Transparenz. Grün wie auf einem Landgut, so der lateinische Name PRAEDIUM, und dennoch mitten in der Stadt.
Der Bauherr, die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/ Wohnstadt, steht für Sicherheit, Seriosität und Nachhaltigkeit in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht. Heute eines der führenden deutschen Wohnungsunternehmen, werden seit über 90 Jahren Projekte in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln erfolgreich durchgeführt.

Weitere Informationen unter praedium-frankfurt.de

Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt mit Sitz in Frankfurt am Main und Kassel bietet seit über 90 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. Sie beschäftigt rund 670 Mitarbeiter. Mit rund 60.000 Mietwohnungen in 140 Städten und Gemeinden gehört sie zu den zehn führenden deutschen Wohnungsunternehmen. Unter der Marke „NH ProjektStadt“ werden Kompetenzfelder gebündelt, um nachhaltige Stadt- und Projektentwicklungsaufgaben durchzuführen.

PRAEDIUM-Richtfest Der Rohbau steht – Nassauische Heimstätte dankt allen Projekt­partnern

PRAEDIUM Daten und Fakten Stand August 2016

Edda Rössler, Roessler ProResult Agentur und Beratung für Kommunikation und Digitales Business

Fassade des Hauses „Zum Glauburger Hof“ erhält Schmuckelemente aus meterlangen Betonfertigteilen

Geschrieben am 18. August 2016

16_08_16 Frankfurter Altstadt, Fassadenteile Braubachstraße 29_FuP

 

Für den Wiederaufbau der Frankfurter Altstadt kommen Handwerker und Fachleute aus ganz Deutschland in der Mainmetropole zusammen. Zimmerer, Steinmetze und viele weitere Spezialisten zeigen auf der Baustelle zwischen Dom und Römer ihr Können. Nicht nur bei den Rekonstruktionen ist präzises Arbeiten gefragt. Auch bei den Neubauten setzt die von der Stadt Frankfurt mit dem Bau beauftragte DomRömer GmbH auf erfahrene Partner. Dazu zählt beispielsweise das Bauunternehmen Anton Schick aus Bad Kissingen. Mit seinem Team hat Geschäftsführer Anton Schick nicht nur sämtliche Rohbauarbeiten übernommen, sondern auch die Betonfertigteile für die Schmuckfassade des Hauses „Zum Glauburger Hof“ in der Braubachstraße 29 hergestellt.

 

16_08_16 Frankfurter Altstadt, Fassadenteile Braubachstraße 29 (Bild 01)_FuP

 

Das größte Schmuckelement des von knerer + lang Architekten konzipierten Hauses ist 9,50 Meter lang und einen Meter hoch. Auf ihm steht in 60 Zentimeter hohen Lettern der Schriftzug „ZUM GLAUBURGER HOF“. Um Betonteile dieser Größenordnung sauber und präzise herzustellen, bedarf es erfahrener Spezialisten. Wie Geschäftsführer Anton Schick erklärt, beschäftigt er nicht nur Betonbauer, sondern auch einige Möbelschreinermeister. Sie bereiten die Schalung vor, also die Form, in die der Frischbeton gegossen wird. Aus diesem Negativ entsteht am Ende das fertige Betonteil.

 

16_08_16 Frankfurter Altstadt, Fassadenteile Braubachstraße 29 (Bild 03)_FuP

 

Diese Technik kam auch bei den übrigen Elementen für die Fassade der Braubachstraße 29 zum Einsatz. Runde Bögen, sogenannte Schmucklilien, zieren einmal den Giebel. Und noch ein weiteres Highlight hält das Haus bereit: Vor seiner Zerstörung im zweiten Weltkrieg trug das von Architekt Hermann Senf (1878-1979) errichtete Gebäude einen markanten Spruch an der Außenwand: „DAS NEUE STÜRZT UND ALTES LEBEN BLÜHT AUS DEN RUINEN“. Es handelt sich dabei um ein abgewandeltes Zitat aus Friedrich Schillers „Wilhelm Tell“. Dort hieß es ursprünglich: „Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, und neues Leben blüht aus den Ruinen.“ Die genaue Motivation Senfs zu diesem Ausspruch ist nicht überliefert. Er konzipierte zu Beginn des 20. Jahrhunderts viele Gebäude in der durch einen Straßendurchbruch neu geschaffenen Braubachstraße. Zeitgenossen galt er als Querdenker und war mit seinen Entwürfen nicht unumstritten. Sein abgewandeltes Schiller-Zitat wird sich nun in der neuen Frankfurter Altstadt wiederfinden. Das Betonelement ist sechs Meter lang und 1,20 Meter hoch, die Schrift hat eine Höhe von 30 Zentimetern.

 

16_08_16 Frankfurter Altstadt, Fassadenteile Braubachstraße 29 (Bild 02)_FuP

 

Insgesamt besteht die Fassade des Hauses „Zum Glauburger Hof“ aus 30 Betonfertigteilen mit einer Ansichtsfläche von 300 Quadratmetern. 21 Kubikmeter Beton kamen bei der Herstellung der Schmuckelemente zum Einsatz. Diese werden voraussichtlich im Herbst dieses Jahres nach Frankfurt transportiert und per Kran in der Fassade des Gebäudes verankert. Die gesamte neue Altstadt wird Ende 2017 fertiggestellt und im Jahr 2018 mit einem großen Fest eröffnet.

 

Dom-Römer GmbH

Ab sofort: Rabattaktion bei Energieberater-Ausbildung TU Darmstadt

Geschrieben am 1. August 2016

Logo ina BDB

Unser Mitglied, die ina Planungsgesellschaft mbH, führt in Kooperation mit der Technischen Universität (TU) Darmstadt Fernlehrgänge durch. Diese schließen mit einem Zertifikat als „Energieberater TU Darmstadt“ und „Fachplaner TU Darmstadt“ ab. Mitglieder des BDB erhalten hier permanent 20 Prozent Nachlass auf sämtliche Kursgebühren – zudem sind 150 Euro Rabatt im August 2016 möglich.

 

Dieses Sommer-Special gilt generell für eine Anmeldung zu einem Zertifikats- oder Kombi-Lehrgang im Zeitraum vom 1. bis zum 31. August 2016. Ziel der webbasierten Trainings zum Energieeffizienz-Experten ist, die am Bau Beteiligten für das Planen, Errichten und Sanieren energieoptimierter Gebäude zu qualifizieren.

Die Fortbildungen zu Wohn-, Nichtwohn- sowie Hocheffizienzgebäuden werden von KfW, dena und BAFA anerkannt. Neben dem Sammeln von Fortbildungspunkten können Sie also auch an Förderprogrammen des Bundes partizipieren, wie zum Beispiel Energiesparberatungen vor Ort.

Die Inhalte sämtlicher Fernlehrgänge wurden von dem Team erarbeitet, das auch Ihre kontinuierliche fachliche Betreuung übernimmt. Die Anmeldung und Teilnahme an den Weiterbildungen sind jederzeit möglich. Einzige Präsenzveranstaltung ist ein eineinhalbtägiger Workshop mit schriftlicher Abschlussprüfung an der TU in Darmstadt.

 

Nähere Informationen zu den Inhalten, die Anmeldeunterlagen und kostenfreie Demo-Versionen der Lehrgänge finden Sie unter:

http://www.energieberater-ausbildung.de

http://energieberater.moodle-kurse.de

 

Die ina Planungsgesellschaft mbH würde sich sehr freuen, Sie als Teilnehmer/in begrüßen zu dürfen!

 

 

Bettina Gehbauer-Schumacher

Bildquelle: ina Planungsgesellschaft mbH

Ideen für Wohnen in Mittelhessen

Geschrieben am 5. Juli 2016
16_07_18 Ideen für Wohnen in Mittelhessen (web 600x286)_ost
v.l.n.r.: Dipl.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann (1. Vorsitzender BDB-Frankfurt), Architekt BDB Carsten R. Kulbe (2. Vorsitzender BDB-Frankfurt), Dr. Christoph Ullrich (Regierungspräsident Regierungspräsidium Gießen), Dipl.-Ing. Dipl.-Geol. BDB Frank Ulrich (Vorsitzender BDB-Gießen-Wetzlar), Dott. Arch. Enrico Mincuzzi (Vorstandsmitglied BDB-Gießen-Wetzlar)

 

„Wir haben viel zu bieten in Mittelhessen und wir wollen, dass die Menschen gerne bei uns leben. Dafür tun wir sehr viel, denn eine gute Infrastruktur, funktionierende Ortskerne und Arbeitsplätze in der Region sind ein wichtiger Standortfaktor im Wettbewerb um Bevölkerung und Arbeitskräfte“ wirbt Dr. Christoph Ullrich im Gespräch mit dem BDB – Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure Frankfurt Rhein Main e.V. für die Region.

 

Wichtige Infrastrukturprojekte sind der Weiterbau der A49 mit der sogenannten Verkehrskosteneinheit 20 (VKE) mit einem Investitionsvolumen von rd. 206 Mio Euro und die nachfolgend projektierten Abschnitte VKE 30 und VKE 40, die die Lücke der A49 zwischen Kassel und Gemünden schließen, sowie der 4-streifige Ausbau der B49 – Limburg-Wetzlar.

 

Aber auch der Ausbau der Datenautobahn ist mittlerweile ein wichtiger Standortfaktor. Die Regionalmanagement Mittelhessen GmbH unterstützt hier den kontinuierlichen Internet-Ausbau im Regierungsbezirk.

 

„Mit unseren Investitionen sichern wir Arbeitsplätze in der Region und machen Mittelhessen für neue Betriebe interessant. Das macht Wohnen auch in der Region attraktiv.“ sagt Ullrich und stellt aber zugleich fest: „In Marburg und Gießen haben wir durch den großen Bedarf an Studentenwohnungen ähnliche Entwicklungen wie in den Ballungsräumen.
Auch Migranten zieht es aus der Fläche immer eher in die Städte und Großstädte.“
In der Region – beispielsweise im Vogelsberg – gibt es ein Überangebot an preiswertem Wohnraum. Es gibt hier ein Ungleichgewicht.

 

Ähnliche Erfahrungen hat auch Dip.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann (1.Vorsitzender des BDB-Frankfurt Rhein Main e.V.) in der Koordination der Initiative ‘Impulse für den Wohnungsbau – HESSEN‘ gemacht.

 

„Wir müssen aufpassen, daß wir die Entwicklung ausgewogen gestalten und mit übermäßiger Wohnraumattraktivität in der Großstadt die ländlichen Bereiche nicht leersaugen,“ gibt Frank Ulrich, Mitglied im Gutachterausschuß der Stadt Gießen und Vorsitzender des BDB-Gießen-Wetzlar zu bedenken. Aus seiner Arbeit als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken kann er von sich verstärkenden Unterschieden bei den Bodenrichtwerten und damit bei den Grundstückswerten berichten.

 

Architekt Carsten R. Kulbe, (2. Vorsitzender des BDB-Frankfurt Rhein Main e.V.) kennt die Herausforderungen von regionalen Siedlungsstrukturen gut: „Bei uns in Schlüchtern organisiert die Nassauische Heimstätte die Entwicklung von Konzepten für einen aktiven Stadtkern. Das ist ein anspruchsvoller Prozess, der viel Fachwissen gerade auch der Stadtplaner und Bauschaffenden nötig hat.“

 

„Der Verlust der aktiven Ortsmitte ist oft der Anfang von problematischen Entwicklungen. Dem kann man mit guten städtebaulichen und architektonischen Konzepten entgegenwirken. Wir können den Dialog in die Architektenschaft tragen und so Diskussionen anregen, die oft wertvolle Erkenntnisse befördern,“ so Dott. Arch Enrico Mincuzzi, Vorstandsmitglied des BDB-Gießen-Wetzlar.

 

Ullrich will das Angebot zur Zusammenarbeit und das Know-How der Planer und Bauschaffenden des BDB gerne in Anspruch nehmen. „Wir freuen uns über Ideen für das Wohnen von Morgen in der Region. Jeder Beitrag ist uns sehr willkommen.“

 

BDB-HessenFrankfurt

Thomas M. Reimann in den Gesamtvorstand des Verbandes baugewerblicher Unternehmer Hessen gewählt

Geschrieben am 1. Juli 2016

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Die Mitglieder des Verbands baugewerblicher Unternehmer Hessen (VbU) haben in der 68. Ordentlichen Mitgliederversammlung in Morschen den Bad Vilbeler Unternehmer und FDP-Kommunalpolitiker Thomas M. Reimann, Vorstandsvorsitzender der ALEA Hoch- und Industriebau AG in den Gesamtvorstand gewählt. Reimann ist Mitglied des Vorstands des Bundes Deutscher Baumeister (BDB), Frankfurt, Mitglied im Vorstand der Bauakademie Hessen-Thüringen und dem Landesinnungsverband des Bauhandwerks Hessen, sowie stellvertretender Vorsitzender des Bauausschusses der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU), ferner ist er Mitglied in der Vollversammlung der IHK Frankfurt am Main und Mitglied des IHK-Ausschusses „Bau- und Immobilienwirtschaft“. Die Interessen der heimischen Bauwirtschaft vertritt Reimann auf Bundesebene als Mitglied im Rechts- und Wirtschaftsausschuss des ZDB in Berlin.

 

Reimann setzt sich verstärkt für mehr bezahlbaren Wohnraum durch serielles Bauen ein, weist auf die überzogenen Anforderungen der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) hin. „Bauen wird seit Anfang 2016 mit Zusatzkosten belastet, die in keinem Verhältnis zum ökologischen Nutzen stehen. Ich setze mich für eine Absenkung von Baustandards ein, durch die serielle Bauweisen deutlich vergünstigt werden können. Konkrete Ansatzpunkte sind die Begrenzung des Schallschutzes auf die Mindestanforderungen, eine Flexibilisierung der Stellplatzordnung durch die Kommunen, der Verzicht auf Fassaden- und Dachbegrünung oder eine temporäre Aussetzung von Anforderungen an die Barrierefreiheit, vor allem dann, wenn durch intelligente Systembauweise Nachrüstungen möglich sind.“

 

Thomas M. Reimann

9. CEB®: Sonderkonditionen für BDB-Mitglieder

Geschrieben am 13. Juni 2016

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Die Energie-Effizienz-Plattform am 29. und 30. Juni in der Messe Karlsruhe – BDB Frankfurt Rhein Main e.V. ist Kooperationspartner

 

Der Ausbau der erneuerbaren Energien und die weiter steigenden Anforderungen an die Energieeffizienz sind eine Herausforderung für alle Beteiligten. Wie können sie sich am besten darauf einstellen? Qualifizierte Antworten hierzu gibt es auf der Kongress-Messe CEB® Clean Energy Building am 29. und 30. Juni 2016 in der Messe Karlsruhe.

Profitieren auch Sie von den Vorträgen, Diskussionen und Fachpräsentationen! BDB-Mitglieder erhalten einen Rabatt von 25 Prozent auf die reguläre Teilnahmegebühr der Kongresse. Geben Sie dafür den Code „APRK11“ bei der Anmeldung an: http://www.cep-expo.de/tickets.html. Und hier bekommen Sie Ihre persönliche Freikarte zur Messe.

 

Nähere Informationen zu allen Veranstaltungen gibt es unter: www.cep-expo.de. Die 9. CEB® bietet Ihnen praxisnahe Lösungen und visionäre Kongresse.

 

 

Bettina Gehbauer-Schumacher

Quelle Logo: REECO GmbH

 

Thinking outside the box

Geschrieben am 25. Mai 2016

Im Deutschen Architekturmuseum laden junge Wissenschaftler zur kreativen Auseinandersetzung mit Architektur und Stadtplanung ein
Eine Ausstellung des Masterstudiengangs „Mundus Urbano – International Coorporation and Urban Development“ und der TU Darmstadt – noch bis zum 26. Juni 2016

„Nein, das ist keine Ablage, das ist doch ein Ausstellungsobjekt!“, macht Ausstellungsmacherin Britta Eiermann deutlich und ich entferne meine Schreibmappe vom klinisch-weißen Podest, auf dem sich ein kleiner Katalog versteckt. Ich begreife, diese Ausstellung, die nicht auf den ersten Blick mit opulenter Optik geizt, muss man sich „erarbeiten! Aber so viel sei schon einmal vorab verraten, diese Arbeit lohnt sich durchaus.

Im dritten OG des Deutschen Architekturmuseums haben Studenten der TU Darmstadt verschiedene Ansätze zur Stadt im 21. Jahrhundert vorgestellt. Die Projekte, die im Rahmen eines Workshops von Mundus Urbano- und Architekturstudenten der TU Darmstadt entstanden sind, setzen sich mit dem großstädtischen Leben in einer globalisierten Gesellschaft auseinander. Dabei beschäftigen sie sich mit Bevölkerungswachstum und Mobilität, untersuchen und vergleichen Wohnangebote, Lebenswirklichkeiten ebenso wie Zukunfts-Visionen. Wie wird heute in der Moderne, in der das Internet eine wichtige Rolle spielt, Raum interpretiert? Welche Zukunftsvisionen hat der Mensch im Zeitalter der Globalisierung und der Digitalisierung? Welche Funktion haben und welchen Spielraum eröffnen öffentliche Räume? Dies sind nur einige der Fragestellungen, die sich die jungen Wissenschaftler stellten. Ganz behutsam untersuchen sie dabei die vielfältigen Wirkprozesse, die sie sensibel und einfühlsam darstellen. Aus der Fülle der angebotenen Projekte sei hier auf „Gezi Parcours“ hingewiesen. Pinar Bilgic und Veronika Pöschel verweisen mit ihrer Installation auf die Proteste in der Türkei im Sommer 2013. Ihr Parcours mit Hinweis-Schildern und Symbolen verweist unterschiedliches Protestverhalten. Dabei visualisieren sie, wie öffentlicher Raum verteidigt werden kann, wobei das Augenmerk auf eine passive, friedliche und kreative Vorgehensweise gerichtet ist.

Impressionen beim Presserundgang Thinking outside the box, Foto: ROESSLER PR
Impressionen beim Presserundgang Thinking outside the box, Foto: ROESSLER PR
Impressionen beim Presserundgang Thinking outside the box, Foto: ROESSLER PR
Impressionen beim Presserundgang Thinking outside the box, Foto: ROESSLER PR
Impressionen beim Presserundgang Thinking outside the box, Foto: ROESSLER PR
Impressionen beim Presserundgang Thinking outside the box, Foto: ROESSLER PR

Auch ins Auge fällt das Projekt „Does Size matter“ von Rekik Beyene Getahun und Hee-Yung Im. Um den Einfluss des Einkommens auf die Größe von Wohnungen zu untersuchen, verglichen sie den wirtschaftlichen Status von vier Ländern (Deutschland für Europa), Athiopien (für Afrika), Südkorea (für Asien) und Brasilien (für Südamerika). Die Annahme sollte sollte gestützt werden, dass das Einkommen in Verbindung mit der Wohnungsgröße gesetzt werden kann, wobei man sich auch für die jeweiligen Unterschiede in den einzelnen Kontinente interessierte. Sie fanden heraus, dass sich Wohnungen für bei Niedrigeinkommen erheblich unterscheiden, bei den mittleren bereits weniger. Bei hohen Einkommen, die jeweils größere Wohnungen nach sich ziehen, entdeckten sie die meisten Übereinstimmungen und vergleichbare Raumaufteilungen. Vermögende in einer globalisierten Welt wohnen gleich und zwar in Wohnungen, die westlichen Standards entsprechen.


Der Immo-Skandal meint:
„Thinking outside the box“ ist eine wichtige Ausstellung, die sich jeder, der an Stadtplanung und Architektur Interessiert ist, erarbeiten sollte. Hier wird der Besucher nicht mit einer festgefügten These überrumpelt. Behutsame Spiegelungen und Pulsmessungen an den Frequenzen der modernen Gesellschaft und an ihren Eckpfeilern wie Architektur und Stadtplanung laden zur kreativen und partizipatorischen Reflektion ein.

Weiterführende Informationen:
www.mundus-urbano.eu
Deutsches Architekturmuseum

Edda Rössler
ROESSLER PR Agentur für Kommunikation und Digitales Business

Neuer Wohnraum in den „Torpedo-Werken“: Im Herzen von Rödelheim entsteht das ALEX 65

Geschrieben am 21. Mai 2016

16_05_19 ALEX 65, Carsten R. Kulbe, Olaf Cunitz_Vierte HeBa

 

Bis Mitte des 20. Jahrhunderts fertigten Arbeiter hier Fahrräder, Motorräder und Schreibmaschinen. Nun wird in den ehemaligen „Torpedo-Werken“ im Frankfurter Stadtteil Rödelheim ein neues Kapitel aufgeschlagen. In der Alexanderstraße 63-65 entstehen bis Ende 2017 im „Alex 65“ 84 hochwertige Eigentumswohnungen. Bauherr ist die Vierte HeBa Immobilien GmbH. Geschäftsführer und Architekt Carsten R. Kulbe legt besonders großen Wert darauf, bei dieser Revitalisierung eines ehemaligen Fabrikgebäudes die Vorteile der Industriearchitektur mit den Errungenschaften modernster Gebäudetechnologie harmonisch zu verbinden.

 

Frankfurts Bürgermeister und Planungsdezernent Olaf Cunitz nannte das Projekt einen großen Schritt auf dem Weg zu einem noch lebenswerteren Stadtteil Rödelheim. „Frankfurt braucht in allen Stadtteilen neuen Wohnraum. Ich freue mich besonders, dass hier ein seit Jahren leer stehendes gewerbliches Gebäude mit neuem Leben erfüllt wird“, so Cunitz.

 

Für den lichtdurchfluteten Loftcharakter der 84 Wohnungen, von einem bis zu sechs Zimmern, sorgen hohe Decken, bodentiefe Fenster und private Lichthöfe. Ob Ein-Zimmer-Wohnung oder Penthouse-Maisonnette, fast alle Wohnungen im ALEX 65 bieten einen Balkon, eine Loggia oder eine (Dach-)Terrasse. Von der einen oder anderen hat man einen Blick auf die spektakuläre Frankfurter City. Die zwischen 37 und 181 Quadratmeter großen Wohnungen mit individuellen Grundrissen verfügen über eine Fußbodenheizung. An heißen Tagen verringert eine Fußbodenkühlung die Temperatur der Räume um bis zu sechs Grad Celsius. Eine kontrollierte Wohnraumbelüftung sorgt außerdem für frische Luft.

 

Dank eines Blockheizkraftwerks mit Kraft-Wärme-Kopplung und einer durchdachten energetischen Planung entspricht der Primärenergiebedarf des ALEX 65 dem KfW-Effizienzhaus-Standard 100. Wer hier wohnt verbraucht damit besonders wenig Energie. Neben einer Tiefgarage mit 127 Stellplätzen verfügt das ALEX 65 über eine Fahrradgarage für bis zu 180 Räder mit Ladestation und Abstellplätze für Kinderwagen. Durch die barrierearme Gestaltung eignen sich die Wohnungen überwiegend auch für Senioren. Im Erdgeschoss sind sie meist rollstuhlgerecht.

 

Auch im Außenbereich bietet das Alex 65 gegenüber klassischen Neubauten einige Besonderheiten: So bleibt ein in den neunziger Jahren ergänztes Atrium als heller Eingangsbereich und Lichthof für die Bewohner erhalten; und bei Sonnenschein lädt ein geräumiger begrünter Hofpark mit Spielplatz Jung und Alt zum Verweilen ein. Eine Brücke zur urbanen Umgebung schlägt auch ein Feinkostgeschäft mit Bistro, das in die Räume im Eingangsbereich zur Alexanderstraße hin einziehen wird. Kollegräume im Erdgeschoss können in Verbindung mit dem Bistro für private Veranstaltungen sowie für Seminare der Bauakademie und andere wohnungswirtschaftliche Veranstaltungen genutzt werden.

 

16 Visualisierung ALEX 65 (web 600x286)_Vierte HeBa

 

Verwurzelt in einem lebendigen Quartier

 

Das ALEX 65 entsteht inmitten eines lebendigen Quartiers mit hervorragender Infrastruktur. Schulen und Kitas sowie die Haltestellen des ÖPNV liegen ganz in der Nähe und der schon jetzt vielfältige Einzelhandel und die Gastronomie sind nicht nur weitere Pluspunkte, sie werden ihrerseits auch von den neuen Nachbarn des Alex 65 profitieren. Außerdem sind die Wege zur Nidda oder in die Frankfurter City kurz.

 

Seit die internationale Werbeagentur Leo Burnett 2011 das Gebäude geräumt hat, steht die fast 10.000 Quadratmeter große Immobilie im Frankfurter Stadtteil Rödelheim leer. Als ALEX 65 fügt sich das Gebäude künftig wieder nahtlos in das sympathische Viertel ein und trägt zu dessen Aufwertung bei. Es ist ein lebendiges Beispiel für zeitgeschichtliche Veränderungen des Lebens in der Stadt: zuerst Fabrik, dann Büro und heute lebenswerter Wohnraum.

 

Vierte HeBa Immobilien GmbH

Feierliche Veranstaltung in der Frankfurter Union Halle: Der Balthasar-Neumann-Preis 2016 ist verliehen worden

Geschrieben am 27. April 2016

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Der mit über 140 Teilnehmern bestens gefüllte Festsaal der Union Halle in Frankfurt/Main bildete am 21. April einen würdigen Rahmen für die Verleihung des Balthasar-Neumann-Preises 2016, dem wichtigsten europäischen Preis für Architekten- und Ingenieurleistungen, der vom BDB und der Deutschen BauZeitschrift (DBZ) gemeinsam ausgelobt worden ist. Preisträger der mit 10.000 Euro dotierten Auszeichnung ist die Propsteikirche St. Trinitatis in Leipzig. Ranghohe Repräsentanten von Schulz und Schulz, Leipzig (Architektur), Seeberger Friedl Planungsgesellschaft mbH, München, und Büro für Baustatik Benno, Dominik und Mathias Förtsch, Leipzig (Tragwerksplanung), MLT Medien Licht Technik Ingenieure GmbH, Leipzig (TGA-Planung) sowie Prof. Michael Lange, Ingenieurgesellschaft mbH, Berlin, und ee concept Gmbh. Darmstadt (Bauphysik/Nachhaltigkeit) nahmen die Urkunden aus den Händen von BDB-Präsident Hans Georg Wagner und DBZ-Chefredakteur Burkhard Fröhlich entgegen. Zudem wurde mit der Katholischen Propsteipfarrei St. Trinitatis Leipzig erstmalig auch der Bauherr ausgezeichnet, der neben der Urkunde eine hochwertige Plakette aus gefrästem Aluminium mit einer bildlichen Darstellung von Balthasar Neumann zum Anbringen am ausgezeichneten Bauwerk erhielt.

 

Die eindrucksvollen Beweggründe, die die Jury zu ihrer Entscheidung veranlasst hatten, wurden von Burkhard Fröhlich umfassend erläutert. Nicht nur die innovativen technologischen Lösungen als Ausdruck gelungener integraler Zusammenarbeit von Architekten, Tragwerksplanern und TGA-/Energieplanern überzeugten die Jury, sondern auch die herausragende baukulturelle Qualität des Entwurfs. Die anspruchsvolle Aufgabe, einen zeitgenössischen Kirchenneubau in prominenter Leipziger Innenstadtlage zu errichten, hat das Architekturbüro eindrucksvoll umgesetzt. Trotz der scheinbaren Schwere des Baukörpers mit seiner prägnanten Natursteinfassade gelingt es den Planern, eine Leichtigkeit und Offenheit für das neue Kirchengebäude zu erreichen, die sich auch im Inneren des Gebäudes fortsetzt. Die Materialwahl prägt dabei zudem nicht nur die Gestalt des Bauköpers, sondern trägt auch entscheidend zum Konzept der Nachhaltigkeit bei. So wurde auf den Einsatz langlebiger, werthaltiger Baustoffe geachtet und auf den Einsatz von Verbundwerkstoffen verzichtet. Somit ist ein Gebäude entstanden, das den Intentionen des Balthasar-Neumann-Preises 2016 in bester Weise entspricht.

 

16_04_21 Präsident Hans Georg Wagner, Verleihung Balthasar Neumann Preis 2016 (web 223x286)_DBZNeben dem Preisträger hatte sich die Jury dafür entschieden, vier weitere Wettbewerbsbeiträge mit einer Auszeichnung zu versehen: Hilti Innovation Center, Schaan/Liechtenstein, Deutsche Schule, Madrid, Dreischeibenhaus/Düsseldorf und ZOB Pforzheim. Mit insgesamt 73 Wettbewerbsbeiträgen aus fünf Ländern konnte der Balthasar-Neumann-Preis ein hervorragendes quantitatives Ergebnis erzielen, das durch die sehr hohe Qualität der eingereichten Projekte eine intensive Auseinandersetzung der Jury mit jedem einzelnen Beitrag abverlangte. Dementsprechende betont BDB-Präsident Hans Georg Wagner in seiner Festrede: „Das Besondere am Balthasar-Neumann-Preis ist dabei, ganz im Sinne der Ausrichtung des BDB, die Auszeichnung der integralen, partnerschaftlichen Planung. Der Preis wird daher für Architektur, Tragwerk, Energiekonzept und Bauherr gleichberechtigt verliehen. Dieses Preiskonzept festigt den hohen ganzheitlichen Anspruch an Architektur und Ingenieurbaukunst, an das Planen, Bauen und Betreiben und an die Ansprüche der Baukultur.“

 

Umrahmt wurde die Preisverleihung von einem hochkarätigen Rahmenprogramm. So hielt Prof. Dr. Gunter Henn (HENN München) als ausgewiesener Experte auf dem Feld des integralen Planens und Bauens einen Festvortrag zum Thema „Die Ästhetik der Unterscheidung – Learning from Balthasar Neumann“. Prof. Henn setzte sich darin mit den grundsätzlichen Fragen auseinander, was Architektur gesellschaftlich leisten kann und welche Rolle Architektur für die Anbahnung von Kommunikation spielt.

 

Sehr eindrucksvoll war auch der Vortrag der Juryvorsitzenden, Prof. Lamia Messari-Becker (Universität Siegen), zur „Haltbarkeit unseres Tuns“. Dabei machte sie deutlich, dass das Wirken von Architekten und Ingenieuren langfristige Folgen für die Lebensqualität, die Zukunftssicherheit und die Umwelt hat. Planen und Bauen, so führte Messari-Becker aus, ist nicht nur innovativ und erfordert ein Höchstmaß an Verantwortung, sondern ist auch sozialpolitisch und stiftet Identität.

 

 

16_04_21 Preisträger Balthasar Neumann Preis 2016_DBZ

Die nächste Auslobung des Balthasar-Neumann-Preises findet gemäß des Zweijahresturnus 2018 an. Wie BDB-Präsident Hans Georg Wagner in seiner Festrede ankündigte, ist dann fest beabsichtigt, die Preisverleihung wieder an traditionellem Ort, der von Balthasar Neumann errichteten Residenz in Würzburg, durchzuführen, die in diesem Jahr aufgrund von umfassenden Baumaßnahmen nicht zur Verfügung stand.

 

BDB-Bund

Frankfurt kann Stadtplanung, wenn nötig, sogar zusammen mit Offenbach

Geschrieben am 20. April 2016

Frankfurt kann Stadtplanung, wenn nötig, sogar zusammen mit Offenbach +++ Warum nicht eine grüne Muster-Siedlung auf dem Pfingstberg? +++ Die neue Altstadt auf dem Weg zur touristischen Attraktion

Edda Rössler, Nils Bremer und Effi Rolffs beim Immo-Skandal
Edda Rössler, Nils Bremer und Effi Rolffs beim Immo-Skandal

Gibt es denn überhaupt noch eine Grenze zwischen Offenbach und Frankfurt, Herr Bremer? So lautete der Startschuss zur gut aufgelegten Fragerunde des 27. Immo-Skandals im Satire Theater Die Schmiere, die von Edda Rössler und Effi B. Rolfs geleitet wurde. Zahlreiche Immobilienexperten nahmen an der Networking-Veranstaltung von ROESSLER PR teil. Sie freuten sich, Nils Bremer, den Chef-Redakteur des bekannten Frankfurter Stadtmagazin „Journal Frankfurt“ einmal live zu erleben. Seine Antwort kam prompt: Beide Städte wachsen schon seit längerem zusammen. Markante Beispiele seien etwa das Baugeschehen am Kaiserlei oder die Entwicklung am Offenbacher Hafendeck, wo sich auch Frankfurter Bauherrn wie die städtische ABG und Ardi Goldman engagierten. Spätestens seit der Eröffnung eines weiteren L’Osteria Restaurants im LUV&LEE sei der Standort mit Blick auf die Frankfurter Skyline gefragt. Doch es gibt noch viel zu tun. Bessere Verkehrsanbindungen, wie sie jüngst vom Urban Institut verlangt wurden, seien wichtige Voraussetzungen. Dennoch, für viele Bewohner gelte bereits jetzt: „Im kreativen Offenbach zu günstigeren Konditionen wohnen und die Vorteile beider Städte kombinieren.“ Sein Fazit: „Was in Berlin Kreuzberg ist, das ist Offenbach für Frankfurt!“

Vom No-Go zum Meinetwegen: die neue Frankfurter Altstadt
Wieviel neue Altstadt braucht Frankfurt? Auf die Frage nach der sich im Bau befindenden Rekonstruktion der Frankfurter Altstadt hat Bremer bei sich eine veränderte Einstellung beobachtet. Zunächst war da die Ablehnung. „Die Idee stammte doch von älteren CDUlern, die von einer „Kriegswunde“ im Herzen der Stadt sprachen.“ Diesem Argument konnte seine Generation nicht folgen. Dennoch in wenigen Jahren sei die Bauphase abgeschlossen und dann könne das Ensemble zumindest für touristische Zwecke funktionieren. „Wenn sicherlich auch mit Zeitverzug und einer erheblichen Budgetüberschreitung“, so seine Prognose. „Aber das wird dann Niemanden mehr interessieren.“

Wieviel Cunitz steckt in Frankfurt?
Spannend wurde es, als ihn die Moderatorin Edda Rössler nach den Meilensteinen fragte, die der Frankfurter Bürgermeister Olaf Cunitz (Die Grüne) in den letzten vier Jahren als Stadtplaner erzielt habe. Da wurde klargestellt, dass es zu früh für einen „Nachruf“ sei, zumal die Koalitionsverhandlungen noch im Gange sind. Zudem habe Cunitz viele Projekte verfolgen müssen, die von Amtsvorgängern in die Wege geleitet wurden. Doch bereits jetzt könne man sagen, dass er für eine innerstädtische Nachverdichtung stehe.

Positiv fiel ins Gewicht, dass Olaf Cunitz mit frischem Elan und großer Offenheit ans Werk gegangen sei und versucht habe, wichtige Disziplinen wie etwa die Verkehrsplanung und den Klimaschutz mit der Stadtplanung zu vernetzen. Positiv fiel auch sein unvorein-genommener Umgang mit den neuen Frankfurter Wohnhochhäusern auf, die das Bild und das Image der Stadt Frankfurt nachhaltig mitbeeinflussen werden.

Auf Nachfragen kommen zudem vereinzelte Kritikpunkte auf den Tisch. Ob beispielsweise massives Dämmen und der Einsatz von Styropor langfristig sinnvoll sei, das bleibe abzuwarten. Wie etwa wird Styropor später einmal recycelt? Mit Skepsis bewertete Bremer auch die brüske Ablehnung einer Bebauung auf dem Pfingstberg in Nieder-Erlenbach. Man verstehe, dass Frankfurter Bürger ökologisch wertvolle Lebensmittel aus der nahen Region beziehen und wertvolles Agrarland schützen wollen. Dennoch, so Bremer, warum haben die Grünen nicht versucht, auf dem Pfingstberg eine ökologische Mustersiedlung zu planen? Wenn sich Parteien aus Profilgründen gegensätzlich positionieren, könne schon einmal das gesamtstädtische Wohl zurückstehen.

Die neuen Frankfurter Stadtteile
„Ich glaube, ich bin der Einzige, der das Europaviertel cool findet“, so Bremers Antwort. Was sich als durchaus trügerisch erweist, glaubt man dem Widerspruch der Zuhörer. Frankfurt habe bislang keine Prachtstraße, keine große Allee wie etwa Paris. „Das kann langfristig mit der Europa-Allee gelingen.“ Auch wenn einzelne Entwickler und Architekten mehr Mut zeigen könnten. Dennoch, auf die neuen Wohnhochhäuser sei man gespannt. Auch der neue Stadtteil Rebstockpark stößt auf Zustimmung. Der Riedberg dagegen sei etwas kurios: So habe man dort beispielsweise um eine Uni-Gebäude mit einer überdimensionalen Mauer errichtet, die jegliche Internet-Kommunikation verhindere.

Famous last words
Die Frankfurter Stadtplanung soll aufgeschlossen bleiben gegenüber neuen Entwicklungen und sich über ausländische Projekte informieren, das ist ihm wichtig. Schauen, wie beispielsweise Kopenhagen, Amsterdam oder New York vergleichbare stadtplanerische Probleme lösen. Denn, das steht fest, Frankfurt ist auf dem Weg zum Global Player.

Unterstützt durch die aufmerksame Berichterstattung des „Journal Frankfurt“ und seinem quirligen Chef-Redakteur Nils Bremer müsste das gelingen, sind sich der Immo-Skandal und seine Teilnehmer sicher. Und wie immer war der Talk viel zu kurz. Doch Die Schmiere sorgte mit der anschließenden Aufführung des Jubiläum-Stücks “Für Menschen und Rindvieh“ für die Fortsetzung eines unterhaltsamen Abends.

Edda Rössler
ROESSLER PR Die Agentur für Kommunikation und Digitales Business

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