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Autor Archiv: Andreas Ostermann

Habecks Heizungsgesetz ist ökologisch unnötig

Geschrieben am 1. Juni 2023


Die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) bekräftigt ihre Ablehnung des Gebäudeenergiegesetzes. Sie fordert, das Gesetz zu stoppen. „Habecks Heizungsgesetz ist ökologisch unnötig. Die Klimaziele im Gebäudesektor sollten technologieoffen durch den von der EU ab 2027 geplanten Emissionshandel mit sinkendem CO2-Deckel und ohne weitere nationale Gebote und Verbote erreicht werden“, sagte Thomas Reimann, VhU-Vizepräsident und Vorsitzender des VhU-Bau- und Immobilienausschusses.

Die Bundespolitik sollte laut Reimann auf das „erfolgreichste Instrument des Klimaschutzes“ setzen, nämlich auf den EU-weiten CO2-Emissionshandel mit sinkenden Obergrenzen für CO2-Zertifikate: „Es ist sehr erfreulich, dass die EU für die Sektoren Gebäude und Straßenverkehr in Kürze einen zweiten CO2-Emissionshandel mit jährlich sinkenden Zertifikatemengen starten wird. Das reduziert den CO2-Ausstoß wirksam, ist kosteneffizient und technologieoffen. Das wissen die Bauherren und Investoren und entscheiden sich bereits im Neubau immer öfter gegen fossile Brennstoffe.“

Reimann wies kritisch darauf hin, dass die EU an einer neuen EU-Gebäuderichtlinie arbeite, die weitreichende Pflichten zur energetischen Modernisierung von Gebäuden beinhalte. „Auch das kann keine ökologischen Vorteile bringen, weil allein die künftigen CO2-Obergrenzen der EU für die Treibhausgasreduktion sorgen werden. Schade, dass die EU erneut eine unnötige und teure Doppelregulierung anstrebt.“ Bereits im Sektor Elektrizität und Industrie hatten EU und Bund zahlreiche Regulierungen zusätzlich zum ersten Emissionshandelssystem in Kraft gesetzt, die laut Reimann ökologisch keinen Zusatznutzen bringen konnten.“

„Völlig unverständlich wäre es, wenn eine nationale und eine EU-Regulierung kollidierten: Einerseits will der Bund mit einem nationalen Gebäudeenergiegesetz die Heizung regulieren, woran implizit Sanierungspflichten geknüpft sind, denn ohne Sanierung wäre der Heizungstausch in vielen Gebäuden nicht sinnvoll. Andererseits plant die EU mit ihrer Richtlinie eine Sanierungspflicht für Gebäude mit der niedrigsten Energieeffizienz. Im schlimmsten Fall drohen damit zwei grundverschiedene Sanierungspflichten auf den deutschen Gebäudesektor zu treffen – wie soll das funktionieren?“, sagte Reimann.


VhU, Vereinigung hessischer Unternehmerverbände

Hessen braucht qualifizierte Fachkräfte

Geschrieben am 8. Mai 2023


Ich wünsche der INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT den verdienten Erfolg




Hessen braucht qualifizierte Fachkräfte und motivierte junge Menschen. Nur so werden wir die Herausforderung in Wirtschaft, Gesellschaft und für den Klimaschutz bewältigen. Und nur so erhalten wir unseren Wohlstand auch für die kommenden Generationen.

Die duale Berufsausbildung made in Germany ist ein wichtiger Baustein, um dauerhaft Fachkräfte zu sichern. Sie ist ein Exportschlager und ein weltweites Markenzeichen für Können und Qualität. Eine erfolgreiche Berufsausbildung bietet jungen Menschen ein gutes Fundament für die Zukunft. Aus all diesen Gründen unterstützt die hessische Landesregierung die Unternehmen in Hessen mehr Ausbildungsplätze zu schaffen und die duale Ausbildung noch attraktiver zu gestalten. Ich freue mich, wenn sich in Zukunft noch mehr junge Hessinnen und Hessen für diesen Weg entscheiden.

Auch Maßnahmen aus der Wirtschaft und von Verbänden können dazu einen bedeutenden Beitrag leisten. Die INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT ist dafür ein beeindruckendes Beispiel. Allen, die sich dafür einsetzen, danke ich herzlich. Ich wünsche der Initiative weiterhin den verdienten Erfolg.



Boris Rhein
hessischer Ministerpräsident

keine Grunderwerbsteuer für die erste eigene Immobilie – Politik kann handeln! Wann kommt der Eigenheimbooster?

Geschrieben am 17. April 2023


zum BILD-Interview mit Ministerpräsident Boris Rhein vom 13. April (siehe ganz unten) nimmt der BDB-HESSENFRANKFURT wie folgt Stellung:



Vergleichsweise wenige Deutsche besitzen ein Eigenheim. Die Wohneigentumsquote in Deutschland liegt um 50%. In der europäischen Union liegt die durchschnittliche Wohneigentumsquote bei rund 70%.

„Der BDB-HESSENFRANKFURT setzt sich seit vielen Jahren für die Erhöhung der Eigentumsquote und für das Eigenheim – auch insbesondere das Einfamilienhaus –ein,“ sagt Dipl.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann. „Vor diesem Hintergrund begrüßen wir die Ankündigung von Ministerpräsident Boris Rhein sehr, auf die erste eigene Immobilie keine Grunderwerbsteuer erheben zu wollen.“

Die steigenden Zinsen und die Verteuerung der Baupreise versperren vielen Familien derzeit den Weg zu einer eigenen Immobilie. Eine Trendwende dieser Rahmenbedingungen ist aktuell nicht in Sicht.

Ein Wegfall der Grunderwerbsteuer wirkt sich direkt auf die Finanzierbarkeit von Immobilienkäufen aus und macht somit für mehr Menschen ein Eigenheim möglich. Das erhöht die Nachfrage und regt Bautätigkeit an, die gebraucht wird um den Bedarf an Wohnraum zu decken.


BDB-HESSENFRANKFURT






BILD-Interview mit Ministerpräsident Boris Rhein vom 13.04.2023:


Bürger sollen Zehntausende Euro sparen
Erster Landeschef will Immo-Kauf billiger machen



Die Bauzinsen steigen immer weiter und die eigenen vier Wände werden für die meisten Deutschen unbezahlbar.

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (51, CDU) will deshalb Käufern einer privat genutzten Immobilie die Grunderwerbssteuer beim Kauf komplett erlassen.

Rhein sagt zu BILD: „Wir brauchen einen Teuerstopp gegen den Teuerschock beim Traum von den eigenen vier Wänden. Wenn junge Familien und Alleinerziehende sich ein Haus oder eine Wohnung kaufen wollen, sollte der Staat ihnen unter die Arme greifen, anstatt sie zur Kasse zu bitten.“

Und der Landeschef kündigt an: „Wir als CDU wollen deshalb in Hessen auf die erste eigene Immobilie keine Grunderwerbssteuer erheben – nach der klaren Maßgabe: Grunderwerbssteuer geht aufs Haus und nicht in den Staats-Haushalt.“

Bei einem Kaufpreis von 300 000 Euro würden in Hessen bei einem Steuersatz von sechs Prozent 18 000 Euro fällig.

Die Bundesregierung habe laut Rhein versprochen, den Ländern dafür Freibeträge bei der Grunderwerbssteuer zu ermöglichen, aber bislang nichts geliefert. „Stattdessen dreht die Ampel weiter an der Preisschraube beim Eigenheim, indem sie die Freibeträge bei der Grunderwerbssteuer verschleppt, das Baukindergeld stoppt und einen Teuerschock beim Heizungsausbau beschließt“, so der hessische Ministerpräsident.

Rhein will Käufern 10 000 Euro Prämie zahlen

Das Warten auf die angekündigten Freibeträge dauert Rhein zu lange. Bis die Grunderwerbssteuer-Reform komme, „wollen wir als CDU ein Hessengeld zahlen für die ersten eigenen vier Wände mit 10 000 Euro pro Erwerber und zusätzlich 5000 Euro pro Kind.“ Die Politik solle laut Rhein dazu beitragen, „Wohnträume zu erfüllen, statt sie platzen zu lassen“.

Hintergrund: Die Grunderwerbssteuer liegt zwischen 3,5 und 6,5 Prozent und muss beim Erwerb eines Grundstücks oder Grundstückanteils gezahlt werden. Sie ist eine Ländersteuer, die diese an die Kommunen weiterreichen können.

Starke Zurückhaltung bei geplanten Bauprojekten und immer weniger neue Baugenehmigungen

Geschrieben am 12. April 2023
Bianca Mickasch vom Bauindustrieverband Hessen-Thüringen (zweite von links) empfing in Frankfurt die Teilnehmer der Impulse für den Wohnungsbau – HESSEN


In schwieriger konjunktureller Lage haben sich Verbände und Institutionen der Initiative ‘Impulse für den Wohnungsbau – HESSEN‘ beim Bauindustrieverband Hessen-Thüringen in Frankfurt getroffen, um sich zu den Entwicklungen der Branche zu beraten.

Übereinstimmend wird von allen Teilnehmern eine starke Zurückhaltung geplanter Bauprojekte wahrgenommen. Maßgeblich dazu beigetragen hat der Zick-Zack-Kurs bei der KfW-Förderung und die ungewisse wirtschaftliche Entwicklung.

Insbesondere die steigenden Zinsen führen dazu, daß auf Anbieterseite die Kapitalbeschaffung für die Vorfinanzierung großer Bauprojekte schwieriger wird. Auf der Nachfrageseite lassen die Zinsen für langfristige Haus- und Wohnungsfinanzierungen die mögliche Kaufsumme dahinschmelzen.

„Wenn der Neubau wegbricht, wird es für einige in der Branche mit der Zeit existentiell bedrohlich,“ sagt Gerald Lipka, Sprecher der Initiative ‘Impulse für den Wohnungsbau – HESSEN‘. Lipka weist darauf hin, daß über alle politischen Lager hinweg Einvernehmen besteht: Wir brauchen den Wohnungsneubau. „Die Bauwirtschaft ist leistungsfähig, daß haben wir in den letzten Jahren gezeigt. Wir brauchen aber Rahmenbedingungen die zulassen, daß aus dem Bauwillen der Branche und der Bauherren auch gebaute Projekte werden,“ so Lipka.

Noch vor der Landtagswahl in Hessen will sich die Initiative positionieren und mit konkreten Forderungen an die Politik wenden.


Impulse für den Wohnungsbau – HESSEN

Für gute und sichere Ausbildungs- und Arbeitsplätze, faire Löhne und Respekt und Anerkennung für das Handwerk

Geschrieben am 11. April 2023


Grußwort von Nancy Faeser zur INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT



Die INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT hat einen wohlgewählten und bezeichnenden Namen – denn Fachkräfte sind die Zukunft. Wir stehen vor großen Herausforderungen. Der Fachkräftemangel betrifft nahezu alle Wirtschaftsbereiche und macht auch vor dem Baugewerbe keinen Halt. Deshalb kommt die „INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT“ des Bundes Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure, die auch von Gewerkschaften, Kammern und Unternehmensverbänden unterstützt wird, jetzt gerade zur richtigen Zeit.


Vor dem Hintergrund der hohen Bedeutung des Baugewerbes ist es wichtig, dass die Politik insbesondere den Wohnungsbau fördert. Deshalb fordern wir für Hessen, die Kosten für den Wohnungsbau durch eine Reform des Baurechts und der Grunderwerbssteuer zu senken und die Kommunen bei der Planung und beim Bau neuer Wohnungen zu unterstützen.


Schülerinnen und Schüler und damit die Auszubildenden für das Handwerk zu begeistern, ist eine ganz hervorragende Idee. Die Initiative Zukunft Fachkraft wird dieser wichtigen Aufgabe neuen Schub geben. Ich bin mir sicher, dass sie mit Ihrer Initiative erfolgreich sein und die Fachkräfte von morgen gewinnen werden.


Wir stehen dabei als SPD fest an ihrer Seite. Wir kämpfen für gute und sichere Ausbildungs- und Arbeitsplätze, faire Löhne und Respekt und Anerkennung für die Handwerkerinnen und Handwerker.


Ich danke Ihnen für Ihre wertvolle Arbeit.


Nancy Faeser
Landesvorsitzende der SPD Hessen



Grußwort Landesvorsitzende SPD-Hessen zur INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT

BAUMEISTER AKADEMIE veröffentlicht Seminare jetzt auch auf SeminarBörse.de

Geschrieben am 11. April 2023



Die Kurse der BAUMEISTER AKADEMIE veröffentlicht Seminare jetzt auch bei der SeminarBörse:
www.seminarboerse.de.


Die Anbieterpräsentation finden Sie hier


Das bundesweite Bildungsportal (Seminarportal) umfasst alle Bereiche der Fort- und Weiterbildung, wie Schule, Freizeit, Ausbildung, Beruf und Studium. Der Bildungsratgeber liefert nützliche und wertvolle Tipps und Links für den Webnutzer. Die SEMINARBOERSE bringt als Anlaufstelle via Internet viele verschiedene Akteure zusammen, wie Seminaranbieter, Referenten, Webnutzer, Seminarsuchende, Personaler, Hersteller etc.




auf ein WORT: Stephan Och

Geschrieben am 29. März 2023



KI in der Vermessungsbranche – Vision und Realität


Kaum eine technische Neuerung hat in den letzten Jahren so viele Vorschusslorbeeren bekommen wie die Künstliche Intelligenz (KI). Entprechend hoch sind die Erwartungen und Visionen: endlich Mitarbeitende ohne Urlaub und Feierabend, fehlerfreie Arbeit zu jeder Zeit und zu jedem Thema, unkomplizierte Abschreibungsmöglichkeiten, unbegrenzte Sprachkenntnisse, internationale Kompatibilität und vieles mehr bekommt die Branche in Aussicht gestellt. Doch wieviel ist davon bereits am Markt und was davon macht wirklich Sinn?


Aus folgender Situation heraus werde ich versuchen, eine kleine Markteinschätzung zu geben. Die TPI Vermessungsgesellschaft mbH in Dreieich, deren Geschäftsführer ich bin, ist ein Büro für Ingenieurvermessung mit 50 Mitarbeitenden, das immer schon Innovationen auf den praktischen Nutzen geprüft und bei Eignung schnell eingesetzt hat. So ist TPI unter anderem Goldpartner von NavVis in München und arbeitet eng mit Marktführern wie LEICA und anderen zusammen. Ein Grundsatz steht dabei über allem Aktionismus: Was bringt es dem Kunden! Und unter genau diesem Gesichtspunkt wird bei TPI natürlich auch der Einsatz KI geprüft.


Um hierbei zu schlüssigen Ergebnissen zu kommen, werden die Anforderungen an einen Vermessungsdienstleister laufend analysiert und es lässt sich tatsächlich eine Verlagerung hin zu der Verarbeitung sehr großer Datenmengen feststellen. Die Erfassung dieser Datenmengen beruht im wesentlichen auf einer Technik, die mit Hilfe von zum Beispiel Lasern in kürzester Zeit die Vor-Ort-Situation aufzeichnet und große Datenwolken produziert. Natürlich ist auch durch die Robotronik die Datenerfassung großer Volumina mittlerweile in hohem Grad automatisiert und neueste Produkte von bekannten Herstellern schaffen es sogar, den/die Vermesser/in vor Ort weitgehend autark zu unterstützen. Der Gedanke, diese Automatisierung so weit voran zu treiben, dass der Kunde vor Ort die Erfassung selber vornimmt, liegt nahe, doch die Praxis zeigt, dass natürlich das Know-How der Vermessungsingenieure/in vor Ort zu besseren Ergebnissen führt. Gleichwohl wird bei der Erhebung großer Datenmengen die Automatisierung den/die Ingenieur/in entlasten, doch die KI wird zumindest in nächster Zeit hierbei nur unterstützende Funktionen (Stichwort Autopilot in der Robotronik, Drohnensteuerung, etc.) übernehmen.


Ganz anders stellt sich die Situation nach der Erhebung der Daten dar. Die Daten an sich haben erst dann einen Wert, wenn sie zielgerichtet analysiert, gewertet und integrierbar formatiert sind. Und hier hat sich gut trainierte KI mittlerweile eine praxisnahe Funktion erarbeitet. Die schiere Menge an Daten, die zum Beispiel bei komplexen Setzungsanalysen mit einer Vielzahl von Sensoren anfällt, macht eine intelligent automatisierte Reduzierung und zielbezogene Darstellung bzw. Formatierung notwendig. Hier kommt nun KI ins Spiel, ist aber bei weitem noch kein Selbstläufer. Denn nur durch ein zielgerichtetes Training wird die KI in die Lage versetzt, ihre Stärken auszuspielen. Übrigens gibt es bereits die ersten Dienstleister, die so ein Training für Anwendende und deren spezifische Anforderungen anbieten.


Durch das Training lernt die KI, das „Wissen“ ständig zu verfeinern und die Ergebnisse permanent zu verbessern. Denn auch das muss gesehen werden: die verfügbare KI arbeitet alles andere als fehlerfrei! Gerade in den Trainingsphasen ist eine kritische Begleitung und permanente Nachjustierung unvermeidbar, je nach Anwendung kommt man bei Beispielsprojekten auf Fehlerquoten im Bereich von über 20%! Das heißt aber, dass auf der anderen Seite 80% der Auswertungen brauchbar waren und damit je nach Einsatzbereich eventuell ein sinnvoller, überwachter Betrieb schon möglich ist. Auch reicht diese Genauigkeit durchaus aus, wenn Geschwindigkeit oberste Priorität hat, man denke an Geoinformationen für den schnellen Überblick nach einem Katastrophenfall wie einem Erdbeben, Tsunami oder Waldbrand.


Zurück zur Vermessungsbranche: zur Zeit sind wir von der Notwendigkeit, KI ins Vermessungsbüro zu integrieren, noch weit entfernt. Doch zwei Aspekte sprechen dafür, das Thema als innovatives Unternehmen auf der Tagesordnung zu halten:

Zum einen geht die Entwicklung immer schneller voran, viele Branchen sehen in der KI riesiges Potenzial und investieren bereitwillig, wenn auch mit unterschiedlichen Zielen. So zeigt das Fraunhofer-Institut in Stuttgart, wie die Baubranche zum „BIM-mündigen Bauherrn“ werden soll (DER SPIEGEL, Ausgabe 13 vom 25.3.2023, Seite 96ff). Die Vermessungsbranche kann sich dabei so positionieren, dass ihr hier eine Kernrolle zufällt. Und dass die Branche wach geworden ist, zeigt eine aktuelle repräsentative Umfrage, die der Verband Deutscher Vermessungsingenieure (VDV) e.V. in 2022 vorgelegt hat (Künstliche Intelligenz in Geodasie und Geoinformatik, Wilfried Grunau ((Herausgeber)), VDV-Schriftenreihe, Wichmann Verlag 2022). Demnach stimmen 83% der Befragten voll oder eher zu, dass KI eine allgemeine Bedeutung in der Geodäsie hat. Jedoch nur 23,8% stimmen voll oder eher zu, dass die Geodäsie beim Thema KI gut aufgestellt ist. Diese große Differenz lässt einen Aktionismus erwarten, bei dem die Rollen der verschiedenen Marktteilnehmenden gerade verteilt werden.


Ebenso ändern sich aber auch die Anforderungen der Kunden, die natürlich genauso die Entwicklung im Blick haben. Speziell in der Vermessungsbranche gewinnen einmal erhobene digitale Daten massiv an Bedeutung. Je nach Anwendung (GIS, BIM, Kataster usw.) reicht einmal die Verortung als Zielinformation, ein anderes Mal soll es die Farbe und Helligkeit eines Bildpunktes sein, die wichtig ist und auf die Oberflächenstruktur oder sogar das Material Rückschlüsse zulässt. Und das nächste Mal soll der gleiche Punkt den Immobilienmakler unterstützen oder zur Leitungsdokumentation an Relevanz gewinnen. Ein „digitaler Zwilling“ des Bauvorhabens, mit dem das Vorhaben bei dem/der Architekten/in startet, der permanent gepflegt und von allen Baubeteiligten aktualisiert wird und insgesamt durch KI gesteuert wird („… liebe KI, bitte zähle die geplanten Steckdosen, ermittle passende und lieferbare Dosen, erstelle Beispielsbilder von Küche und Schlafzimmer und überprüfe die Budgetierung…“), ist keine ferne Zukunft mehr.


Nichts spricht dagegen, dass diese jeweils unterschiedlichen Informationen von einem einzigen innovativen Dienstleister, der die Daten bevorratet, bereitgestellt werden und an die individuelle IT-Struktur des Kunden angepasst werden. Und nicht nur Neubauvorhaben werden so geplant werden, Millionen von Bestandsbauten warten darauf, als „Digitaler Zwilling“ zu neuem Leben erweckt zu werden.


Für mich stellt sich aber auch eine andere Frage: Wird die KI den/die Vermessungsingenieur/in ersetzen? Ganz sicher nicht, wahrscheinlicher ist, dass ein neues Berufbild in innovativen Unternehmen integriert werden wird: gesucht werden am Arbeitsmarkt bereits „KI-Trainer/innen“ für viele Anwendungen, denn nur mit einem fachlich versierten Training in enger Abstimmung mit dem/der Vermessungsingenieur/in wird die KI für die Vermessungsbranche Bestleistung erbringen können.



Stephan Och, Ingenieur BDB
Vorstandsmitglied BDB-HESSENFRANKFURT

Fachkräftemangel bedroht unseren Wohlstand und unsere Zukunftsfähigkeit – es braucht engagierte Vorstöße wie die INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT

Geschrieben am 18. März 2023


Mit der INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT ist der BDB ein Vorreiter




Stellen bleiben unbesetzt und damit leider auch wichtige Arbeiten auf der Strecke. Der Fachkräftemangel bedroht unseren Wohlstand und auch unsere Zukunftsfähigkeit. Jetzt kommt es auf Menschen an, die es nicht hinnehmen wollen. Der BDB ist hier ein leuchtendes Beispiel. Es braucht engagierte Vorstöße wie die INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT, um dem Fachkräftemangel den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Vor allem freut mich, dass die Initiative junge Menschen abholt. Nicht mit langweiligen Monologen oder trockenen Vorträgen, sondern mit Baustellenbesichtigungen, Praxistagen und echten Einblicken in die vielfältigen Chancen im Handwerk. Ich bin überzeugt: Um junge Menschen für das Handwerk und die Baubranche zu begeistern ist das genau der richtige Weg. Mit der INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT ist der BDB ein Vorreiter.

Das braucht es in der Politik ebenso. Hier in Berlin arbeiten wir deshalb an einer Reihe von Maßnahmen, die eine ähnliche Zielsetzung haben. Mit der Exzellenzinitiative berufliche Bildung machen wir die duale Ausbildung individueller, innovativer und internationaler. Etwas, das viele junge Menschen heutzutage erwarten.

Wir wollen unser Land aber auch besser machen im internationalen Wettbewerb um die klügsten Köpfe und die fleißigsten Hände. Mit der Ausweitung der Blue-Card auf nicht akademische Berufe wollen wir gerade die berufliche Bildung stärken, die bislang viel zu oft vergessen wurde.

Wir haben jede Menge vor und das ist gut so. Ich bin überzeugt, die Bequemlichkeit der Vergangenheit können wir uns keinen Tag länger leisten. Von den Bildungseinrichtungen über die Wirtschaft und die Verbände bis zur Politik – nur gemeinsam meistern wir diese große Herausforderung. Und deshalb: Ihr Einsatz macht einen großen Unterschied.



Bettina Stark-Watzinger
Bundesministerin für Bildung und Forschung

Wohnungsbau stärken – Konjunktureinbruch vermeiden – Bezahlbarkeit gewährleisten

Geschrieben am 17. März 2023



Die Akteure des Wohnungsbaus in Deutschland fordern ein schnelles, konsequentes und effektives Umsteuern der Wohnungsbaupolitik von Bund und Ländern. Hierzu legt das Bündnis folgendes Positionspapier vor.



Deutliche Rückgänge im Wohnungsneubau absehbar

Die durch den russischen Angriff auf die Ukraine ausgelösten volkswirtschaftlichen Verwerfun- gen haben mit Blick auf die Energiepreise und die damit weiter steigenden Material- und Bau- preise zu einer sprunghaft erhöhten Inflation geführt. Durch die Zinserhöhungen der Europäi- schen Zentralbank kommt ein deutlich verschlechtertes Finanzierungsumfeld hinzu. In der Folge ergeben sich hohe Belastungen für private Haushalte, Unternehmen und deren Beschäf- tigte. Anders als während der Corona-Krise ist diesmal auch die Bauwirtschaft betroffen. Dabei ist der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum ungebrochen hoch. Damit der Bau wieder als wirt- schaftlicher Stabilitätsanker wirken kann, müssen Bauprojekte für Investoren wieder plan- und kalkulierbar werden – ansonsten dürften viele bereits genehmigte Projekte nicht realisiert wer- den, und der Wohnungsneubau wird deutlich geschwächt. Die ambitionierten und zu begrü- ßenden Wohnungsbauziele der Bundesregierung würden damit in weite Ferne rücken. Gleich- zeitig führen nicht realisierte Bauvorhaben zu weniger Nachfrage und damit unweigerlich zu einem Kapazitätsabbau bei Fachkräften, die in der vergangenen Dekade aufgebaut wurden.



Soziale und wirtschaftliche Folgen

Die Folge eines nachhaltigen Rückgangs der Bautätigkeit wäre eine weitere Verschärfung der ohnehin schon angespannten Situation auf den Wohnungsmärkten. Zwar kann die zum Jah- resanfang in Kraft getretene Wohngeldreform der Bundesregierung soziale Folgen teilweise abfedern; für eine nachhaltige Entspannung auf dem Wohnungsmarkt ist aber eine deutliche Ausweitung insbesondere des geförderten und bezahlbaren Wohnungsangebots erforderlich. Zur Erreichung dieses Ziels muss die Bautätigkeit trotz negativer Schocks stabilisiert werden, damit der Wohnungsbau seine unverzichtbaren Beiträge zur sozialen Sicherheit, regionalen Wertschöpfung und zum Erhalt von Arbeitsplätzen leisten kann.



Anpassung der Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau erforderlich

In dieser Lage ist es notwendig, dass die politischen Rahmenbedingungen für den Bau planbar und verlässlich ausgestaltet sind: Baurechtliche Anforderungen müssen möglichst weit ver- schlankt sowie die richtigen Anreize für den Bau von neuem und die Modernisierung von be- stehendem Wohnraum gesetzt werden. Die von der Bundesregierung bereits eingeleiteten Maßnahmen wie z.B. die Erhöhung der linearen AfA im Mietwohnungsbau auf 3 Prozent p.a. sowie die schrittweise Umsetzung des im Bündnis bezahlbarer Wohnraum verabredeten Maß- nahmenpakets sind richtig, reichen aber angesichts der dramatischen Lage nicht aus. Es be- darf zusätzlicher Schritte, um dringend benötigten Wohnraum zu schaffen, die Baukonjunktur zu stabilisieren und die in den vergangenen Jahren aufgebauten Kapazitäten in der Bauwirt- schaft zu erhalten.


Die Aktion Impulse für den Wohnungsbau, der die untenstehenden Verbände der Bau- und Immobilienwirtschaft, der Planer und Verbraucher, der Deutsche Mieterbund sowie die Indust- riegewerkschaft BAU angehören, schlägt folgende Maßnahmen vor:



1. Neubau-Förderkulisse attraktiv, effizient und technologieoffen gestalten

Der nachhaltige Wohnungsneubau braucht wieder transparente, attraktive und umsetz- bare Förderbedingungen. Daher ist die seit März 2023 greifende BEG-Neubauförderung für das nachhaltige und klimafreundliche Bauen unter Einbeziehung des Lebenszyklus- gedankens grundsätzlich richtig. Allerdings bedarf es spürbarer Förderanreize: Mit einem Gesamtvolumen von 1,1 Mrd. Euro, davon 350 Mio. Euro für das nachhaltige selbstge- nutzte Wohneigentum, ist die Förderung angesichts hoher Baupreise und signifikanter Mehrkosten des EH 40 NH-Niveaus gegenüber dem GEG-Standard dramatisch unterfi- nanziert. Um spürbare Wirkung zu entfalten, müsste das Volumen für die Neubauförde- rung auf mindestens 10 Mrd. Euro pro Jahr erhöht werden. Zusätzlich ist eine Sozialkom- ponente erforderlich, um damit auch eine Sonderförderung für den bezahlbaren Mietwoh- nungsneubau in Verbindung mit einer Mietpreisobergrenze zu ermöglichen. Ziel ist, die Bezahlbarkeit der Mieten zu gewährleisten. Außerdem muss ein effizientes, kostenneut- rales und innovationsfreundliches Förder- und Nachweisverfahren sichergestellt sein.



2. Geförderten Wohnungsbau schneller vorantreiben

Mit weniger als 22.000 neu gebauten geförderten Wohnungen ist der Sozialmietwoh- nungsbestand 2021 aufgrund der zahlreichen auslaufenden Belegungsbindungen auf nur noch 1,1 Mio. Einheiten geschrumpft. Die Entwicklung ist angesichts der bestehenden Engpässe auf dem Wohnungsmarkt und den perspektivisch weiter steigenden Marktmie- ten besorgniserregend. Aus diesem Grund ist der deutliche Hochlauf bei der sozialen Wohnraumförderung des Bundes von 1 Mrd. Euro (2021) auf 3,5 Mrd. Euro (2025/26) positiv, aber nicht ausreichend: Wegen der schwierigen Lage auf dem Baumarkt, den stark gestiegenen Preisen und den weitaus höheren Finanzierungskosten muss der Hochlauf gestrafft und an die Preisentwicklung angepasst werden, um signifikante Effekte auslösen zu können. Daher ist die deutliche Ausweitung der Bundesförderung sowie die entsprechende Ergänzung durch Landesmittel erforderlich. Ziel muss sein, den Bestand an Sozialwohnungen bis 2030 durch den Neubau von jährlich 100.000 Sozialwohnungen sowie den Ankauf von Preis- und Belegungsbedingungen im Bestand auf mindestens 2 Millionen Wohnungen aufzustocken.



3. Förderung des selbstgenutzten Wohneigentums breiter ausgestalten

Die Schaffung einer an Einkommensgrenzen gekoppelten Förderung für das selbstge- nutzte Wohneigentum für Schwellenhaushalte ist ein wichtiger Baustein zum Erreichen der Wohnungsbauziele und grundsätzlich zu begrüßen. Da diese jedoch ausschließlich auf partielle Zinsverbilligungen im Neubau ausgerichtet sein soll, fehlen Erleichterungen für die Schaffung des bei jungen Familien häufig noch nicht ausreichend vorhandenen Eigenkapitalanteils – z.B., wie im Koalitionsvertrag vorgesehen, durch eigenkapitalerset- zende Darlehen. Für Bezieher niedriger Einkommen wäre darüber hinaus ein Förderbo- nus sinnvoll, damit der aufwendige EH 40 NH-Standard im Neubau erreicht werden kann. Um Schwellenhaushalten die Wohneigentumsbildung auf breiter Ebene zu ermöglichen, sollte auch der Erwerb von Bestandsgebäuden förderfähig gemacht werden, sofern an- schließend eine energetische Modernisierung erfolgt.



4. Impulse für energetische Modernisierungen verstärken – Sanierungs-Booster einführen

Die Modernisierungsrate im Immobilienbestand reicht aktuell bei weitem nicht aus, um die ambitionierten Klimaschutzziele zu erreichen. Um den Gebäudebestand bis 2045 de- karbonisieren zu können, sind die Sanierung der Gebäudehülle und die Umstellung der Heiztechnik auf erneuerbare Energien auf breiter Basis notwendig, wobei die Belastung für Mieterhaushalte im Blick zu behalten ist. Ziel muss sein, bei der Durchführung von energetischen Sanierungsmaßnahmen annähernd Warmmietenneutralität zu erreichen und damit Sozialverträglichkeit zu gewährleisten. Es bedarf dabei zusätzlicher Impulse für die kurzfristige deutliche Ausweitung der Sanierungstätigkeit. Die Angleichung der Förderung von Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle an das Niveau der Heizungsför- derung sowie die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Durchführung umfang- reicher energetischer Sanierungsmaßnahmen im vermieteten Gebäudebestand kann da- bei ebenso zur Steigerung der Modernisierungsrate beitragen wie die Einführung einer zusätzlichen Modernisierungsförderung für weniger einkommensstarke Haushalte und Familien mit Kindern im selbstgenutzten Wohneigentum.



5. Baurecht entschlacken und bürokratische Fesseln lösen

Die baurechtlichen Vorgaben sind an vielen Stellen kompliziert und kostentreibend und erschweren das effiziente Bauen. Planungs-, Genehmigungs- und Bauprozesse müssen schlanker und schneller werden – durch mehr Personal in den Behörden, digitalisierte Verfahren und die Stärkung von Typengenehmigungen. Darüber hinaus sollte es möglich werden, im Rahmen einer Experimentierklausel unter bestimmten Voraussetzungen durch Abweichung von Gesetzen, Normen und Standards vereinfacht bauen zu können, wenn Gebäudefunktion und -sicherheit gleichermaßen gewährleistet sind. Dies kann z.B. bestimmte Schallschutzanforderungen bei Neu- und Umbaumaßnahmen oder gebäude- technische Vorgaben betreffen. Damit Innovationen nicht verzögert werden, ist darüber hinaus die Beschleunigung der Nachweiserteilung für bestimmte Bauprodukte und Bau- arten notwendig. Schließlich ist für die Erreichung der Wohnungsbau-Ziele auch die be- darfsgerechte Versorgung mit Baurohstoffen dauerhaft zu gewährleisten. Dafür muss die heimische Rohstoffgewinnung verbindlich gesichert werden. Hier gilt es, Genehmigungs- verfahren zu vereinfachen und zu beschleunigen sowie den Einsatz von Sekundärmate- rialien wie z.B. Recyclingbaustoffen zu erleichtern.



6. Fachkräftebedarf nachhaltig sichern

Auch wenn die Baunachfrage kurzfristig sinken dürfte, bleibt die Fachkräftesicherung an- gesichts der bereits bestehenden Kapazitätsengpässe, des weitergehenden demographi- schen Wandels und der umfangreichen künftigen Herausforderungen am Bau eine zent- rale gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Neben der optimierten Nutzung des vorhandenen Arbeitskräftepotenzials spielt dabei auch die Zuwanderung eine wesentliche Rolle. Ent- sprechend gilt es Hürden abzubauen, um interessierten und qualifizierten Menschen den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt zu fairen, tariflich abgesicherten Bedingungen zu ermöglichen. Daher ist die an qualifizierter Zuwanderung orientierte Reform des Fach- kräfteeinwanderungsrechts grundsätzlich zu begrüßen. Konkret müssen darüber hinaus Verfahren zur Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse vereinfacht und das Fachkräfteeinwanderungsgesetz auch für junge Menschen geöffnet werden, die hierzu- lande eine Ausbildung z.B. in einem handwerklichen Beruf absolvieren wollen.




Impulse für den Wohnungsbau

INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT – Diese Initiative hat viel Zukunft

Geschrieben am 11. März 2023



Allein um die Aufgaben im Wohnungsbau in den nächsten Jahren bewältigen zu können, benötigen wir mehr gut ausgebildete Fachkräfte. Dazu kommt die Sanierung der bestehenden Infrastruktur – viele Brücken sind marode und müssen ertüchtigt werden. Und auch die Nutzung regenerativer Energien erfordert Fachkräfte – für die Installation der PV-Anlage auf dem Dach oder das Aufstellen von Windrädern und neue Elektroleitungen für ein Stromnetz, das ganz anderen Anforderungen genügen muß als bisher.

Die vor einigen Jahren gegründete INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT wirbt erfolgreich für die Ausbildung in der Baubranche und hatte dabei bisher überwiegend die Ausbildungsberufe im Bauhauptgewerbe im Fokus. Anfang dieses Jahres hat Dipl.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann die Koordination der Initiative übernommen. Aufbauend auf der erfolgreichen Arbeit der vergangenen Jahre will er die Initiative jetzt neu ausrichten und neue Partnerunternehmen gewinnen, die als sogenannte AKTIV PARTNER das Thema Fachkraftausbildung in die Breite tragen:

„Meine Überzeugung ist: Wir können dann viel Erreichen, wenn viele Akteure, wenn viele Partner zusammenwirken. Wir wollen den Kreis der AKTIV PARTNER stark vergrößern. Jedes Gewerk soll sich in der INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT wiederfinden können. Unternehmen die sich in besonderem Maße für die Ausbildung in Bauberufen engagieren, müssen unsere Aufmerksamkeit und Unterstützung erfahren.“ so Ostermann.

Die Initiative setzt dabei weiter auf Kurzvideos und die Präsenz in sozialen Netzwerken. Neben den Ausbildungsbetrieben sollen so auch die Jugendlichen erreicht werden, die vor der Entscheidung stehen, welchen Weg sie nach der Schule beruflich einschlagen sollen.



Das neuste Kurzvideo der Initiative wirbt für die Ausbildung im Malerhandwerk. Gleich mehrere Azubis waren auf einem Bauprojekt in Hessen eingesetzt und haben verschiedene Leistungen im Gewerk Maler- und Verputzerarbeiten ausgeführt. Ein Kamerateam hat einen Tag lang die Jugendlichen begleitet und die Fragen gestellt, die Schüler haben, wenn sie sich für einen Beruf entscheiden sollen. Alle Kurzvideos sind auf www.initiative-zukunft-fachkraft.de zu finden.

Der Koordinator der Initiative, Andreas Ostermann, freut sich: „Die Azubis haben ganz prima mitgemacht und es sind tolle Videos mit Statements zur Arbeit, zum Arbeitsumfeld in der Firma und zu Perspektiven im Handwerk entstanden. Großen Dank an unseren AKTIV PARTNER Firma Verst aus Seckmauern, der das möglich gemacht hat.“

Die Initiative wünscht sich viele weitere Firmen der Baubranche, die sich für die Fachkräfteausbildung einsetzen und überdurchschnittlich viele Auszubildende im Betrieb haben. Wer Interesse an einer Mitwirkung als AKTIV PARTNER hat, kann sich bitte direkt bei der INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT melden: IZFK@bdb-baumeister.de.


BDB-HESSENFRANKFURT

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EIN FEST FÜR MARTIN WENTZ
Verleihung der Ehrenbaumeisterwürde
BAUMEISTER BDB h.c.
im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main

VERANSTALTUNGEN

  • Seminar HOAI-Grundlagenseminar
    • 20.05.2026
  • ABGnova-BDB-Seminar Aufstockung von Geschosswohnungsbauten in Holzbauweise
    • 02.06.2026
  • Seminar Bauzeit, Verzug, Behinderung
    • 24.06.2026
  • Weitere Veranstaltungen
  • KOOPERATIONEN

    Kooperation mit der Bau-Akademie Dr. Koch   mehr ….

    Kooperation mit der ABGnova   mehr ….

    Kooperation mit dem Bauschäden-Forum   mehr ….

    Kooperation mit der FKaF   mehr ….

    Kooperation mit der DGWZ   mehr ….

    Kooperation mit dem BVFI   mehr ….

    ARCHIV

    Impulse für den Wohnungsbau
    Impulse für den Wohnungsbau - HESSEN


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