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Autor Archiv: Andreas Ostermann

Thomas Reimann erhält Bundesverdienstkreuz

Geschrieben am 6. Oktober 2022
Thomas M. Reimann (Referat Öffentlichkeitsarbeit BDB-HESSENFRANKFURT), Lucia Puttrich (Europaministerin hessische Landesregierung)



Europaministerin Lucia Puttrich hat heute Herrn Thomas Reimann aus Bad Vilbel das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht.


„Der Verdienstorden wird im Namen des Bundespräsidenten verliehen. Er ist die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht. Durch ihn soll die Allgemeinheit auf besondere Leistungen zum Wohle aller aufmerksam gemacht werden. Und in der Tat ehren wir heute einen Menschen, der über Jahrzehnte Außergewöhnliches geleistet hat und somit ein Vorbild für unsere Gesellschaft geworden ist“, so Lucia Puttrich in feierlicher Atmosphäre in der Hessischen Staatskanzlei.

Großes Engagement in Aus- und Weiterbildung junger Menschen


„Ihr Einsatz ist alles andere als selbstverständlich. Neben Ihrem eigentlichen Beruf – Sie sind Vorstandsvorsitzender der ALEA Hoch- und Industriebau AG und Geschäftsführer der Hessischen Gas-, Wasser- und Rohrleitungsbau GmbH – waren und sind Sie vielfach engagiert. Ob bei der IHK Frankfurt am Main als Mitglied in nicht weniger als sechs Prüfungsausschüssen, im Berufsbildungsausschuss der IHK Gießen-Friedberg, als Vorsitzender des Bau- und Immobilienausschusses in der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände oder in der Kommunalpolitik, um nur einige Ihrer Ehrenämter zu nennen – überall haben Sie sich mit Herzblut und Tatkraft eingebracht. Sie haben nie die Überzeugung verloren, etwas verändern zu können und zu wollen“, so die Europaministerin in ihrem Grußwort.


„Eines Ihrer Herzensthemen ist die Aus- und Weiterbildung junger Menschen. Schon früh haben Sie die Risiken des Fachkräftemangels erkannt. In Ihrem Ehrenamt beim Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure (BDB) haben Sie daher die „Initiative Zukunft Fachkraft“ ins Leben gerufen. Das Projekt informiert junge Menschen, Eltern und Lehrer an den Schulen schon früh über Chancen und Perspektiven in der Bauwirtschaft. So laden Sie zum Beispiel Schülergruppen zu Praxistagen auf Baustellen ein. Hier können sie sich hautnah einen Eindruck von der Arbeit verschaffen und entscheiden sich später vielleicht sogar für eine Ausbildung. Bemerkenswert ist auch Ihr unermüdlicher Kampf gegen Dumping-Löhne und illegale Beschäftigung – ebenso wie Ihr Einsatz für gute Arbeitsbedingungen am Bau“, so Lucia Puttrich weiter.
Einsatz für bezahlbaren Wohnraum


„Ihr zweites Herzensthema ist bezahlbarer Wohnraum. Sie haben es geschafft, Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in dem Veranstaltungsformat „Immotalk“ an einen Tisch zu bringen. Auf diese Weise konnten Sie die Beteiligten davon überzeugen, dass sich der Mangel an bezahlbarem Wohnraum nur dadurch beheben lässt, wenn alle parteiübergreifend an einem Strang ziehen. Nicht zuletzt deshalb haben Sie im Rahmen Ihres Ehrenamtes in der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände mit dem Bau- und Immobilienausschuss einen der größten Ausschüsse aufgebaut und stehen diesem vor. Das ist nur ein Beispiel dafür, was Ihr Einsatz ganz konkret bewirkt hat“, würdigte Lucia Puttrich den Geehrten.


„Menschen wie Sie, lieber Herr Reimann, sprechen oft gar nicht darüber, was sie eigentlich tagein, tagaus alles leisten. Dabei wäre ohne Sie unsere Gesellschaft um vieles ärmer. Menschen wie Sie sind es nämlich, die aus unserer Gesellschaft eine Gemeinschaft machen“, so Lucia Puttrich.

Hessische Staatskanzlei

Bücher

Geschrieben am 25. September 2022

Zoltan Kemenys Frankfurter Wolkenfoyer

von Philipp Oswalt.

150 Seiten, Format 17,0 x 24,0 cm,
gebunden,
24,00 EUR

Deutscher Kunstverlag, München

ISBN: 978-3-422-98825-5


Die Raumskulptur von 1963 des Künstlers Zoltán Kemény im Glasfoyer der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main prägt das Gesicht des Hauses. Von weit her sichtbar, kontrastiert das über 100 Meter lange Kunstwerk in seiner organischen Dynamik und betonten Handwerklichkeit mit der Architektur des Gebäudes. Aufbauend auf neuen Forschungen stellt das Buch Künstler, Kunstwerk und die Genese und Rezeption des den Frankfurtern ans Herz gewachsenen Werks in Text und Bild vor. Neue studentische Entwürfe zeigen unterschiedliche Optionen auf, wie der Erhalt des vor Kurzem unter Denkmalschutz gestellten Werkes mit einer konzeptionellen Revision der Städtischen Bühnen Hand in Hand gehen können.


Deutscher Kunstverlag, München




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Vom Bordstein zur Straßenlaterne

von Markus Jäger, Wolfgang Sonne.

192 Seiten, Format 21,0 x 25,0 cm,
gebunden,
38,00 EUR

DOM publishers, Berlin

ISBN: 978-3-86922-623-1

In vielen Großstädten ist das frühe 20. Jahrhundert mit den Namen bekannter Stadtbaumeister verbunden. Ob Hendrik Petrus Berlage in Amsterdam, Charles Buls in Brüssel, Eugène Hénard in Paris, Karl Mayreder in Wien oder Gustav Gull in Zürich: Sie alle haben das Stadtbild entscheidend mitgeprägt und sind zu herausragenden Personen der jeweiligen Stadtgeschichte geworden. Die Voraussetzungen dazu waren keineswegs einfach, denn diese Städte befanden sich in einer Phase einschneidender Veränderungen. Das rasante Bevölkerungswachstum katapultierte sie in die Liga der Großstädte. Städte, die sich von dieser Entwicklung nicht einfach überrollen lassen wollten, sahen sich in der Verantwortung, diesen Prozess nicht nur zu begleiten, sondern aktiv zu steuern – indem sie eine konkrete städtebauliche Vision als Leitbild entwarfen. Dieses Buch bildet den dritten und letzten Band der Trilogie Großstadt gestalten und richtet den Fokus auf die Stadtbaumeister in Deutschlands Nachbarländern. Es bietet einen Überblick über das Wirken der Stadtbaumeister dieser Zeit und befragt ihre Leistungen auf Anregungen für heutige kommunale Stadtplanung.


Deutsches Institut für Stadtbaukunst, Berlin

MITGLIED BDB MAS

Geschrieben am 18. September 2022





MITGLIED BDB MAS

BDB-HESSENFRANKFURT auf social media

Geschrieben am 18. September 2022



Der BDB-HESSENFRANKFURT weitet seine Präsenz im Internet aus: Seit diesem Jahr sind wir auch auf den großen social media-Plattformen Instagram, facebook und LinkedIn präsent.


Wöchentlich erhalten alle Follower aktuelle Informationen aus dem Verband: Hinweise auf die nächste Veranstaltung, Präsentation unserer Mitglieder, unsere berufspolitischen Positionen sowie Kommentare zum Zeitgeschehen und vieles mehr.


Folgen Sie uns jetzt auf Instagram, facebook und LinkedIn und lassen Sie ein ‚Daumen hoch‘ auf unserer Seite!


BDB-HESSENFRANKFURT

auf ein WORT: Till Marwede

Geschrieben am 15. September 2022



Zeitenwende…


Sie ist da und jeder spricht von Ihr, was bedeutet sie für unser Bauwesen?


Wahrscheinlich haben die Meisten mittlerweile Erfahrung mit bedeutenden Änderungen in letzter Zeit gehabt, viele Aspekte sind nicht gänzlich neu, wurden aber durch die Corona-Krise und den darauffolgenden Ukraine-Krieg in einem nicht vorhersehbaren Zeitraum beschleunigt.


Ich möchte ein paar Themen erläutern, deren Auswirkungen uns als Planungs- und Projektentwicklungsbüro aktuell beschäftigen:



ESG / Nachhaltigkeit


Eines der großen Schlagwörter ist aktuell die Nachhaltigkeit. Die Weichen sind gestellt, große Investoren haben sich vielfach verpflichtet, zukünftig nur noch ESG-konform (Environmental, Social, & Governance) zu investieren. Wer steuert diesen Prozess? Viele privatwirtschaftliche Akteure setzten die Vorgaben im eigenen Interesse, ohne daß dies in den gesetzlichen Vorschriften Niederschlag findet, wir haben ein Neben bzw. Durcheinander von gesetzlichen und privatrechtlichen Vorschriften.


Was bedeutet dies in der konkreten baulichen Umsetzung? Werden wir in Frankfurt demnächst nur Hochhäuser in Holz- oder Holzhybridbauweiser errichten, oder wird es Möglichkeiten geben, Beton CO² freundlicher herzustellen (z.B. durch Beimischung von Flugasche oder Zertifizierungen etc.)? Wird die Sanierung von Bestandsgebäuden Standard (jeder weiß, welche Problematiken ein „Refurbishment“ mit sich bringen kann)? Auch der private Endverbraucher wird sich mit dieser Thematik auseinandersetzen müssen, welche dieser Vorgaben werden Grundlage für zukünftige KFW-Förderungen?



Zinsumfeld und Baukosten


Die Zinsen sind explodiert, daß Negativzinsen nicht dauerhaft den Normalzustand darstellen können dürfte aber jedem klar gewesen sein. Trotzdem macht der noch nie dagewesene Zinsanstieg um das 3-4- Fache in wenigen Monaten die Projektkalkulation vieler, sowohl professioneller Anleger, als auch privater Wohnungskäufer, zunichte, während die allgemeinen Lebenshaltungskosten inflationsbedingt steigen.


Die Baukosten sind ebenfalls gestiegen, zwar ist allmählich eine langsame Beruhigung der Materialverfügbarkeit erkennbar, die zu erwartenden Umlage der Lohn- und Energiekostensteigerungen auf die Bauwirtschaft aber sprechen gegen deutlich sinkende Baukosten. 


Es muss über neue Möglichkeiten nachgedacht werden, Baumaterialien in Deutschland unter Berücksichtigung eines angemessenen Umweltschutzes zu gewinnen, dies gilt in gleichem Maße für die Energiegewinnung. Es ist nicht nachvollziehbar, daß wir Fracking-Gas aus den USA importieren, wir dies aber in Deutschland selbst aus Gründen des Umweltschutzes ablehnen. Auch einer Diskussion über die weitere Nutzung von Kernenergie dürfen wir uns in der aktuellen Lage nicht verschließen.


Zuletzt müssen sich die abgehobenen Grundstückspreise auf ein vernünftiges Maß reduzieren, Grundstücksverkäufer waren die Gewinner der Preissteigerungen der letzten 10 Jahre.


Sicher ist, daß das von Bundesbauministerin Geywitz ausgerufenen Ziel von 400.000 Wohnungen (davon 100.000 gefördert) pro Jahr nicht erreichbar sein wird.



Digitalisierung


Alles wird digital und 3-dimensional, es ergeben sich immer neue Möglichkeiten zur Optimierung der Planung, des Managements und der Kostenermittlung und Kontrolle.


Man darf hierbei aber die hohen technischen, wirtschaftlichen und intellektuellen Anforderungen nicht unterschätzen, eine realistische Kosten-Nutzung Betrachtung ist erforderlich. Der Mitarbeiter bzw. Anwender darf hier nicht aus den Augen verloren werden, viele stoßen bei der Bedienbarkeit neuer Plattformen an Ihre Grenzen. Grundsätzlich muß die Digitalisierung die eigentlichen Bauaufgabe unterstützen und darf kein Selbstzweck der Digitalwirtschaft werden. Speziell beim Thema BIM ist die Konzentrierung auf 2 Plattformen schon jetzt unumkehrbar (Revit/Autodesk  und Archicad),  deren Austauschbarkeit untereinander in der Praxis nicht 100% gegeben ist.



Personal  / Behörden


Das Thema Personal betrifft uns alle. Die Generation der Babyboomer wird bis 2035 nach und nach in Rente gehen, hierdurch wird sich die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften weiter verschärfen. Erfreulich sind die Möglichkeiten von neuen Arbeitsmethoden wie z.B. Homeoffice und Online-Meetings, auch ist gegen eine grundsätzlich angemessene Bewertung der Work-Life Balance nichts einzuwenden. Allerdings stellt sich die Frage, ob wir mit einer 3-4 Tage Woche als Vollarbeitszeitmodell unseren Wohlstand in Deutschland halten können.


Ein weiteres Problem ist nach meiner Erfahrung der Umgang mit Behörden. Der persönliche Kontakt wurde durch die Pandemie auf ein Minimum reduziert und ist seitdem nicht mehr zu einem sinnvollen Maß zurückgekehrt. Dieser ist aber Voraussetzung für einen individueller Abstimmungsprozess, der üblicherweise die Grundlage einer Genehmigungserteilung ist. Nicht alle Themen kann man über MS-Teams abstimmen.



Vorgaben wie z.B. Barrierefreiheit, GEG


Die Vorgabenschraube wird immer weiter angezogen, so sind z.B. nach der Bauordnung für Berlin seit den 1.1.2020 bereits 50 % aller Neubau-Wohnungen barrierefrei herzustellen. In wie weit dies den tatsächlichen Bedarf deckt, auch in einer alternden Gesellschaft, kann man hinterfragen. Schließlich bedeutet dies einen höheren Platzbedarf pro Person und somit höhere Kosten pro Wohnungen bzw. Bewohner. Ebenso überbieten sich die Gemeinden mit den Vorgaben zu barrierefreien Stellplätzen. Da diese oft ungenutzt sind sollte man flexible und praktikable Lösungen, wie z.B. eine Kombination Stellplätzen für Behinderte und Familien mit Kleinkindern, anstreben.



Fazit:


Wir leben in einer herausfordernden Zeit, es bleibt spannend wie sie sich weiterentwickelt.


Nicht alles ist gut gemacht was gut gemeint ist und nicht alles sinnvoll was technisch umsetzbar ist. Daher sollten wir den Weg mitbestimmen, den wir sinnvollerweise gehen wollen.

CO2-Preis auf Holz ab 2023 – Ampel macht jetzt auch Holz als Energieträger teuer

Geschrieben am 13. September 2022


Die Besteuerung des klimaneutralen Energieträgers Holz zu Anfang 2023 ist in der aktuellen Situation kontraproduktiv. Wenn Gas teuer ist, am Kohleausstieg grundsätzlich festgehalten wird und Atomkraft Anfang 2023 abgeschaltet werden soll, dann muß Holzenergie bezahlbar bleiben.


Altholz fällt bei verschiedenen Produktionsprozessen ohnehin an. Der Wirtschaftsausschuss des Bundesrates hat bereits festgestellt, daß eine CO2-Bepreisung von Altholz keinen Lenkungseffekt hat, sondern nur dazu führt, daß ein alternativer Energieträger teuer gemacht wird.


„Aktuell ist vielen unklar, welche Heizung für einen Neubau oder eine Sanierung gewählt werden soll,“ sagt Dipl.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann, 1. Vorsitzender des BDB-HESSENFRANKFURT. „Immer mehr Energieträger teuer zu machen oder ganz zu verbieten ohne ein tragfähiges Konzept für eine Alternative zu haben, das ist in der jetzigen Situation gefährlich für die Wirtschaft und verspielt Akzeptanz bei allen, die sich teure Energie nicht leisten können.“


BDB-HESSENFRANKFURT

Stephan Och: Lehrtätigkeit an der ‚IU Internationalen Hochschule‘

Geschrieben am 13. September 2022
Dipl.-Ing. (FH) Stephan Och, Vorstand BDB-HESSENFRANKFURT und TPI-Geschäftsführer, unterrichtet an der ‚IU Internationalen Hochschule‘.


Ein Sorgenkind der deutschen Wirtschaft ist der Nachwuchs. Nicht die fehlende Leistungsfähigkeit ist das Problem, sondern die demographische Entwicklung ist es, die für Engpässe in der Personalplanung sorgt. Umso wichtiger ist es für Dipl.-Ing. (FH) Stephan Och, bei dem qualifizierten Nachwuchs an den Universitäten präsent zu sein. Er führt die Tradition seines Unternehmens, der TPI Vermessungsgesellschaft mbH, fort, in enger Abstimmung mit Lehrstätten Vorlesungen über neueste Trends und Entwicklungen zu halten sowie natürlich fachliches Know-How zu vermitteln. Zur Zeit hält er eine Dozentenstelle an der renommierten „IU Internationalen Hochschule“ inne – zeitgemäß natürlich per Fernunterricht.


„Wenn wir Fachkräfte brauchen, müssen wir Wissen weitergeben und junge Menschen ausbilden,“ so Dipl.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann, 1. Vorsitzender des BDB-HESSENFRANKFURT. „Unsere große Anerkennung gilt daher allen, die sich dieser Aufgabe neben Ihrer normalen Geschäftstätigkeit widmen und so beispielhaft handeln statt über fehlenden Ingenieurnachwuchs zu klagen“


BDB-HESSENFRANKFURT

SophienHofAbende: Nie war Energieeffizienz wichtiger!

Geschrieben am 10. September 2022


Die kostenfreien Online-Vorträge werden auch im 2. Halbjahr 2022 fortgesetzt:
Nie waren Effizienz und Erneuerbare Energien wichtiger und dringlicher als heute.
In der Weiterbildungsreihe teilen wieder 15 Referenten/innen ihr Fachwissen und Ideen zur Gebäude-Energie-Effizienz, Gebäude-Innovationen, zuverlässigen Gebäudebetrieb und Klimaschutz.

Der BDB-HESSENFRANKFURT ist Partner der ABGnova, die die Veranstaltungen durchführt.


Das neue Programm finden Sie zum Download hier


Die Anmeldung zu den Veranstaltungen kann hier erfolgen.


BDB-HESSENFRANKFURT

auf ein WORT: Joachim Pfeil

Geschrieben am 30. Juli 2022

Reduzierung der Förderprogramme für energetische Sanierung von Immobilien

– und wieder der Wirtschaftsminister


Man kann sagen, was man will, aber pfiffig ist unser Wirtschaftsminister Habeck schon!

Einerseits fordert die Regierung ein schnelles Umdenken beim Thema Energie einsparen / energetisches Bauen bzw. Sanieren und andererseits werden so ganz im stillen Kämmerlein – in Urlaubsabwesenheit des Kanzler „by the way“ – Fördermittel für die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden drastisch gekürzt, bestimmte Förderungen komplett gestrichen und die Vergabebedingungen verschärft.

Das Ganze gipfelt darin, dass das Kabinett unter dem Vizekanzler Habeck am 26.7.22 dies verabschiedet hat und diese Änderung 24 Stunden später in Kraft getreten ist.

Selbst Energieberater, die mit der Materie intensiv beschäftigt sind, wurden durch die Presse oder die Verbände erst am 27.7.22 gegen 9.45 Uhr informiert, dass die Förderung für die Sanierung von Bestandsgebäuden, z.B. der „KfW100“ Förderung, am 27.7.22 um 0.00 Uhr endet. Die anderen Förderungen wie z.B. KfW85 werden drastisch gekürzt.

Vielen „Energieberatern“ wird der 27.7.22 sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. Hier wurde teilweise mit dem gesamten Personal, welches trotz Urlaubszeit noch erreichbar war, bis 23.59 Uhr durchgearbeitet, um den Investoren noch die Möglichkeit zu geben, die „alte“ Förderung in Anspruch zu nehmen. Nicht alle Anträge, die in der Pipeline der Energieberater zur Bearbeitung warteten, konnten noch abgesendet werden. Es gingen viele Investoren damit LEER aus.

Die EDV bei der Kfw war so eingestellt, dass um 0.00 Uhr dieses Programm nicht mehr verfügbar war!

Klasse gemacht, Herr Habeck!

Wenn die Berliner Regierungsbank glaubt, dass man mit solchen Aktionen die Immobilienbesitzer und Investoren motiviert, in die notwendige Sanierung von Bestandsgebäuden zu investieren, glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten!

Es wird wegen der Wohnungs- und Klimapolitik ein böses Erwachen geben!

Die „Grüne“ Politik unter dem Wirtschaftsminister Habeck hat den Immobilienbesitzern und Investoren nunmehr innerhalb eines guten halben Jahres bereits eine zweite schwere Enttäuschung beschert

Wir sind gespannt auf die nächsten Wirtschaftsdaten für die Bereiche Bauen und Wohnungssanierungen! Dabei müssen wir aber immer genau hinsehen, denn gerade hier gilt: Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!

Wir bleiben wachsam.


Joachim Pfeil

auf ein WORT: Antje Riedl

Geschrieben am 24. Juni 2022



Nachhaltigkeit —
aber echt !


Nachhaltigkeit… der zurzeit am Häufigsten gebrauchte Begriff in sämtlichen Lebensbereichen. Leider ist Vieles bei weitem nicht so nachhaltig wie es vermeintlich scheint! Wir möchten Sie mit auf einen möglichen Weg nehmen, der einen Beitrag zur Lösung der angespannten Wohnungssituation in den Ballungszentren zu leisten vermag.


Die beste Architektur ist die, die nicht gebaut wird.


Wahrscheinlich wundert das den ein oder anderen, dass dieses Statement von einer Architektin kommt? Gar nichts mehr bauen ist auch nicht unsere Absicht und löst vor allem nicht den in den Ballungszentren existenten Mangel an bezahlbarem Wohnraum.  Aber die Dinge müssen sich ändern. Der Transformationsprozess im Bausektor beginnt so langsam, etwas mehr Tempo wäre wünschenswert. Die Ressourcen werden zunehmend knapper, Preise für Rohstoffe und Energien steigen stetig an, Pandemie und Krieg in Europa verschärfen die Marktsituationen und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Preise für Grundstücke, Immobilien und Mieten in den Ballungsräumen sind unfassbar explodiert und für viele Normalverdiener schlicht nicht mehr bezahlbar. 


Also, wie gehen wirs an? Wie wollen wir leben? Wir haben zum einen großen Wohnungsmangel in den Ballungsräumen. Wir haben aber auch viel Leerstand (nicht nur) im ländlichen Raum. Was muss also passieren, dass der Markt sich hier reguliert? Viele Menschen würden auf den Wohnraum in Frankfurt gerne verzichten, wenn im ländlichen Raum das Internet lückenlos funktionieren würde und sie von dort aus arbeiten können. So viele Einschränkungen die Pandemie auch gebracht hat, das home-office hat durch sie klar an Bedeutung gewonnen. Viele Arbeitgeber vertrauen ihren Mitarbeitern und lassen sich auf neue Arbeitszeit- und -platzmodelle ein. Menschen mit flexiblen Arbeitsplatzmöglichkeiten sind unabhängiger und am Ende zufriedener.  Wenn sie dann noch abseits der Ballungsräume günstigen Wohnraum auf dem Land nutzen können, die tägliche Fahrt zum Arbeitsplatz entfällt, mehr Zeit für Familie bleibt, evt Lust auf Gemüse aus dem Garten… das klingt doch nach guter Lebensqualität.


Ein Ansatz von uns ist die Revitalisierung von Leerstandsgebäuden aus ehemaliger landwirtschaftlicher Nutzung. Nach heutigen Kriterien erfüllen die Scheunen und Stallungen die Ansprüche an moderne Landwirtschaft nicht mehr und können mit neuen Nutzungen bespielt werden. In den überwiegend großvolumigen Baukörpern entsteht attraktiver Wohn- und Lebensraum, kombiniert mit großzügigen Garten- und Freiflächen und jeder Menge Potenzial für Gemeinschaftsprojekte…. wie z.B. Carsharing, Nachbarschaftshilfe, Permakulturgärten, Reduzierung des Wohnflächenbedarfs durch Clustereinheiten, gemeinsame Gästehäuser, Co-working-Flächen uvm.  Mit der AG Hofreiten der Landesberatungsstelle für Gemeinschaftliches Wohnen entsteht eine hessenweite Plattform, auf der sich Eigentümer, Kommunen, und Nutzer finden und beraten lassen können.


Ein weiterer möglicher Ansatz ist die Genossenschaft. Das Prinzip der Genossenschaft ist gemeinwohlorientiert angelegt. Genossenschaftlicher Wohnraum ist spekulationsfrei und nicht renditeorientiert geprägt. Die Genossenschaft bietet seinen Mitgliedern somit dauerhaft sicheren und kalkulierbaren Raum zum Leben.


Je autarker das Projekt versorgt werden kann, um so zukunftsfähiger ist es im Hinblick auf die Verfügbarkeit unserer Ressourcen. Wasser, Sonne, Wind, Erdwärme lassen sich im ländlichen Raum noch viel besser und effektiver nutzen als in den städtischen Ballungszentren. Große Scheunendächer bieten Platz für Photovoltaik, freie Gartenflächen ermöglichen die Nutzung der Erdwärme über Flächenkollektoren. Regenwasser kann für den Gemüseanbau direkt wiederverwertet und dem natürlichen Kreise zugeführt werden und muss nicht über die Kanalisation verschwendet werden. Fazit: lasst uns die Städte maximal grün machen für alle Stadtliebenden… und lasst uns den ländlichen Raum attraktiv gestalten für alle Landliebenden.

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EIN FEST FÜR MARTIN WENTZ
Verleihung der Ehrenbaumeisterwürde
BAUMEISTER BDB h.c.
im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main

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