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Category Archives: Bauwesen und Immobilien

Einladung zur Preisverleihung: Studierendenwettbewerb zur Erweiterung der Klassikstadt GmbH

Geschrieben am 6. Juli 2015

Jury_BDB

Jury-Entscheidung steht fest – Ehrung erfolgt am 22. Juli in Frankfurt – Anmeldung ab sofort möglich

 

Fünf ganz unterschiedliche Entwürfe zur Erweiterung der Klassikstadt werden am 22. Juli um 11.30 Uhr an eben diesem Ort im Osten Frankfurts ausgezeichnet. Die Mitglieder und Freunde des Bundes Deutscher Baumeister Architekten und Ingenieure (BDB) Frankfurt Rhein Main e.V., der Frankfurt University of Applied Sciences, der Klassikstadt sowie alle Medienvertreter sind herzlich eingeladen, an der Preisverleihung und der anschließenden Feier teilzunehmen. Die Ausstellung sämtlicher, 24 eingereichter Arbeiten ist dann noch für die Öffentlichkeit am Mittwoch von 13.00 bis 18.00 Uhr sowie am Donnerstag und Freitag, den 23. und 24. Juli 2015, jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr in der Klassikstadt zu sehen: Orber Strasse 4a, 60386 Frankfurt am Main. Sie entstanden im Rahmen eines studentischen Wettbewerbs. Die Initiative dazu ging von dem Architekten und Vorstand für Finanzen des BDB Frankfurt Rhein Main e.V., Carsten R. Kulbe, und dem Geschäftsführer der Klassikstadt GmbH, Marco Wimmer, aus.

 

Veranstaltungsdetails:

Ort: Klassikstadt GmbH, Orber Strasse 4a, 60386 Frankfurt am Main

Einlass: Ab 11.00 Uhr

Ablauf: 11.30 Uhr bis etwa 12.30 Uhr Preisverleihung und Empfang, anschließend ggf. Führung durch die Klassikstadt, voraussichtliches Ende etwa 13.30 Uhr

Wir würden uns sehr freuen, Sie auf der Veranstaltung begrüßen zu dürfen! Bei Interesse wenden Sie sich bitte zur besseren Planbarkeit bis zum 20. Juli 2015 formlos an:

Frau Jenica Graf, Telefon: 069 / 4089698-0, E-Mail: jenica.graf@klassikstadt.de 

 

Für die Presse: Bitte lassen Sie uns auch wissen, ob Sie ein Gespräch mit den Wettbewerbs-Verantwortlichen, den Preisträgern oder eine kleine Führung durch die Klassikstadt wünschen. Text und Bildmaterial wird Ihnen möglichst zeitnah nach der Veranstaltung zur Verfügung gestellt.

 

Noch ein paar Infos zum Hintergrund des Wettbewerbs:

Für die Umsetzung der Idee konnten Professor Jean Heemskerk und sein Lehrbeauftragter Dominik Wirtgen vom Studiengang Architektur an der Frankfurt University of Applied Sciences gewonnen werden. Deren Studierende entwickelten – nach einer Besichtigung der Klassikstadt am 24. März – in rund neun Wochen Entwürfe, um das in Frankfurt einzigartige historische Industrieensemble der Klassikstadt zeitgemäß und nachhaltig mit einem weiteren Gebäude auszubauen. Die Klassikstadt inszeniert die Stilgeschichte des Automobilbaus. Sie verfügt über Ausstellungs-, Büro-, Event- und Tagungsräume sowie über Werkstätten und eine Gastronomie. Durch Carsten R. Kulbe beteiligte sich auch der BDB Frankfurt Rhein Main e.V. federführend an der Organisation und Planung des Wettbewerbs.

Für diesen standen 2.500 Euro Preisgeld zur Verfügung. Weitere 500 Euro steuerte der BDB Frankfurt Rhein Main e.V. bei. Am 27. Mai bewertete eine fachkundige, neuköpfige Jury die 24 Arbeiten.

Dabei waren drei Vertreter von der Klassikstadt:

  • Marco Wimmer, Geschäftsführer Klassikstadt GmbH,
  • Dr. Christian Schlüter, Gesellschafter Klassikstadt GmbH, und
  • Titus Schneider, Geschäftsführer Grundstücksverwaltungsgesellschaft Orber Straße GmbH & Co. KG.

Der BDB stellte ebenfalls drei Experten:

  • Carsten R. Kulbe, selbstständiger Architekt und Vorstandsmitglied BDB Frankfurt Rhein Main e.V.,
  • Richard Bill, Studierendenvorsitz BDB Frankfurt Rhein Main e.V. und Masterstudierender an der Frankfurt University of Applied Sciences, sowie
  • Kim-Boris Löffler, Architekt im Ingenieurbüro Bollinger und Grohmann und Vorstandsmitglied BDB Frankfurt Rhein Main e.V..

Ergänzt wurde die Gruppe von

  • dem Jury-Vorsitzenden Urs Löffelhardt, Architekt im Bund Deutscher Architekten (BDA) und Senior Partner von Motorplan Architektur und Stadtplanung,
  • Katharina Jürgensen, Masterstudierende an der Frankfurt University of Applied Sciences, und
  • Bernd Schenk, selbstständiger Architekt und Geschäftsführer der Landesgruppe Hessen der Vereinigung Freischaffender Architekten Deutschlands e.V. (VFA).

 

Foto: Die Jury des Studierendenwettbewerbs zur Klassikstadt mit den Verantwortlichen des Studiengangs Architektur an der Frankfurt University of Applied Sciences (von links nach rechts):  

Lehrbeauftragter Dominik Wirtgen, Richard Bill (Studierendenvorsitz BDB Frankfurt Rhein Main e.V. und Masterstudierender an der Frankfurt University of Applied Sciences), Jury-Vorsitzender Urs Löffelhardt (Architekt im Bund Deutscher Architekten (BDA) und Senior Partner von Motorplan Architektur und Stadtplanung), Marco Wimmer (Geschäftsführer Klassikstadt GmbH), Kim-Boris Löffler (Architekt im Ingenieurbüro Bollinger und Grohmann und Vorstandsmitglied BDB Frankfurt Rhein Main e.V.), Carsten R. Kulbe (selbstständiger Architekt und Vorstandsmitglied BDB Frankfurt Rhein Main e.V.), Professor Jean Heemskerk, Katharina Jürgensen (Masterstudierende an der Frankfurt University of Applied Sciences), Titus Schneider (Geschäftsführer Grundstücksverwaltungsgesellschaft Orber Straße GmbH & Co. KG), Bernd Schenk (selbstständiger Architekt und Geschäftsführer der Landesgruppe Hessen der Vereinigung Freischaffender Architekten Deutschlands e.V. (VFA)) und Dr. Christian Schlüter (Gesellschafter Klassikstadt GmbH).

Quelle: Smart Skript

 

 

Bettina Gehbauer-Schumacher

EU leitet Vertragsverletzungsverfahren wegen der HOAI gegen die Bundesrepublik Deutschland ein

Geschrieben am 5. Juli 2015

Logo BDB-Bundesgeschäftsstelle

Die Europäische Kommission hat vor wenigen Tagen ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland eingeleitet. Verschiedene nationale Vorschriften des Landes würden unverhältnismäßig und nicht gerechtfertigte Hindernisse im Bereich der freiberuflichen Dienstleistungen beinhalten, so die EU-Kommission in ihrer Begründung.

Deutschland wurde hierbei aufgefordert, die Regelungen zu verbindlichen Mindestpreisen zu ändern, da diese nach Auffassung der EU-Kommission zur Sicherung der Qualität der Dienste in- und ausländischer Anbieter nicht nötig seien. Sie würden vielmehr verhindern, dass die Verbraucher die Leistungen zu günstigeren Preisen in Angriff nehmen können. Die Einleitung des Vertragsverletzungsverfahrens ist ein eindeutiger Angriff aus Brüssel auf die HOAI, gegen die sich der BDB im Verbund mit allen Organisationen der planenden und bauenden Berufen mit sämtlichen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln zur Wehr setzen wird.

Vorausschauend hatte der BDB auf seinem jüngsten Baumeistertag im Mai 2015 bereits einstimmig eine Resolution hierzu verabschiedet. In dieser heißt es:

„Die Delegierten der Bundesdelegiertenversammlung des Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure lehnen den erneuten Versuch der EU zur Abschaffung der HOAI und der Abschaffung oder Lockerung der Kapitalbindung ab! Sie fordern die Bundesregierung auf, mit allen Mitteln die bewährten Strukturen der freiberuflichen Tätigkeit zu erhalten und allen Versuchen, diese abzuschaffen, entgegenzuwirken! Kein EU-Bürger wird durch die HOAI, die eine reine Inländer-HOAI ist, an der Tätigkeit in Deutschland gehindert.“

Das Aufforderungsschreiben der EU-Kommission ist der erste Schritt in einem Vertragsverletzungsverfahren und stellt ein offizielles Auskunftsersuchen dar. Die Bundesregierung hat nun zwei Monate Zeit, um auf die Vorwürfe aus Brüssel zu reagieren und diese möglichst mit stichhaltigen Argumenten im Sinne des Erhalts der HOAI zu entkräftigen.

Selbstverständlich wird Sie der BDB in seinen Medien über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten.

Die Pressemitteilung der EU-Kommission zur Einleitung des Vertragsverletzungsverfahrens finden Sie hier.

BDB-Bund, Tobias Hintersatz

Baufreiheit für Wohnen in Hessen

Geschrieben am 13. Mai 2015

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„Für mehr Wohnen brauchen wir Investitionsbereitschaft sowie kreative Architekten und versierte Ingenieure. In Hessen haben wir das alles. Was meist fehlt, ist die Möglichkeit, zu Bauen. Wir müssen die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau erleichtern.“ sagt Florian Rentsch, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag im Gespräch mit dem BDB – Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure Frankfurt Rhein Main e.V.

Die Mietpreisbremse versucht die Symptome zu behandeln. Und die in Hessen diskutierte Fehlbelegungsabgabe wird nur eine neue Einnahmequelle für die Landesfinanzen sein. Mit Milieuschutzsatzungen wird tief in’s private Eigentum eingegriffen. In Berlin führt das bis zum Parkettverbot.

Rentsch ist sich sicher: Mit planwirtschaftlichen Ansätzen können wir den immensen privaten Gestaltungswillen nicht zielführend lenken. Auflagen und Verbote ersticken privates Engagement.

„In Frankfurt könnte in Fechenheim oder am Kaiserlei, am Riedgraben/Seckbach und in Gutleut-West Wohnungsbau entstehen. Dafür ist aber kein Baurecht zu erlangen. Flächen und Geld sind dafür da.“ weiß Immobilienökonom BDB Christopher Dürselen (Referent für Immobilienwirtschaft im BDB-Frankfurt Rhein Main e.V.) aus seiner Tätigkeit im Frankfurter Immobilienmarkt.

Rentsch will Baurecht freier gestalten. Darüber hinaus setzt er auf Anreize zur privaten Initiative und auf steuerliche Förderung. Landesmittel sollen dabei immer einen Markt aktivieren und private Investitionen anstoßen.

„In Schlüchtern machen wir genau das“, sagt Architekt BDB Bernhard Köppler, 1. Schriftführer im BDB-Frankfurt und Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat der Nassauischen Heimstätte. „Unsere Gesellschaft ist im Rahmen des Förderprogramms ‘Aktive Kernbereiche‘ dabei, Konzepte für die Stadt zu entwickeln. Mit Fördermitteln sollen Strukturen belebt werden, um weitere private Investitionen anzustoßen. Das bringt wieder Leben in die Stadt und ist ein Impuls für eine eher strukturschwache Region.“

Rentsch ist wichtig, daß man nicht nur den Hype der Metropole sieht. Die Entwicklungen im Wohnungsmarkt und die Auswirkungen der Demographie muß man auch regional betrachten.

„Eine Internationale Bauausstellung würde Wohnungsbau, Infrastruktur und auch die Wechselwirkung von Metropolregion und Umland zusammenbringen.“ sagt Rentsch heute. „Die Zeiten haben sich weiterentwickelt. Eine IBA kann sehr positiv wirken.“

Dipl.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann (2. Vorsitzender des BDB-Frankfurt Rhein Main e.V.) kommt wieder auf das Eingangsstatement zurück und will Rentsch beim Wort nehmen.
„Die stetige Verschärfung der EnEV scheint zum ideologischen Selbstläufer geworden zu sein.
Hier brauchen wir wieder mehr Augenmaß.“ sagt er. Und ein zweiter Punkt ist ihm wichtig: „Die HBO soll novelliert werden. Architekten und Ingenieure wissen aus Ihrer täglichen Arbeit am Besten, wo Bedarf zur Deregulierung besteht. Wir wollen uns da einbringen.“

Rentsch freut das aktive Beteiligungsangebot. „Wir werden die Novellierung aktiv begleiten. Uns stehen die freien Berufe nahe. Und wir stehen für Deregulierung und die Erleichterung bei rechtlichen Rahmenbedingungen.“ so Rentsch, der damit dem BDB seine Unterstützung zusagt.

 

BDB-Frankfurt

Alles im Lot mit der Frankfurter Stadtplanung, Herr Schwarz?

Geschrieben am 12. Mai 2015

Liebe BDB-Mitglieder,

Edwin Schwarz, Planungsdezernent der Stadt Frankfurt a.D.
Edwin Schwarz, Planungsdezernent der Stadt Frankfurt a.D.

genau das werden wir nächsten Donnerstag, 21.5., mit dem ehemaligen Frankfurter Planungsdezernenten Edwin Schwarz besprechen. Obwohl erst zwei Jahre vergangen sind, seitdem Edwin Schwarz den Stab an Olaf Cunitz weiterreichte, hat sich im Baugeschehen unserer Stadt viel verändert. Die Weichen dazu wurden jedoch auch in der Ära Schwarz gestellt. Wir, ROESSLER PR, selbst überzeugtes BDB-Mitglied, freuen uns, Sie zu einem sicherlich interessanten Blick zurück und nach vorne zu begrüßen.

Einladung zum 26. Immo-Skandal
Edwin Schwarz, Frankfurts langjähriger Planungsdezernent, im Gespräch mit Effi B. Rolfs und Edda Rössler
21. Mai 2015
Beginn: 18.30 Uhr
im Satiretheater Die Schmiere

Die Plätze zum Immo-Skandal sind sehr limitiert, bitte melden Sie sich am besten gleich an.
Immo-Skandal mit Edwin Schwarz

Seien Sie unser Gast, wenn wir mit Frankfurts ehemaligem Planungsdezernenten Edwin Schwarz über das Baugeschehen in unserer Stadt sprechen. Gefragt ist seine Meinung zu aktuellen Entwicklungen, aber auch die mittlerweile historischen „Nuller-Jahre“ werden Erwähnung finden. Sie dürfen sich auf ein ebenso anregendes wie unterhaltsames Gespräch mit dem Stadtplaner freuen. Immerhin war Edwin Schwarz für die Weichenstellung solch spektakulärer Projekte wie dem Bau der EZB, der neuen Frankfurter Altstadt, des Rebstockpark und des Europaviertel mitverantwortlich. Und vielleicht bringt der Immo-Skandal auch seine ehemaligen Pläne zum Abriss der Frankfurter Kleinmarkthalle zur Sprache. Immerhin sorgten sie für ein gewaltiges Bürger- und Medien-Echo, um nicht zu sagen, für einen Immo-Skandal:-)!

Edwin Schwarz
1948 in Frankfurt am Main geboren, studierte Politik, Sport und Geographie mit Schwerpunkt Sozial- und Wirtschaftsgeographie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Von 1972 bis 1999 war Edwin Schwarz Mitglied der Stadtverordnetenversammlung und von Beginn an im Planungsausschuss. Von 1981 bis 1989 und von 1993 bis 1999 war er Vorsitzender des Ausschusses. Von 1996 bis 1999 Geschäftsführer der CDU-Fraktion Frankfurt am Main. Von 1997 bis 1999 Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion Frankfurt am Main. Seit Juni 1999 Dezernent für Wirtschaft und Sicherheit und von 2000 – 2012 Dezernent für Planung und Sicherheit.

Better call Schneider! Der Offenbacher Oberbürgermeister Horst Schneider war zu Gast beim 25. Immo-Skandal

Geschrieben am 4. Mai 2015
Offenbach macht von sich reden – hier der Offenbacher Oberbürgermeister Horst Schneider im Gespräch mit Edda Rössler (Agenturinhaberin ROESSLER PR) und Effi B. Rolfs (Theaterchefin Satiretheater Die Schmiere), rechts. Foto: Christoph Boeckheler
Offenbach macht von sich reden – hier der Offenbacher Oberbürgermeister Horst Schneider im Gespräch mit Edda Rössler (Agenturinhaberin ROESSLER PR) und Effi B. Rolfs (Theaterchefin Satiretheater Die Schmiere), rechts. Foto: Christoph Boeckheler

Es war die Gunst der Stunde, die der Offenbacher Oberbürgermeister auch redlich nutzte, um im 25. Immo-Skandal für seine Stadt Offenbach zu werben.
Den zur Networking-Veranstaltung von ROESSLER PR im Frankfurter Satiretheater Die Schmiere zahlreich erschienenen Immobilienexperten stellte er aktuelle Immobilienprojekte vor. Eines steht bereits jetzt fest: Jeder, der Horst Schneider beim Immo-Skandal erlebte, wird jetzt Offenbach, Frankfurts kleiner Schwester, mit Interesse und Sympathie begegnen.

Die Sonne scheint auch auf der anderen Mainseite. Glaubt man dem Offenbacher Oberbürgermeister Horst Schneider, scheint sie dort sogar zuweilen noch etwas heller.

Übrigens, der nächste Immo-Skandal findet mit einem waschechten Frankfurter statt. Wir freuen uns, am 21. Mai 2015 den ehemaligen Frankfurter Planungsdezernenten Edwin Schwarz zu begrüßen. Sie können sich bereits jetzt zum Immo-Skandal anmelden.

Edda Rössler
ROESSLER PR Die Agentur für Kommunikation und Digitales Business

Bücher

Geschrieben am 1. April 2015

15_04 Bücher1Die Lösung bist DU!
Was uns wirklich voran bringt

von Matthias Krieger.

160 Seiten, Format 13 x 21 cm,
kartoniert,
17,90 EUR

Verlag BusinessVillage, Göttingen

ISBN: 978-3-8698-0081-3

 

 

Wie werden Visionen und Träume Wirklichkeit, wie erkennt und ergreift man seine Chancen? Aus welchen Zutaten besteht ein nachhaltig wirkendes Erfolgsrezept?
Erfolg ist kein Zufall – Erfolg ist planbar. Denn zu jedem Ziel gibt es Wege. Man muss nur wollen. Matthias Krieger, ehemaliger Spitzensportler und preisgekrönter Unternehmer, zeigt in seinem Buch, wie das geht.
„[…] Es ist bemerkenswert und vermutlich einzigartig, mit welcher Präzision er sein Ziel identifiziert, es unbeirrbar verfolgt und es schließlich präzise trifft. […]“
Claus Peter Müller, FAZ

„Matthias Krieger ist ein Unternehmer, der seine gesellschaftliche Verantwortung lebt! Seine Stiftung fördert viele Projekte in Sport, Kultur und Bildung […]“
Ulrich Wickert

Verlag BusinessVillage

 

 

15_04 Bücher2BKI Baukosten 2014
von Baukosteninformationszentrum Deutscher Architektenkammern

2451 Seiten,
Format 19 x 21 cm, kartoniert,
219,- EUR

Müller Verlag, Köln

ISBN: 978-3-481-03265-4

 

 

 

Bundesweit erhobene Daten realisierter Bauten bilden die Grundlage für die bewährte, dreiteilige Fachbuchreihe BKI Baukosten mit über 50.000 Kostenkennwerten. Die Einzelbände ergänzen sich zu einem kompletten Informationssystem, das Architekten, Ingenieuren und Sachverständigen eine realistische Basis zur Kostenermittlung in jeder Planungsphase liefert. Die bewährte Reihe BKI Baukosten enthält detaillierte Kostenkennwerte, mit denen spezifische Kosten berechnet und verglichen werden können.

Teil 1 Statistische Kostenkennwerte für Gebäude enthält 25.000 aktuelle Kostenkennwerte nach DIN 276 und Leistungsbereichen für 70 Gebäudearten unterschiedlicher Standards (einfach, mittel, hoch) und bezogen auf verschiedene Bezugsgrößen (Brutto-Rauminhalt, Brutto-Grundfläche, Nutzfläche, Grobelement nach DIN 276, Leistungsbereiche/Gewerke). Ein Verzeichnis der Vergleichsobjekte ermöglicht dem Anwender, von der Kostenkennwertmethode zur Objektvergleichsmethode zu wechseln und so die ermittelten Kosten auf Plausibilität zu prüfen. Anhand der 9000 Planungskennwerte für Flächen und Rauminhalte nach DIN 277 können Bauprojekte frühzeitig auf ihre Wirtschaftlichkeit hin überprüft werden – optimal für frühe Planungsphasen. Hinzu kommen Angaben zu Bauzeiten.

Der Teil 2 liefert für alle Gebäudearten und Konstruktionsvarianten verlässliche Kostenkennwerte und hilft bei der differenzierten und genauen Kostenberechnung für Neubau, Altbau und Freianlagen. Über 20.000 Kostenkennwerte für Bauelemente nach DIN 276 (3. Ebene) und Leistungsbereichen nach StLB liefern verlässliche Kosteninformationen für alle Gebäudearten und Ausführungsvarianten sowie technische Anlagen.

Ergänzend zu den Standardwerken BKI Baukosten Teil 1 und 2 bietet der Teil 3 detaillierte Kostenkennwerte für Positionen. Als umfassendes Nachschlagewerk hilft der Teil 3 bei Ausschreibung und Vergabe. Alle Positionspreise stammen aus abgerechneten Projekten und wurden nicht aus Bieter-Angeboten entnommen – ein Plus an Kostengenauigkeit.

Müller Verlag

 

Einladung 25. Immo-Skandal – Offenbacher Oberbürgermeister Horst Schneider

Geschrieben am 1. April 2015

Einladung zum 25. Immo-Skandal – Der Offenbacher Oberbürgermeister Horst Schneider im Gespräch mit Edda Rössler und Effi B. Rolfs

Horst Schneider, Oberbürgermeister Stadt Offenbach
Horst Schneider, Oberbürgermeister Stadt Offenbach

25. Immo-Skandal am 29. April 2015
Beginn: ab 18.30 Uhr
Theater Die Schmiere, Seckbächer Gasse 4,
60311 Frankfurt am Main

Der Vorhang öffnet sich: So sieht die Offenbacher Immobilien-Landschaft aus!

Einladung zum 25. Immo-Skandal – Der Offenbacher Oberbürgermeister Horst Schneider im Gespräch mit Edda Rössler und Effi B. Rolfs

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie ganz herzlich zum 25. Immo-Skandal in das Frankfurter Satire Theater Die Schmiere ein! Seien Sie unser Gast, wenn Effi B. Rolfs und Edda Rössler mit Horst Schneider, dem langjährigen Offenbacher Oberbürgermeister, über Offenbach und seine Immobilien-Landschaft diskutieren.

Trotz zahlreicher Bekundungen beider Städte, dass Frankfurt und Offenbach an einem Strang ziehen und sich mittlerweile prächtig verstehen, und trotz der unmittelbaren räumlichen Nähe, ist vielen Frankfurtern die Entwicklung des „kleinen Bruders“ Offenbach nicht immer transparent. Und genau da setzt das Gespräch des Immo-Skandals an. Seien Sie dabei, wenn wir mit Offenbachs Oberbürgermeister über folgende Themen diskutieren: Wie ist das Selbstverständnis des neuen Offenbach? Wieviel Raum bietet Offenbach für kreative Immobilien-Ansätze? Welche Impulse gehen vom Gründerzentrum aus? Welche Bedeutung erhält der Hafen Offenbach auch hinsichtlich der besonderen Nähe zu Frankfurt? Wir werden über neue Wohnbauprojekte und natürlich über Gewerbeansiedlung sprechen. Vielleicht bleibt noch Zeit nachzufragen, wie der aktuelle Entwicklungsstand am Kaiserlei-Kreisel ist.

Im Anschluss an das 30minütige Gespräch lädt das Satiretheater Die Schmiere die Gäste des Immo-Skandals zum Kabarett ein. Auf dem Programm steht das neue, teuflisch gute Schmiere-Stück „Der Teufel sitzt im Abteil“, ein hochaktuelles Szenenprogramm mit Susanne Berg, Christina Wiederhold, Matthias Stich und einem Teufelchen in den Hauptrollen.

Bitte melden Sie sich rechtzeitig – am besten gleich- an!

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

Mit freundlichen Grüßen

Edda Rössler

ROESSLER PR

Initiative für den Ausbau der Klassikstadt

Geschrieben am 24. März 2015

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Studierendenwettbewerb an der Frankfurt University of Applied Sciences 

 

Am Nachmittag des 24. März besichtigten rund 40 Studierende im Osten Frankfurts die Klassikstadt. Sie ist Thema eines gleichnamigen, studentischen Wettbewerbs, der auf Initiative des Architekten Carsten Kulbe aus Schlüchtern und des Geschäftsführers der Klassikstadt GmbH, Marco Wimmer, ausgelobt wird. Dabei sollen die dortigen Räume rund um die Stilgeschichte des Automobilbaus erweitert werden. Der Bund Deutscher Baumeister Architekten und Ingenieure (BDB) Frankfurt Rhein Main e.V. ist beteiligter Verband. Für die Umsetzung der Idee konnten Professor Jean Heemskerk und Dipl.-Ing. Dominik Wirtgen vom Studiengang Architektur an der Frankfurt University of Applied Sciences gewonnen werden. Deren Studierende haben nun bis zum 27. Mai Zeit, das in Frankfurt einzigartige historische Industrieensemble zeitgemäß und nachhaltig mit einem weiteren Gebäude zu ergänzen.

 

Die Klassikstadt verfügt über Ausstellungs-, Büro-, Event- und Tagungsräume sowie über Werkstätten und eine Gastronomie. Sie vereint so vielfältige Nutzungen rund um das sprichwörtlich „liebste Kind“ der Deutschen, das Automobil. Da die Klassikstadt weiter wächst, besteht Bedarf an neuen Räumlichkeiten. „Wir wollen dem Nachwuchs die Möglichkeit bieten, an einer ebenso spannenden wie praxisnahen Bauaufgabe mitzuwirken“, so Marco Wimmer und Carsten Kulbe bei der Begrüßung der Studenten vor Ort. „Als extra Motivation stellen wir für den Wettbewerb insgesamt 2.500 Euro Preisgeld zur Verfügung. Weitere 500 Euro steuert der BDB Frankfurt Rhein Main e.V. bei.“ Eine fachkundige Jury wird die Arbeiten im Frühsommer bewerten und prämieren.

 

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Pfiffige Ideen für einen Erweiterungsbau gesucht

 

Die Klassikstadt ist 2010, exakt 100 Jahre nach Errichtung der Landmaschinenfabrik Mayfarth, in deren imposantes Gebäude mit historischer Backsteinfassade eingezogen. Das gesamte Areal umfasst auf seinen rund 20.000 Quadratmetern Fläche noch einige restaurierte Nebengebäude und einen Innenhof. Die Aufgabe der Studierenden besteht nun darin, auf dem nordöstlichen Grundstücksbereich eine Erweiterung für die Klassikstadt GmbH zu planen. Dabei sollen sie einen dreigeschossigen Neubau entwerfen, der ein auf Befahrbarkeit ausgelegtes Tragwerk aus Stahlbeton besitzt. Dessen Stützenraster orientiert sich prinzipiell an der Befahrbarkeit, muss aber im Werkstattbereich minimiert werden. Außerdem soll der Neubau über eine Brücke mit dem obersten Geschoss des Bestandsgebäudes verbunden werden.

 

Schwerpunkt des Entwurfs ist dabei, eine passende architektonische Antwort auf die vorhandenen und prägenden Backsteinfassaden zu finden. Denn gestalterisch soll der Neubau für die Zukunft der Klassikstadt und deren moderne Adresse stehen. Dabei sollen die jeweiligen Lösungen auch fertigungstechnische und energetische Aspekte miteinander vereinen. Für das Innere gilt es, darüber hinaus zeitgemäße Büroräume zu entwickeln. Dazu zählen beispielsweise Zellenbüros, Kombi- oder Großraumbüros mit flexibler Aufteilung, deren Hauptnutzfläche mit einem minimalen Erschließungsaufwand (Flure und Treppen) auskommt. Die richtige Anordnung von Brandschutzabschnitten, Fluchtwegen und eines Erschließungskerns bildet hier eine weitere Herausforderung.

 

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Hier noch ein paar Informationen zu den beteiligten Institutionen:

 

Klassikstadt – Zentrum für klassische Automobile

Klassische Automobile sind Kulturgut, Ausdruck handwerklichen Könnens und technischer Perfektion der jeweiligen Epoche. Die Leidenschaft ihrer Erbauer, Fahrer und Sammler setzt sich in den aufwändig restaurierten Gebäuden der ehemaligen Landmaschinenfabrik Mayfarth heute nahtlos fort. Ende 2010 eröffnete in den beeindruckenden Backsteingebäuden die Klassikstadt und ist seitdem Heimat und eindrucksvolle Kulisse für über 30 Firmen mit direktem Bezug zu klassischen Automobilen, Sport- und Rennwagen.

Zehn hochspezialisierte Werkstätten warten und restaurieren automobile Raritäten, unterschiedliche Händler bieten Fahrzeuge aus der Gründerzeit des Automobils bis hin zu aktuellen Supersportwagen an. Neben automobilen Dienstleistern laden verschiedene Einzelhändler zum Stöbern und Entdecken der neuesten Produkte ein und bieten interessante Einkaufsgelegenheiten.

Das Restaurant „Werkskantine“ verwöhnt nach einem Rundgang durch die Klassikstadt mit kulinarischen Genüssen und einmaligen Aussichten in die gläsernen Restaurationswerkstätten. Für Firmen, Institutionen und Privatleute bietet die Klassikstadt unterschiedlichste Veranstaltungsflächen für bis zu 750 Personen inmitten automobiler Kostbarkeiten und spannender Atmosphäre.

http://www.klassikstadt.de/

 

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Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS) – Angewandte Wissenschaft, hohe Internationalität und gelebte Vielfalt

Die ehemalige Fachhochschule ist seit 1971 ein wichtiger Bildungsbaustein in der Wirtschaftsmetropole. Ihr Campus liegt zentrumsnah im Mittelpunkt der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main am Nibelungenplatz. Dort studieren rund 11.000 Studierende aus fast 100 Nationen. Durch Partnerschaften mit weltweit 136 Hochschulen ist die Frankfurt University of Applied Sciences in einer globalen Bildungswelt international gut vernetzt. Dabei profitiert die Hochschule in hohem Maße von der ausgeprägten kulturellen Vielfalt ihres internationalen Standortes.

Vier Großfachbereiche bieten ein breites, anwendungsorientiertes Studienangebot mit 57 innovativen Studiengängen mit technischer, wirtschaftlich-rechtlicher und sozialer Ausrichtung an; sie schließen mit den international anerkannten Abschlüssen Bachelor oder Master ab. Die enge Verknüpfung von Forschung und Lehre mit der Praxis qualifiziert die Studierenden für einen erfolgreichen Einstieg in attraktive Berufsfelder. Ein umfangreiches und vielfältiges Weiterbildungsprogramm ermöglicht intensives berufsbegleitendes und lebenslanges Lernen.

https://www.frankfurt-university.de

https://www.frankfurt-university.de/index.php?id=2036

 

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Bund Deutscher Baumeister Architekten und Ingenieure e.V. (BDB) – Mitgliederstärkster Verband von Bauschaffenden in Deutschland

Der Bundesverband der Architekten aller Fachrichtungen und der im Bauwesen tätigen Ingenieure gliedert sich in 16 Landesverbände und 220 Bezirksgruppen. In ihm sind insgesamt rund 20.000 Freiberufler, Angestellte, Beamte, Unternehmer und Studenten organisiert. Damit ist er ein wirkungsvolles Forum zur Förderung interdisziplinärer, partnerschaftlicher Zusammenarbeit und garantiert eine kompetente Gemeinschaft. Der BDB verbessert die Chancen einer auf die menschlichen Bedürfnisse zugeschnittenen Umwelt, da er Bauen als ganzheitliche Aufgabe begreift.

Dementsprechend engagiert sich der BDB Frankfurt Rhein Main e.V.. Das zeigt sich unter anderem darin, dass sich die Geschäftsstelle in einem Passivhaus, dem „SophienHof“, in Frankfurt-Bockenheim befindet. Der BDB Frankfurt Rhein Main beteiligt sich darüber hinaus bei der Umsetzung moderner Konzepte: So initiierte er die Übergabe eines Elektroautos an das BDB-Präsidium beim Baumeistertag in Münster. Zudem besteht beispielsweise eine Kooperation mit der ABGnova, dem Frankfurter Unternehmen für Innovationen in der Energie- und Wohnungswirtschaft, bei Fachvorträgen der „Sophien-HofAbende“. Auch unterstützte der BDB Frankfurt Rhein Main die Realisierung des Reiseführers „Das energieeffiziente Frankfurt“, den das Energiereferat der Mainmetropole im April 2013 erstmals herausgab.

http://bdb-baumeister.de/

 

Diese Informationen zum Download:

Kick-Off Klassikstadt

Sämtliche Fotos: Smart Skript

 

 

Bettina Gehbauer-Schumacher

Bodenhaftung bei Diskussion um preisgünstiges Wohnen fehlt

Geschrieben am 24. März 2015

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Expertenrunde präsentiert Vorschläge für erste pragmatische
Schritte zur Beschränkung der Baukostenexplosion

 

• Engpass bei Bauland überwinden

• Einheitliche Regulierungen mit Wirtschaftlichkeitsgebot

• Moratorium für neue Regulierungen

• Verfahren bei Baugenehmigungen optimieren

 

„Es gibt keinen Markt, dessen Kosten- und Preisentwicklungen von so vielen Faktoren gleichzeitig getrieben wird, wie der Wohnungsbau. Wenn wir die ver­gangenen zehn Jahre betrachten, dann hatten und haben praktisch alle Veränderungen der Rahmenbedingungen steigende Kosten zur Folge, einige davon ha­ben sich sogar explosionsartig entwickelt‘, stellte Rudolf Ridinger, Sprecher der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau- HESSEN“, nach einem Expertensymposium in Frankfurt zur Entwicklung der Wohnkosten fest.

 

Ridinger nannte auch konkrete Gründe: „Wir haben kontinuierlich schlechtere steuerliche Rahmenbedingungen; die Baukosten sind um rund 20 Prozent gestiegen, die qualitativen Anforderungen an das Bauen wurden zudem immer wie­ der nach oben geschraubt. Gleichzeitig stieg der Flächenverbrauch pro Kopf. Außerdem konzentriert sich die Nachfrage nach Wohnraum auf die Innenstädte der Verdichtungsregionen, also auf Märkte, in denen Grund und Boden für Neubau knapp ist. Deshalb ist die Kostenexplosion beim Bauland besonders ausgeprägt. Seit 2004 lag die Steigerung in Hessen bei rund 40 Prozent“, so Ridinger.

Obwohl die Politik auf allen Ebenen, ob Europäische Union, Bund, Länder oder Kommunen, selbst an der Preisschraube drehe, fordere sie gleichzeitig mehr preisgünstiges Wohnen. Das habe nichts mehr mit Bodenhaftung zu tun. Ange­sichts der Vielfalt der preistreibenden Effekte wäre schon viel erreicht, wenn es gelänge, die anhaltenden Preissteigerungen wenigstens zu dämpfen.

 

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Hierfür benannte die Expertengruppe mehrere Schlüsselfaktoren:

 

Engpass bei Bauland überwinden
Der Engpass Bauland müsse vor allem durch bestehende Nachverdichtungspo­ tenziale verringert werden. Hier sei durch Aufstockung, Anbauten bis hin zur Quartiersgestaltung vieles möglich. „Während wir in anderen Ländern häufig die urbane, dichte Bebauung in den Städten mit sechsgeschossigen Wchnhäusern bewundern, stößt in Deutschland die Nachverdichtung schon ab dem dritten Stockwerk immer wieder auf grundsätzliche Vorbehalte“, sagte Stefan Bürger, Geschäftsführer der GWH Wohnungsgesellschaft mbH Hessen. Nachverdichtung könne dabei auch so gestaltet werden, dass dies zu einer besseren Wohnqualität für alle Bewohner beiträgt, betonte Ridinger, etwa mit Blick auf die Gestaltung
von Wohnquartieren aus den 50er bis 70er Jahren oder auch im Hinblick auf die
Konversion von Gewerbegebieten. Hier seien besonders die Kommunen mit den Instrumenten des Planungsrechts gefordert. Gleichzeitig würden starre Stall­ platzsatzungen Entwicklungsmöglichkeiten im Bestand hemmen, nicht selten sogar verhindern. Auch Änderungen im Landesbaurecht könnten den Woh­ nungsmarkt entlasten; etwa, wenn die Vorschriften bei der Aufstockung von Gebäuden entschärft würden.

 

Einheitliche Regulierungen mit Wirtschaftlichkeitsgebot
Neue qualitative Anforderungen an das Bauen gebe es auf allen politischen Ebenen. Diese lieferten sich gleichsam einen Regulierungswettbewerb. Die Bundesländer überböten sich gegenseitig dabei, neue kostentreibende Regelungen im Baurecht zu verankern. Diese reichten von Vorgaben für Begrünungen, über neue Anforderungen an zusätzliche Fahrradabstellplätze, bis hin zum Bau von rollstuhlgerechten Wohnungen, die andere Grundrisse erforderten. Das Land Hessen plane zudem eine neue Abgabe zur Finanzierung des Personennahverkehrs. „Wenn Vorschriften zu Baustandards, die in den vergangenen Jahren deutlich zugelegt haben, zum großen Teil wegfallen würden, könnte die Effizienz der Grundstücke und damit der vermietbare Wohnraum in Einzelfällen um bis zu 15 Prozent gesteigert werden“, sagte Tobias Rösinger, Geschäftsführer WENTZ&CO. GMBH.

 

Dies alles erhöhe unmittelbar die Kosten für Investitionen in den jeweiligen Bun­ desländern. Bei überregional tätigen Investoren entstünden zudem Folgekosten durch unterschiedliche Landesvorgaben. Die Länder sollten sich deshalb unterei­ nander besser abstimmen und alle Vorgaben unter den Vorbehalt der Wirtschaftlichkeit stellen.

 

Moratorium für Neuregulierungen
ln der Wohnungsbaupraxis werde es aufgrund einer zunehmenden Regulierungsgeschwindigkeit immer schwieriger, den Überblick über den Stand der je­ weils neuen Vorschriften zu behalten. Zudem müssten Investitionsplanungen immer häufiger an neue Vorgaben angepasst werden. Hinzu komme, dass Neuregelungen häufig nicht auf ihre Praxistauglichkeit geprüft seien und somit unklar blieben. Deshalb sollten neue Regulierungen im Baurecht in deutlich größeren Abständen erfolgen. Auch sollten diese Änderungen in jedem Fall vor lnkrafttre­ ten auf ihre Auswirkungen hin evaluiert werden, schlagen die Akteure des Bündnisses vor.

 

Verfahren bei Baugenehmigungen optimieren
Immer mehr Bauregulierungen führten auch in der Baugenehmigungspraxis zu Unsicherheiten und Verzögerungen. Hier zeigten sich häufig Widersprüchlichkei­ ten, zum Beispiel zwischen Anforderungen an den Brandschutz und den Denkmal­ schutz. Zudem seien unterschiedliche Zuständigkeiten, zum Beispiel bei der Förderung von Investitionen, ein Grund für erhebliche Verzögerungen. Deshalb müssten die Verfahren optimiert werden. Hier könne das Land über die Stärkung der Rolle des Wohnungsbaukoordinators ein wichtiger Impulsgeber sein. Ähnliche Institutionen sollten auch auf kommunaler Ebene geschaffen werden, schlug Ri­dinger vor.

 

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Bei ihrer Expertenrunde habe sich die Aktion „Impulse für den Wohnungsbau – HESSEN“ auf Lösungsansätze konzentriert, die mit einem geringen Aufwand verwirklicht werden könnten. Das Bündnis halte aber zahlreiche weitere Schritte für notwendig, um das Angebot an preisgünstigem Wohnraum zu steigern. Anrei­ze durch Förderung spielten dabei eine wichtige Rolle. Weitere Schritte seien notwendig. Die beteiligten Kammern und Verbände verabschiedeten bei ihrer Sitzung auch ein Positionspapier, das die Themenpalette für eine zukunftsorien­ tierte Wohnungspolitik benennt. Die Akteure des Bündnisses böten sich dabei als Partner auf Länder- und kommunaler Ebene an, um die notwendigen Schritte gemeinsam zu konkretisieren. Sie unterstützten dabei auch die Vorschläge ihrer Partner auf Bundesebene.

 

IW-Hessen

Ihre persönliche Freikarte für die CEB 2015

Geschrieben am 21. März 2015

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Unser Kooperationspartner, die REECO GmbH, führt vom 20. bis 22. Mai in Stuttgart die Messe CEB® Clean Energy Building durch. Sie ist eine der führenden Fachmessen für energieeffiziente Gebäude, technische Gebäudeausrüstung und regenerative Energieerzeugung. Unter dem Slogan „Think Future“ liegt ihr Fokus auf den Kernthemen: „Industrieeffizienz“, „Energieeffiziente, intelligente Gebäude“, „Technische Gebäudeausrüstung“ sowie „Dezentrale, regenerative Energieerzeugung“. Neu ist die Sonderausstellung „Industrie- und Gewerbeforum: Energieeffizienz“.

 

Die Messe wird von einem vielseitigen Konferenzprogramm begleitet. Bitte beachten Sie dabei insbesondere zwei Veranstaltungen am 21. Mai:

  • 1. Kongress Smart Control in Industrie- und Gewerbebauten. Er beantwortet folgende Fragen: Wie ist die Anlagentechnik optimal auf ein Gebäude und seine Nutzung abzustimmen? Welche Technik macht wo Sinn? Gibt es Unterstützung bei der Implementierung von Maßnahmen?
  • 2. Aktivplus-Symposium: Umwelt. Quartier. Gebäude. Mensch. Es beschäftigt sich mit dem Aktivplus-Standard und zeigt dazu Inhalte und Aktivitäten, den aktuellen Status-Quo und gibt einen Ausblick auf zukünftige Herausforderungen für Gebäude, Quartiere und Nutzer.

 

Sichern Sie sich jetzt einfach online Ihre persönliche Freikarte für die Messe:

Freikartenlink_BDB – Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure

 

Nähere Informationen sowie das komplette Kongress-Programm finden Sie unter:

www.cep-expo.de

 

Die REECO GmbH freut sich sehr auf Ihren Besuch!

Das Unternehmen mit Sitz in Reutlingen ist in den Bereichen erneuerbare Energien, Energieeffizienz sowie energieeffizientes Bauen und Sanieren einer der größten europäischen Messe- und Kongressveranstalter.

 

 

Bettina Gehbauer-Schumacher

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VERANSTALTUNGEN

  • Seminar Bauzeit, Verzug, Behinderung
    • 24.06.2026
  • Feier 100 Jahre BDB-HESSENFRANKFURT
    • 20.08.2026
  • Seminar Nachtragsmanagement am Bau
    • 16.09.2026
  • Weitere Veranstaltungen
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    Verleihung der Ehrenbaumeisterwürde
    BAUMEISTER BDB h.c.
    im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main

    KOOPERATIONEN

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