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Autor Archiv: Andreas Ostermann

INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT ist wichtige Initiative für die Bauwirtschaft in der Region

Geschrieben am 4. Juli 2019

Gleich zwei bedeutende Persönlichkeiten der hessischen Kammern und Verbände besuchten die Baustelle „Unser Oberhof eG“ in Bad Homburg, um sich zu dem Thema INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT des BDB-HESSENFRANKFURT zu informieren.


Ulrich Caspar, neu gewählter Präsident der IHK Frankfurt am Main bringt in einem Gespräch auf der Baustelle die Bedeutung der Aktion zum Ausdruck. „Die INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT ist eine sehr wichtige Initiative für die Bauwirtschaft in der Region.“ Für Caspar ist die Bau- und Immobilienwirtschaft eine Schlüsselbranche. Nach seinen Worten wird der Bau immer innovativer, was den Ausbildungsberuf in dieser Branche zugleich auch interessanter macht.


Dirk Pollert, Hauptgeschäftsführer der VhU Vereinigung hessischer Unternehmerverbände e.V. lobt in einem Gespräch mit dem BDB-Vorstand ausdrücklich diese Massnahme, um auf die Chancen der Berufsausbildung in der Bauwirtschaft hinzuweisen. Er verweist auf die guten Arbeitsbedingungen und eine attraktive Vergütung in der Baubranche. Die Digitalisierung bei Maschinen und Geräten spielt auch für Pollert eine immer größere Bedeutung in diesem Bereich. Er begrüßt die Idee der Schnuppertage innerhalb der Metropolregion Frankfurt Rhein-Main.



Die INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT ist durch den BDB-HESSENFRANKFURT in’s Leben gerufen worden, um offensiv für die Fachkraftausbildung im Baugewerbe zu werben.


Koordinator der Initiative ist Erich Schleßmann, der aus seiner Erfahrung als leitender Schulamtsdirektor die Notwendigkeit sieht, die Angebote und Berufswege der ausbildenden Wirtschaft Schülern, Eltern und Lehrern offensiv und direkt nahezubringen.


Getragen wird das Projekt durch die Unterstützung des Frankfurter Bauunternehmers und BDB-Vorstand Thomas M. Reimann, der sich gleich für zwei Unternehmen verantwortlich zeichnet und ein breites Ausbildungsspektrum im Hochbau, aber auch im Tiefbau, mit dem Schwerpunkt des Gas-, Wasser- und Rohrleitungsbaus garantiert. Am 15. Oktober 2019 wird auf einer Bad Vilbeler Baustelle ein handlungsbezogener Schnuppertag mit allen Arbeiten, die zu einer Baustelle dazugehören, angeboten.


BDB-HESSENFRANKFURT

CO2-Steuer hat keinen hohen ökologischen Nutzen und führt zu sozialen Härten

Geschrieben am 2. Juli 2019
Thomas M. Reimann in der Landespressekonferenz Hessen der VhU

Der Vorstandsvorsitzende des mittelständischen Bauunternehmens ALEA AG, sowie ehrenamtlich engagierter BDB-Vorstand und Vorsitzender des VhU-Bau- und Immobilienausschusses Thomas M. Reimann mit einem Statement zum Klimaschutz in der Landespressekonferenz am 02. Juli 2019 in Wiesbaden:


„Ich halte es für einen Irrglauben, dass eine CO2-Steuer einen hohen ökologischen Nutzen hat. Das zeigt die Einführung der Ökosteuer vor 20 Jahren, die nicht dazu geführt hat, dass der CO2-Ausstoß im Bereich Straßenverkehr signifikant gesunken wäre. Das ist auch nur logisch. Die Leute müssen schließlich irgendwie zur Arbeit kommen und wollen auf individuelle Mobilität nicht verzichten. Deshalb sind sie bereit, auch hohe Spritpreise zu zahlen.


Als mittelständisches Bauunternehmen haben wir 23 LKW und Transporter im Hoch- und Tiefbau im Einsatz. Was würde sich für uns durch einen deutlich höheren Spritpreis ändern? Nicht viel. Denn unsere Konkurrenten kommen genauso wenig um den Einsatz von LKW herum wie wir. Solange Baumaterialien an- und abtransportiert werden müssen, so lange ließen sich die Mehrkosten auf den Kunden abwälzen. Eine CO2-Steuer müsste für unseren Bereich also mit dem mehr oder weniger offenen Zwang zu Elektromobilität ergänzt werden.


Gleichzeitig brauchen wir aber möglichst sofort vorzeigbare Erfolge beim Klimaschutz im Straßenverkehr. Und deshalb halte ich ein System für richtig, dass den Unternehmen ebenso wie den Friday-for-Future-Bewegung die Gewissheit gibt, dass die politischen Ziele auch erreicht werden.


Wenn der CO2-Ausstoß durch Benzin, Diesel und Gas im Straßenverkehr gedeckelt ist und von Jahr zu Jahr sinkt, bedeutet das für uns Planungssicherheit und eine Vielzahl interessanter Optionen. Wir wüssten, dass fossile Kraftstoffe knapper würden und hätten eine breite Palette an Möglichkeiten, uns darauf einzustellen: E-LKW habe ich genannt, aber auch Brennstoffzellen sind eine Möglichkeit im Verteilverkehr und schließlich könnten wir auch verstärkt auf alternative, treibhausgasneutrale Kraftstoffe setzen. Die Anbieter müssten mich im Wettbewerb um die beste Lösung mit innovativen und preisgünstigen Lösungen überzeugen. Das setzt bei Unternehmen viel mehr Kraft frei, als das stumpfe Befolgen von Vorschriften.


Gleichzeitig gäbe es dann auch keine klimapolitische Rechtfertigung mehr, Regulierungen zu verschärfen oder neue zu erfinden. Vier Beispiele zum Straßenverkehr:

  1. Steuern auf fossile Kraftstoffe sollten nicht erhöht oder neu eingeführt werden! Ziel der Klimapolitik darf nicht die Verteuerung von Produkten und Verhaltensweisen sein, sondern es geht um die Verringerung des CO2-Ausstoßes.
  2. Auch die CO2-Grenzwerte für neue PKW und LKW sollten nicht weiter als aktuell beschlossen verringert werden. Das wäre auch gar nicht nötig, weil ich als Kunde ja weiß, dass ein hoher Verbrauch mich eher teuer kommt.


Klimapolitisch ist zu bedenken: Die Grenzwerte verringern nur den CO2-Ausstoß von Neuwagen, nicht aber den von Millionen Bestandsfahrzeugen. Und sie berücksichtigen nicht die Laufleistung der Autos. Hingegen leistet genau das der CO2-Deckel für den Straßenverkehr.


Und, lassen Sie mich das als Familienunternehmer sagen: Der CO2-Deckel hat auch den Vorteil, dass er nicht durch kriminelle Seilschaften in einem Autokonzern umgangen werden kann.

Thomas M. Reimann


Im Sektor Gebäude geht es beim Energieverbrauch vornehmlich um die Raumwärme und um die Kühlung. Wenn ich die klimapolitische Debatte verfolge, so fällt mir auf, dass sie sehr praxisfern geführt wird. Da wird über die Frage gestritten, ob selbst erzeugter Solarstrom auch dann vom Gesetzgeber als Eigenverbrauch gewertet werden soll, wenn damit eine Elektroheizung betrieben wird und wie Warmwasserspeicher gegenüber Batteriespeichern zu behandeln sind. Da werden die geltenden Effizienzstandards für Neubau und Sanierung immer weiter verschärft, obwohl schon heute die Wirtschaftlichkeit oft nicht mehr gegeben ist.


Mit der Lebensrealität meiner Kunden hat das alles nur sehr wenig zu tun. Niemand, der neu baut, will ein Haus, bei dem der Wind durch die Fenster zischt. Aber es gibt eben auch Menschen, deren Haus vielleicht gerade einmal 50.000 Euro wert ist. In Nord- und Mittelhessen ist das keine Seltenheit. Diese Menschen haben dann in der Regel auch nicht das Einkommen, einen sechsstelligen Betrag für eine vollständige energetische Sanierung auszugeben.


Und nun diskutiert die Politik darüber, Ölheizungen zu verbieten oder Heizöl so teuer zu machen, dass die Leute freiwillig aufhören, mit Öl zu heizen.


Gerade im Eigenheimbereich sind die immer anspruchsvolleren Bauvorschriften aus klimapolitischer Sicht kontraproduktiv. Viel sinnvoller wäre es, jeder könnte an seinem Häuschen das machen, was er sich gerade leisten kann. Das heißt dann vielleicht in einem Jahr die Fenster, in einem anderen das Dach und später dann auch die Fassade dämmen. Oder auch die Ölheizung erneuern. 50 Prozent der Ölheizungen in Deutschland sind älter als zwanzig Jahre, eine Erneuerung spart sofort 30 Prozent Heizöl – und somit CO2 – ein. Aber was macht die Politik? Sie droht mit einem Verbot von Ölheizungen und verspricht seit Jahren die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung – und liefert nicht.


Und der Eigenheimbesitzer? Der wartet ab. So kann das nicht weiter gehen.


Mit einem CO2-Deckel hätten Hausbesitzer die Sicherheit, dass sie etwas tun müssen. Es stünde ihnen aber frei, was sie tun. Ob sie schrittweise ihr Haus energetisch sanieren, auf Elektroheizung oder Wärmepumpe setzen, von Öl auf Gas umsteigen, die Heizung erneuern, alternative Brennstoffe oder Brennstoffzellen nutzen oder einfach sparsamer heizen – jeder könnte sich frei entscheiden. Das Klimaschutzziel würde durch den Deckel so oder so garantiert erreicht.


Eine CO2-Steuer hingegen würde ebenso wie ein Sanierungszwang zu nicht vertretbaren sozialen Härten führen. Sollen nur noch die Reichen heizen, während den Armen das Häuschen gepfändet wird, weil sie sich die Sanierung nicht leisten können?


Die Europawahl hat doch gezeigt, dass die Klimafrage unser Land zu spalten droht. In arm und reich, Land und Stadt, Ost und West. Das dürfen wir nicht zulassen. Richtig ist, dass es Klimaschutz nicht zum Nulltarif gibt. Aber gerade deshalb ist ein CO2-Deckel einer CO2-Steuer vorzuziehen. Denn die gesetzliche Deckelung der CO2-Emissionen würde es dem Staat erlauben, die Bürger dort, wo soziale Härten drohen, zu entlasten. Bislang belastet der Staat Energie mit 80 Milliarden Euro pro Jahr. Drohen soziale oder wirtschaftliche Härten, könnte er leicht auf einen Teil dieses Betrags verzichten – die ökologische Wirkung des CO2-Deckels wäre davon nicht berührt. Ganz im Gegenteil zur CO2-Steuer, deren Wirkung erst durch Kostendruck entsteht.


Wenn der CO2-Ausstoß durch Heizöl und Erdgas auch in diesem Sektor gedeckelt wäre und von Jahr zu Jahr sinkt, gäbe es keine klimapolitische Rechtfertigung mehr, einzelne Regulierungen zu verschärfen oder Neue einzuführen. Drei Beispiele dazu:

  1. Die Energieeinsparverordnung müsste nicht weiter verschärft werden.
  2. Im Rahmen eines Systems der CO2-Obergrenzen sind auch Umbaupflichten in bestehenden Gebäuden oder ein Verbot von Öl- oder Gasheizungen völlig nutzlos und könnten weiterhin unterbleiben.


Wir in der Bauwirtschaft kennen unsere Kunden persönlich und sind durchaus in der Lage, jedem Kunden ein für ihn passendes Angebot zu unterbreiten. Und genau diese Entscheidung über die beste Technik soll die Politik dem Wettbewerb im Markt überlassen.

Ich danke Ihnen.“


Thomas M. Reimann

BAUMEISTER AKADEMIE auf Instagram

Geschrieben am 1. Juli 2019




Die Veranstaltungen der BAUMEISTER AKADEMIE werden in unregelmäßigen Abständen auch auf Instagram veröffentlicht.
Auch Bilder der stattgefundenen Seminare und Kongresse finden Sie dort und laden zu den Veranstaltungen der BAUMEISTER AKADEMIE ein.

BAUMEISTER AKADEMIE auf Instagram finden Sie hier

























BAUMEISTER AKADEMIE

BAUMEISTERtelegram

Geschrieben am 30. Juni 2019

WhatsApp war gestern. Telegram bietet alle Funktionen eines Messengerdienstes wie WhatsApp und zusätzlich die Möglichkeit, Kanäle mit mehreren Administratoren zu betreiben. Für alle Abonnenten bedeutet das: Schnellste Information direkt auf Handy oder Desktop!


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Einladungslink:     t.me/BAUMEISTERtelegram



BDB-HESSENFRANKFURT

BDB-Vorstand und Vorsitzender des VhU-Bau- und Immobilienausschusses zu Gast bei der SPD Bad Vilbel

Geschrieben am 27. Juni 2019
Thomas M. Reimann (BDB-HESSENFRANKFURT), Horst Seissinger (SPD Bad Vilbel), Hans-Joachim Rosenbaum (IG BAU)

Auf Einladung der SPD Bad Vilbel führte Thomas M. Reimann, der sich als Vorstand des BDB-HESSENFRANKFURT und Vorsitzender des VhU-Bau- und Immobilienausschusses ehrenamtlich engagiert, ein Dialoggespräch zur Wohnungssituation mit IG BAU Landeschef Hans-Joachim Rosenbaum und dem örtlichen Parteivorsitzenden Horst Seissinger im Haus der Begegnung. Der Chef des mittelständischen Bauunternehmens ALEA fand dabei klare Worte. „Wir brauchen den politischen Willen, um ausreichend bezahlbaren Wohnraum endlich auch schaffen zu können.“ Nach seinen Worten darf es ein „weiter so“ nicht geben. Seit Ende 2015 haben sich Wohnungen und Häuser in den sieben Metropolen um fast 41 Prozent verteuert. Diese Preisentwicklung ist das Ergebnis politischer Entscheidungen auf Bundes- und Landesebene. Waren es 1990 noch 5.000 Verordnungen und Normen sind es gegenwärtig mehr als 20.000, eine Steigerung um 300 Prozent. „Diese Flut an Normen sorgt für steigende Baukosten und in der Folge für steigende Mieten“, so der Unternehmer. Die EnEV und das Erneuerbare-Energie-Wärmegesetz bezeichnet er als Preistreiber. „Seit der Jahrtausendwende sind durch beide Verordnungen die Baukosten für Wohngebäude um 19 Prozent gestiegen.“ Er spricht sich nicht gegen die Dämmung von Gebäuden aus, verlangt aber Augenmaß und Vernunft. Er verlangt von der Politik ein zügiges Umdenken und eine Regulierungspause und macht den Vorschlag, das Normenwesen im Baubereich zu verschlanken. Das es auch anders geht und bezahlbarer Wohnraum hergestellt werden kann, macht er am europäischen Nachbarn Niederlande deutlich. „Man war mutig, man war gewillt und hat die Bauordnung reformiert.“ Dort stützt man sich nun auf Zielvorgaben und überlässt dem Bauherrn die Entscheidung, wie er Energie einspart oder die Wohnung vor Schall zu schützt. „Den Weg dorthin bestimmt also der Bauherr, er muss lediglich den vorgegebenen Richtwert erreichen. Somit schaffe ich technologieoffene Normen und lasse die Entwicklung von Innovationen zu. Für mich ist in diesem Zusammenhang ein primärer Ansatzpunkt die grundlegende Überarbeitung der EnEV.“ Nach Auffassung von Reimann würde konsequentes und pragmatisches Handeln die Diskussionen um Enteignungen und Mietpreisbremse überflüssig machen. Dazu zählt er, wie auch Hans-Joachim Rosenbaum, die Forderung nach mehr Bauland, da das dürftige Angebot den Anteil Boden an der Herstellung der Wohnungen unnötig teuer macht. „Unsere Forderung bei den Verbänden, bei BDB und VhU ist bestes Beispiel, um einen wesentlichen Beitrag zur Linderung der Wohnungsnot zu leisten. Wird den Gemeinden und Kommunen bei den Kosten der Infrastruktur im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs geholfen, würde auch mehr Bauland zur Verfügung stehen.“


BDB-HESSENFRANKFURT

MITGLIED BDB Econo

Geschrieben am 22. Juni 2019



MITGLIED BDB Econo

Bauleute an die Schule, Schüler auf den Bau

Geschrieben am 20. Juni 2019


INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT startet neue Kooperation mit der HOLA in Hanau


Die Bauwirtschaft in der Region Frankfurt baut auf den Nachwuchs in den Schulen. Dafür wurde die INITIATIVE ZUKUNFT FAHCKRAFT gestartet. „Es handelt sich um ein ambitioniertes Projekt, auf Dauer angelegt, damit es trägt“, so Thomas M. Reimann, der Chef des Familienunternehmens ALEA AG für Hochbau und HGW GmbH für Tiefbau mit Sitz in Frankfurt und Bad Vilbel.


Zusammen mit dem Vorsitzenden des BDB-HESSENFRANKFURT, des Bundes Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure, Andreas Ostermann, wurde die Hohe Landesschule (Gymnasium) in Hanau besucht, um den Startschuss für die neue Kooperation der INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT zu geben. Die Bedeutung der Initiative wird dadurch unterstrichen, dass mit der IG Bau, der IHK Frankfurt, dem Verband Baugewerbe und der VhU wichtige Partner für den Bereich der Aus- und Weiterbildung gewonnen wurden. Stefan Prochnow, der für die Berufsorientierung zuständige Fachbereichsleiter an der Hohen Landesschule, empfing die BDB-Vertreter, um konkrete Schritte für die Schüler abzusprechen. „Es zeichnet sich eine sehr gute Kooperation zwischen Schule und der Bauwirtschaft in der hiesigen Region ab“, so fasste Prochnow das Gespräch zusammen.


Das Treffen hat der ehemalige Dezernent für u.a. die Gymnasien am Staatlichen Schulamt in Hanau, Erich Schleßmann, der sich ebenfalls für den BDB-HESSENFRANKFURT engagiert, mit Sabine Schaetzke, der Schulleiterin der Hohen Landesschule, vereinbart. Bereits im Frühjahr letzten Jahres hatte er die Vertreter des BDB eingeladen, damit diese bei einer Dienstversammlung der Schulleiter/innen an der Ludwig-Geißler-Schule in Hanau über die beruflichen Möglichkeiten der Bauwirtschaft referieren konnten. Die Angebote stießen auf ein reges Interesse.


„Die Bauwirtschaft fristet an den Schulen eher ein Dasein als Stiefkind, wenn es um die beruflichen Perspektiven geht. Ihre Rolle und Aufgabe gerade in der heutigen Zeit – Stichwort Wohnungsmangel und Mietensteigerungen – sind dem diametral entgegengesetzt“, so definiert Thomas M. Reimann seine Motivation, mit seinem Unternehmen die Initiative persönlich und materiell zu unterstützen.  Die mit der Schule vereinbarte Planung sieht vor, nach den Sommerferien praxisnah die üblichen Wege der Berufsinformation und -findung für Bauberufe der unterschiedlichen Art zu verlassen, um dem Fachkräftemangel zielorientiert entgegenzuwirken. Dafür werden Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9, 10 und 11 zuerst durch den BDB am Berufsinformationsabend der Hohen Landesschule am 24.9.2019 über Berufe der Baubranche informiert. Die Fragen der Schüler/innen werden geklärt. Dieser Abend hat zudem die Funktion, Schüler für ein besonderes Projekt zu interessieren. Am 15. Oktober 2019 wird auf einer Bad Vilbeler Baustelle des ALEA AG ein handlungsbezogener Schnuppertag mit allen Arbeiten, die zu einer Baustelle dazugehören, angeboten.


Die exklusive Aufgabe allerdings besteht darin, parallel zur Baustellenerkundung durch die Schüler unter professioneller Anleitung einen Film über den Besuch drehen zu lassen, der für weitere Informationen an den Schulen durch den BDB genutzt werden soll. Hohe Landesschule und BDB waren sich darin einig, dass das Projekt erfolgversprechend ist und fortgesetzt werden sollte. Der Vorsitzende des BDB-HESSENFRANKFURT unterstrich dies: „Wir brauchen die Kooperation mit den Schulen, damit die INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT auch direkt die erreicht, die vor der Berufswahl stehen. Denn der Bau braucht tatkräftige Mitarbeiter, und wir alle brauchen eine leistungsfähige Bauwirtschaft!“


Erich Schleßmann, INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT
BDB-HESSENFRANKFURT

Bericht Mitgliederversammlung 2019

Geschrieben am 18. Juni 2019


Am 10. April diesen Jahres fand die Mitgliederversammlung des BDB-HESSENFRANKFURT statt. Diesmal war als Veranstaltungsort Hassia in Bad Vilbel gewählt worden. Der Mitgliederversammlung war eine Besichtigung der Produktion der Hassia Mineralquellen vorausgegangen. Nachfolgend der Bericht zur Mitgliederversammlung:


Kollege Ostermann begrüßt die Anwesenden und stellt die Tagesordnung vor.

Das Protokoll der letzten Sitzung wird genehmigt.

Die Ordnungsmäßigkeit der Einladung wird festgestellt.

Die Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung wird festgestellt.

Die Teilnehmer erheben sich, um der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder zu gedenken.

Kollege Ostermann berichtet dass der Verband derzeit 383 Mitglieder hat. Es gab 18 Austritte, 1 Todesfall sowie13 Neueintritte im Berichtszeitraum.

Veranstaltungen 2018:

– BDB im DAM mit 7 Veranstaltungen
– BDB-Dialog mit 25 Veranstaltungen
– 21 Seminare zu diversen Themen
– 1 Exkursion
– Adventstreff

Kollege Ostermann berichtet das Berufspolitik und Interessenvertretung nur im Dialog mit der Politik funktioniert.

Begonnen hat das Berichtsjahr mit der Jahresauftaktveranstaltung der hessisch-thüringischen Bauwirtschaft, welche gemeinsam vom Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen, dem Bauindustrieverband Hessen-Thüringen, dem BDB-HESSENFRANKFURT und dem VBI ausgerichtet wird.


Bericht des Vorstandes und der Referenten

Kollege Kletti für das Referat Architekten berichtet über die Aktivitäten im Berichtsjahr.

Kollege Kulbe berichtete von der für den BDB-HESSENFRANKFURT sehr erfolgreich verlaufen Wahl der Vertreterversammung der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen.

Kollege Reimann stellte die nachfolgende Resolution vor, die im Rahmen der Mitgliederversammlung beschlossen worden ist:
Nach Auffassung des BDB-HESSENFRANKFURT ist die Gefahr groß, dass die Debatte um die Wohnungsmärkte aus dem Ruder läuft. Man kann verstehen, wenn die Menschen nach bezahlbarem Wohnraum verlangen, aber wir brauchen dringend mehr Sachlichkeit in der Diskussion. Emotionen führen bei diesem Thema nicht zum Erfolg. Seit 2009 steigen die Preise für Wohnimmobilen massiv an und der Preis für Eigentum steigt stärker als die Mieten. Zwar habe die Bautätigkeit deutlich zugenommen, bleibe aber hinter der Nachfrage zurück. Seit längerer Zeit versucht der Verband das Problem zielorientiert mit den Beteiligten, insbesondere den Verantwortlichen der Politik zu lösen. Nur Neubau wird ausreichend Wohnraum schaffen. Dabei darf nicht vergessen werden, dass durch Umzugsketten und Sickereffekte auch hochpreisiger Neubau tendenziell den Bestandsmarkt entlasten wird. Die Politik muss das Angebot an Bauland erhöhen, sonst kann der benötigte Neubau nicht entstehen. Das findet aber trotz längerer Diskussionen bislang nicht oder nur ungenügend statt. Dabei muss darauf geachtet werden, dass eine kluge Verteilung der neuen Bauflächen vorgenommen werden sollte. Wir reden über Geschossflächenzahl, eine Nachverdichtung, aber auch über interkommunale Kooperationen und gemeinsame Flächennutzungspläne. Einen wesentlichen Faktor der Misere sehen der BDB-HESSENFRANKFURT auch im Bereich der Bauvorschriften. Diese müssen hinsichtlich ihres Nutzens und den damit verbundenen Kosten überprüft werden. Um weitere sinnfreie Verordnungen und Normen zu vermeiden, sollte für jede neue zwei alte Vorschriften gestrichen werden. Wir fordern mehr Bauland und appellieren an die Landesregierung, im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs Folgenkosten für notwendige Infrastruktur bei Baulandausweisung zu übernehmen. Die Gemeinden in den Außenbereichen werden nur Wohnraum schaffen, sofern sie Unterstützung erfahren.

Kollege Rösinger berichtete für das Referat Baumeister von den immer mehr und komplizierter werdenden Vorschriften zur Erlangung einer Baugenehmigung. Dadurch wird das von der Politik geforderte preiswerte Bauen unmöglich gemacht.

Kollege Dürselen berichtete für das Referat Immobilienwirtschaft zum Thema Bestellerprinzip und die Auswirkung auf den Immobilienmarkt.

Zum Abschluss der Berichte gab der 1. Vorsitzende Kollege Ostermann einen Gesamtüberblick zur Lage der Baubranche und die Auswirkungen auf den BDB-HESSENFRANKFURT.


Bericht des Vorstands für Finanzen

Kollege Dr. h.c. Hahn als Vorstand Finanzen erläutert den Jahresabschluss 2018, insgesamt wurde sehr sparsam gewirtschaftet. Die Zahlen des Haushalts wurden ausgelegt und werden dem Protokoll beigefügt.


Bericht der Kassenprüfer

Die beiden Kassenprüfer, Kollege Schott und Kollege Mehrl, berichten dass Ihnen vollumfänglich Zugang und Einsicht in alle Konten- und Rechnungsaufstellungen gegeben wurden.

Alle Belege wurden geprüft, richtig gebucht und erfasst.


Aussprache zu den Berichten

Es folgt die Aussprache zu den Berichten. Die Mitgliederversammlung stellt Rückfragen zu den Berichten. Kollege Kulbe erteilt darüber Auskunft.


Entlastung des Vorstands

Der Kassenprüfer, Kollege Mehrl stellt den Antrag auf Entlastung des Vorstands.

Der Antrag auf Entlastung erfolgt einstimmig.

Kollege Ostermann dankt allen Mitgliedern des Vorstandes und den Referenten für die ehrenamtliche Arbeit im zurückliegenden Jahr.


Vorstellung und Beschluss Haushaltsplan 2019

Kollege Dr. h.c. Hahn als Vorstand für Finanzen stellt den Haushaltsplan für 2019 vor.

Dieser Haushaltsplan 2019 wird nach kurzen Rückfragen einstimmig beschlossen.


Ausblick 2019

Das Seminarprogramm soll weiter ausgebaut werden. Die Thematik HBO und BIM wird uns weiter beschäftigen. Alle Themen von 2018 sind auch noch in diesem Jahr aktuell.


Anträge

Es lagen keine Anträge vor.


Verschiedenes

In der Bauwirtschaft ist ein eklatanter Fachkräftemangel zu beklagen. Der BDB-HESSENFRANKFURT will dem mit einer eigenen Initiative begegnen. Koordinator der Initiative soll Herr Erich Schleßmann werden. Herr Erich Schleßmann stellt sich den Teilnehmern der Mitgliederversammlung vor. Er gibt einen Ausblick auf geplante Aktivitäten der Initiative.


Ehrungen

Der BDB-HESSENFRANKFURT dankt den langjährigen Mitgliedern für:

25 Jahre Mitgliedschaft

Jürgen Dost
Sebastian Schlüter
Michael Stapf
Kai Wendler
Anita van Bebber
Heike Trost
Wolfgang Schreier

40 Jahre Mitgliedschaft

Alfred Ditzel
Ludwig Seitz
Helmut Peter
Karin Jürgs
Egbert Wöppel
Wilma Darseff-Schaaf

50 Jahre Mitgliedschaft

Jörg Husmann


Schlusswort

Der 1. Vorsitzende Kollege Ostermann dankt den Mitgliedern für Ihr Kommen und schließt die Mitgliederversammlung um 20:00 Uhr

Christiane Hellwich, Robert Flörchinger
Sabine Hoffmann, Hassia Mineralquellen GmbH & Co. KG

BDB-HESSENFRANKFURT

Der Frankfurter Cosmopolit verschanzt sich in seinem Quartier

Geschrieben am 6. Juni 2019


Liebe Teilnehmer des 3. IMMOTALK hier in Bad Vilbel,

der Frankfurter Planungsdezernent Mike Josef hat ein Stadtentwicklungskonzept vorgelegt.

Gut so.

Der letzte Planungsdezernent, der weitreichende städtebauliche Entwicklungen in Frankfurt voranbrachte, war Martin Wentz. Wir hatten ihn als Hauptredner zu Gast bei unserem letzten IMMOTALK hier in Bad Vilbel.

Unter Cunitz ist die mögliche Bebauung des Pfingstberg in seiner Partei zum Tabu geworden – wenn auch wohl gegen seine eigene Überzeugung, das mag man ihm zugute halten, aber: Cunitz war für aktive Stadtentwicklung zu zögerlich und zu entscheidungsschwach.

Dass im Stadtplanungsamt aktiv Stadtentwicklung betrieben wird, tut Not.

Der Bedarf an Wohnungen in Frankfurt bis 2030 wird auf 90.000 prognostiziert.

In den letzten Jahren sind die Grundstückspreise stark angestiegen. Und auch die Mieten.

Die Politik beschäftigt sich aber überwiegend mit den Symptomen:

Mietpreisbremsen werden ausgeweitet, Milieuschutzsatzungen erlassen.

Der Frankfurter Cosmopolit verschanzt sich in seinem Quartier. Offene Grenzen: ja, aber Nachverdichtung und Stadterweiterung ‘not in my backyard‘.

Dass Josef Stadtentwicklung mit erkennbarer Ernsthaftigkeit und zielorientiert gestalten will, ist positiv.

Das vorgelegte Stadtentwicklungskonzept setzt aber überwiegend auf Innenentwicklung im Stadtgebiet. Nachverdichtung und Aufstockung kann die Stadt dabei nur bei Liegenschaften der stadteigenen Wohnungsbaugesellschaft selbst steuern.

Will Josef zeitnah Erfolg haben, dann muß er die privaten Akteure des Bau- und Immobilienmarktes ansprechen und mit einbeziehen.

Mittel- und Langfristig muß klarer die Stadterweiterung auf unbebauten Flächen am Stadtrand in den Focus genommen werden.
Hier darf es keine Tabus geben.

Aber dafür muß Frankfurt die Region mehr einbeziehen. Mehr den Dialog mit den umliegenden Gemeinden suchen.

Diesen Dialog auch im Rahmen unseres IMMOTALKS zu führen, dazu laden wir hiermit herzlich ein.

Ich möchte nicht enden, ohne meinen Mitinitiatoren Thomas Reimann von der ALEA AG und Michael von Gruenewaldt von Zinsland für Ihr großartiges Engagement zu danken. Wir wirken im eingespielten Team zusammen und es macht Spaß, jede nächste Veranstaltung vorzubereiten. Vielen Dank dafür.

Und auch Ihnen allen vielen Dank für Ihr Kommen und noch einen guten Abend mit interessanten Gesprächen zur Lage der Bau- und Immobilienwirtschaft in Frankfurt Rhein Main. Sie sind bereits heute alle herzlich eingeladen am 17.10.2019 zum nächsten IMMOTALK am Golfplatz hier in Bad Vilbel.


Dipl.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann
1. Vorsitzender BDB-HESSENFRANKFURT

Reimann: Die Position des Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck hat mich entsetzt

Geschrieben am 6. Juni 2019

Lieber Vizepräsident des hessischen Landtags Dr. Jörg-Uwe Hahn,

werte Abgeordnete aus den Landtagen,

lieber FDP-Kreisvorsitzender Jens Jacobi,

sehr verehrte Gäste,

lieber Gastredner Axel Bienhaus,

liebe Podiumsgäste Kerstin Giger, Raimund Becker, Harald Blumenauer und Hans-Joachim Rosenbaum,

liebe Mitinitiatoren Michael von Grünewaldt und Andreas Ostermann,

liebe Kolleginnen und Kollegen aus der Bau- und Immobilienwirtschaft,

im September 2018 sind wir mit dem 1. IMMOTALK und dem Präsidenten der VhU Wolf Mathias Mang gestartet, im Februar setzten wir mit Prof. Dr. Martin Wentz diese erfolgreiche Reihe fort und heute freue ich mich ganz außerordentlich, eine so große Anzahl von Gästen zum 3. IMMOTALK begrüßen zu dürfen. Die Themen haben ganz offensichtlich gepasst. Wir greifen aktuelle Entwicklungen unserer Metropolregion auf und wollen nicht nur diskutieren und kritisieren, sondern auch einen Beitrag zu möglichen Lösungen liefern.

Wir haben es als Initiatoren verstanden, Denker und Lenker unserer Republik gewinnen zu können. Menschen, die mit hohem Fach- und Sachverstand bewiesen haben, Fragen zu bau- und immobilienpolitischen Themen beantworten zu können.

Allerdings stellen wir auch allzu häufig leider fest, dass nur sehr verhalten und mit großer Skepsis unsere Empfehlungen durch die Politik aufgegriffen und umgesetzt werden.

Ein Beispiel ist für mich das Stadtentwicklungskonzept in Frankfurt für 70.000 neue Wohnungen oder das leidige Thema der Mietpreisbremse.  Das Handeln Frankfurts stimmt nachdenklich, denn man agiert wieder einmal als Solist, was einem „Miteinander“ in einer Metropolregion widerspricht. Großstädte werden sich nur erfolgreich entwickeln können, wenn man sich als Region versteht und andere Betroffene mitnimmt.

Marktpreise bilden sich seit jeher über Angebot und Nachfrage. Das Angebot ist seit Jahren zu gering, was die Preise aufgrund der hohen Nachfrage massiv steigen lässt. Die Mietpreisbremse wird private Investitionen verhindern, das Angebot noch weiter verringern.

Lassen Sie mich bitte kurz eine Bilanz des Koalitionsvertrages sowie der ersten 100 Tage zur Bau- und Wohnungspolitik der aktuellen Landesregierung ziehen.

Ich sehe es als positiv, dass die Bündelung der Zuständigkeiten für das Thema Wohnen im Wirtschaftsministerium erfolgte und Anpassungen im Kommunalen Finanzausgleich vereinbart wurden: Kommunen sollen besser unterstützt werden, wenn sie neue Bauflächen zur Verfügung stellen.

Aber ich habe auch Anlass zur Kritik. Die beschlossene Begrenzung des durchschnittlichen Flächenverbrauchs auf 2,5 ha pro Tag sind kontraproduktiv, der Mangel an Vorschlägen zum Abbau von Normen und Regulierungen ist Besorgnis erregend und die Ausweitungen der Mietpreisbremse sowie die Fristverlängerung bei der Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen sind falsch.

Ich plädiere mit Nachdruck und in aller Deutlichkeit für die Reduktion und Vereinfachung von Gesetzen, Normen und Verordnungen, um schneller und günstiger bauen zu können. Ebenso weise ich auf die Notwendigkeit von mehr Bauflächen hin: Kommunen die mehr bauen, sollen mehr Mittel zur Finanzierung der Infrastruktur erhalten. Ein größeres Angebot an Wohnraum trägt zur Entspannung auf dem Wohnungsmarkt bei. Der Mangel an Angeboten sowie die steigende Nachfrage am Wohnungsmarkt bilden den Preis. Ein deutliches Mehr an Bauland ist maßgeblicher Schlüssel, um das Problem sinnhaft anzugehen.

Die Position des Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck hat mich entsetzt.

Diese Drohung mit Flächenenteignung ist strikt abzulehnen, weil sie mit dem grundgesetzlichen Eigentumsschutz kollidiert und sachlich völlig unverhältnismäßig wäre. Zudem bewirkt diese Drohung wohnungspolitisch das Gegenteil vom dem, was unstrittiges Ziel ist: mehr Neubau von Häusern und Wohnungen. Denn wenn der Staat einmal anfängt, das Eigentum für wohnpolitische Zwecke in Frage zu stellen, dann haben Grundstückseigentümer und potenzielle Bauherren keine Sicherheit, wo diese Politik einst endet. Dann werden sie langfristig weniger oder woanders investieren.

Wir, die Bürger, die Politik, die Wirtschaft müssen gemeinsam und mit Weitblick agieren, um dieses Kernproblem unserer Gesellschaft zu lösen. Emotional geführte Debatten, drohen die Gesellschaft zu spalten.

Bevor wir uns auf die Worte unseres heutigen Gastredners Axel Bienhaus freuen, erlaube ich mir an dieser Stelle Dank zu sagen. Es ist nicht selbstverständlich, starke Partner für eine so dynamische Veranstaltungsreihe nachhaltig zu gewinnen. Stellvertretend für ihre Firma bzw. ihren Verband möchte ich mich bei den Mitinitiatoren Michael von Grünewaldt dem CFO/COO von Zinsland in Hamburg und Andreas Ostermann, dem 1. Vorsitzenden vom BDB-HESSENFRANKFURT bedanken, ohne deren Engagement und Mitwirken diese Veranstaltungsreihe nicht möglich gewesen wäre.


Thomas M. Reimann
CEO der ALEA Hoch- und Industriebau AG

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EIN FEST FÜR MARTIN WENTZ
Verleihung der Ehrenbaumeisterwürde
BAUMEISTER BDB h.c.
im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main

VERANSTALTUNGEN

  • Seminar HOAI-Grundlagenseminar
    • 20.05.2026
  • ABGnova-BDB-Seminar Aufstockung von Geschosswohnungsbauten in Holzbauweise
    • 02.06.2026
  • Seminar Bauzeit, Verzug, Behinderung
    • 24.06.2026
  • Weitere Veranstaltungen
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