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Category Archives: Verbände Institutionen Kammern

Wohnungspolitische Forderungen für HESSEN

Geschrieben am 23. März 2015

LOGO Positionspapier IW Hessen (web 600x286)_IW-Hessen

 

Die Wohnungsmärkte in Hessen befinden sich in einer Schieflage. In den Verdichtungsräumen herrscht ein Nachfrage-, in zahlreichen ländlichen Räumen hingegen zunehmend ein Angebotsüberhang.

Die damit verbundenen wohnungspolitischen Herausforderungen sind bereits groß; sie werden in den nächsten Jahren sogar noch anwachsen.

Das Bündnis ‘Impulse für den Wohnungsbau – HESSEN‘ von Verbänden und Institutionen sieht deshalb im gesamten Bundesland Hessen die Notwendigkeit von neuen Impulsen, um dem heutigen und künftigen Bedarf gerecht zu werden.

In den Ballungsräumen fehlt vor allem bezahlbarer Wohnraum. In den ländlichen Regionen sind aber ebenso Impulse, insbesondere zur Realisierung attraktiver Mittelzentren erforderlich.

Neue Impulse sind nur zu erreichen, wenn die politisch gesetzten Rahmenbedingungen stimmen. Diese sind dabei so auszurichten, dass sie sowohl für Investoren bzw. Bauherren als auch für Wohnungssuchende in allen Räumen die Situation verbessern.

Das Bündnis ‘Impulse für den Wohnungsbau – HESSEN‘ sieht dazu die im Positionspapier formulierten, zentralen Handlungsansätze, ohne deren Realisierung die Wohnungspolitik maximal Stückwerk bleibt und die Schieflagen auf den Wohnungsmärkten sogar noch weiter zunehmen werden.

 

Positionspapier der Initiative ‚Impulse für den Wohnungsbau – HESSEN‘

IW-Hessen

Mehr Urbanität für Frankfurt mit bis zu 30.000 neuen Wohnungen

Geschrieben am 4. März 2015

Bild 1337 (web 600x286)_FuPOB Feldmann und die Verbändeinitiative „Impulse für den Wohnungsbau – HESSEN“ vereinbaren Zusammenarbeit – Wohnungsbaupotenzial von 30.000 neuen Wohnungen für die nächsten Jahre prognostiziert

 

Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann und die Verbändeinitiative „Impulse für den Wohnungsbau – HESSEN“ haben eine Zusammenarbeit zur beschleunigten Entwicklung des Wohnungsbaus in Frankfurt vereinbart. In der Initiative haben sich 16 Verbände zusammengeschlossen. Sie repräsentieren von Architekten über die Bauwirtschaft bis hin zu Investoren und Mieterbund die komplette Wertschöpfungskette beim Wohnungsbau in Hessen. Koordiniert wir die Initiative von Dipl.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann vom BDB Frankfurt Rhein Main.

 

Oberbürgermeister Feldmann sieht in der Verbändeinitiative einen starken Partner zur richtigen Zeit. „Frankfurt ist so attraktiv und lebenswert, dass alleine im vergangenen Jahr 15.000 neue Bewohner unsere Stadt bereichert haben. Für Sie und unser alteingesessenen Mitbürger müssen wir bezahlbaren Wohnraum schaffen. Ob durch Neubau, Konversion von Büro- in Wohnraum oder behutsame Nachverdichtung, in allen drei Bereichen haben wir mit er Initiative einen starken und professionellen Partner an unserer Seite.“

 

Sie biete die Chance, alle am Bau Beteiligten zusammenzuführen und durch die Vernetzung neue Potentiale zu erschließen. Er fühle sich durch die ersten Gespräche mit der Initiative in dieser Auffassung gestärkt, führte der Oberbürgermeister weiter aus.

 

Der Sprecher der Initiative, Dr. Rudolf Ridinger vom VdW südwest, betonte bei der Vorstellung der Kooperation mit dem Oberbürgermeister, dass die Wohnungsmarktentwicklungen in der Politik häufig zu sehr unter dem Blickwinkel der Eindämmung nicht erwünschter Begleiterscheinungen betrachtet würden. Dadurch würden Potentiale bei der Entwicklung der Bauinvestitionen nicht ausreichend genutzt, teilweise sogar blockiert. „Unser Anliegen ist es, Lösungswege aufzuzeigen“, wie Bauinvestitionen beschleunigt und gleichzeitig zukunftsfähig gestaltet werden können.

 

Wir sehen für die Stadt Frankfurt enorme Potentiale. Wenn es gelinge, mehr urbane Qualität in die Randlagen zu bringen, werde dies für Zuziehende und Investoren attraktiver und führe gleichzeitig zu einer Entlastung der Innenstadt. Die Erschließung eines Wohnungsbaupotentials von 20.000-30.000 neuen Wohnungen hält Ridinger daher in den nächsten Jahren für möglich.

 

Konkret sollen im Rahmen der Kooperation über Expertengremien gemeinsam mit der Stadt Lösungswege ermittelt werden. Als erstes Beispiel hat die Kooperation die Bürostadt Niederrad gewählt. Viele Städte würden sich einen Stadtteil mit solchen Standortvorteilen wie die einmalige Verkehrsanbindung wünschen. Gerade hier fehle aber die urbane Qualität, diese gelte es zu stärken. Niederrad habe noch zu sehr das negative Image einer reinen Bürostadt.

 

Stadt Frankfurt am Main

Impulse für den Wohnungsbau – HESSEN

Kooperation mit der IngAH

Geschrieben am 28. Januar 2015

Holzbau RheinMain (web 600x286)_IngAH

Der BDB-Frankfurt und die Ingenieur-Akademie Hessen schließen Kooperation zur Fachtagung

HOLZBAU RHEINMAIN – HOLZVERBUNDBAU IN DER PRAXIS

 

Die Kombination des Jahrtausendbaustoffs Holz mit neuartigen Baustoffen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Neben den etablierten Lösungen mit Verbundbauteilen aus Holz und Beton für den Hoch- und Brückenbau, eröffnen innovative Hybridkonstruktionen aus Holz und Glas neue Lösungshorizonte im konstruktiven Ingenieurholzbau. Mit eingeklebten Metallquerschnitten wie Stahlstäben oder Lochblechen können zugleich äußerst leistungsfähige Verbindungen realisiert werden, die den Ansprüchen einer bauphysikalischen Optimierung des Baustoffs Holz gerecht werden.

Die erste Fachtagung HOLZBAU RHEINMAIN in Wiesbaden widmet sich diesen Themengebieten und beleuchtet aktuelle technische und wirtschaftliche Entwicklungen. Die ganztägige Veranstaltung wird durch eine fachbezogene Ausstellung begleitet und soll praktische Impulse für die Anwendung moderner Verindungstechniken geben und zum fachlichen Erfahrungsaustausch anregen.

 

Nachstehend das Programm der Veranstaltungsreihe ‘SophienHofAbende‘ zum Download:
Flyer Holzbau RheinMain 2015_IngAH

Für die Anmeldungen zu den Veranstaltungen wenden Sie sich bitte direkt an:
Ingenieur-Akademie Hessen GmbH, Telefon 0611 / 450 438-0, info@ingah.de

 

Gute Perspektiven für die Hessische Bauwirtschaft

Geschrieben am 21. Januar 2015

Wirtschaftsminister Al-Wazir betont die Notwendigkeit von Investitionen in die Infrastruktur und kündigt Fördermaßnahmen für Sanierung und Umbau von Gebäuden an

 

Jahresauftaktveranstaltung Al-Wazir (web 600x437)

 

Zur ersten gemeinsamen Jahresauftaktveranstaltung der hessisch-thüringischen Bauwirtschaft haben am 20. Januar der Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V., der Bauindustrieverband Hessen-Thüringen e.V., der Verband beratender Ingenieure sowie der Bund Deutscher Baumeister Architekten und Ingenieure Frankfurt Rhein Main e.V. und weitere Verbände der Bauwirtschaft eingeladen.

 

Der Vize-Präsident des Verbandes baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V., Frank Dittmar, begrüßte die rund 300 Gäste aus Unternehmen, Verbänden und Politik im Frankfurter House of Logistics & Mobility (HOLM) im neu erschlossenen Stadtviertel Gateway Gardens.

 

Dittmar formulierte in seiner Begrüßung die Erwartungen der hessischen Bauwirtschaft an die Politik: „Ein zentrales Thema für die Menschen im Rhein-Main-Gebiet ist der Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Ich sage dazu: wer den Anstieg von Mieten verhindern will, der ist dazu verpflichtet, Wohnungen zu bauen. Nur dadurch lassen sich Angebot und Nachfrage in Einklang bringen. Diese volkswirtschaftliche Binsenweisheit ist angesichts der aktuellen Diskussionen um die Wohnungsnot aus dem Blick geraten. Damit Hessen und auch die hessische Bauwirtschaft weiterhin Konjunkturlokomotive sein kann, sind Investitionen in die Infrastruktur, in Wohnungen und in die berufliche Bildung dringend nötig.“

 

Peter Hübner, Vorsitzender des Bauindustrieverbandes Hessen-Thüringen e.V., appellierte an die Verantwortung der Politik. „Derzeit fahren wir auf Verschleiß. Wir müssen mehr Mittel für den Erhalt und den Ausbau unserer Infrastruktur aufwenden. Ein Umdenken ist deshalb erforderlich, d.h. es muss mehr investiert und weniger konsumiert werden. Dies sind wir den zukünftigen Generationen schuldig.“

 

Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir betonte in seiner Rede die Notwendigkeit von Investitionen in die gesamte Infrastruktur, dabei ginge Erhalt, Modernisierung und Umbau derzeit dem Neubau vor. Er kündigte an, dass sich Hessen weiterhin verstärkt für eine steuerliche Absetzbarkeit von energetischen Modernisierungen in privaten Gebäuden einsetzen werde. Dies gelte auch für die Barrierefreiheit von Bauten. „Der Umbau der Energieversorgung und die Sanierung unserer Verkehrswege bieten der hessischen Baubranche für die nächsten Jahre gute Perspektiven“, prophezeite Al- Wazir in seiner Ansprache.

 

In den anschließenden 2×2 Gesprächen unter der Moderation von Dr. Matthias Alexander von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung diskutierten Karin Müller (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) und Jürgen Lenders (FDP) mit Hans Georg Stutz und Jochen Wachenfeld-Teschner zum Thema „Wege für morgen – Verkehrsinfrastruktur in der Mitte Deutschlands“.

 

Die Diskussionsteilnehmer stimmten darin überein, dass sich die Infrastruktur in einem schlechten, nicht mehr zeitgemäßen Zustand befindet. Es sei deshalb notwendig, so Jochen Wachenfeld-Teschner, auch über alternative Finanzierungswege nachzudenken. Ziel sei ein geschlossener Finanzierungskreislauf, der nicht dem Zugriff der Politik ausgesetzt sei. Zu den viel diskutierten öffentlichen-privaten Partnerschaften (ÖPP) , äußerten sich Stutz und Wachenfeld-Teschner kritisch. Karin Müller ergänzte: „ÖPP-Projekte verschieben Kosten und Probleme lediglich in die Zukunft. Wir wollen nachhaltig finanzierte Bauprojekte von Anfang an.“ Hans Georg Stutz betonte: “Für große Bauprojekte brauchen wir momentan vor allem eins: mehr Fachkräfte und Kompetenz auf Seite der Auftraggeber – der öffentlichen Hand.“

 

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Unter dem Motto „Mittelstandspolitik – nur ein Wort für Sonntagsreden?“ kamen Elke Barth (SPD) und Ulrich Caspar (CDU) mit den Unternehmern Frank Dittmar und Werner Kroth ins Gespräch.

 

Die Unternehmerseite beurteilte das im Dezember 2014 beschlossene Hessische Tariftreue- und Vergabegesetz mit gemischten Gefühlen. Werner Kroth erklärte: „Wir sehen zwar positive Ansätze, aber vergabefremde Kriterien erhöhen den Bürokratieaufwand und widersprechen dem für das öffentliche Beschaffungswesen maßgeblichen Gebot der Wirtschaftlichkeit.“ Caspar und Barth erläuterten die vergabefremden Kriterien als „Kann-Kriterien“, die eigentlich den Mittelstand stärken sollten, da hier zum Beispiel mehr ausgebildet würde. Frank Dittmar wies auf den bestehenden Fachkräftemangel hin und forderte hier von der Politik mehr Unterstützung für den Mittelstand: „Es ist im mittelständischen Betrieb ohnehin schon schwierig adäquate Betriebsnachfolger und Mitarbeiter zu finden. Wir appellieren an die Politik, uns nicht mit praxisfernen Studiengängen, überbordender Bürokratie und Neuerungen bei der Erbschaftssteuer noch mehr Steine in den Weg zu legen.“ Einigkeit herrschte bei der Notwendigkeit nach bezahlbarem Wohnraum, besonders im Ballungsgebiet Rhein-Main.

 

Die erste gemeinsame Jahresauftaktveranstaltung soll der Beginn für einen fortgesetzten Dialog zwischen Bauwirtschaft und Politik sein und wird in weiteren Veranstaltungen und Gesprächen fortgeführt.

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Verband baugewerblicher Unternehmer e.V. , Fr. Dieckhöfer
Bauindustieverband Hessen-Thüringen e.V.

Bilder: Copyright Reiner Gamer

Jahresauftaktveranstaltung der Bauwirtschaft 2015

Geschrieben am 6. Januar 2015

Einladung Jahresauftaktveranstaltung hess.-thür. Bauwirtschaft 2015 (web 600x286)_VbUH

 

Jahresauftaktveranstaltung der hessischen Bauwirtschaft 2015 in Frankfurt

 

Zum ersten Mal laden der Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V., der Bauindustrie-Verband Hessen-Thüringen sowie der Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure Frankfurt Rhein Main e.V., zu einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung nach Frankfurt am Main ein.

 

Termin: Dienstag, der 20. Januar 2015

Veranstaltungsort: HOLM, House of Logistics & Mobility, Airport City Frankfurt am Main

Vorprogamm: 15 Uhr Führung durch das House of Logistics & Mobility

Veranstaltungsbeginn: 16 Uhr

Veranstaltungsende: 18 Uhr mit gemeinsamem Imbiss

 

 

Al-Wazir (web 191x286)

Im Rahmen der Veranstaltung sollen Unternehmer und hessische Politiker zusammentreffen und zu aktuellen Themen der Baubranche diskutieren.

 

Als Hauptreferent konnte der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir gewonnen werden.

 

 

Die Einladung mit Anmeldemöglichkeit finden Sie hier

Das Anmeldeformular finden Sie hier

 

 

 

House of Logistics & Mobility

Das HOLM arbeitet als neutrale Plattform für Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft in-terdisziplinär und branchenübergreifend, um für Logistik und Mobilität Antworten auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu geben. Im HOLM wird anwendungsorientiert an Projekten gearbeitet, Forschung betrieben und Aus- und Weiterbildung rund um Logistik, Mobilität und den sie angrenzenden Disziplinen betrieben. Vernetzung, Kommunikation und das Bereitstellen einer internationalen Plattform sind die Hauptanforderungen an das HOLM.
Eine moderne, nachhaltige, zukunftsorientierte und charakteristische Architektur transportiert diese Inhalte. Wie eine 8 legt sich der Baukörper auf das Grundstück, alle Bereiche werden miteinander verbunden. Der Austausch der Nutzer ist in einem stetigen Fluss.

 

HOLM (web 600x369)

 

10 Jahre Frankfurter Bauzeitung – wir gratulieren!

Geschrieben am 5. Januar 2015

Jubiläum Frankfurter Bauzeitung (web 600x286)

 

Die Frankfurter Bau-Zeitung erscheint seit zehn Jahren und feiert mit der aktuellen Ausgabe Jubiläum. Sie ist zu einem wichtigen Kommunikationträger für das regionale Baugewerbe geworden und erreicht die Akteure der Bauwirtschaft im Großraum Frankfurt Rhein Main.

Frankfurt ist eine prosperierende Stadt. Frankfurt wächst.

Diverse Neubauprojekte zeugen davon und die rege Diskussion darüber, wo Nachverdichtung stattfinden soll, wie Konversion erleichtert werden kann und daß neues Bauland im Rahmen der Stadtplanung ausgewiesen werden muß, zeigt, daß auf absehbare Zeit der Trend anhalten wird.

Dabei ist es nicht selbstverständlich, daß das Baugewerbe in der Region daran in entsprechendem Maße beteiligt ist. Der Konkurrenzdruck ist groß und die Verlockung, billiger zu Bauen ist nicht nur mehr bei privaten Investoren zu finden, sondern hat mittlerweile auch bei Unternehmen mit öffentlicher Beteiligung Einzug gehalten.

Architekten und Ingenieure sind aber auf Qualität in der Bauausführung angewiesen. Die Anforderungen an Bauwerke werden größer. Wärmeschutz-, Brandschutz-, Schallschutzanforderungen, immer diversifiziertere Baustoffe und mehr Haustechnik machen das Bauen komplexer.

Mehr denn je sind Garant für eine qualitätvolle Bauausführung die Bauunternehmer mit eigenem langjährigem Mitarbeiterstamm, gut ausgebildet und fachlich qualifiziert.
Wir tuen gut daran, den Qualitätsanspruch gemeinsam hoch zu halten und einzufordern.

Mit der gemeinsamen Jahresauftaktveranstaltung der Verbände der Baubranche setzten wir ein Zeichen, zusammen eine starke Stimme der Bauschaffenden in Politik und Gesellschaft zu sein.
Die im letzten Jahr gegründete Initiative ‘Impulse für den Wohnungsbau – HESSEN‘, in der Verbände der Bauwirtschaft und Mieterbund und IG BAU gemeinsam Position beziehen, zielt in die entsprechende Richtung.

Mit der Frankfurter Bau-Zeitung haben Sie ein wirkungsvolles Sprachrohr für die Belange der Bauschaffenden. Hier finden wir präqualifizierte Unternehmer in Frankfurt Rhein Main. In der Frankfurter Bau-Zeitung werden die Themen des regionalen Baugewerbes auch kritisch aufgegriffen und das trägt zur Diskussion bei.

Dem Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen, Bezirksstelle Frankfurt am Main e.V. unseren herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum und weiter viele informative und spannende Ausgaben der Frankfurter Bau-Zeitung.

 

Die aktuelle Ausgabe der Frankfurter Bauzeitung mit unserem Grußwort finden Sie hier:
Frankfurter Bauzeitung Nr.40_VbUH

 

Andreas Ostermann

Besser mit Architekten – Energieeffiziente Gebäude

Geschrieben am 15. Dezember 2014

KfW – Förderprogramme für Architekten und Planer

 

 

Die Energiewende im Baubereich lässt sich nur durch ein Maßnahmenpaket umsetzen: fundierte Beratung von Architekten und Planern einerseits und maßgeschneiderte Förderung andererseits.

Die Bundesarchitektenkammer e.V. und die KfW Bankengruppe hatten am 07. Mai 2012 deshalb die gemeinsame Initiative „Besser mit Architekten – Energieeffiziente Gebäude“ gestartet.

 

IMG_0632 (286x381)_AKH In gemeinsamen Informationsveranstaltungen werden Bauvorhaben, die mit KfW-Fördermitteln unterstützt wurden – insbesondere zum energetischen Bauen und Sanieren, aber auch zum Altersgerechten Umbau – als „Best-Practice-Beispiele“ vorgestellt. Anhand dieser Beispiele erörtern Bauherren und Architekten die innovativen Ansätze für energieeffizientes Bauen sowie die praxisgerechte Fördermittelvergabe. Außerdem stellt die KfW die Palette an entsprechenden Finanzierungsprogrammen vor.

 

Im Rahmen der Initiative hatten BAK und KfW gemeinsam mit der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen zu einer Informationsveranstaltung eingeladen und Hessische Bauvorhaben, die mit KfW-Fördermitteln unterstützt wurden, als „Best Practice aus Hessen“ vorgestellt. Anhand gebauter Beispiele erörterten Architekten die innovativen Ansätze für energieeffizientes Bauen sowie die praxisgerechte Fördermittelvergabe. Außerdem stellte die KfW die Palette an entsprechenden Finanzierungsprogrammen vor.

 

Informiert wurde u.a. über:

• Fördermittel für Wohnimmobilien:
Energieeffizient Bauen, Energieeffizient Sanieren, Altersgerecht Umbauen
• Förderung für gewerblichen Umwelt- und Klimaschutz:
KfW Energieeffizienzprogramm, KfW-Programm ErneuerbareEnergien
• Förderung für kommunale und soziale Infrastruktur:
IKU-Energetische Stadtsanierung-Energieeffizient Sanieren

 

Seit dem 1. Juni 2014 müssen Sachverständige für die KfW-Programme Energieeffizient Bauen (153) und Sanieren (151/152/430) in der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes (www.energie-effizienz-experten.de) eingetragen sein.

 

Um die qualitätssichernden Elemente der Kammermitgliedschaft zu berücksichtigen, wird weiterhin geklärt, ob sich Architekten zukünftig als Sachverständige für KfW-Förderprogramme direkt durch ihre Länderarchitektenkammer registrieren lassen können.

Die Veranstaltung bot den Rahmen, als betroffener Architekt mit Vertretern der KfW das Thema zu diskutieren.

 

Podiumsdiskussion (web 600x286)_AKH

 

Podiumsdiskussion
Carsten Kulbe, Architekt, Vorsitzender der AG Energie in der AKH // Jürgen Volkwein, Architekt, Darmstadt // Nils Hille, Deutsches Architektenblatt // Holger Zimmer, Architekt, Wiesbaden // Dr. Burkhard Touché, Abteilungsdirektor der KfW // Helmut Dörfer, Architekt, Darmstadt

 

Christine Fischedick, BAK

Wohnen als Bauausstellung – BDA im Gespräch mit BDB

Geschrieben am 1. Dezember 2014

14_11_04 Wohnen als Bauausstellung (web 600x286)_BDB-Frankfurt

 

„Wir werden zum Thema ‘Wohnen‘ intensiv nach qualitätvollen Lösungen suchen müssen, die den sich abzeichnenden Bedarf in den Ballungszentren und aber auch die regionalen Unterschiede in der Wohnraumnachfrage berücksichtigen. Das ist eine gesellschaftliche Aufgabe. Wir brauchen dafür finanzielle Förderung und ein kreatives Klima. Wir sollten neu darüber nachdenken, Wohnen im Rahmen einer Bauausstellung zu thematisieren.“ so Susanne Wartzeck, Vorsitzende des BDA im Lande Hessen, im Gespräch mit dem BDB – Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure Frankfurt Rhein Main e.V.

 

Vor gut zehn Jahren wurde schon einmal über eine Internationale Bauausstellung in Frankfurt Rhein Main diskutiert. Und dann dem Gedanken aber eine Absage erteilt. Im letzten Jahr wurde das Thema von der IHK Frankfurt in die Diskussion neu eingebracht.

 

„Es ist absehbar, daß seitens der Politik für Wohnungsbau mehr Geld in die Hand genommen werden muß. Dazu kommt der Sanierungs- und Investitionsstau bei Infrasrukturmaßnahmen (Stichwort Brücken, etc.).“ stellt Dipl.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann (2. Vorsitzender des BDB-Frankfurt Rhein Main e.V.) fest und führt weiter aus: „Wenn wir aus der aktuellen Aufgabenstellung heraus über Bauen reden müssen, dann können wir das auch im Rahmen einer Bauausstellung tun.“

 

Das hätte zudem den Vorteil, daß nicht nur eine Stadt im Fokus steht, sondern vielmehr eine ganze Region identitätsstiftend zusammenwirkt.
Modellhaft könnten zu den verschiedenen Möglichkeiten der Schaffung von Wohnraum auch experimentelle Lösungen angedacht werden. Der Architektursommer Rhein-Main 2015 (ASRM) bietet ein herausragendes Podium, um die Diskussion über Form und Inhalt einer solchen Bauausstellung zu befördern.
Nachverdichtung kann dabei die Chance zur qualitätvollen Stadtreparatur sein. Das kann vor allem in kleineren Zentren wirkungsvoll Stadtraum verbessern. Oder Städte wie Frankfurt und Offenbach zusammenwachsen lassen.
Auch Konversion und die Umwandlung von Büro- in Wohnraum sind wichtige Themen – aber anspruchsvoll in der Umsetzung. Hier sind kreative, unkonventionelle Lösungen gefragt.

 

Es ist unumstritten dass neues Bauland gebraucht werden wird. Wo dies am Besten möglich ist, ist eine Konsensfrage, der Diskussion und Argumentation vorausgehen müssen.

 

Positiv bewertet der BDA daher die Gründung der Initiative ‚Impulse für den Wohnungsbau – HESSEN‘. „Gerne haben wir uns dem Verbändebündnis angeschlossen.“ sagt Christian Holl, Landessekretär des BDA im Lande Hessen.

 

„Die Verbände der Architekten haben unterschiedliche Historien und einen unterschiedlichen Charakter. In allen Belangen, die die Bauschaffenden als ganzes betreffen, tun wir aber gut daran, gemeinsam aufzutreten und gemeinsam zu kommunizieren.“ sagt Dipl.-Ing. Architekt BDB Udo Meckel, Referent für Architekten im BDB-Frankfurt Rhein Main e.V. und stellv. Landesvorsitzender des BDB-Hessen. „Die Kammer ist unsere gemeinsame Selbstverwaltung und in gemeinsamen Initiativen können wir darüber hinaus gesellschaftliche Aufmerksamkeit erreichen.“

 

Das möchte Dipl.-Ing. Architekt BDA Jörg Blume (stellv. Vorsitzender des BDA im Lande Hessen) gerne aufnehmen: „Eine Internationale Bauausstellung in Hessen wäre ein großartiges Projekt. Das nutzt nicht nur uns allen, sondern fordert auch unseren gemeinsamen Einsatz. Zum Positiven für die ganze Region.“

 

 

Trends und Szenarien für den Wohnungs- und Städtebau

Geschrieben am 20. November 2014

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– Das war der Bauwirtschaftstag der Frankfurter Bautage –

 

In diesem Jahr hat sich der Bauwirtschaftstag der Frankfurter Bautage, die traditionell Ende September stattfinden, zurück gemeldet. Dabei drehte sich alles um den Wohnungs- und Städtebau.

 

Wie wird sich der Wohnungsmarkt in den nächsten Jahren entwickeln? Welche Auswirkungen werden diese Entwicklungen mit sich bringen? Wie werden sich die demografischen Aspekte auf den Wohnungs- und Städtebau auswirken? Wie kann das Wohnen von morgen aussehen?
Um diese und weitere Fragen in der Veranstaltung zu diskutieren, hat das RKW Kompetenzzentrum, RG-Bau zahlreiche Experten eingeladen, die nicht nur Fakten präsentierten, sondern auch gute Beispiele aufzeigen konnten.

 

Nach der Begrüßung durch Karlheinz Brömer, Vorsitzender des Beirats der RG-Bau und Roland Heese, Verbands- und Kooperationsmanagement Bau der VHV Versicherung stellte zunächst Prof. Dr. Martin Gornig vom DIW in Berlin die Situation des Wohnungsmarkts dar. Aus Untersuchungen und Prognosen, die den Wohnungsmarkt bis zum Jahr 2030 umfassen, wird deutlich, dass der Wohnungsbau in Deutschland mit 75 Prozent überwiegend Bestandsmaßnahmen umfasst. Ausschlaggebend für diese Entwicklung sind sowohl Nutzungsänderungen als auch energetische Sanierungsmaßnahmen. So prognostiziert Gornig beispielsweise, dass das Volumen für energetische Gebäudesanierungen in diesem Jahr rund sechs Milliarden Euro ausmachen wird. Bis zum Jahr 2020 könnte sich dieses noch mehr als verdoppeln, auf 12 bis 13 Milliarden Euro. Für den Wohnungsneubau wird die Erholung etwas gedämpfter prognostiziert, wobei Neubaumaßnahmen vor allem regionale Schwerpunkte haben werden.

 

Dr. Rudolf Ridinger, Verbandsdirektor des Verbands der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft e.V., sprach für die Kampagne „Impulse für den Wohnungsbau“. In seinem Statement betonte er, dass nicht nur statistisch erfasste Werte, sondern auch strukturelle Änderungen besondere Herausforderungen an den Wohnungsbau stellen. So sei auch bei der großen und ständig wachsenden Nachfrage nach Wohnraum in Ballungszentren auch das Umland gefragt. Schwerpunkte der Kampagne sind darum die Belebung des Wohnungsbaus, Maßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung sowie die Neuauflage des Programms „Altersgerechter Umbau“.

 

Der Präsident des Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, Dr. Hans-Hartwig Loewenstein wurde in seinem anschließenden Vortrag konkret: „Wer Wohnungen haben will, muss bauen.“ So stellt er seine Forderungen direkt an die Politik: Wenn Instrumente sinnvoll eingesetzt würden, sei ein kostengünstigeres Bauen und somit auch niedrigere Mieten möglich. Ansatzpunkte sieht er bei der sozialen Wohnraumförderung, einer günstigen Baulandbereitstellung oder einer Erhöhung der Afa beziehungsweise des Wohngeldes.

 

Marcus Becker, Vizepräsident Wirtschaftspolitik des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie ging nochmals speziell auf das Bauen und Wohnen in Ballungszentren ein. Dabei betonte er, dass bei den Mehrfamilienhäusern die Immobilienpreise seit 2009 doppelt so stark gestiegen seien, wie die Baupreise und stellt auch die kosten- und preistreibenden Effekte dar. Einer der von Herrn Becker vorgestellten Lösungsansätze, um Bauen und Wohnen bezahlbar zu machen, ist ein Partnerschaftsmodell für die Projektabwicklung. Dabei besteht die Möglichkeit, den Preiswettbewerb zu einem Kompetenzwettbewerb zu wandeln.

 

Nach der Mittagspause wurde anhand von guten Beispielen gezeigt, wie „gute Wohnprojekte“ funktionieren.

 

Den Anfang machte Prof. Dr. Martin Wentz, der heute Geschäftsführer der Wentz & Co. GmbH ist und zuvor Dezernenten für Planung der Stadt Frankfurt am Main war und 2000 in das Baudezernat wechselte. Als Experte mit großem Erfahrungsschatz konnte er praxisnah über Baulandentwicklung und Wohnungsmarkt in Frankfurt berichten. Am Beispiel des neuen Europaviertels nahe der Messe erörterte er die Möglichkeiten, die eine Stadt, die ständig wächst hat.

 

Ein anderes Beispiel und einen ganz anderen Ansatz zeigte Matthias Krieger, Krieger + Schramm Bauunternehmung. Er konzentrierte sich vornehmlich auf die Möglichkeiten im energieeffizienten Bauen und Wohnen. Dabei zeigte er anhand von Beispielrechnungen, wann sich Sanierungskosten bei energetischen Maßnahmen rechnen. In seinem Unternehmen wurde sogar ein Wohnhaus entwickelt, dass mehr Energie erzeugt, als es verbraucht. Hier kann sogar noch ein Elektroauto mit versorgt werden.

 

Einen weiteren Aspekt zeigte Josef Mayr von der Hofheimer Wohnungsbau GmbH. In einem durch die Gesellschaft entwickelten Wohnprojekt wird es älteren Bewohnern ermöglicht, möglichst lange selbstständig zu leben. Dabei handelt es sich um ein generationenübergreifenden Ansatz indem die Bewohner gemeinschaftlich leben. Das Objekt ist dabei eingeteilt, in Bereiche für betreutes Wohnen, Mehrgenerationenwohnen oder auch Wohngemeinschaften. Gleichzeitig ist es der Wohnungsbaugesellschaft gelungen, die Mieten innerhalb der ortsüblichen Preise anbieten zu können.

 

Den Bogen zur Stadtentwicklung schlug abschließend Julian Petrin. Er stellte anhand einer aus den USA stammenden Idee vor allem die finanziellen Möglichkeiten der Stadtentwicklung vor. Konkret zeigte er auf, wie Crowdfunding auch in Deutschland funktionieren kann. Ab Herbst soll es erste Versuche geben, um so Projekte auch finanziell umzusetzen.

 

Wir, die RG-Bau freuen uns sehr über das gute Feed-back und möchten uns an dieser Stelle auch noch einmal recht herzlich bei allen Mitwirkenden bedanken.

 

Christina Hoffmann, RKW Kompetenzzentrum

Förderpreis der hessische Bauwirtschaft verliehen

Geschrieben am 17. November 2014

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Abschlussarbeiten zwischen Design, Effektivität und Kostendruck
Die Hessische Bauwirtschaft verleiht zum 31. Mal den Förderpreis

 

Am 14. November 2014 hat der Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen e. V. in Frankfurt am Main die jeweils besten drei Examensarbeiten aus den Fachbereichen Architektur, Bauingenieurwesen und Bauwirtschaft an den Hessischen Hochschulen ausgezeichnet. Darüber hinaus hat die Preisjury für zwei Abschlussarbeiten Sonderpreise verliehen, die sich durch besondere Aktualität und Brisanz auszeichneten.

 

Den 1. Preis im Fachbereich Architektur erhielt Angelina Kuhnert von der Hochschule Darmstadt mit ihrer Arbeit zu dem Thema „Benediktinerkloster Gräfinthal“. Die Arbeit behandelt die Neubesiedelung des Klosters Gräfinthal, bei der auf den alten Ruinenmauern eine neue Klosteranlage errichtet werden sollte. Die konsequente Umsetzung der Grundidee „Kloster“ und die überzeugende, präzise Darstellung in den Plänen und in Modellen wurden besonders gewürdigt. Den 2. Preis erhielt Alexander Böckel von der Technischen Hochschule Mittelhessen, Giessen für seine Bachelorthesis mit dem Thema „Umbau der Kantine der Behringwerke am Standort Marburg-Görzhausen“. Über den 3. Preis konnte sich Marc Müller von der Frankfurt University of Applied Sciences für seine Masterthesis mit dem Thema „Feuerwache Trier“ freuen. Ein Sonderpreis und damit 500 Euro Preisgeld ging an Timo Riepel von der Universität Kassel für seine hervorragende Bachelorthesis mit dem Thema „Werkfeuerwache Arcelor Mittal“.

 

Den 1. Preis im Fachbereich Bauingenieurwesen erhielt Theresa Schießer von der Frankfurt University of Applied Sciences zum Thema „Grundlagen und Vorgehensweisen bei der Erstellung von störungsmodifizierten Soll-Bauterminplänen“. Die Arbeit befasst sich mit einem klassischen Thema des Baubetriebs, nämlich mit dem gestörten Bauablauf. Anhand praxisbezogener Beispiele wird die Auswirkung einer Störung sehr detailliert beschrieben und der Produktivitätsverlust in Folge der Unterbrechung der Ausführung berechnet. Der 2. Preis ging an Markus Heurung von der Universität Kassel mit dem Titel „HaBaO – Projektentwicklung eines Hallenbades“. Er untersuchte in seiner Arbeit eine mögliche Umnutzung des Hallenbades durch Umbau, unter Berücksichtigung von Auflagen des Denkmalschutzes. Der 3. Preis wurde an Fabian Linnebacher von der Technischen Universität Darmstadt für seine Masterarbeit „Integration baulogistischer Kennzahlen in die 5D Planung“ verliehen.

 

Der 1. Preis im Fachbereich Wirtschaft/Bauingenieurwesen wurde in diesem Jahr an Felix Alt vergeben. Der Master of Science der Technischen Universität Darmstadt erhielt den Preis für „Die Rolle der Baustellenführungskraft im Zeitalter von Lean Construction“. In der hervorragenden Arbeit wird eine systematische Zeitdatenerfassung mit allen Merkmalen der Tätigkeiten eines Bauleiters dokumentiert. Den 2. Preis erhielt in diesem Jahr Christopher-Martin Jörg von der Hochschule RheinMain mit seiner Masterthesis „Steuerungsanforderungen der örtlichen Bauleitung bei Käuferwünschen im Eigentumswohnungsbau“. Für den 3. Preis überzeugte Claudia Lisa Weißmann von der Technischen Universität Darmstadt die Preisjury mit ihrer Arbeit „Analyse der Nutzung von Life Cycle Costing und Life Cycle Assessment für Effizienzhäuser“ zur Erlangung des Grades Master of Science. Den Sonderpreis im Bereich Wirtschaft überreichte Ralf Pakosch von der Frankfurter Volksbank an Silke Markolf-Sommer von der Frankfurt University of Applied Sience.

 

Der Präsident des Verbandes baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V., Dipl.-Ing. Michael Kellermann, ging in seiner Rede auf die aktuellen Herausforderungen der Baubranche, insbesondere den Wohnungsmangel und den Investitionsstau der öffentlichen Hand, ein. Die Preisverleihung wurde durch einen Vortrag zweier Jungunternehmer aus Frankfurt abgerundet. Daniel C. Kuczaj und Dominik Schroeter von roomhero zeigten am eigenen Weg eines Start-Up-Unternehmens auf, wie der Weg in die erfolgreiche berufliche Zukunft gelingen kann.

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Über den Förderpreis
Der Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V. hat sich mit dem Förderpreis des hessischen Baugewerbes das Ziel gesetzt, Studierende, die in besonderer Weise fachlich interessiert und begabt sind, durch einen finanziellen Anreiz zu unterstützen und an die Anforderungen der Praxis heranzuführen. Gerade die Absolventen der Hochschulen werden die Führungskräfte sein, auf deren Fähigkeiten zu innovativem Denken und zu praxisgerechten Überlegungen es für das zukünftige Baugeschehen besonders ankommen wird. In der Bauwirtschaft sind Kostengrenzen erreicht, die nach allgemeiner Auffassung nur durch eine stärkere Verzahnung zwischen Planung und Ausführung noch wesentlich beeinflusst werden können. Mit der Förderpreisausschreibung soll den Studierenden der bautechnischen Studiengänge ein verstärkter Anreiz zu Überlegungen in diese Richtung gegeben werden. Gleichzeitig soll mit der Gestaltung der Ausschreibung auch die Lehrenden an den Hochschulen in diese Gedankengang einbezogen werden.

 

Anna Dieckhöfer, VbUH

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EIN FEST FÜR MARTIN WENTZ
Verleihung der Ehrenbaumeisterwürde
BAUMEISTER BDB h.c.
im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main

VERANSTALTUNGEN

  • Seminar HOAI-Grundlagenseminar
    • 20.05.2026
  • Seminar Bauzeit, Verzug, Behinderung
    • 24.06.2026
  • Seminar Nachtragsmanagement am Bau
    • 16.09.2026
  • Weitere Veranstaltungen
  • KOOPERATIONEN

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    Impulse für den Wohnungsbau
    Impulse für den Wohnungsbau - HESSEN


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