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Category Archives: Bauwesen und Immobilien

GÜNTHERSBURGHÖFE – alles richtig gemacht und doch abgelehnt

Geschrieben am 10. Februar 2021


Das 2016 vom grünen Planungsdezernenten Olaf Cunitz für den Frankfurter Norden angestoßene Innovationsquartier sollte Modell­standort hinsichtlich Bauweise, Energieeffizienz und Mobilität werden. In die Entwicklung des heute als Günthersburghöfe bezeichneten Areals ist viel Fachverstand, Planungsgeist und Geld geflossen. Aktuell ist die Umsetzung ungewiss. Die Grünen in Frankfurt hatten sich Ende letzten Jahres überraschend gegen das vorliegende Projekt ausgesprochen.


Dabei scheint man doch alles richtig gemacht zu haben, nachdem der städtebauliche Entwurf zum Magistratsbeschluß 2016 (oben links) politisch keine Akzeptanz fand und in seiner ursprünglichen Form abgelehnt wurde. Als 2017 die Stadt­verordneten­versammlung die Aufstellung zum Bebauungs­plan­verfahren beschloss, war dies mit vielen Anforderungen zu Planung, Verkehr, Klima und Ökologie verbunden. Ein städtebaulich-landschafts­planerischer Wettbewerb mit Bürgerbeteiligung wurde ausgelobt – die Bürgerdialoge fanden im Stadtplanungsamt statt. Ergebnis dessen war das städtebauliche Konzept ‘Die Günthersburghöfe‘ (oben rechts).


Ökologie und Klima vorbildlich einbezogen

Bereits in der Bearbeitungsphase fanden klimatische Simulationen der Wettbewerbsarbeiten im Rahmen einer Begleitung durch ein Fachbüro statt. Die Simulationen haben Eingang in die städtebaulichen Planungen gefunden. Eine nachteilige Beeinflussung der Frischluftschneise zur Belüftung der Innenstadt ist nach Einschätzung der Experten nicht zu erwarten.


Zu Flora und Fauna wurden umfangreiche Gutachten durch das Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt erstellt. Die Ergebnisse sind Grundlage für Planungen des Gesamtprojektes: Schützenswerte Bäume und vorhandene Biotop- und Bodenstrukturen werden auf rund 17.000 qm ‘Gartenwildnis‘ erhalten. Dachflächen und 25% der Gesamtfassadenflächen werden dauerhaft mit Rank- oder Kletterpflanzen begrünt.


Eine aufwendige Regenwasserbewirtschaftung sorgt dafür, das Regenwasser nicht abgeführt wird, sondern im Gebiet bleibt. In den Freiflächen sind dafür Versickerungsbereiche, Mulden und Wasserläufe vorgesehen.


Das Mobilitätskonzept fördert öffentlichen Personennahverkehr und das Rad und beschränkt Autoverkehr auf wenige Straßen und Gemeinschafts­tiefgaragen.


Mehr Grün geht nicht.


Rund 1500 Wohnungen für Frankfurt

Frankfurt braucht Wohnraum. Das ist unumstritten. Auf dem Areal an der Friedberger Landstraße südlich des Wasserpark sollen rund 1500 Wohnungen entstehen – 250 davon für genossen­schaftliche und gemeinschaftliche Baugruppen, 500 sozial gefördert. Zurecht weist Planungsdezernent Josef darauf hin, daß das mehr sozialer Wohnungs­bau ist, als im Nordend in den letzten 20 Jahren entstanden ist. Wer soziale Durchmischung und Diversität ernst meint, kann das nicht ablehnen.


Bis zu 3000 Menschen werden in dem Quartier ein neues Zuhause finden. Neue Kitas und Schulen sollen im Zuge der Maßnahme entstehen und die Versorgung auch im angrenzenden Nordend verbessern. Städtebaulich zweifelsohne alles positive Impulse.


Wer das Projekt ablehnt, muß sagen wie es gehen soll.

Wer Luft zum Atmen gegen Raum zum Wohnen ausspielt, handelt populistisch und nicht im Sinne einer dringend erforderlichen städte­baulichen Entwicklung für Frankfurt. Allein der Wunsch, Ökologie und Ökonomie miteinander versöhnen zu wollen, reicht nicht. Es müssen realpolitisch Wege aufgezeigt werden, wie das erfolgen soll.


Der Vorwurf der Projektgegner an die Befürworter, alles zuknallen zu wollen, ist undifferenziert und wird den vielen positiven Ansätzen des Konzeptes, den Stadtraum im neuen Quartier ökologisch auszugestalten, wahrlich nicht gerecht.


Wie verläßlich ist Politik?

Städtebauliche Großprojekte haben allgemein einen langen Planungs­vorlauf. Die anschließende Realisierung erstreckt sich nicht selten dann noch über mehrere Jahre. Es ist nicht möglich, während der gesamten Projektzeit tagesaktuell die politische Großwetterlage in Form von Neu- und Ument­scheidungen einfließen zu lassen. Wer die Tür dafür aufmacht, der macht Projektentwicklung unkalkulierbar und unwirtschaftlich – und privates Engagement höchstwahrscheinlich ganz unmöglich. Es braucht ein gesellschaftliches Klima, in dem das Ergebnis eines langen Abstimmungsprozesses allgemein auch anerkannt und der Wettstreit der verschiedenen Interessen in der Dialogphase mit dem Kompromiss befriedet wird. Immer öfter ist aber festzustellen, daß Ergebnisse nach Abschluß eines politischen Willensbildungsprozesses erneut in Frage gestellt werden oder der erreichte Konsens abgelehnt wird.


Gut ist die Entwicklung nicht.



BDB-HESSENFRANKFURT

MITGLIED BDB CP-Walis

Geschrieben am 19. Januar 2021





MITGLIED BDB CP-Walis

Werbeoffensive BAUMEISTER AKADEMIE

Geschrieben am 16. Januar 2021


Um die Marke auch in schwierigen Zeiten präsent zu halten setzt die BAUMEISTER AKADEMIE auf eine breit angelegte Werbeoffensive. Sowohl in Fachmedien als auch im allgemeinen Medienangebot zeigte sich die BAUMEISTER AKADEMIE im vergangenen Jahr und auch 2021 wird die Anzeigenpräsenz fortgesetzt.


Die BAUMEISTER AKADEMIE setzt weiter auf Präsenzseminare.


Seminare und Exkursionen vermitteln nicht nur fachbezogenes Wissen, sondern bieten darüber hinaus die Möglichkeit, mit anderen Bauschaffenden in Kontakt zu kommen und sich auszutauschen. Digitale Bildungsangebote können das nicht leisten.


Aktuell sind Präsenzseminare nicht durchführbar. Die Werbeoffensive zielt aber auf das Seminarangebot ab dem zweiten Quartal 2021. „Wir wollen Architekten und Ingenieuren und Unternehmern dann wieder ein Angebot machen, Wissen zu tanken und sich zu begegnen,“ so Andreas Ostermann, Leiter der BAUMEISTER AKADEMIE in Frankfurt.


BAUMEISTER AKADEMIE




UVC-Luftdesinfizierer – Weihnachtsangebot für BDB-Mitglieder – 25% Rabatt

Geschrieben am 16. Dezember 2020
UVC Luftdesinfizierer
UVC Luftdesinfizierer

Dieser UVC-Luftdesinfizierer verwendet ultraviolettes Licht (UV-C) und senkt das Risiko einer Infektion durch Viren, Bakterien, Pilzen und anderen Mikroorganismen teilweise über 80%!

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Bei Interesse oder Fragen kontaktieren Sie bitte Klaus Rössler, tel 069-514461 oder per email unter kr@roesslerpr.de

BIM – ein (kritischer) Zwischenbericht (less can be more)

Geschrieben am 12. Juli 2020



Für viele am Bau Beteiligte gibt es momentan neben Corona eigentlich nur ein Hauptthema: BIM

Wir möchten daher aus der Sicht eines mittelständigen Architekturbüros unserer Erfahrungen in der Praxis erläutern. Wir haben uns in den letzten Jahren intensiv mit BIM-Planung beschäftigt und diese im täglichen Gebrauch angewendet. BIM ermöglicht neue Planungsperspektiven, führt aber auch zu Problemen, die wir ansprechen möchten.

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Spezialisten, auf die wir beim Thema BIM antreffen,  so z.B.: BIM-Architekt, BIM-Coordinator, BIM-Manager etc. Vielen dieser Spezialisten ist gemeinsam, daß sie in der Praxis  noch niemals mit einem BIM-fähigen Programm gearbeitet haben.



Wir möchten daher unserer Erfahrungen mit dem BIM-Prozess wie folgt zusammenfassen:




1. BIM-Prozess / theoretische Betrachtung:

Die BIM-Methode wird in Wikipedia wie folgt beschrieben:

„Der Begriff Building Information Modeling (kurz: BIM; deutsch: Bauwerksdatenmodellierung) beschreibt eine Methode der vernetzten Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden und anderen Bauwerken mithilfe von Software.“

Das bedeutet im Umkehrschluss, daß BIM als Methode dazu gedacht ist, ein Gebäude ganzheitlich von seiner Planung, über die Bewirtschaftung bis hin zu seinem Ende (=Abriss) zu beurteilen. Hierzu sind (im Gegensatz zu einer herkömmlichen Planung)  eine Vielzahl von zusätzlichen Informationen notwendig, die weit über das normale Leistungsbild eines Planers (Architekten und Ingenieure) hinausgeht. Daher stellt sich hier die Frage, ob diese Methode für alle Gebäudearten die Richtige ist.



Dies wollen wir anhand von 2 Planungssituationen beispielhaft erläutern:


Neubau eines Bürohochhauses:

Der Bauherr möchte ein neues Bürogebäude als Firmensitz errichten und dies hiernach entsprechend betreiben. Er hat anspruchsvolle Räumlichkeiten und ist bereit, den Mehraufwand in der Planung zu bezahlen, da er sich hierdurch im Betrieb des Gebäudes Vorteile durch einer erweiterte Planung nach BIM verspricht. Das digitale BIM-Modell wird an einen professionellen Facility-Manager übergeben, der in der Lage ist, dies in seine Systeme entsprechend einzupflegen.


Neubau eines Kindergartens in einer Kleinstadt

Der „BIM Manager“, der den Bürgermeister berät, hat diesem empfohlen, den neuen Kindergarten unbedingt nach BIM planen zu lassen. Der seitens der Stadtplanung favorisierte Architekt, der einen ersten Entwurf hierzu bereits als Akquise erstellt hat, ist leider nicht in der Lage, BIM anzubieten. Dafür wird ein anderes großes Architekturbüro beauftragt. In der Auftragsverhandlung schreibt der BIM-Manager dem Architekten in den Vertrag „Alle Leistungen sind als BIM vorzulegen“. Die Planung erfolgt nach BIM (der Architekt ärgert sich über den Mehraufwand), ein BIM Modell wird an die Stadt als Träger der KITA übergeben. Hiernach wird die Datei archiviert, da keiner in der Stadtverwaltung mit dieser umgehen kann.



Folgend Fragen werfen die beiden dargestellten Beispiele auf:

– Gibt es einen tatsächlichen Mehrwert für die Errichtung und insbesondere die darauffolgende Bewirtschaftung des Gebäudes? In der Praxis werden viele Gebäude errichtet und später an Nutzer übergeben, die keine große technische Kenntnis haben.

– Und wenn ja, ist geklärt, wer den Mehraufwand hierfür bezahlt? Der Errichter? Der Betreiber? Der spätere Eigentümer?

– Schränke ich den Kreis der hierfür möglichen Planer durch unnötige hohe technische Hürden ein?



2. Probleme in der Praxis:


2D vs. 3D/BIM:

Über Jahrhunderte hat sich die 2-D Zeichnung in Aufriss, Schnitt und Ansicht bewährt und ist jedem erfahrenen Planer ins Blut übergegangen. Es handelt sich um eine vereinfachte Darstellung der 3D Wirklichkeit und reduziert die Informationen auf das zur Umsetzung notwendige Maß. Dieses Darstellung hat sich in der Praxis bewährt und ist bis heute die übliche Form im Bauwesen, auch für Planungen, die nach der BIM-Methode erstellt wurden.

In der aktuellen Planungspraxis bedeutet dies, ein Gebäude wird 3-dimensional eingegeben, um hieraus im Endergebnis eine 2-Darstellung zu generieren. Hierbei stoßen die Programme immer wieder an Grenzen, die Darstellungen sind oft schlecht zu lesen („Geht halt nicht anders mit dem Programm“ ist eine gängige Antwort der jeweiligen Projektplaner).

Eigentlich sind BIM-Planungsprogramme keine klassischen Zeichenprogramme, sondern hochkomplexe 3D Puzzle. Das wesentliche Problem hierbei ist, daß man detaillierte Festlegungen zu einem  Zeitpunkt treffen muss, an dem diese weder erforderlich, noch sinnvoll sind (wie z.B. genaue Fensterformen im Vorentwurf etc.).

Wie in vielen anderen Bereichen der heutigen digitalisierten Welt ist das wesentliche Thema ja nicht die Beschaffung von Informationen, sondern die Reduzierung von Information auf das notwendige und sinnvolle Maß.


Monopolstellung

Der Markt wird beherrscht von einem deutschen und einem amerikanischen Softwarekonzern. Die propagierte Kompatibilität ist, wie schon bei früheren Formaten wie DWG, nur theoretisch vorhanden und wird seitens der Softwarekonzerne hintertrieben. Des Weiteren klinken sich die großen Hersteller von Bauteilen in die BIM-Bibliotheken ein. Frühzeitig wird ein genaues Produkt eines großen Herstellers ausgewählt, eine solche Methode ist somit nicht produktneutral und benachteiligt kleineer Anbieter und individuelle Planungslösungen.


Schnittstellen:

Neben der bereits erwähnten Problematik der unterschiedlichen Austauschformate stellt sich die Frage, wie die Methode durchgängig gewährleistet werden soll:

Ein Planungsbüro plant durchgängig  bis zur Ausführungsplanung inkl. aller haustechnischen Einbauten. Die ausführende Firma soll dann die Montageplanung in BIM übernehmen, da ja in der Verhandlung doch noch das ein oder andere Produkt geändert wurde.  Die Softwareindustrie stellt sich dies nun so vor, daß dann der TGA-Monteur vor Ort über ein digitales Eingabegerät die Änderungen in der Praxis einträgt (Montageplanung). Diese Planung wird dann an den Betreiber übergeben und stellt alle Einbauten korrekt inkl. Typenbezeichnung dar, damit auf dieser Grundlage der Betrieb des Gebäudes optimiert werden kann.

Ist dies, insbesondere angesichts des aktuellen Fachkräftemangels und der immer geringeren Qualifikation der ausführende Monteure vor Ort realistisch? Unsere Antwort aus der Praxis lautet nein.


graphische Qualität:

Die graphische Qualität der vorherrschenden Programme ist – trotzt anderslautender Beteuerung der Hersteller –  unzureichend. Ich bin immer wieder erstaunt, wenn aus einem hochkomplexem BIM-Programm eine Graphik erzeugt wird, die mich an ein Computerspiel aus den 90er Jahren erinnert. Hier sollten doch nicht alle ästhetischen Grundsätze über den Haufen geworfen werden, mit der Begründen „ist halt ein BIM-Zeichenprogramm, geht nicht anders“.


Vergleich mit der Autoindustrie:

„Die Autoindustrie plant seit Jahren alle Ihre Fahrzeuge in allen Einzelteilen in einem BIM-Vergleichbaren Verfahren, warum geht das beim Bauen nicht?“

 Der wesentliche Unterscheid hierzu ist die Stückzahl. Während z.B. die BMW 3er Touring Reihe Stückzahlen von ca. 0.5 Mio aufweist, ist jedes Haus ein Unikat. Selbst bei einem sehr ähnlichen Bauvorhaben können oft auf Grund sich permanent ändernder Vorschriften nur wenige Parameter übernommen werden. Insofern sind die Planungskosten von Industrieprodukten auf Grund der Stückzahlen niemals vergleichbar mit dem Planungsaufwand von Gebäuden, die immer individuell auf den Ort und den Nutzer reagieren müssen.



Resümee

Natürlich wird sich die Digitalisierung auch im Bau-und Planungswesen nicht aufhalten lassen und ermöglicht neue Wege. Allerdings sollte man nicht blindlinks allen technischen Versprechungen, insbesondere denen großer Softwarekonzerne, Glauben schenken, sondern kritisch hinterfragen, welche technischen Möglichkeiten und Neuerungen tatsächlich einen Mehrwert für die jeweilige Planungsaufgabe  bringen und welche schlicht überflüssig sind (und somit entweder die Baukosten unnötig erhöhen, oder zu Lasten eines Planungsbüros gehen).


Bei manchen Projekten wird man dann vielleicht doch auch hinsichtlich der Thematik BIM-Planung zum Grundsatz von Mies van der Rohe gelangen: „Less is more“



Till Marwede
BDB-HESSENFRANKFURT

INITITIVE ZUKUNFT FACHKRAFT wirkt auch in Coronazeiten

Geschrieben am 4. Juli 2020
Ausbildungsvertrag unterzeichnet: Thomas Reimann, Aylin Demir


„Es ist ein toller Erfolg, trotz der Corona-Krise einen Ausbildungsvertrag mit einem jungen Menschen abschließen zu können, der über unsere Initiative auf Bauunternehmen aufmerksam gemacht wurde“, freut sich Thomas M. Reimann, neben Andreas Ostermann und Erich Schleßmann einer der Initiatoren und Aktiven der INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT. Nach einigen Schülerpraktika wurde dieser Tage ein Ausbildungsvertrag mit einer jungen Dame bei einer in Bad Vilbel ansässigen Baufirma abgeschlossen.


Die erste Auszubildende unterschreibt im Rahmen der INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT ihren Ausbildungsvertrag und beginnt ab 1.8.2020 die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. Der Ausbildungsplatz wurde in der Niederlassung der ALEA AG in Bad Vilbel neu geschaffen. „Wir wachsen seit Jahren, und so freue ich mich, dass wir den interessierten Jugendlichen nun auch die Ausbildung in unserer Niederlassung anbieten können. Frau Demir hat diese Chance schnell genutzt und nun ihren Ausbildungsvertrag unterschrieben.“ Erfreut zeigte sich Aylin Demir, die es kaum erwarten kann, ab August im Team mitzuwirken.


Die INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT nimmt es sich seit über einem Jahr mit großer Unterstützung durch Firmen, Verbände, Fachpublikationen, Gewerkschaft, IHK und VhU vor, ältere Schüler, die vor dem Übergang in die Arbeitswelt stehen, mit den Chancen und praktischen Aufgaben einer Ausbildung für Berufe im Bausektor und dessen vielfältigen Betrieben zu informieren. Die Initiative hat deshalb eine große Resonanz gerade bei den Bauunternehmungen bekommen, da sie mit großem Engagement die Schüler mittels Praxistagen auf aktuellen Bauvorhaben die vielfältigen Tätigkeiten zeigte und sie selbst mitwirken ließ. Über sie berichteten selbst RTL und ZDF. Seit März dieses Jahres allerdings sind solche Praxistage nicht mehr möglich. Das Hessische Kultusministerium untersagt den Schulen alle Unterrichtsgänge oder Erkundungen außerhalb der Schule. Dieses Verbot gilt vorerst bis zu den Herbstferien. „Schülern, die ja neben dem bislang nur sporadisch stattfindenden Schulunterricht sowieso ein vielfältiges Leben als junge Menschen in ihrer Umgebung außerhalb der Schule führen, wird damit durch die Kultusverwaltung die Chance genommen, sich vor Ort praktisch über ihren weiteren Ausbildungsweg und die Anwendung ihrer individuellen Fähigkeiten informieren zu können. Und sei es nur an einem einzigen Schultag!“, konstatiert enttäuscht der ehemalige Lehrer, Schulamtsdirektor und Koordinator der Initiative Erich Schleßmann. Obwohl sinnvolle Angebote der eigentlich enorm propagierten Öffnung der Schule durch diesen speziellen Bildungslockdown unmöglich geworden sind, wird die Initiative weitermachen. Bekenntnisse der Hessischen Landesregierung zur Ausbildungsinitiative müssen nach Auffassung der Initiatoren weiterhin in der Realität ankommen. „Wir hoffen sehr“, so Andreas Ostermann, Chef des BDB – Bundes Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure in Frankfurt, bei dem die Initiative angesiedelt ist, „dass spätestens im Herbst, am besten alsbald nach den Sommerferien, unsere Aktivitäten mit den Schülern vor Ort wieder stattfinden können. Bildung und Vorbereitung auf das Leben außerhalb der Schule ist mehr, als nur im Unterricht zu sitzen.“ Informationen über die bisherigen Veranstaltungen der Initiative, die auch filmisch dokumentiert sind, erhalten Interessenten unter www.initiative-zukunft-fachkraft.de.


Erich Schleßmann
Koordinator INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT
BDB-HESSENFRANKFURT

Die öffentliche Hand muß ausschreiben und Vergaben vornehmen

Geschrieben am 1. Juli 2020

„Wir brauchen Zuversicht. Wir müssen jetzt klug handeln. Wir brauchen Ausschreibungen. Und da ist ein wichtiger Motor die öffentliche Hand. Die öffentliche Hand muß weiterhin ausschreiben und Vergaben vornehmen. Dann glaube ich werden wir eine große Chance haben, im Jahr 2020 gut aus dieser Corona-Pandemie herauszukommen.“


Thomas M. Reimann
BDB-HESSENFRANKFURT

IMMOTALK TV #3: Deutsches Institut für Stadtbaukunst +++ Prof. Mäckler +++ Impulse für den Wohnungsbau – HESSEN

Geschrieben am 31. Mai 2020


IMMOTALK TV – das ist die digitale Ergänzung des Veranstaltungsformates „IMMOTALK am Golfplatz“. Wir bringen Themen rund um Bau, Architektur und die Immobilien-Branche in die Online-Welt mit aktuellen Themen, Branchenkennern als Gästen und spannenden Berichten über das, was die Bau- und Immobilienwirtschaft momentan bewegt.

Für IMMOTALK TV #3 waren Andreas Ostermann und Thomas Reimann beim Frankfurter Architekten Christoph Mäckler und Frau Birgit Roth zu Besuch im Deutschen Institut für Stadtbaukunst.


Thomas M. Reimann
BDB-HESSENFRANKFURT

BDB-HESSENFRANKFURT unterzeichnet Düsseldorfer Erklärung im Deutschen Institut für Stadtbaukunst

Geschrieben am 22. Mai 2020
Prof. Christoph Mäckler, Dipl.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann, Thomas M. Reimann




Nichts ist erledigt – und genau deswegen trafen sich auch in Coronazeiten die BDB-Vorstände Andreas Ostermann und Thomas M. Reimann mit Vertretern des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst, um unter Berücksichtigung aller Hygieneauflagen die Düsseldorfer Erklärung zum Städtebaurecht zu unterzeichnen. Einen regen Austausch führten beide Herren mit der Geschäftsführerin des Instituts Annette Kulenkampff, der wissenschaftlichen Leiterin Birgit Roth und dem Direktor Prof. Christoph Mäckler. „Wir brauchen eine gute und dauerhafte Gestaltung von Häusern, Straßen- und Platzräumen, wir brauchen die funktionale und soziale Vielfalt und wir brauchen die urbane Dichte“, so das Credo der Experten.


Die Ziele sind klar definiert: Es bedarf einer grundlegenden Novellierung der Baunutzungsverordnung BauNVO mit ihren Dichteobergrenzen und Nutzungskatalogen sowie des zweiteiligen Lärmrechtes der TA-Lärm, damit in Zukunft schöne und lebensfähige Stadtquartiere, wie sie die Leipzig-Charta fordert, planbar werden und nicht an überholten planungsrechtlichen Restriktionen scheitern. „Wir dürfen jetzt nicht die Hände in den Schoß legen und schon gar nicht in Panikgesänge verfallen“, sagt BDB-Vorstand Thomas M. Reimann, der sich seit Anbeginn der Coronakrise für ein kluges und umsichtiges Handeln einsetzt, um die Wirtschaft und ihre Menschen nicht über Gebühr zu fordern. „Und genau deswegen ist für mich auch gerade jetzt die Unterzeichnung der Düsseldorfer Erklärung ein wichtiges Signal an die Experten der Bau- und Immobilienwirtschaft, an unsere Gesellschaft“, so Reimann.


Ein wenig stolz zeigt sich auch der Direktor des Instituts Prof. Christoph Mäckler: „102 Baubürgermeister, Planungsdezernenten und Planungsamtsleiter aus 85 Städten 41 Professoren und Wissenschaftler, 10 Verbände, Vereine, Institutionen, 27 Planer und 19 Andere hatten bis 26.02.2020 die Erklärung unterzeichnet. Nun freuen wir uns, den BDB-HESSENFRANKFURT als weiteren Verband hinzugewonnen zu haben.“

Dipl.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann, Prof. Christoph Mäckler, Thomas M. Reimann



Andreas Ostermann ist erfreut, dass die Unterzeichnung trotz Corona stattfinden konnte, denn ihm ist es eine Herzensangelegenheit, dabei zu sein. „Ich erachte die Düsseldorfer Erklärung für richtungsweisend und bin beeindruckt, dass nun bereits 200 bundesweite Unterzeichner für die Erklärung zum Städtebaurecht stehen.“


Thomas M. Reimann
BDB-HESSENFRANKFURT

NEUSTART +++ Veranstaltungsangebot wird wieder aufgenommen

Geschrieben am 22. Mai 2020


Nach der Corona-Auszeit startet die BAUMEISTER AKADEMIE ab dieser Woche wieder mit den Präsenzseminaren!


Aus der Reihe der Baurechtsseminare steht das Thema Nachtragsmanagement auf dem Programm.
Am 27.05.2020 bieten wir das Seminar in München an. Für den 29.05.2020 kann das Seminar in Wiesbaden gebucht werden.


Die weiteren Themen und Seminartermine finden Sie auf www.baumeister-akademie.de


Alle behördlichen Vorgaben werden bei der Seminardurchführung eingehalten.
Masken müssen während des Seminarvortrags selbst nicht getragen werden.
Da die Regelungen von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sind, informieren wir Sie über weitere Regularien das jeweilige Seminar betreffend jeweils bei der Anmeldung.


Wir freuen uns, Sie wieder bei den Seminaren der BAUMEISTER AKADEMIE begrüßen zu dürfen!


BAUMEISTER AKADEMIE

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VERANSTALTUNGEN

  • ABGnova-BDB-Seminar Aufstockung von Geschosswohnungsbauten in Holzbauweise
    • 02.06.2026
  • Seminar Bauzeit, Verzug, Behinderung
    • 24.06.2026
  • Feier 100 Jahre BDB-HESSENFRANKFURT
    • 20.08.2026
  • Weitere Veranstaltungen
  • EIN FEST FÜR MARTIN WENTZ
    Verleihung der Ehrenbaumeisterwürde
    BAUMEISTER BDB h.c.
    im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main

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