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Category Archives: Bauwesen und Immobilien

neuer Flyer BDB-HESSENFRANKFURT

Geschrieben am 26. Oktober 2024

 

Neuer Flyer des BDB-HESSENFRANKFURT erschienen

Seit mittlerweile fast zwanzig Jahren gibt der BDB-HESSENFRANKFURT einen eigenen Flyer heraus, der eine Übersicht über das Programm des BDB in Hessen gibt und die Ansprechpartner vorstellt. Dieser wird im Rahmen unserer Veranstaltungen verteilt und von uns auch zur Mitgliederwerbung in Frankfurt eingesetzt.

 

 

 

 

Flyer ‚wir stellen uns vor’_BDB-HESSENFRANKFURT

 

BDB-HESSENFRANKFURT

Bauwissen leicht gemacht – Seminare für Praktiker

Geschrieben am 26. Oktober 2024



Als starke Marke für Fort- und Weiterbildung im Baubereich für den BDB in Hessen initiiert, ist das Veranstaltungsprogramm der BAUMEISTER AKADEMIE heute fester Bestandteil des Angebots des BDB-HESSENFRANKFURT an seine Mitglieder.


Wissen ist mittlerweile per Internet jederzeit und an jedem Ort der Welt quasi kostenfrei abrufbar. Das gilt auch für das Fachwissen für Architekten und Ingenieure und Unternehmer für das Bauen.


Was beim individuellen Wissensabruf im Internet fehlt, ist die Einordnung in relevant und neben­sächlich, in wissenswert und unwichtig – schlicht in die Erfahrung eines Berufsalltags, aus dem sich entsprechende Bewertungen ergeben. Der Referent präsentiert Fachwissen entsprechend, aber wichtig für den Erkenntnisgewinn ist auch der Dialog mit den Seminarteilnehmern sowie der Austausch der Seminarteilnehmer untereinander.


Die BAUMEISTER AKADEMIE setzt deshalb seit Jahren auf Präsenzveranstaltungen, bei denen Kontakte zwischen den Teilnehmern der Seminarveranstaltungen neben der reinen Wissens­vermittlung wichtiger Bestandteil des Konzeptes sind. Diesen Schwerpunkt wollen wir auch zukünftig beibehalten, auch wenn es dem allgemeinen Trend entgegenläuft.


10 Jahre BAUMEISTER AKADEMIE ist neben dem Rückblick auf die Erfolgsgeschichte der Etablierung einer Akademie für den BDB in Hessen auch Anlaß, Danke zu sagen. Ein Danke intern an alle, die als Mitarbeiter und Mitwirkende die BAUMEISTER AKADEMIE möglich gemacht haben. Danke aber auch allen Dozenten, die mit ihrem Fachwissen und ihrer Expertise für die hohe Qualität der Seminar und Vorträge stehen. Und nicht zuletzt gilt unser Dank allen Teilnehmern unserer Veranstaltungen, die bestätigen, daß Wissensvermittlung und fachlicher Austausch im Präsenztermin gefragt sind und die somit über die vielen Jahre wesentlicher Teil der Erfolgs­geschichte BAUMEISTER AKADEMIE sind.


Als kleines Dankeschön für Ihre Treue erhalten die ersten 10 Seminaranmeldungen nach dieser Veröffentlichung einen Jubiläumsrabatt von 10% bei Benennung des Jubiläums-Code 10JBA im Feld ‘Mitteilung‘ bei der Anmeldung auf www.baumeister-akademie.de/veranstaltungen. Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns auch zukünftig gewogen bleiben und das Angebot, das wir bestmöglich an ihrem Bedarf ausrichten wollen, zahlreich annehmen. Es ist unsere Überzeugung, daß jeder Berufsverband auch eine Plattform für den fachlichen Dialog und die fachthemen­spezifische Kommunikation braucht. Das will die BAUMEISTER AKADEMIE bieten – auch die nächsten 10 Jahre.


BAUMEISTER AKADEMIE

unter Eigenlast zusammengebrochen – BRÜCKEN-KRISE – ohne Schaden kein Geld!

Geschrieben am 13. September 2024
Carolabrücke Dresden – Bild © Landeshauptstadt Dresden



Die Carolabrücke in Dresden ist zusammengeklappt und liegt jetzt in der Elbe. Die Bilder davon laufen durch die Medien und sind Mahnmal für den Zustand der Brücken in Deutschland.

Nicht übergroße Verkehrslast, keine hohe Schneelast und auch keine andere außergewöhnliche Lasteinwirkung haben die Brücke zum Einsturz gebracht. Sie ist einfach unter ihrer Eigenlast zusammengebrochen – nachts um kurz vor drei.

Für jeden liegt jetzt bildhaft vor, wie marode Brücken in Deutschland sind.

Dabei gibt es wenig, was so gut und transparent dokumentiert ist, wie der Zustand der Brücken in Deutschland – zumindest die Bundesfernstraßen betreffend. Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) veröffentlicht in regelmäßigen Abständen Brückenstatistiken und Zustandsnoten der Brücken der Bundesfernstraßen (siehe hier).

220 (!) Brücken haben in der BASt-Übersicht Zustandsnoten schlechter (!) als die Carolabrücke in Dresden. 2322 Brücken sind bewertet worden als in nicht ausreichendem Zustand befindlich. (Beide Werte beziehen sich auf die Veröffentlichung BASt: ‘Zustandsnoten der Brücken‘, Stand 03/2024). Hinzu kommen die Brücken mit entsprechend schlechten Zustandsnoten, die nicht den Bundesfernstraßen zuzuordnen sind und bei denen die Baulast bei den Ländern oder den Gemeinden liegt.

Der Streit der Ampel zum Bundeshaushalt ist noch nicht komplett beigelegt, da zwingt die mit so eindrucksvoller Wucht sich in die allgemeine Nachrichtenlage hineingesenkte Elbbrücke Bundesverkehrsminister Wissing zu finanziellen Zusagen für die Infrastruktur.

Die politischen Handlungsfelder führen in diesen Zeiten vielfach in die Niederungen der Notwendigkeiten.

Glücklich, daß der Weckruf aus Dresden keine Toten und Verletzten gekostet hat. Es hätte auch eine ganz andere Dramatik geben können.


Was Hessen jetzt tun muß?

Für eine vergleichbare Transparenz der Zustandsnoten wie bei der BASt sorgen und den Zustand hessischer Brücken öffentlich machen. Sich für den Erhalt der Infrastruktur einsetzen.

Und vor allem – ohne erst einen weiteren Schaden abzuwarten:

Jetzt Handeln!

BDB-HESSENFRANKFURT

Grüne Konzepte gegen Rückgang der Bautätigkeit in Hessen: Zinsbremse, einfacher Bauen und viel Förderung

Geschrieben am 12. Juni 2024
Carsten Kulbe (2. Vorsitzender BDB-HESSENFRANKFURT), Martina Feldmayer MdL (Sprecherin der Grünen Fraktion im hessischen Landtag für Umwelt, Klimaschutz, Wohnen und Verbraucherschutz) , Andreas Ostermann (1. Vorsitzender BDB-HESSENFRANKFURT)



Die aktuellen Zahlen zu Wohnbaugenehmigungen in Hessen sind alarmierend: 2023 gab es 24% weniger Baugenehmigungen als im Vorjahr. Ende Februar haben die führenden Verbände der Bau- und Immobilienwirtschaft in Hessen mit großer Besorgnis auf diese Entwicklung hingewiesen und die Politik zum Handeln aufgefordert.


Martina Feldmayer, Literaturwissenschaftlerin und Sprecherin für Umwelt, Klimaschutz, Wohnen und Verbraucherschutz der Grünen Landtagsfraktion, hat sich im Gespräch mit dem BDB-HESSENFRANKFURT zur aktuellen Situation der Bau- und Immobilienbranche positioniert:


„Die Bau- und Immobilienbranche ist uns wichtig für den Transformationsprozess hin zu einer klimaneutralen Gesellschaft. Sowohl Neubau als auch der Gebäudebestand sind dafür relevante Bereiche. Wir schaffen die Wende im Gebäudesektor nur mit den Fachleuten der Baubranche zusammen,“ so Feldmayer mit klarer wertschätzender Aussage gegenüber den Bauschaffenden im Gespräch mit dem Vorstand des BDB-HESSENFRANKFURT.


Um positive Signale in die Branche zu senden, braucht es aber in den aktuell schwierigen Zeiten mehr, als allgemeine Bekenntnisse zur Bauwirtschaft. Architekt Carsten R. Kulbe, Architekt BDB und 2. Vorsitzender des BDB-HESSENFRANKFURT will deshalb wissen: „Mit welchen Maßnahmen wollen Sie der sich abzeichnenden, dramatischen Entwicklung in der Branche entgegenwirken?“.


Feldmayer sieht begrenzte Steuerungsmöglichkeiten auf Landesebene. Eine vom BDB-HESSENFRANKFURT geforderte Absenkung der Grunderwerbsteuer wird seitens der Grünen abgelehnt. Die Grünen schlagen stattdessen aber eine Zinsbremse vor, bei der ein Teil der Zinsen einer Immobilienfinanzierung vom Land übernommen wird. Unklar ist, warum damit eine Förderung notwendigerweise an laufende Zinszahlungen gekoppelt werden soll. Die Reduzierung der Grunderwerbsteuer auf das Niveau anderer Bundesländer scheint deutlich einfach und praktikabler zu sein.


Als weitere Steuerungsmöglichkeit sieht Feldmayer noch die HBO. „Wir unterstützen die Bestrebungen, die sich unter dem Oberbegriff ‘Gebäudetyp E‘ zusammenfassen lassen. Wir müssen insgesamt einfacher bauen.“


Ostermann weist in diesem Zusammenhang auf die VVTB hin, die in Hessen so umfangreich sind, wie in keinem anderen Bundesland sonst. „In Hessen wird zu viel und zu leichtfertig private Normung und Regelwerke per Erlaß in Baurecht überführt. Hier muß ein Riegel vorgeschoben werden.“


Enttäuscht zeigt sich der BDB-HESSENFRANKFURT über die zu geringen Fortschritte bei der Umsetzung des digitalen Bauantrags in den Zeiten, in denen das Wirtschaftsministerium grün geführt wurde. „Da ist deutlich zu wenig vorangetrieben worden. Der Digitale Bauantrag war offensichtlich keine Herzensangelegenheit im grünen Wirtschaftsministerium“, so Ostermann.


Letzter Hebel, den die Grünen für die Belebung der Bautätigkeit sehen, ist der Ausbau von Förderprogrammen. Bauen – klimaneutral und nachhaltig – soll stärker als bisher vom Land Hessen gefördert werden.


Verärgert zeigte sich Feldmayer über die fehlende Weiterführung von schon angeschobenen Projekten zum Wohnungsbau: „Wir haben mit dem großen Frankfurter Bogen die letzten Jahre an einem Konzept gearbeitet, mehr bezahlbaren Wohnungsbau, dort wo er notwendig ist, möglich zu machen. Dieses Projekt findet sich nun nicht mehr im Koalitionsvertrag der neuen Regierung. Unsere Befürchtung ist, daß das in der neuen Koalition nicht aufgegriffen und fortgeführt wird. Dabei gehen Chancen für neue Wohnungsbauvorhaben verloren.“ sagt Feldmayer.


BDB-HESSENFRANKFURT

Tobias Rösinger für BDB-HESSENFRANKFURT wieder in den Vorstand der AKH gewählt

Geschrieben am 6. Juni 2024
Der neu gewählte Vorstand der Architekten- und Stadt­planer­kammer Hessen, v.l.n.r. Irene Maier, Simone Ferrari, Tobias Rösinger, Udo Raabe, Hans-Peter Kissler, Torsten Becker, Jörg Krämer, Gabriele Schmücker-Winkelmann, Gerhard Greiner, Corinna Endreß, Holger Zimmer, Joachim Exler
Foto: AKH/Christoph Rau


Nach einem großartigen Ergebnis für die Kandidatinnen und Kandidaten des BDB-HESSENFRANKFURT bei der Wahl zur Vertreterversammlung ist deren Spitzenkandidat, Dipl.-Ing. Architekt BDB Tobias Rösinger, wieder in den Vorstand der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen (AKH) gewählt worden.



Zu seiner Motivation, sein Engagement im Vorstand der AKH fortzusetzen sagt er:



„In den letzten fünf Jahren wurde mir die Bedeutung der Kammer als Schlüssel für das Wohlergehen der Architektenschaft noch klarer und die Möglichkeit, hier konkret an berufspolitischen Themen mitzuarbeiten, möchte ich gerne auch weiterhin mit aller Kraft wahrnehmen Ich bin dankbar, dass ich hierfür das Vertrauen der Delegiertenversammlung erhalten durfte – und das auch noch ohne eine einzige Gegenstimme.


Die Schwerpunkte meiner bisherigen Kammerarbeit stießen offenbar auf große Zustimmung:



Deregulierung

Über 20.000 Vorschriften nehmen uns die Luft zum Atmen. Eine wahre Sintflut an Normen erschwert nicht nur die Arbeit von Architekten, sondern verhindert allzu oft auch gute Architektur. Um diesen Missstand zu bekämpfen, durfte ich beispielsweise beim Baugerichtstag in Hamm unsere Interessen vertreten und Stellungnahmen zu den Novellierungen von GaVo und HBO mitverfassen.


Wohnungsbau

Der Wohnungsbau befindet sich derzeit in einer bislang nicht gekannten Krise, die Rahmenbedingungen sind denkbar schlecht: In den letzten 4 Jahren haben sich die Bauzinsen vervierfacht und die Baukosten sind um über 40% gestiegen. Ganz offensichtlich hilft hier die klassische Förderkulisse nicht mehr. Zwar gibt es derzeit mehr Förderprogramme denn je, doch sind sie längst in ihrer Vielzahl kaum mehr überschaubar und zu kompliziert in der Umsetzung – von deren Unzuverlässigkeit ganz zu schweigen. Deshalb hatte ich in einer Arbeitsgruppe mit anderen Mitgliedern des Vorstands neue Förderansätze – vor allem über steuerliche Hebel – entwickelt und publiziert.
Auch konnte ich jüngst zusammen mit dem Hauptgeschäftsführer der AKH, Herrn
Dr. Kraushaar, bei einer Regierungsveranstaltung zum kommenden Hessengeld – dem neuen Förderinstrument der Landesregierung – eigene Akzente setzen.


Digitalisierung

Das dritte Hauptthema meiner bisherigen Mitarbeit in der Kammer war die Digitalisierung. Der Schwerpunkt hierbei war die Begleitung und Kommentierung der Entwicklung des digitalen Bauantrags aus Architektensicht. Die Hauptbefürchtung hierbei ist, das die Erstellung von Bauanträgen nicht etwa vereinfacht, sondern noch aufwendiger und langwieriger wird. Leider ist diese Entwicklung des Landes Hessen auch nach geraumer Zeit noch nicht abgeschlossen und das Resümee somit noch offen.



Diese Themen werde ich auch weiterhin als Schwerpunkte bearbeiten. Außerdem steht ein weiteres Thema auf der Agenda, das mir von Kolleginnen und Kollegen zuletzt sehr häufig angetragen wurde und für viele ganz offen-sichtlich derzeit eine große Belastung darstellt:

Nämlich die Zusammenarbeit mit Behörden, die doch seit Corona stark gelitten hat und wo wir es schaffen müssen wieder auf Augenhöhe zusammen zu finden. Ich denke, auch hier kann die AKH ihren Beitrag beispielsweise durch gemeinsame Veranstaltungen und Moderationen leisten.“

BDB-HESSENFRANKFURT

Unser Ziel ist Augenhöhe – Bauaufsicht Wiesbaden strukturiert um: es soll einfacher und schneller werden

Geschrieben am 4. März 2024
Sandra Matzenauer, Leitende Baudirektorin Bauaufsicht Wiesbaden (mitte) und Juliane Fäth, Sachgebietsleiterin Bauberatung und Genehmigungsfragen (links), Katja Klenz, Grundsatz und Strategie (zweite von links) sowie Dipl.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann, 1.Vorsitzender BDB-HESSENFRANKFURT ( zweiter von rechts) und Architektin BDB Elke Rühl, Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit


„Wir sind dabei, Einiges zu ändern. Wir strukturieren die Zuständigkeitsbereiche und Sachgebiete neu. Feste Teams in der Bauberatung und Baugenehmigung teilen sich einen regionalen Bereich. Dadurch werden Festlegungen einheitlicher Und wir können unsere Arbeitsabläufe optimieren. Wir haben unsere telefonische Erreichbarkeit verbessert und haben den Anspruch, uns bei Anfragen innerhalb von ein bis drei Tagen zurückzumelden“, sagt Sandra Matzenauer, Leitende Baudirektorin der Bauaufsicht Wiesbaden. „Und wir kommunizieren die Änderungen auch nach außen. Auf unserer Internetseite sind die neuen Strukturen ablesbar. Wir setzen auf Transparenz, Offenheit und Kommunikation.“


Im Sommer vergangenen Jahres hatte im BAUMEISTER DIALOG Elke Rühl, Architektin BDB und Vorstandsmitglied im BDB-HESSENFRANKFURT, in einem Gedankenimpuls Themen benannt, die sie in ihrem Arbeitsalltag bewegen und dabei großen Zuspruch und Unterstützung von Vielen im Verband und auch von Vielen außerhalb erhalten. Das war uns Anlass genug, uns klar zum Thema Bürokratie zu positionieren: Für eine bessere Kommunikation „auf Augenhöhe“ und einen partnerschaftlichen Umgang miteinander.


Die Bauaufsicht Wiesbaden hat als erstes einen direkten Dialog angeboten. In einem zweistündigen Gespräch hatten wir die Möglichkeit, die wichtigsten Themen anzusprechen. Dazu gehören vor allem eine unzureichende telefonische und persönliche Erreichbarkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bauaufsicht und besonders der Bauberatung, verzögerte Rückmeldungen über den Eingang vollständiger Unterlagen bzw. zu Nachforderungen sowie lange bis sehr lange Bearbeitungsdauern der Bauanträge in Kombination mit zahlreichen Nachforderungen von Fachämtern.


„Wir wollen Dienstleisterin sein. Darauf legen wir den Fokus“, sagt Sandra Matzenauer. Das bedeutet auch ein klares „Ja“ zur Bauberatung. „Sie ist wichtig, um wesentliche Punkte im Vorfeld zu klären. Das gibt allen Beteiligten früh Klarheit zu dem, was möglich ist und vereinfacht die Antragsbearbeitung. Die Bauberatung ist ein wesentliches Instrument im Kundendialog“, so die Sachgebietsleiterin für Bauberatung und Baugenehmigungsverfahren Juliane Fäth.


Ein besonders wichtiger Punkt für uns Architekten, aber auch für die Bauherrinnen und Bauherren, ist die Bearbeitungszeit. An jedem Bauantrag „hängt“ auch eine Menge Geld (Investitionskapital) Eine lange Bearbeitungszeit kann hier schwere und schädigende Folgen für die Finanzen der gesamten Baumaßnahme haben.


„Wir arbeiten darauf hin, dass wir innerhalb von 14 Tagen die eingehenden Unterlagen auf ihre Vollständigkeit und Bearbeitbarkeit hin überprüfen. Entsprechend zeitnah gehen dann auch die Eingangsbestätigungen oder gegebenenfalls die erforderlichen Nachforderungen raus. Fachämter sollen danach regelmäßig keine Nachforderungen mehr stellen können“, erläutert Katja Klenz (Grundsatz und Strategie).


Die neue Struktur zur Verkürzung der Bearbeitungszeit für Bauanträge besteht aus mehreren Komponenten:

• eine verbindliche Bauberatung
• vollständige und qualitative Antragsunterlagen
• klar definierte Antragstitel (ähnlich wie in Frankfurt)
• nach Gebieten aufgeteilte Teams der Bauberatung und Genehmigungsverfahren, sodass die jeweiligen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter, sich mit den jeweiligen Satzungen und B-Plänen in diesem Bereich auskennen.
• verständliche und übersichtliche Bescheide
• Reduzierung der Beteiligung von Fachämtern
• eigenständige Entscheidung im Planungsrecht in Teilen des Stadtgebietes
• interne Strukturen, Abläufe und Schnittstellen optimieren
• schnelle Bescheidung der Bauanträge nach Eingang der vollständigen Bauvorlagen, Nachforderungen von beteiligten Fachämtern) nur im Ausnahmefall


Dipl.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann, 1. Vorsitzender des BDB-HESSENFRANKFURT wertet den Austausch mit der Bauaufsicht Wiesbaden als großartige Möglichkeit, wechselseitig anzubringen, wo ‘der Schuh drückt ‘. „Das offene Ansprechen der Probleme ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Die Zusammenarbeit zwischen Behörde und Planern wird zeigen, was sich wirklich bewegt und wie wir beiderseits zu einem guten Bearbeitungsklima kommen“, so Ostermann.


Für alle, die in Wiesbaden planen und bauen, gibt es noch eine ganz wichtige Neuerung: Der digitale Bauantrag wird kommen (allerdings frühestens im 2. Halbjahr 2024).


Wichtig für unsere Forderung nach einem besseren Austausch mit den Behörden, ist der geplante Runde Tisch mit den Architekten! Mit diesem Dialog und verschiedenen Workshops will die Bauaufsicht Wiesbaden zukünftig mit den Architektinnen und Architekten ins Gespräch kommen bzw. im Gespräch bleiben.


Ein erster Termin ist bereits für den 25.04.2024 (Save the date!) geplant.
(Bei Interesse, schreiben Sie uns: Hier schicken wir Ihnen gerne die Einladung zu!)


BDB-HESSENFRANKFURT

SophienHofAbende: GEG und BEG, Wasserstoff und Geothermie, u.v.m.

Geschrieben am 16. Februar 2024



Auch im 1. Halbjahr 2024 werden die kostenfreien Online-Vorträge wieder angeboten: Zu den Themen Energie, Gebäude und Mobilität können insgesamt 11 Vorträge online gesehen und gehört werden. Am 16. April wird eine geführte Baustellenbegehung der Baustelle FOUR Frankfurt angeboten.


Der BDB-HESSENFRANKFURT ist Partner der ABGnova, die die Veranstaltungen durchführt.

Das neue Programm finden Sie zum Download hier.


Die Anmeldung zu den Veranstaltungen kann hier erfolgen.


BDB-HESSENFRANKFURT

Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD – Vernunft und Perspektive für eine ideologiegebeutelte Baubranche

Geschrieben am 15. Dezember 2023



Die neue Koalition orientiert sich stärker an der gesellschaftlichen Mitte – und das ist gut so. Mit klaren Aussagen zu Wohneigentum und gefördertem Wohnungsbau vermitteln CDU und SPD, dass sie diejenigen im Blick haben, die an Wohnraummangel leiden.

Dass wir in Hessen zurückblickend immer viel von Nachhaltigkeit geredet haben, aber bzgl. des Einsatzes von Recyclingbaustoffen nicht wirkliche Durchbrüche erreicht wurden, ist beispielhaft für die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit.

Auch die Digitalisierung – viel genannte Zukunftsperspektive – wurde im Hinblick auf den digitalen Bauantrag nicht aktiv gestaltet, sondern vielmehr ein Flickenteppich an Insellösungen sogar noch gefördert. Es ist gut, wenn die Landesregierung die vollständige Digitalisierung der Genehmigungsverfahren endlich als Aufgabe annimmt und den Weg zu einem einheitlichen digitalen Bauantragsverfahren in Hessen einschlägt.

Sehr zu begrüßen ist, die Allianz für Wohnen zu einem echten Bündnis der Branche ausbauen zu wollen. Zu sehr war zuletzt der Eindruck gewachsen, der Gesprächskreis diene nur der Moderation des Unmuts und der Beschäftigung der Akteure.

Angesichts der überschaubaren Wirkgröße Hessens ist die Ausrichtung auf Klimawandelfolgeanpassung richtig und gut. Wir müssen im Rahmen des Machbaren das gestalten, was leistbar ist.

Die vielen guten Ansätze für Lösungen der Wohnungsfrage rufen eine Erwartungshaltung hervor, an der sich die neue Landesregierung dann in ihren konkreten Handlungen messen lassen muß. Die Verbände der Branche werden einfordern, was bis jetzt noch nur gute Absicht ist.


BDB-HESSENFRANKFURT

BDB-HESSENFRANKFURT startet social media Kampagne zur Mitgliederwerbung

Geschrieben am 29. Juli 2023



Werden Sie Mitglied im BUND DEUTSCHER BAUMEISTER ARCHITEKTEN UND INGENIEURE HESSENFRANKFURT e.V.!


All unsere Mitglieder profitieren von vielfältigen Benefits:

• BAUMEISTER AKADEMIE: fachspezifischen Themen und kompetente Wissensvermittlung durch erfahrene Referenten – vermittelt durch praxisnahes Bauwissen.

• Community: fachlicher Austausch und vielfältige Kontaktknüpfung von Fachkräften, Studierenden und breitgefächerten Unternehmen aus der Baubranche.

• INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT: aktiv für den Nachwuchs am Bau. Unternehmen mit Azubis fördern und jungen Menschen zeigen: es gibt eine Alternative!

• Digital erreichbar: Online-Präsenz auf unserer Website und Social Media Netzwerken wie Facebook, Instagram und LinkedIn.

…und vieles mehr.


Wir freuen uns auf Sie!


BDB-HESSENFRANKFURT

auf ein WORT: Claudius Walis

Geschrieben am 22. Juni 2023



Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen bei der Wahl zum 2. Schriftführer. Hiermit möchte ich die Gelegenheit nutzen, um mich bei Ihnen vorzustellen.

Mit meiner Frau und unseren 3 gemeinsamen Kindern leben wir weit abgelegen im Grünen mit Pferd, Hund und Hühnern in einer ehemaligen Mühle, erbaut 1801, die wir eigenhändig saniert haben.

Zu meinem Werdegang:

Stellen Sie sich vor: ich habe einen qualifizierten Hauptschulabschluss. Anschließend absolvierte ich den Wehrdienst bei der Luftwaffe und machte eine verkürzte Ausbildung zum Gas-Wasserinstallateur sowie Bauspengler und arbeitete als Angestellter in einer Firma, die überwiegend Komplettsanierungen anbietet. So konnte ich seit Berufsbeginn erfahren, wie wichtig gut organisierte Bauabläufe sind und ebenso kurze Wege bei der Ineinandergreifung der Gewerke beim Arbeiten im Bestand.

Im Jahr 2003 wagte ich den Schritt in die Selbstständigkeit. Zusammen mit einem Zimmermannsmeister spezialisierte ich mich auf die Sanierung und den Ausbau von Dachgeschossen.

Meine Stärke erkannte ich darin, Bauabläufe und Fremdgewerke zu koordinieren und den Bauherren dadurch zu entlasten.
Aus gesundheitlichen Gründen kann ich seit 2013 leider nicht mehr selbst am Bau mit anpacken. Doch meine Erfahrung und mein unkompliziertes Handling mit Bauherren, Planern und Handwerkern der Gewerke wurden geschätzt und so gelangte ich in die Bauleitung für ein mir bekanntes Generalunternehmen.

Trotzdem war es für mich ein Sprung ins kalte Wasser:

Baupolitik! Pläne, die nicht stimmen! Statik! Schallschutz! Wärmeschutz! Brandschutz! TGA-Planer und alle arbeiten mehr gegen als miteinander! Handwerker, die weder mit Maßstab, noch Schnur, geschweige denn Wasserwaage arbeiten konnten! Baurecht! VOB – war da nicht noch was….?

Man wächst mit seinen Aufgaben.

Auf einer Hochschule habe ich nicht studiert, aber im echten Leben.
Ich habe Staub geschluckt, Häuser abgerissen und wieder aufgebaut. Viele Werkzeuge, Baumaschinen und Baumaterialien in den Händen gehabt und damit gearbeitet….. bei jeder Witterung.

Somit durfte ich alle Seiten des Bauens erleben: als Handwerker, als Angestellter, als Selbstständiger, als Bauherr und als Bauleitung/Baukoordinator.

Erfahrung macht uns stärker und ist durch nichts zu ersetzen außer durch Erfahrung.

Ein Team, das ein Ziel gemeinsam verfolgt, ist unschlagbar. Respekt und Ehrlichkeit (auch wenn sie auf dem Bau manchmal recht rau ist) führt zum Ziel und hängt nicht vom Bildungsstand ab.

Bauen bedeutet: Freude etwas Tolles geschaffen zu haben.


Auf gute Zusammenarbeit
Claudius Peter Walis

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VERANSTALTUNGEN

  • ABGnova-BDB-Seminar Aufstockung von Geschosswohnungsbauten in Holzbauweise
    • 02.06.2026
  • Seminar Bauzeit, Verzug, Behinderung
    • 24.06.2026
  • Feier 100 Jahre BDB-HESSENFRANKFURT
    • 20.08.2026
  • Weitere Veranstaltungen
  • EIN FEST FÜR MARTIN WENTZ
    Verleihung der Ehrenbaumeisterwürde
    BAUMEISTER BDB h.c.
    im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main

    KOOPERATIONEN

    Kooperation mit der Bau-Akademie Dr. Koch   mehr ….

    Kooperation mit der ABGnova   mehr ….

    Kooperation mit dem Bauschäden-Forum   mehr ….

    Kooperation mit der FKaF   mehr ….

    Kooperation mit der DGWZ   mehr ….

    Kooperation mit dem BVFI   mehr ….

    ARCHIV

    Impulse für den Wohnungsbau
    Impulse für den Wohnungsbau - HESSEN


    db - deutsche bauzeitung






     

     

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