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Autor Archiv: Andreas Ostermann

Kein Interesse an 45-Millionen-Auftrag in Bad Nauheim

Geschrieben am 11. August 2018

 

Zum Bericht der Wetterauer Zeitung vom 10.08.2018 bezüglich eines 45-Millionen-Auftrages der Salus-Klinik in Bad Nauheim nimmt Thomas M. Reimann, Pressesprecher des BDB-HESSENFRANKURT, wie folgt Stellung:

 

Die Kapazitäten der hessenweiten Bauwirtschaft sind auch für das beschriebene Bauvorhaben bei Architekten und Bauunternehmen vorhanden. Die Zeiten haben sich allerdings geändert, was auch an die Ausschreibenden neue Anforderungen stellt. Es ist nicht mehr zweckmäßig, die Vorhaben als GU-Auftrag auszuschreiben. Ausschreibungen sind oft zu umfangreich, was den potentiellen Bewerber abschreckt und letztendlich auf den Ausschreibenden zurückfällt. Immer öfter kehren Ausschreibende heute zur gewerksweisen Ausschreibung und Vergabe zurück, schnüren beispielsweise Pakete für Rohbau, Ausbau und Haustechnik, erfahren so einen erheblich größeren Rücklauf an Angeboten und können damit auch Unternehmen aus der Region stärker berücksichtigen. Der vermeintliche Vorteil der GU-Ausschreibung, nur einen Ansprechpartner zu haben, kann durch qualifizierte Bauleitungsbüros kompensiert werden. Bauen wird damit auch oft günstiger, da die Kosten für ein Bauleitungsbüro deutlich unterhalb der GU-Zuschläge liegt. Ergänzend wird sich immer öfter dem Präqualifizierungsregister bedient. In Hessen ist es zum Beispiel die DQB Deutsche Gesellschaft für Qualifizierung und Bewertung mbH in Wiesbaden, die eine umfangreiche Liste von präqualifizierten Bauunternehmen führt. Es handelt sich dabei um Unternehmen, die die fachlichen Anforderungen an die Eignung und gesetzlichen Vorgaben, wie Mindestlohn, Steuern und Sozialabgaben erfüllen. Wir können als BDB-HESSENFRANKFURT nur empfehlen, sich dem Register zu bedienen und über eine gewerksweise Ausschreibung nachzudenken. Ein freier und fairer Wettbewerb mit einem höheren Rücklauf an Angeboten ist somit wahrscheinlicher. Seit langer Zeit verweisen auch der VbUH Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V. mit seinem Hauptgeschäftsführer Rainer von Borstel auf die Bedeutung der Präqualifizierung in der Bauwirtschaft hin. „Wir empfehlen den Ausschreibenden, viel stärker auf das Register der DQB Bezug zu nehmen“, sagt Andreas Ostermann, 1. Vorsitzender des BDB-HESSENFRANKFURT und Mitglied im Aufsichtsrat des mittelständischen Bauunternehmens ALEA AG in Frankfurt.

 

BDB-HESSENFRANKFURT, Dr. h.c. Thomas M. Reimann

IMMOTALK am Golfplatz – Grußwort Sebastian Wysocki

Geschrieben am 6. August 2018

 

Sebastian Wysocki, 1. Stadtrat und Baudezernent von Bad Vilbel spricht Grußworte einer Stadt, die sich in den vergangenen Jahren überproportional positiv entwickelt hat und noch beachtliches Potential besitzt:

 

„Unsere Stadt hat in den vergangenen Jahren eine beachtliche wohnwirtschaftliche Entwicklung vollzogen. Wir begrüßen es, wenn ein Unternehmen wie Zinsland aus Hamburg unsere Stadt für eine solche Vortragsreihe wählt. Das Thema „Crowdinvesting“ befasst sich unmittelbar mit der Finanzierung von Wohnimmobilien und kann Investitionen mit einem relativ neuen Modell zukünftig in Metropolregionen durchaus erleichtern.“

 

 

 

Die Metropolregionen in Deutschland stehen vor einer der größten wohnwirtschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Während Berlin und München in die Fläche wachsen, müssen Ballungsregionen wie Frankfurt Rhein-Main neue Wege finden.

 

Architekten, Bauträger, Ingenieure und Projektentwickler stehen vor neuen Herausforderungen. Aus der Vergangenheit lernen und nachhaltig für die Zukunft planen.

 

IMMOTALK am Golfplatz ist eine neu ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe, bei der in lockerer Get-together- Atmosphäre Themen rund um Immobilien, Bauen und Finanzierung vorgestellt, erörtert und diskutiert werden. Die Initiatoren sind allesamt ausgewiesene Experten in der Wohnungswirtschaft. Mit neuen Ideen will man in Metropolregionen Impulse geben, um den ständig wachsenden Anforderungen gerecht zu werden.

 

BDB-HESSENFRANKFURT

IMMOTALK am Golfplatz – Impulsvortrag Wolf Mathias Mang

Geschrieben am 26. Juli 2018

 

Wolf Mathias Mang, Präsident der VhU – Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände spricht in seiem Impulsvortrag zum Thema: Wohnraum muss bezahlbar bleiben. Neue Finanzierungsformen stärken das Potential an Möglichkeiten für freie Wohnungsunternehmen, Projektentwickler und Bauträger:

 

„Wir dürfen nicht akzeptieren, dass Wohnraum unbezahlbar wird. Ich begrüße daher ausdrücklich neue Finanzierungsformen wie Crowdinvesting, die dem Markt Impulse geben können. Es stärkt das Potenzial an Möglichkeiten für freie Wohnungsunternehmen, Projektentwickler und Bauträger.“

 

 

Die Metropolregionen in Deutschland stehen vor einer der größten wohnwirtschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Während Berlin und München in die Fläche wachsen, müssen Ballungsregionen wie Frankfurt Rhein-Main neue Wege finden.

 

Architekten, Bauträger, Ingenieure und Projektentwickler stehen vor neuen Herausforderungen. Aus der Vergangenheit lernen und nachhaltig für die Zukunft planen.

 

IMMOTALK am Golfplatz ist eine neu ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe, bei der in lockerer Get-together- Atmosphäre Themen rund um Immobilien, Bauen und Finanzierung vorgestellt, erörtert und diskutiert werden. Die Initiatoren sind allesamt ausgewiesene Experten in der Wohnungswirtschaft. Mit neuen Ideen will man in Metropolregionen Impulse geben, um den ständig wachsenden Anforderungen gerecht zu werden.

 

BDB-HESSENFRANKFURT

IMMOTALK am Golfplatz – Auftaktveranstaltung im September!

Geschrieben am 16. Juli 2018

 

Die Metropolregionen in Deutschland stehen vor einer der größten wohnwirtschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Während Berlin und München in die Fläche wachsen, müssen Ballungsregionen wie Frankfurt Rhein-Main neue Wege finden.

 

Architekten, Bauträger, Ingenieure und Projektentwickler stehen vor neuen Herausforderungen. Aus der Vergangenheit lernen und nachhaltig für die Zukunft planen.

 

Ein völlig neues Format lässt Experten in spannender Atmosphäre zum IMMOTALK am Golfplatz in Bad Vilbel zusammen kommen. „Die Metropolregion und Crowdfunding“ ist Thema unserer Auftaktveranstaltung im September, denn Crowdfunding gewinnt in der Umsetzung der Lösungen zunehmend an Bedeutung.

 

BDB-HESSENFRANKFURT

Öffentliche Hand muss Verantwortung bei Ausschreibungen gerecht werden

Geschrieben am 12. Juli 2018

 

 

Lohnprellerei wie auf Baustelle in Neu-Isenburg könnte verhindert werden

 

Der Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V. (VbUH) fordert nach den Vorfällen auf einer Neu-Isenburger Baustelle die öffentliche Hand zum Handeln auf, nachdem rumänische Arbeiter um Teile ihres Lohns betrogen wurden.

 

„Solche Vorfälle sind entsetzlich und menschlich nicht zu verantworten. Dieser Fall, der leider kein Einzelfall ist, macht deutlich, wohin Preisdruck und lasche Kontrolle durch öffentliche Auftraggeber führen,“ erklärt Rainer von Borstel, Hauptgeschäftsführer des Verbandes. Die 18 rumänischen Männer hatten nur Bruchteile des abgesprochenen Lohns ausbezahlt bekommen, nachdem eine Firma in der Sub-Unternehmer-Kette von den Behörden geschlossen worden war. Das Bauprojekt wird im Auftrag der städtischen Wohnungsbaugesellschaft, der Gewobau Neu-Isenburg ausgeführt. Eine Lohnauszahlung konnte erst nach öffentlichkeitswirksamen Druck des DGB erreicht werden, zunächst lehnte der von der Gewobau beauftragte Generalunternehmer eine Haftung für die vom Sub-Sub-Unternehmer geschuldeten Löhne strikt ab.

 

Präqualifikation als Schlüssel für die Vergabe

„Die Schattenwirtschaft am Bau schadet nicht nur den unmittelbar Betroffenen, sondern auch dem Ruf der Branche. Es ist gut, dass es mittlerweile Beratungsstellen wie die „Faire Mobilität“ gibt, an die sich betrogene Arbeitnehmer wenden können. Darüber hinaus fordern wir öffentliche Auftraggeber auf, nur noch Firmen zu beauftragen, die die Präqualifikation einer neutralen Stelle nachweisen können. Diese Stellen können viel tiefer prüfen und abgleichen, ob es sich um eine seriöse Firma handelt, als dies die Bauämter im Einzelfall tun können,“ fordert von Borstel.

 

Bei den Präqualifikations-Stellen (PQ-Stellen) erfolgt u.a. eine sorgfältige Prüfung der Angaben des Unternehmens zu Umsatz, Arbeitskräften, Referenzen und Leistungsbereichen. Gemeinsam mit den Berufsgenossenschaften und Sozialkassen stellen die PQ-Stellen sicher, dass nur Unternehmen präqualifiziert sind, die ihren Verpflichtungen in vollem Umfang nachkommen. Unternehmen, die im Zusammenhang mit Schwarzarbeit und Mindestlohn auffällig werden, werden aus der Liste der präqualifizierten Unternehmen ausgeschlossen. Präqualifizierte Unternehmen haben sich zudem verpflichtet, als Nachunternehmen ebenfalls nur präqualifizierte bzw. präqualifizierbare Betriebe einzusetzen.

 

Hilfreich wäre laut dem Verband auch eine realistische Vergabepraxis, in der nicht automatisch das billigste Angebot den Zuschlag erhält. Darüber hinaus muss die Finanzkontrolle Schwarzarbeit gestärkt werden, um die tatsächlichen Zustände auf den Baustellen zu überprüfen. „Den Bauunternehmen immer mehr bürokratische Dokumentationspflichten aufzuerlegen, hilft nicht, das Problem zu lösen. Solange niemand die eingetragenen Stundenzahlen, Stundenlöhne und Bauarbeiter auf der Baustelle nachprüft, ist noch nichts gewonnen,“ so von Borstel abschließend.

 

VbUH

Wechsel im Aufsichtsrat der ALEA AG

Geschrieben am 8. Juli 2018

 

Das Bauunternehmen ALEA Hoch- und Industriebau AG mit Sitz in Frankfurt am Main, vollzieht einen Wechsel im Aufsichtsrat. Auf den promovierten Politologen Dr. Norbert Stenzel folgt der 1. Vorsitzende des BDB-HESSENFRANKFURT Dipl.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann. Ostermann wurde im Rahmen der Hauptversammlung des Unternehmens am 28.06.2018 als neues Mitglied in den Aufsichtsrat berufen.

 

Ostermann führt ein Ingenieurbüro in Schwalbach und ist seit Jahren in der Rhein-Main-Region zuverlässiger Partner im Baumanagement. Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die Projektleitung, Baubetreuung oder Abrechnung von Bauleistungen. Er verfügt über eine langjährige Berufserfahrung. Ostermann ist für den professionellen Umgang mit auch schwierigen Sachverhalten vertraut. So hat er beispielsweise die Aufstockung des Z-Baus im Bürgerhospital Frankfurt begleitet.

 

Vorsitzender des Aufsichtsrats der ALEA AG ist der ehemalige Staatsminister a.D. Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn, sein Stellvertreter ist der IG-Metall-Vorsitzende i.R. Jürgen Peters.

 

„Es ist bekannt, dass ich seit geraumer Zeit im Vorstand des BDB-HESSENFRANKFURT erfolgreich wirke und mit Andreas Ostermann harmoniere“, so Reimann. „Umso mehr freut es mich, dass Andreas Ostermann sich im Aufsichtsrat der ALEA AG engagieren wird.“

 

„Es war leicht für mich, sich für ein Engagement bei der ALEA AG zu entscheiden. Ich sehe diese ausgezeichnete Entwicklung des Familienunternehmens jetzt seit einigen Jahren und werde mich gerne mit meiner Erfahrung einbringen. Ich sehe großes Potenzial für das Unternehmen“, so Ostermann nach seiner Wahl.

 

ALEA

Bücher

Geschrieben am 1. Juli 2018

Handbuch Eurocode 3
Stahlbau
Band 1: Allgemeine Regeln Teil 1

 

von DIN.

468 Seiten, Format 21,0 x 29,6 cm,
kartoniert,
250,00 EUR

Beuth Verlag, Berlin

ISBN: 978-3-410-27360-8

 

 

Dieses Normenhandbuch gilt für die Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten und Stahlbauteilen. Es enthält die einschlägigen Normen sowie die zugehörigen Nationalen Anhänge zum Thema. Sie behandeln Anforderungen an die Gebrauchstauglichkeit, die Tragfähigkeit, die Dauerhaftigkeit und den Feuerwiderstand von Tragwerken aus Stahl. Die 2. Auflage dieses Normen-Handbuchs wurde an den aktuellen Stand der Normung angepasst und berücksichtigt alle Änderungen seit Erscheinen der Vorgängerauflage 2012.

 

Das Handbuch führt die aktuellen Originaltexte folgender Normen einschließlich der Nationalen Anhänge zu einem durchgängig lesbaren Text zusammen:

 

DIN EN 1993-1-1:2010-12 Allgemeine Bemessungsregeln und Regeln für den Hochbau (einschl. A1:2014-07)

DIN EN 1993-1-1/NA:2015-08 (einschl. Entwurf A1:2017-03)

DIN EN 1993-1-2:2010-12 Allgemeine Regeln – Tragwerksbemessung für den Brandfall

DIN EN 1993-1-2/NA:2010-12

DIN EN 1993-1-3:2010-12 Allgemeine Regeln – Ergänzende Regeln für kaltgeformte Bauteile und Bleche

DIN EN 1993-1-3/NA:2010-12 (einschl. Entwurf A1:2016-08)

DIN EN 1993-1-4:2015-10 Allgemeine Bemessungsregeln – Ergänzende Regeln zur Anwendung von nichtrostenden Stählen

DIN EN 1993-1-4:NA:2017-01

DIN EN 1993-1-5:2010-12 Plattenförmige Bauteile (einschl. Entwurf A1:2016-08)

DIN EN 1993-1-5/NA:2016-04

 

 

Beuth Verlag

 

 

 

 

 

 

 

Bauen im Bestand
Innenabdichtung

von Björn Dahmen, Jens Engel, Gero Hebeisen, Ralf Hunstock, Arnt Meyer, Rainer Spirgatis, Ingo Thümler.

212 Seiten, Format 17,0 x 24,0 cm,
kartoniert,
48,00 EUR

Beuth Verlag, Berlin

ISBN: 978-3-410-25921-3

 

 

 

Bei einer Sanierung ist es nicht immer möglich, erdberührtes Mauerwerk freizulegen und von außen abzudichten. Wenn die Außenabdichtung aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht realisierbar ist, kann eine Innenabdichtung sinnvoll sein.

 

Im vorliegenden Band wird das komplexe Feld der Innenabdichtungen unter folgenden Schwerpunkten ausführlich beschrieben:

 

– Regelwerke

– Anwendung und Grenzen von Kellerinnenabdichtungen

– Untersuchungen zur Schadensfindung

– Entscheidungshilfen

– Systembeschreibung nachträglicher Abdichtungen

– Raumseitige Abdichtungen erdberührter Bauteile

– Maßnahmen zur Qualitätssicherung

– Leistungsverzeichnisse

– Arbeitszeitrichtwerte

– Aufmaßregeln

 

 

Beuth Verlag

 

Großes Interesse bei Infoveranstaltung duales Studium Technische Gebäudeausrüstung in Bad Vilbel

Geschrieben am 21. Juni 2018

 

Mit einem guten Gefühl gehen Andreas Ostermann, 1. Vorsitzender des BDB-HESSENFRANKFURT und Dr. h.c. Thomas M. Reimann aus der Infoveranstaltung zur Fachrichtung Technische Gebäudeausrüstung am 22.05.2018, die die THM Technische Hochschule Mittelhessen mit Unterstützung des BDB-HESSENFRANKFURT auf dem Campus in Bad Vilbel abgehalten hat.

 

„Ich bin hocherfreut, dass sich eine so große Anzahl interessierter Teilnehmer zur Veranstaltung angemeldet haben. Ich habe eine lebhafte Diskussion der Teilnehmer mit Prof. Dr. Jens Minnert erlebt. Das zeigt mir, dass unsere Entscheidung als BDB-HESSENFRANKFURT in Kooperation mit Studiumplus zu gehen, der richtige Weg ist. Ich erinnere mich gerne an die ersten Gespräche, die mein Kollege Reimann, der im Vorstand für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich ist, zu dem Thema Fachkräftemangel im Bauhaupt- und Baunebengewerbe initiiert hat“, so Ostermann.

 

„Das Bauingenieurwesen ist der am stärksten nachgefragte Studiengang der THM und StudiumPlus verzeichnet seit 17 Jahren jedes Jahr Zuwachs. Diese Zahlen sprechen für erfolgreiches Konzept“, so Prof. Minnert.

 

Fachkräftemangel, sowohl im Bereich der gewerblichen Arbeitnehmer, wie bei Studierenden, ist ein hochaktuelles Thema. Die Technische Gebäudeausrüstungsbranche hat zunehmend Schwierigkeiten geeignetes Fachpersonal zu gewinnen. Jedoch ist die Rekrutierung und Ausbildung des Führungskräftenachwuchses ein zentraler Erfolgsfaktor, der für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen entscheidend ist. Um die künftigen Mitarbeiter für diese Anforderungen passgenau zu qualifizieren, plant StudiumPlus die Fachrichtung Technische Gebäudeausrüstung in Kooperation mit zahlreichen Unternehmen der TGA-Branche, dem Netzwerk Planer TGA e.V., BDB-HESSENFRANKFURT sowie dem IHK Verbund Mittelhessen zum Wintersemester 2018/19 anzubieten.

 

 

„Ich bin Idealist und engagiere mich gerne ehrenamtlich für den BDB-HESSENFRANKFURT. Da fällt es mir leicht, meine Kontakte zusammen zu führen, gerade wenn es um erzielbare Erfolge in der Ausbildung, in der Weiterbildung und um das Studium geht. Wir sprechen schon viel zu lange über einen Fachkräftemangel, nicht nur in der Bauwirtschaft und ich kann die Branche nur auffordern, mit Nachhaltigkeit diesem hochbrisanten Thema zu begegnen, Allianzen zu schaffen und proaktiv dieses Problem anzugehen. Natürlich freut es mich, wenn Partner wie die IHK Gießen-Friedberg mit Elke Ehlen, der Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V. mit Rainer von Borstel und der BDB-HESSENFRANKFURT mit der THM und Studiumplus sich dieser Herausforderung stellen. Hier geht mein ausdrücklicher Dank an die Verantwortlichen. Wir haben mit Gesprächen begonnen, den Ernst der Lage früh erkannt und können heute sehr konkret entsprechende Ergebnisse präsentieren. Da zolle ich ein großes Lob insbesondere Prof. Dr. Jens Minnert und seinem Team und der Frau, die uns zusammenbrachte, Elke Ehlen von der IHK Gießen-Friedberg“, führt Reimann aus.

 

 

Minnert weiter: „Es gibt bei StudiumPlus nach dem Abschluss fast keine „Scheidungen“, die allermeisten Studierenden bleiben in ihrem Unternehmen, sind heute selbst oft Entscheider und schicken uns neue Studierende. Diese Zufriedenheit ist beste Werbung. Die Praxisphasen sind individuell gestaltbar, in jedem Unternehmen anders, an die Belange von Unternehmen und Studierenden angepasst.“ Nun startet TGA in Bad Vilbel, da Prof. Minnert selbst Wetterauer ist und so die Region stärken will.

 

Ostermann hebt hervor, dass man auch in den Bereichen der Ausbildung als BDB-HESSENFRANKFURT sehr aktiv ist: „Wieder war es unser Kollege Reimann, der uns erst vor wenigen Wochen den Weg zu den Schulleitern des Main-Kinzig-Kreises ermöglicht hat. Wir konnten einer Einladung des kommissarischen Schulleiters Erich Schleßmann folgen und in Rahmen einer Konferenz, gemeinsam mit unserem Vorstandskollegen Tobias Rösinger zu Chancen und Möglichkeiten für Auszubildende in der Bauwirtschaft aufklären. Wir sind also auf vielen Ebenen aktiv, sehen es ganzheitlich und wollen zu pragmatischen Lösungsansätzen unseren Beitrag leisten.“

 

„Das war ein Erfolg“, ergänzt Reimann. „Und wir hatten in Hanau ein wunderbares Beispiel für Perspektive im Job. Vorstandskollege Rösinger hat mit seinem eigenen Lebenslauf aufgezeigt, welch beeindruckende Wege der Auszubildende in der Bauwirtschaft nehmen kann. Er selbst hat die Lehre als Maurer erfolgreich abgelegt, danach entschieden, zu studieren und führt heute ein großes Architekturbüro in Frankfurt. Bessere Werbung für die Bauwirtschaft gibt es nicht.“

 

BDB-HESSENFRANKFURT

KAMPF GEGEN SCHWARZARBEIT – Vergaberichtlinien ändern!

Geschrieben am 18. Juni 2018

 

BDB-HESSENFRANKFURT zu Gast bei der Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag

 

Mit gleich 5 Themen waren Andreas Ostermann, Tobias Rösinger und Thomas M. Reimann zu Besuch bei Janine Wissler und Hermann Schaus im Hessischen Landtag.

 

Intensive Gespräche wurden zum Thema Vergabegesetz und der damit einhergehenden Gefahr von Schwarzarbeit am Bau diskutiert. Thomas M. Reimann, Mitglied im Vorstand des BDB-HESSENFRANKFURT und Vorsitzender des VhU-Bau- und Immobilienausschusses spricht das Problem offen an: „Schwarzarbeit gehört auch bei öffentlichen Baumaßnahmen eliminiert. Ein einfache, aber sehr schnell umsetzbare Lösung wäre, öffentliche Aufträge nur an präqualifizierte Unternehmen zu vergeben, da diese Unternehmen durch eine unabhängige Präqualifizierungsstelle fremdüberwacht werden. Kontrolle findet bei Steuern, Sozialabgaben und Mindestlohn somit unmittelbar und zeitnah statt.“

 

Für Hermann Schaus ist dieser Ansatz durchaus nachvollziehbar und es ist für ihn klar: „Schwarzarbeit am Bau darf es nicht geben, das muss verhindert werden, Vergaberichtlinien müssen geändert werden.“

 

Die Gesprächsrunde ist sich einig, dass man sich nicht nur auf Erklärungen im Rahmen des Bieterverfahrens verlassen darf, die oft, auch aufgrund von Personal- und Zeitmangel, nicht hinterfragt werden. Man kommt überein, dass der öffentliche Auftraggeber ein gesteigertes Interesse haben muss, Schwarzarbeit nicht zu fördern, indem er nachhaltige Kontrolle unterlässt und an den günstigsten Bieter vergibt. Hier greift der Vorschlag des BDB HessenFrankfurt, denn Kontrolle und Überwachung kann effizient durch die Präqualifizierungsstelle für den öffentlichen Auftraggeber stattfinden.

 

Auch zum Thema möglicher Umgehungstatbestände bei der Vergütung der Arbeitnehmer hat Reimann einen pragmatischen Vorschlag: „Umgehungstatbestände, wie beispielsweise die überteuerte Vermietung von Wohncontainern an gewerbliche Arbeitnehmer, gehören unterbunden, indem der Gesetzgeber, analog der PKW-Nutzung, einen Sachbezugswert festlegt, der in Ansatz gebracht werden darf; frei wählbare „Phantasiewerte“, die den Nettolohn des gewerblichen Arbeitnehmers auf ein Minimum drücken, sind somit ausgeschlossen.“

 

Janine Wissler begrüßt diesen Ansatz. „Wir würden über diese rasch umsetzbare Lösung zu deutlich mehr Gerechtigkeit gelangen, insbesondere gegenüber den Arbeitnehmern und vermeiden Schwarzarbeit.“

 

Reimann stellt eine finale These auf: „Würde die Durchgriffshaftung auf nicht abgeführte Sozialabgaben und Steuern auch auf öffentliche Auftraggeber anwendbar sein, wäre der Weg sicher kürzer, um zukünftig nur präqualifizierte Unternehmen bei öffentlichem Baumaßnahmen zuzulassen.“

 

Neben dem Thema der Schwarzarbeit, hat man sich auch intensiv zu Fragen des Wohnungsbaus und hier insbesondere zu bezahlbarem Wohnraum, dem Fachkräftemangel, der Grunderwerbsteuer und einem eigenständigen Wohnungsbauministerium ausgetauscht.

 

Der Forderung von Tobias Rösinger, in der kommenden Legislaturperiode ein Wohnungsbauministerium zu schaffen, um den aktuellen Anforderungen bei Mangel an Wohnraum gerecht zu werden, wollten Janine Wissler und Hermann Schaus noch nicht folgen. Unstrittig ist hingegen, dass verstärkte Bemühungen notwendig sind, um eine ausreichende Zahl an bezahlbarem Wohnraum in der Ballungsregion zu schaffen, was insbesondere Aufgabe der öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften sein soll. „Ich halte es für nicht vertretbar, dass öffentliche Wohnungsbaugesellschaften in einen Wettbewerb zu freien Bauträgern bei der Herstellung von frei finanziertem Wohnungsbau treten. Die originäre Aufgabe dieser Gesellschaften war es, den sozialen Wohnungsbau zu gewährleisten“, so Andreas Ostermann.

 

Änderungen bei der Grunderwerbsteuer, eine mögliche Absenkung und Einführung eines Freibetrages möchte Janine Wissler mit der Reform der Grundsteuer angegangen wissen. Der BDB HessenFrankfurt spricht sich für eine zügige Reduzierung des Steuersatzes, der Einführung eines Freibetrages und die mögliche Abschaffung der Share Deals aus.

 

Einig ist man sich bei der Frage zur Ausbildung und dem Fachkräftemangel. „Die Chancen der beruflichen Entwicklung im Handwerk werden von den jungen Menschen und ihren Eltern nicht mehr erkannt“, so Hermann Schaus. „Eine solide Ausbildung ist von größter Bedeutung. Jeder Mensch muss freien und gleichen Zugang zu Bildung haben.“

 

Rösinger, selbst gelernter Maurer und heute Architekt, macht es an einem Beispiel fest: „Ein Maurer mit guter Ausbildung, der sich zum Werkpolier entwickelt, verdient nach wenigen Jahren oft mehr, als ein Ingenieur, der studiert hat. Das ist den jungen Menschen, ihren Eltern und auch den Lehrern oft gar nicht bewusst.“

 

Die Verantwortlichen des BDB-HESSENFRANKFURT danken der Fraktion DIE LINKE für das offene Gespräch.

 

BDB-HESSENFRANKFURT

Kommunale Wohnungsbaugesellschaften – GEMEINNÜTZIGKEIT WIEDER EINFÜHREN

Geschrieben am 15. Juni 2018
Pfarrer Horst Rühl, Vorstandsvorsitzender Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e.V. (links), Stefan Gillich, Abteilungsleiter Abteilung Existenzsicherung, Armutspolitik und Gemeinwesendiakonie (rechts), Dipl.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann, 1.Vorsitzender BDB-HESSENFRANKFURT (zweiter v.r.), Dr. h.c. Thomas M. Reimann, Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit BDB-HESSENFRANKFURT (zweiter v.l.)

 

 

Diakonie Hessen und BDB-HESSENFRANKFURT setzen sich gemeinsam für bezahlbares Wohnen ein

 

Die Metropolregion Frankfurt Rhein-Main wächst seit Jahren, doch bezahlbarer Wohnraum wird immer knapper. Grund genug für die Verantwortlichen der Diakonie Hessen und des BDB-HESSENFRANKFURT, um in der Geschäftsstelle der Diakonie in Frankfurt zusammen zu kommen.

 

Einen regen Austausch führten der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Hessen, Pfarrer Horst Rühl, Abteilungsleiter Stefan Gillich, sowie Andreas Ostermann und Thomas M. Reimann vom BDB-HESSENFRANKFURT.

 

„Wohnen ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Wohnen bedeutet weit mehr, als nur ein Dach über dem Kopf zu haben. Es muss unser Interesse sein, Menschen mit einem überschaubaren Einkommen und solche im Transferleistungsbezug mit angemessenen und bezahlbarem Wohnraum zu versorgen. Bei jährlich etwa 37.000 benötigten neuen Wohnungen in Hessen werden derzeit jährlich nur ca. 17.000 fertiggestellt. Die Lücke wächst damit von Jahr zu Jahr und lässt den Markt gerade in den Ballungszentren weiter anspannen. Ohne den Ausbau und den Zugang zu bezahlbarem Wohnraum kann die Notlage für Menschen ohne oder mit nur geringem Einkommen nicht beseitigt werden“, so Pfarrer Rühl.

 

Nachvollziehbar ist diese Aussage für den studierten Theologen und Humanisten Thomas M. Reimann, der sich im Rahmen seiner Ehrenämter und insbesondere beim BDB-HESSENFRANKFURT verstärkt mit der Thematik auseinandersetzt. „Angebot und Nachfrage laufen aus dem Ruder, das kann und darf so nicht weitergehen und niemand darf sagen, dass diese Entwicklung überraschend kommt“, so Reimann. „Wir müssen nun zügig Wege gehen, die uns Wohnraum zu vernünftigen Konditionen schaffen lassen, die Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ordentlich versorgt, was nicht allein durch den sozialen Wohnungsbau gelöst werden kann.“

 

„Die öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften müssen zurück zu ihrer Kernkompetenz kommen und sich ihrer ursprünglichen Aufgabe wieder widmen“, so Ostermann, 1. Vorsitzender des BDB-HESSENFRANKFURT. „Es kann und darf meines Erachtens nicht angehen, dass diese Gesellschaften in einen Wettbewerb zu den privaten Bauträgern treten und neben einem kleinen Teil Sozialwohnungen, hochpreisige Wohnungen in den freien Markt bringen. Aufgabe sollte es wieder sein, für ausreichenden sozialen Wohnungsbau zu sorgen, zumal die GroKo in Berlin die Mittel um 500 Mio. EUR auf 2 Mrd. EUR für diese Legislaturperiode aufgestockt hat. „Wir müssen neu denken, weg von Normen, weg von aufwendigen Vorgaben, wie im sozialen Wohnungsbau und hin zu bezahlbaren Lösungen.“

 

Die Wiedereinführung der Gemeinnützigkeit für kommunale Wohnungsbaugesellschaften und die Konzeptvergabe von Grundstücken von Bund, Land und Kommunen fordert Stefan Gillich, Wohnraumfachmann der Diakonie. „Dies sind wesentliche Aspekte, um preisgünstigen Mietwohnraum zu schaffen und dabei mindestens vierzig Prozent sozial geförderte Wohnungen für einkommensarme Menschen zu erstellen.“

 

Das Zusammentreffen endete mit der Idee, ein gemeinsames Projekt von Diakonie und BDB für bezahlbares Wohnen zu entwickeln. „Manchmal können ungewöhnliche Formen der Zusammenarbeit zu außergewöhnlichen Ergebnissen führen“, sagte Rühl am Ende des Gespräches, auf dessen Fortsetzung alle Beteiligten gespannt sind.

 

Diakonie Hessen, BDB-HESSENFRANKFURT

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EIN FEST FÜR MARTIN WENTZ
Verleihung der Ehrenbaumeisterwürde
BAUMEISTER BDB h.c.
im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main

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