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Autor Archiv: Andreas Ostermann

Gratulation zum Lehrauftrag an der Frankfurt UAS für Thomas M. Reimann

Geschrieben am 15. April 2020


Erfreuliches in Corona-Zeiten! Am 15.04.2020 hat Thomas M. Reimann einen Lehrauftrag an der Frankfurt University of Applied Sciences für den Fachbereich 1 Architektur, Bauingenieurwesen und Geomatik erhalten.


„Wir können der Frankfurt Unversity nur gratulieren, einen so engagierten und passionierten Vertreter der Bauwirtschaft für die Lehre gewonnen zu haben. Reimann wird seine Motivation und sein positives Denken in die Vorlesungen tragen.“ sagt der 1. Vorsitzende des BDB-HESSENFRANKFURT Andreas Ostermann. „Ich glaube, dass ihm die Wissensvermittlung sehr liegt und die Studenten ungemein von seinem Unterricht profitieren werden!“.


Thomas M. Reimann ist 1961 in Frankfurt am Main geboren, verheiratet und hat zwei Söhne. Am humanistischen Heinrich-von-Gagern-Gymnasium hat er 1981 seine allgemeine Hochschulreife erlangt. Er studierte von 1981 bis 1985 berufsbegleitend an der Betriebswirtschafts-Akademie in Wiesbaden. Seit 2004 ist er Vorstandsvorsitzender des Frankfurter Bauunternehmens ALEA Hoch- und Industriebau AG. Ehrenamtlich engagiert ist er u.a. im Präsidium der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. (VhU) und im Gesamtvorstand des Verbandes baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V. für die er auch beim Zentralverband des Baugewerbes in Berlin im Rechts- und Wirtschaftsausschuss aktiv ist. Mit dem BDB-HESSENFRANKFURT hat er die Initiative Zukunft Fachkraft ins Leben gerufen, die jungen Menschen im Rahmen von Praxistagen Chancen und Perspektiven in der Bauwirtschaft aufzeigt.


BDB-HESSENFRANKFURT

Corona-Krise: Bouffier hält Lockerungen für möglich

Geschrieben am 14. April 2020



Der BDB-HESSENFRANKFURT begrüßt die Äußerungen des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier anlässlich seines Besuches mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Uniklinikum Gießen. „Es ist ein wichtiges Signal, wenn der Ministerpräsident in unserem Bundesland Lockerungen für möglich hält“, sagt BDB-Vorstand Thomas M. Reimann. „Wir sind uns bewusst, dass nicht alles wieder frühlingshaft geöffnet werden kann, aber Lockerungen für den Einzelhandel sind ein wichtiges Signal, um für die notwendige Zuversicht in der Bevölkerung zu sorgen.“


Die heutige Ausgabe des Submissions Anzeigers hatte bundesweit über die Forderungen des BDB-HESSENFRANKFURT berichtet. Andreas Ostermann, 1. Vorsitzender und Öffentlichkeitsvorstand Thomas M. Reimann hatten sich dazu geäußert, dass Sie den Weg aus dem Shutdown nach Ostern für erforderlich halten, um eine drohende historische Kernschmelze in der bundesdeutschen Wirtschaft zu vermeiden. Erste Anzeichen signalisierten für die Bau- und Immobilienbranche ein Ausbleiben von Ausschreibungen und Vergabe, obwohl die meisten Unternehmen der Bauwirtschaft liefer- und leistungsfähig seien.


BDB-HESSENFRANKFURT

IMMOTALK TV #2: Corona + Ostergruß

Geschrieben am 9. April 2020


IMMOTALK TV – das ist die digitale Ergänzung des Veranstaltungsformates „IMMOTALK am Golfplatz“. Wir bringen Themen rund um Bau, Architektur und die Immobilien-Branche in die Online-Welt mit aktuellen Themen, Branchenkennern als Gästen und spannenden Berichten über das, was die Bau- und Immobilienwirtschaft momentan bewegt.

Mit dem Talk #2 bieten wir einen Einblick in eine Baustelle bei Hassia Mineralquellen / Bionade in Bad Vilbel. Thomas M. Reimann liefert dazu ein Update zur Situation mit Corona in der hessischen Bauwirtschaft.


Thomas M. Reimann
BDB-HESSENFRANKFURT

Bücher

Geschrieben am 4. April 2020

Problemkreis Fußboden

von Gerhard Gasser, Norman Gasser.

406 Seiten, Format 17,0 x 24,0 cm, gebunden,
85,60 EUR

Jungs Verlag, Limburg

ISBN: 978-3-938925-37-9



Fachbücher, die überwiegend die Inhalte von Normungstexten oder Schriften von Fachverbänden wiederholen, gibt es zuhauf. Eine kritische Auseinandersetzung mit den Vorgaben erfolgt indes gar nicht oder nur sehr zurückhaltend.

Weil jedoch das ausschließliche bzw. stumpfe Anwenden von Normen in der Praxis hin und wieder nicht zum gewünschten Erfolg führt, hilft nur eines, nämlich den eigenen Verstand zu bemühen. Genau darauf legt dieses Buch den Fokus.

Bodenaufbauten sollten stets von oben nach unten geplant werden. Die Praxis  sieht häufig anders aus. Hinzu kommt, dass vermehrt nur noch angelernte „Fachkräfte“  beschäftigt werden und die Mangelhäufigkeit dadurch zunimmt.

In diesem Buch geht es im Besonderen darum, die Probleme der Praxis  aufzuzeigen sowie DIN-Normen und Merkblätter kritisch zu beleuchten. Im Rahmen der Analyse werden z. B. zu dem Themenkomplex der sogenannten „Bestätigungsprüfung“ weitergehende, sachbezogene Lösungsräume beschrieben.

Kommt es zu Differenzen, kann das Buch dazu beitragen, juristische Auseinandersetzungen zu vermeiden.

Die Zielgruppe des Buches umfasst Architekten / Architektinnen, Bauingenieure / Bauingenieurinnen ebenso wie Vertreter / Vertreterinnen von Bauträger- und Wohnungsbaugesellschaften. Darüber hinaus können insbesondere Estrich-, Fliesen-, Parkett- und Bodenleger aber auch Baujuristen / Baujuristinnen bei der Lektüre des Buches wertvolle Anregungen für die Praxis erhalten.

Das Buch ist bestellbar über den Buchhandel, den Verlag sowie direkt bei den Autoren. In dem in Kürze separat erhältlichen Teil II werden die Schwerpunkte auf den Bereich der Verlegung von Fliesen und Platten, Parkett- und Bodenbelagsarbeiten gelegt.


Jungs Verlag




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Kalkulation von Baupreisen

von Christian Berthold, Gerhard Drees, Siri Krauß.

392 Seiten, Format 17,0 x 24,0 cm, gebunden,
82,00 EUR

Beuth Verlag, Berlin

ISBN: 978-3-410-28422-2



Bei „Kalkulation von Baupreisen“ handelt es sich um ein Standardwerk, das nunmehr in der 13. Auflage vorliegt. In bewährter Manier werden die Grundlagen und typische Sonderprobleme der Kalkulation von Baupreisen zugleich leicht verständlich und präzise erläutert und durch zahlreiche Beispiele aus der Praxis veranschaulicht. Der Inhalt wurde durchgängig aktualisiert und berücksichtigt Änderungen in den Tarifverträgen, der KLR Bau, der BGL, dem BGB, der VOB und im VHB-Bund (Vergabe- und Vertragshandbuch für die Baumaßnahmen des Bundes). Aktuelle Entwicklungen in der Baubranche führten zu einer Ergänzung des Kapitels „Risikobeurteilung in der Baupreisermittlung“ und zu einer umfangreichen Erweiterung des Kapitels „Modellbasierte Angebotsbearbeitung“ um ein BIM-Beispielprojekt. Alle Berechnungsbeispiele wurden überarbeitet.

Bewährtes Standardwerk mit wichtigen Aktualisierungen:

Fachmänner und Laien, die der Orientierung bedürfen, erhalten in diesem Buch gleichermaßen wertvolle Unterstützung: Tabellen und Werte, Know-how, Beispiele und weiterführende Informationen sind darin gesammelt und machen das Buch zu einem seit über 40 Jahren geschätzten Helfer in Praxis und Lehre. Der Aufbau des Werks folgt der logischen Abfolge und beinhaltet folgende Bereiche:

– Grundlagen der Kalkulation
Fixe und variable Kosten, Begriffe, Leistungskataloge und Aufwandswerte: Dieses Kapitel befasst sich mit den Grundlagen und fasst diese Informationen bündig und gut nachvollziehbar zusammen.
– Durchführung der Kalkulation
Dieses Kapitel enthält eine Aufstellung sämtlicher Kosten, die bei einer Kalkulation anfallen können. Diese werden aufgelistet, erläutert und zugeordnet; zudem werden Themen wie Wagnis und Gewinn vorgestellt.
– Ausgewählte Beispiele
In sechs ausführlich untersuchten Beispielen werden die theoretischen Grundlagen in Praxisfällen verdeutlicht. Die Beispiele sind aus verschiedenen Bereichen gewählt, um ein möglichst großes Spektrum abzudecken.
– Sonderfragen der Kalkulation
Ein wichtiger Teil des Buches sind die Sonderfälle. Dieses Kapitel widmet sich den nicht ganz alltäglichen Fragen der Baukalkulation; Sonderpositionen und daraus folgende Änderungen des Bauvertrags und derlei mehr sind Gegenstand des vierten Kapitels.
– Nachkalkulation
Die Nachkalkulation ist ein Bestandteil des Rechnungswesens. Das fünfte Kapitel behandelt Aspekte wie das Berichtswesen und die damit zusammenhängende Aufgliederung der Leistung. Es bietet auch praxisnahe Beispiele zur Nachkalkulation.

Es finden sich zudem ausführliche Anlagen zu den Themen Tarifverträge und personalgebundene Kosten.


Beuth Verlag

Bericht Mitgliederversammlung 2020

Geschrieben am 3. April 2020


Am 12. März diesen Jahres fand die Mitgliederversammlung des BDB-HESSENFRANKFURT statt. Vor der Mitgliederversammlung referierte Dr. Till Kemper zum Thema ‚Das Problem der unpassenden B-Pläne: Vorhabenbezogener Bebauungsplan statt Baugenehmigung‘. Die Mitgliederversammlung fand anschließend in den Räumlichkeiten der Kanzlei HFK Rechtsanwälte LLP statt. Nachfolgend der Bericht zur Mitgliederversammlung:


Kollege Ostermann begrüßt die Anwesenden und stellt die Tagesordnung vor.
Das Protokoll der letzten Sitzung wird genehmigt.
Die Ordnungsmäßigkeit der Einladung wird festgestellt.
Die Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung wird festgestellt.
Die Teilnehmer erheben sich, um der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder zu gedenken.
Kollege Ostermann berichtete zum aktuellen Mitgliederstand sowie zu Austritte, Todesfällen sowie Neueintritte im Berichtszeitraum.

Veranstaltungen:
– BDB im DAM mit 6 Veranstaltungen
– BDB-Dialog mit 2 Veranstaltungen
– 21 Seminare zu diversen Themen
– 1 Exkursion
– Adventstreff

Kollege Ostermann berichtet das Berufspolitik und Interessenvertretung nur im Dialog mit der Politik funktioniert.

Begonnen hat das Berichtsjahr mit der Jahresauftaktveranstaltung der hessisch-thüringischen Bauwirtschaft, welche gemeinsam vom Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen, dem Bauindustrieverband Hessen-Thüringen, dem BDB-HESSENFRANKFURT und dem VBI ausgerichtet wird.


Bericht des Vorstandes und der Referenten

Kollege Kulbe berichtete von der für den BDB-HESSENFRANKFURT sehr erfolgreich verlaufenen Wahl der Vertreterversammung der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen. Kollege Rösinger ist im Vorstand der AKH.
Kollege Dr. h.c. Reimann berichtete über seine Tätigkeit als Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit. Der BDB HESSENFRANKFURT, hat eine höhere mediale Präsenz als der BDB-Landesverband Hessen.
Kollege Rösinger berichtete für das Referat Baumeister.
Zum Abschluss der Berichte gab Kollege Ostermann einen Gesamtüberblick zur Lage der Baubranche und die Auswirkungen auf den BDB HESSENFRANKFURT.


Bericht des Schatzmeisters

Kollege Dr. h.c. Hahn erläutert den Jahresabschluss 2019, insgesamt wurde sehr sparsam gewirtschaftet. Die Zahlen des Haushalts wurden ausgelegt und werden dem Protokoll beigefügt.


Bericht der Kassenprüfer

Der Kassenprüfer Kollege Schott, berichte dass ihm vollumfänglich Zugang und Einsicht in alle Konten- und Rechnungsaufstellungen gegeben wurden.
Alle Belege wurden geprüft, richtig gebucht und erfasst.


Kassenprüfer Rainhard Schott, SCHOTT + TUCH ARCHITEKTEN UND INGENIEURE


Aussprache zu den Berichten

Kollege Erich Schlessmann berichtete zu den Aktivitäten der INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT.
Es folgt die Aussprache zu den Berichten.


Entlastung des Vorstands

Der Kassenprüfer, der Kollege Reinhard Schott stellt den Antrag auf Entlastung des Vorstands.

Der Antrag auf Entlastung erfolgt einstimmig.

Kollege Ostermann dankt allen Mitgliedern des Vorstandes und den Referenten für die ehrenamtliche Arbeit im zurückliegenden Jahr.


Neuwahl  des Vorstandes

Wahl des 1. Vorsitzenden und des 2. Vorsitzenden
Kollege Ostermann, einstimmig, eine Enthaltung
Kollege Kulbe, einstimmig

Wahl des 1. Schriftführers und des 2. Schriftführers
Kollege Pfeil, einstimmig
Kollege Bellmer, Einstimmig

Wahl des 1. Schatzmeisters und des 2. Schatzmeisters
Kollege Dr. h.c. Hahn, einstimmig,
Kollege Marwede, einstimmig

Wahl des Referenten für Öffentlichkeitarbeit
Kollege Dr. h.c. Reimann, einstimmig

Kassenprüfer
Kollege Schott, einstimmig, eine Enthaltung
Kollege Pletz, einstimmig, eine Enthaltung


Vorstellung und Beschluss Haushaltsplan 2020

Kollege Dr. h.c. Hahn als 1. Schatzmeister stellt den Haushaltsplan für 2020 vor.
Dieser Haushaltsplan 2020 wird nach kurzen Rückfragen einstimmig beschlossen.


Ausblick 2020

Das Seminarprogramm soll weiter ausgebaut werden. Alle Themen von 2019 sind auch noch in diesem Jahr aktuell.


Anträge

Es lagen keine Anträge vor.


Ehrungen:

Der BDB HESSENFRANKFURT e.V. dankt den langjährigen Mitgliedern für:

25 Jahre Mitgliedschaft:
Kathrin Balogh
Rudolf Bax
Alexander Holub
Oliver John
Gerd Pflug


40 Jahre Mitgliedschaft:
Rainer Glück
Michael Heunisch
Carsten Kulbe
Roland Rau
Peter Rode
Axel Schmitt
Peter Scuhr
Karin Unger-Berger
Barbara Vogel
Wolfgang Weiß

50 Jahre Mitgliedschaft
Bernd Jackwitz
Helmut Kappes

Besonders wird auf die mittlerweile über 60-jährige Mitgliedschaft von Frau Christiane Hellwich hingewiesen.


Carsten R. Kulbe, Andreas Ostermann


Schlusswort

Kollege Ostermann dankt den Mitgliedern für Ihr Kommen und schließt die Mitgliederversammlung um 19:45 Uhr.





Bianca Trautmann, Brigitte de Jager



BDB-HESSENFRANKFURT

Corona-Krise: Weg aus dem Shutdown erforderlich

Geschrieben am 3. April 2020

Die öffentliche Hand darf Ausschreibung und Vergabe nicht herunterfahren


Durchaus nachvollziehbar ist es für die Verantwortlichen des BDB-HESSENFRANKFURT, wenn aktuell von einer drohenden historischen Kernschmelze in der deutschen Wirtschaft gesprochen wird. Der Weg aus dem Shutdown muss für die bundesdeutsche Wirtschaft und die dort Beschäftigten nach Ostern gefunden werden, sonst steht Deutschland vor einer gigantischen Pleitewelle. „Unsere Firmen melden, dass die öffentliche Hand deutlich weniger ausschreibt. Viel wichtiger als Kredite ist, dass Ausschreibung und Vergabe weiterlaufen.“, sagt Andreas Ostermann, 1. Vorsitzender. „Ich fordere die Verantwortlichen auf, zu normaler Wirtschaftstätigkeit zurückzufinden, statt mit Krediten zu alimentieren.“


Keineswegs ist es so, dass der Motor auch in Zeiten der Coronakrise nicht gut läuft. Damit der Motor nicht ins Stocken gerät, brauchen wir aber auch die Unterstützung und Solidarität aller am Bauprozess maßgeblich Beteiligten. „Die aktuelle Corona-Pandemie bedeutet für unsere Arbeitnehmer und Kunden, aber auch für mich als Unternehmer die bisher größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Ich bin davon überzeugt, dass wir sie gemeinsam mit Umsicht und Vernunft meistern werden. Es geht nicht ohne, aber mit einigen einfachen und wichtigen Regeln. Die Planungen bei Architekten und Projektentwicklern müssen weitergehen“, sagt BDB-Vorstand Thomas M. Reimann. „Panikgesänge sind das falsche Signal. Tatsächlich geht es aber gerade jetzt mit den mittelständischen Unternehmen in der Branche flott weiter. Baustoffhandel und Betonindustrie sind liefer- und leistungsfähig. Um die Leistungsfähigkeit der Bauwirtschaft in Deutschland weiter aufrechtzuerhalten, ist eine Fortsetzung der Baustellen auch in Zeiten der Corona-Krise in Deutschland geboten. Diese Leistungsfähigkeit ist notwendig, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise schnell überwinden zu können.“


BDB-HESSENFRANKFURT

Corona-Krise – Baugewerbe liefer- und leistungsfähig

Geschrieben am 1. April 2020



Die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur in Deutschland muss nach Auffassung des BDB-HESSENFRANKFURT weiter erhöht werden. Es ist eine Fortsetzung der Baustellen auch in Zeiten der Corona-Krise in Deutschland geboten. Diese Leistungsfähigkeit ist für die Bevölkerung und die Wirtschaft gerade auch in Hessen notwendig, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise schnell überwinden zu können.


Das Baugewerbe leistet derzeit hohe Anstrengungen, um den Baustellenbetrieb aufrechtzuerhalten. So haben die Unternehmen die notwendigen Kapazitäten und können trotz der momentanen Herausforderungen die Bauvorhaben gerade auch in der Metropolregion FrankfurtRheinMain weiter vorantreiben.


Die aktuelle Corona-Pandemie bedeutet für Arbeitnehmer und Kunden, aber auch für den Unternehmer die bisher größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts. BDB-Vorstand Thomas Reimann ist davon überzeugt, dass man sie gemeinsam mit Umsicht und Vernunft meistern wird. Es geht sicher nicht ohne, aber mit einigen einfachen und wichtigen Regeln. 


Der Bauunternehmer aus Frankfurt hat die besondere Chance mit gutem Beispiel vorangehen zu können.


Am Beispiel eines Bauvorhabens in Wiesbaden lebt er mit seinem Team proaktiv diese Regeln.


„Wir halten – wo immer das möglich ist – einen Mindestabstand von 1,50 Metern ein. Das gilt auch für die Anfahrt zur bzw. Rückfahrt von der Baustelle. Wir bemühen uns mit der gebotenen Vorsicht, Fahrten in vollbesetzen Fahrzeugen zu meiden. Viele unserer Mitarbeiter nutzten auch private Fahrzeuge, um an die Baustelle zu gelangen.


Wir haben die elementaren Hilfen für die zur Eindämmung der Pandemie notwendigen Hygieneempfehlungen zur Verfügung gestellt. Dazu gehören fließendes Wasser, Seife und Einmalhandtücher. Wir haben informiert, davon reichlich und gründlich Gebrauch zu machen. Wir haben aufgeklärt und bitten die Kollegen, die Hände ordentlich und lang genug mit Seife zu waschen.


Unsere Mitarbeiter haben verstanden, das Husten und Niesen nur in die Armbeuge zu erfolgen hat, Mund und Nase dabei bedeckt sein sollen, man sich von Kollegen abwendet und nach Möglichkeit nicht an Mund, Nase oder Augen fasst.“


Der Gesundheitsschutz auf den Baustellen ist sichergestellt und man ist davon überzeugt, dass man die Krise bestmöglich bewältigen kann. „Als mittelständischer Familienunternehmer will ich Arbeitsplätze erhalten und weiterhin ein mitwirkender Motor unserer Volkswirtschaft sein.“


Der Motor läuft auch in Zeiten der Coronakrise gut. Damit der Motor nicht ins Stocken gerät, braucht man aber auch die Unterstützung und Solidarität aller am Bauprozess maßgeblich Beteiligten.


Als starker Berufsverband fordert der BDB-HESSENFRANKFURT, dass die Planungen bei Architekten und Projektentwicklern weitergehen, Stillstand wäre für die gesamte Baubranche ein fataler Rückschritt, private wie öffentliche Aufträge müssen auch in der Krise weiter ausgeschrieben werden, zügige Zahlungen von Abschlags- und Schlussrechnungen müssen sichergestellt sein.


Der BDB-HESSENFRANKURT hat früh seine Bedenken artikuliert. Statt komplizierter, aufwendiger Anträge und langwieriger Genehmigungsverfahren braucht man jetzt ein unbürokratisches Vorgehen.


Die Gefahren für die Wirtschaft sind enorm und treffen vom Solo-Selbstständigen bis zum Industriekonzern, vom traditionsreichen Familienunternehmen bis zum Startup alle Betriebsgrößen und -formen.


„Wir erleben einen engagierten Unternehmer, der in dieser besonderen Zeit liefer- und leistungsfähig ist“, sagt Andreas Ostermann 1. Vorsitzender des Verbandes. „Wir sehen es an diesem Tag in Wiesbaden. 90 Fahrzeuge, 90 Fahrer im Mindestabstandmodus, 14 gewerbliche Arbeitskräfte bauen 600 Kubikmeter Beton unter Wahrung aller Vorgaben ein.“ Für Ostermann ist klar, dass die Botschaften in diesem und anderen Unternehmen angekommen sind und konsequent umgesetzt werden.


Der Direktor des Bonner Instituts für Virologie mahnt die Politik, sich in der Coronakrise nicht zu sehr von steigenden Infektionszahlen treiben zu lassen. Daher appelliert der BDB-HESSENFRANKFURT die Chance in der Bauwirtschaft zu nutzen, um maßvoll auch zukünftig zu agieren und mit Stolz sagen zu können, dass die Mitarbeiter mit ihrem umsichtigen Handeln einen wichtigen Beitrag zur Volkswirtschaft geleistet haben.



Thomas M. Reimann, Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit
BDB-HESSENFRANKFURT

Die Coronakrise und das hessische Baugewerbe – ein Treffer mit voller Wucht?

Geschrieben am 19. März 2020


Zum Artikel der FAZ vom 19. März 2020 „Viele Kräne stehen still“ nimmt der BDB-HESSENFRANKFURT wie folgt Stellung:


„Wir müssen jetzt klug und maßvoll reagieren, Perspektiven aufzeigen und dennoch realistisch bleiben“, sagt BDB-Vorstand Thomas M. Reimann. Es sind schwere Zeiten. Er selbst berichtet, dass er eine Vielzahl von Gesprächen mit seinen Mitarbeitern führt. Viele sind verunsichert, haben Angst, verstehen auch manchmal nicht die Nachrichten, weil zu viel mit unterschiedlichsten Inhalten berichtet wird. Zu viele Wissende melden sich gerade zu Wort und wollen sich lesen, hören und sehen. Eine große Anzahl von mittelständischen Bauunternehmen sei weiterhin aktiv. Viele haben seit Sonntag auf den Coronakrisenmodus umgestellt, was eine gute Entscheidung war. Eine Vielzahl von Betrieben klärt auf und schult im Rahmen der Möglichkeiten die Kollegen, um bestmöglich mit der Situation umzugehen. Reimann betont ausdrücklich, dass man gerade in dieser Zeit Mitarbeiter mitnehmen, Ihnen ein Gefühl des Kümmerns und der Sicherheit geben muss. Bei den umfangreichen Bemühungen der Familienunternehmer will er hoffen, dass die angekündigten Maßnahmen und Hilfen für die KMU’s dann auch schnell und unbürokratisch umgesetzt werden und nicht wieder eine Vielzahl von Hürden übersprungen werden müssen. Ergänzend teilt der 1. Vorsitzender Andreas Ostermann mit: „Familiengeführte Unternehmen sind im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch in diesen Zeiten leistungsfähig.“


BDB-HESSENFRANKFURT

Resolution für mehr Bauland in FrankfurtRheinMain

Geschrieben am 13. März 2020
Unterzeichner der Resolution für mehr Bauland in FrankfurtRheinMain


Mehr als 20 Organisationen, Verbände und Interessenvertretungen aus der Region führen Klage über die unzureichende Baulandausweisung in den Kommunen rund um die Stadt Frankfurt und wollen ihnen Mut machen, künftig aktiver voranzuschreiten. „Landkreise, Gemeinden und Städte der Region rufen wir auf, sich ihrer Verantwortung für die ansässigen sowie die hinzuziehenden Unternehmen und Fachkräften der Region zu stellen und Wachstum und Beschäftigung zu ermöglichen“, heißt es in einer Resolution, die Vertreter dieser Organisationen am Freitag in der IHK Frankfurt am Main unterzeichneten. Damit wollen die Organisationen darauf hinweisen, dass mehr Anstrengungen erforderlich sind, um die Engpässe beim Wohnen für Fachkräfte und bei Gewerbeflächen zu korrigieren. Zugleich bieten die Organisationen an, bei der Aufgabe der Ausweisung von zusätzlichem Bauland und der Schaffung von Baurecht – auch in der öffentlichen Diskussion – aktiv zu unterstützen.



Bei der Unterzeichnung im Plenarsaal der IHK sagte Ulrich Caspar, Präsident der IHK Frankfurt am Main: „Der Fachkräftemangel setzt unseren Unternehmen zu. Von deren Prosperität hängt der Wohlstand unserer Region ab. Immer wieder hören wir jedoch, dass es herausfordernd ist, hinzuziehende, dringend benötigte Fachkräfte in FrankfurtRheinMain unterzubringen – es mangelt einfach an Wohnraum. Die Schaffung von Wohnraum und die Ausweisung von Bauland ist deswegen ein gemeinsames Projekt der Region, will sie ein erfolgreicher Wirtschaftsstandort bleiben. Denn die Herausforderung, ausreichenden Wohnraum bereitzustellen, kann nicht von einer Gemeinde alleine gelöst werden.“


Den Bürgermeistern sagte Caspar die Unterstützung der IHK für eine aktivere Bauland-Politik zu. „Kommunen und Bürgermeister, die sich der Herausforderung stellen, die mit solchen Flächenentwicklungen verbunden sind, haben unsere volle Unterstützung. Der Gegenwind, der ihnen gelegentlich entgegenschlägt, kann beträchtlich sein. Individuelle Interessen von Anliegern sind zuweilen nachvollziehbar. Insgesamt müssen diese Aspekte mit den Anforderungen der gesamten Region abgewogen werden, von der jede Gemeinde ein Bestandteil ist.“ Konkret biete er den Kommunen an, dass die IHK und andere Organisationen in lokalen Meinungsbildungsprozessen mitwirken.


Dr. Martin Kraushaar, Hauptgeschäftsführer der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen erklärte: „Bei der Entwicklung neuer Baulandflächen – neben der Innenverdichtung der Städte ein wesentliches Element für die Lösung der Wohnungsnot – darf aus Sicht der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen trotz des hohen Realisierungsdrucks derzeit der Fokus nicht nur auf Quantität liegen. Als berufsständische Vertretung von über 11.000 Architekten in ganz Hessen treten wir entschieden für qualitätsvollen Städte- und Siedlungsbau ein: Denn Qualität schafft dauerhaft Akzeptanz in der Bevölkerung und beugt am besten späteren Entwertungsrisiken durch konfliktträchtige Nutzungen vor, Qualitätssicherung durch gute Planung und gute Verfahren ist der Schlüssel zum nachhaltigen Investitionserfolg.“


Dr. Burkhard Siebert, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbands Hessen-Thüringen e.V.: „Der von der Politik eingeschlagene Weg, an den Symptomen herumzudoktern, ist der falsche. Es müssen vorgeschlagene Lösungen zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum umgesetzt werden: Ausweisen von zusätzlichem Bauland, Aufstockung von Gebäuden innerstädtisch und Erhöhung der Planungskapazitäten in den Kommunalverwaltungen.“


Andreas Ostermann, BDB-HESSENFRANKFURT – Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure Hessen Frankfurt e.V.: „Wir begrüßen außerordentlich, dass es durch die Initiative der IHK Frankfurt am Main gelungen ist, die maßgebenden Akteure der Wirtschaftsregion hinter dieser klaren und prägnanten Forderung für mehr Bauland zu vereinen. Jenseits aller Einzelinteressen ist die Schaffung von mehr Bauland zentraler und wesentlicher Faktor für eine weiter positive Entwicklung der Metropolregion.“


Gerald Lipka, BFW Landesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland: „Private Bauträger und Projektentwickler sind ein unverzichtbarer Partner bei der Schaffung von Wohnraum. Durch die vollständige Veräußerung der neu gebauten Wohnungen bleibt das Kapital nur vorübergehend gebunden und kann nach dem Verkauf wieder in neue Bauprojekte fließen. Dadurch ist es unseren Unternehmen möglich, immer wieder neue Bauprojekte zu realisieren. Dazu brauchen wir jedoch bezahlbare Grundstücke!“


Ernst Schwarz, 1. Vorsitzender des Dachverbands der Frankfurter Gewebevereine e.V.: „Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen ist mehr als wichtig, um die Attraktivität der FrankfurtRheinMain-Region zu steigern und Angestellte hier in Frankfurt zu halten.“


Eduard M. Singer, DEHOGA Hessen: „Die Hotellerie und die Gastronomie leiden als Dienstleistungs- und mitarbeiterintensive Branche besonders unter dem Fachkräftemangel. In FrankfurtRheinMain konkurrieren wir um jede Fachkraft mit anderen Hotel- und Gastronomiestandorten weltweit. Die hohen Wohnkosten bei uns in der Region helfen uns nicht dabei, Arbeitskräfte an den Standort FrankfurtRheinMain zu binden. Wir brauchen, damit die Preise sinken, mehr und auch bezahlbarere Wohnungen und haben uns deswegen der Resolution für mehr Bauland angeschlossen.“


„Für die DGB-Gewerkschaften liegt die höchste Priorität in bezahlbarem Wohnraum für Fachkräfte, aber auch für Geringverdiener. Wer in der Region arbeitet, muss auch hier leben können – Bauprojekte sollten nicht nur das schnelle Geld von Investoren im Blick haben“, so Philipp Jacks, der DGB-Geschäftsführer der Region Frankfurt-Rhein-Main.


Sigrid Zielenbach, DMB Mieterschutzverein Frankfurt am Main e.V.: „Die Schaffung bezahlbaren Wohnraums gehört zu den vorrangigen Aufgaben der Politik. Zur Erreichung dieses Zieles, müssen für das Rhein-Main Gebiet die Landkreise, Gemeinden und Städte der Region zusammenwirken.“


„Auch Hochschulen und Forschungseinrichtungen leiden unter dem Wohnraummangel“, so Angelika Werner, Vizepräsidentin Strategic Relations der Frankfurt School of Finance & Management. „Studierende und Mitarbeiter in Forschung und Lehre finden, insbesondere wenn sie aus dem Ausland kommen, keine Wohnungen, was nicht nur die Hochschulen und Forschungseinrichtungen, sondern den Standort insgesamt schwächt.“


Prof. Dr. Frank E. P. Dievernich, Frankfurt University of Applied Sciences: „Die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) unterstützt die Resolution der IHK Frankfurt für mehr Bauland in FrankfurtRheinMain, weil speziell Studierende sich in Frankfurt die hohen Mieten kaum noch leisten können und unsere hohen Studierendenzahlen auch in Zukunft bestehen bleiben werden. Zudem sind Studierende und gut ausgebildete junge Menschen das Zukunftskapital dieser Stadt, das nicht durch hohe Mieten vertrieben werden darf. Wichtig ist uns, dass alle gesellschaftlichen Gruppierungen Zugang zu bezahlbarem Wohnraum bekommen.“


Dr. Joachim Stoll, Handelsverband Hessen e.V.: „Damit die Metropolregion FrankfurtRheinMain zukünftig ihre Attraktivität nicht verliert, braucht der Handel für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dringend bezahlbaren Wohnraum; nicht nur in Frankfurt, sondern in der ganzen Region.“


Bernd Ehinger, Präsident der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, sagte: „Das Handwerk der Metropolregion bringt den Bedarf der Handwerksunternehmen und Handwerker in die Planungen ein. Die Entscheidungen, die wir heute im Hinblick auf Bau- und Gewerbeflächen, bis hin zu der Frage nach Ausweisung von Schulungsorten der beruflichen Bildung und der Unterbringung von Auszubildenden und Weiterbildungsteilnehmern treffen, werden maßgeblich beeinflussen, wie sich die Wirtschaft in FrankfurtRheinMain in den kommenden Jahren und Jahrzehnten entwickeln wird. Diese Punkte sind übrigens auch eng mit der Frage nach einem Gesamt-Mobilitätsplan verknüpft: Hier ist es wichtig, dass wir als Region gemeinsam voran gehen.“


„Die Nachfrage nach Wohnimmobilien im RheinMainGebiet ist ungebrochen hoch. Nur ein großes und vielfältiges Angebot kann die Preisentwicklung im Zaum halten und dem Nachfragedruck Rechnung tragen.  Es ist natürlich auch wichtig, zu welchem Preis und zu welchen Bedingungen das neue Bauland bereitgestellt wird. Sofern Kommunen weiterhin am Höchstpreisverfahren festhalten, wird es zu einer verstärkten sozialen Segmentierung kommen. Nur Kommunen können die Vergabeverfahren festlegen. Private Verkäufer von Bauland werden sich stets am höchsten Gebot orientieren. Parallel ist aber auch der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs wichtig, um die Pendlerströme im Nachgang auch abbilden zu können“, sagte Frank Alexander, Pressesprecher IVD Mitte e.V.


Hans-Joachim Rosenbaum, Regionalleiter, Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt Region Hessen: „Sofortiges Handeln ist das Gebot der Stunde. Zukunftsfähig werden unsere Kommunen jedoch nur mit einer klugen, mittel- und langfristig angelegten Bodenbevorratungspolitik.“


Die Präsidentin der Goethe-Universität, Prof. Dr. Birgitta Wolff, betonte: „Frankfurt kann für junge Menschen, die zum Studieren in die Rhein-Main-Region kommen, noch deutlich attraktiver werden, denn im bundesweiten Vergleich hinkt die Region bisher beim Angebot studentischen Wohnraums stark hinterher. Wir unterstützen die Initiative, damit deutlich mehr bezahlbarer Wohnraum für Studierende entsteht; nicht nur durch Ausweisung neuen Baulands, sondern – wo irgend möglich – auch durch Nachverdichtungen im Bestand!“


Rainer von Borstel vom Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V. sagte dazu: „Viele Baukosten können von den öffentlichen Auftraggebern nicht beeinflusst werden, wie etwa die gestiegenen Preise für Baumaterialien. Durch die Ausweisung von Bauland dagegen können Kommunen aktiv zu einer Entspannung der Wohnungsknappheit und damit auch der steigenden Mieten beitragen.“


Dr. Axel Tausendpfund, Vorstand des Verbands der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft (VdW südwest), forderte: „Damit es in der Region auch in Zukunft Wohnungen zu fairen Mieten gibt, müssen Kommunen verstärkt Bauland ausweisen und dieses nach bestem Konzept statt nach Höchstpreis vergeben. Auch das Land ist gefordert, Kommunen bei den Folgekosten neuer Baugebiete, wie Straßen, Kitas und Schulen, finanziell zu unterstützen. Mit einer Durchschnittsmiete von 6,39 Euro/Quadratmeter in Hessen stehen die Wohnungsunternehmen des VdW südwest in besonderem Maße für bezahlbares Wohnen.“


Jürgen H. Conzelmann, Vorsitzender von Haus & Grund Frankfurt am Main e.V.: „Langfristig ist die Ausweisung von Bauland im Umland unausweichlich. Kurzfristig kann zusätzlich eine kluge Innenentwicklung und eine Erleichterung für private Eigentümer beim Ausbau vorhandener Gebäude für die dringend erforderliche Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sorgen.“


Thomas M. Reimann, Vorsitzender des Bau- und Immobilienausschusses der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V.: „Damit sich Fachkräfte und Auszubildende Wohnungen in der Nähe ihrer Arbeitsplätze leisten können, sind bessere Rahmenbedingungen für private Investitionen im Wohnungsbau nötig. Private Bauherren dürfen bei der Vergabe neuer Bauflächen nicht gegenüber öffentlichen Wohnungsgesellschaften benachteiligt werden.“


Prof. Dr. Wilhelm Bender, Wirtschaftsinitiative FrankfurtRheinMain e. V.: „Die Bedeutung bezahlbaren Wohnraumes für die Entscheidung, in welcher Region Talente arbeiten wollen, wurde über viele Jahre unterschätzt. Wir alle müssen dringend dafür sorgen, dass uns niemand, den wir benötigen, wegen einer fehlenden Wohnung absagt.“


Die Resolution wird den Adressaten in der Region demnächst zugestellt und bildet den Startschuss für eine direkte Befassung mit der Bauland-Ausweisung in den adressierten Kommunen. „Wir wollen nicht länger zusehen, dass gelegentliche lokale Hemmnisse die Weiterentwicklung einer ganzen Region erschweren und damit die Zukunft dieses wachstumsstarken Lebens- und Wirtschaftsstandorts insgesamt beeinträchtigen“, sagte IHK-Präsident Caspar.






Die Resolution im Wortlaut:



RESOLUTION FÜR MEHR BAULAND IN FRANKFURT-RHEIN-MAIN


FrankfurtRheinMain ist eine der wirtschaftsstärksten und dynamischsten Regionen Deutschlands und Wachstumsregion. So dokumentiert sich die Prosperität in den zurückliegenden zehn Jahren durch den Anstieg der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Metropolregion um etwa 400.000 und damit einhergehend einen Anstieg der Einwohnerzahl um circa 350.000.


Für den Erfolg und den Wohlstand der Region zeichnen die hiesigen Hochschulen, Unternehmen und deren Beschäftigte verantwortlich. Damit FrankfurtRheinMain auch künftig prosperiert, müssen entscheidende Weichenstellungen vorgenommen werden. Einer der wesentlichen Faktoren für die Sicherstellung der Zukunftsfähigkeit der Region sind mehr Wohnungen und mehr Flächen für Gewerbe, Industrie und Verkehrswege auf Basis einer integrierten Regionalentwicklungsplanung sowie eines qualitätsvollen Städte- und Siedlungsbaus. Auch die Nachverdichtung im Bestand sollte besser genutzt werden. Denn die Unternehmen der Region sind auf die Verfügbarkeit von Flächen und den Zuzug von Fachkräften angewiesen, die hier lebenden und die zuziehenden Fachkräfte auf den nötigen Wohnraum.


Einige Städte und Gemeinden gehen bei der Baulandausweisung und Baurechtschaffung mit gutem Beispiel und großem Engagement voran. Mit Sorge betrachten wir jedoch die anderenorts wahrzunehmende Haltung, der Verantwortung einer weiteren Baulandausweisung auszuweichen. Steigenden Mieten und Kaufpreisen kann aber mit einer deutlichen Steigerung der Bautätigkeit entgegengewirkt werden.


Wir appellieren an die Landräte, Oberbürgermeister, Bürgermeister und Vertretungskörperschaften der Region, sich stärker für die Ausweisung von Bauland und die Schaffung von mehr Baurecht in ihrem Gebiet einzusetzen. Ohne entsprechende Fortschritte in der Baulandausweisung und der Baurechtsschaffung werden die Interessen der Unternehmen und Institutionen und deren Beschäftigten massiv in Mitleidenschaft geraten. Alle Landkreise, Gemeinden und Städte der Region rufen wir auf, sich ihrer Verantwortung für die ansässigen sowie die hinzuziehenden Unternehmen und Fachkräften der Region zu stellen und Wachstum und Beschäftigung zu ermöglichen.


Zugleich bieten wir an, die kommunalen Amtsträger bei der Aufgabe der Ausweisung von zusätzlichem Bauland und der Schaffung von Baurecht – auch in der öffentlichen Diskussion – aktiv zu unterstützen.


Frankfurt am Main, den 13. März 2020




IHK Frankfurt am Main

Bauwirtschaft mit Vorbildcharakter – Unternehmen schulen und sensibilisieren beim Plastikmüll

Geschrieben am 10. März 2020



Die Quote für die Wiederverwertung bei Plastikmüll wurde von 31% auf 58% gesteigert. Nach den Worten von BDB-Vorstand Thomas M. Reimann eine enorme Herausforderung für Architekten, Ingenieure, Planer und die gesamte Bauwirtschaft. „Es ist uns als BDB-HESSENFRANKFURT seit vielen Jahren wichtig, einen Beitrag bei der Müllsortierung auf Baustellen zu leisten, indem wir unseren Mitgliedern empfehlen, Personal regelmäßig zu schulen und zu sensibilisieren.“ Dieses Thema sieht der Verband als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Er leistet jedoch einen wesentlichen Teilbeitrag dazu. Für seinen Verband formuliert es der Unternehmer klar und deutlich: „Um zukünftig noch intensiver Wirken zu können, benötigen wir gerade in innerstädtischen Bereichen mehr Fläche für die Baustelleneinrichtung. Dies erfordert ein pragmatisches Miteinander – auch und gerade mit Behördenvertretern.“


Die Mitgliedsunternehmen des BDB-HESSENFRANKFURT informieren Mitarbeiter regelmäßig. Der Verband weiß aus der Praxis, dass diese Empfehlungen zur Anwendung gelangen. „Bestes Beispiel ist eines unserer Mitgliedsunternehmen aus Frankfurt, das am 09.03.2020 vom Hessischen Rundfunk besucht wurde“ sagt der 1. Vorsitzende Andreas Ostermann.


BDB-HESSENFRANKFURT

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EIN FEST FÜR MARTIN WENTZ
Verleihung der Ehrenbaumeisterwürde
BAUMEISTER BDB h.c.
im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main

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