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Autor Archiv: Andreas Ostermann

Deutschland-Plan für bezahlbares Wohnen

Geschrieben am 10. September 2014

Wohnungsbau-Tag 2014

 

Neubauwohnungen für Durchschnittsverdiener – Kaltmieten senken

 

Deutschland-Plan für bezahlbares Wohnen zum 6. Wohnungsbau-Tag vorgestellt: In Berlin haben sieben Organisationen und Verbände der deutschen Bau- und Immobilienbranche am Mittwoch ein politisches Maßnahmenpaket zum Wohnungsneubau vorgestellt. Ziel ist ein deutliches Absenken von Kaltmieten für Neubauwohnungen. Neu gebaute Mietwohnungen in Großstädten und Metropolregionen sollen dadurch auch für Durchschnittsverdiener wieder bezahlbar werden, so das Verbändebündnis Wohnungsbau.

In ihm haben sich der Deutsche Mieterbund (DMB), die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB), der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) und die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) zusammengeschlossen.

Die vom Verbändebündnis Wohnungsbau vorgestellte Studie „Mietwohnungsbau 2.0 – Bezahlbarer Wohnraum durch Neubau“ des Pestel-Instituts in Hannover zeigt auf, was sich ändern muss, um einen mit niedrigeren Mieten attraktiven Wohnungsneubau zu erreichen. Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass eine Verbesserung der steuerlichen Abschreibungsbedingungen, eine Reduzierung der Baulandkosten und verbesserte Finanzierungskonditionen einen enormen Preiseffekt auf dem Mietwohnungsmarkt hätten.

Im Idealfall könnten die Kaltmieten in Neubauten um bis zu 4,14 Euro pro Quadratmeter gesenkt werden, rechnen die Wissenschaftler des Pestel-Instituts in ihrer Studie vor. Notwendig hierfür wäre in dem Paket kombinierter Maßnahmen insbesondere die Einführung einer linearen Abschreibung (AfA) in Höhe von 4 Prozent jährlich.

Rechnen würde sich dies für den Staat ohnehin, so das Verbändebündnis Wohnungsbau. Immerhin fließe beim Mietwohnungsbau rund ein Drittel der Investitionssummen über Steuern und Sozialabgaben zurück an den Staat. So ermittelt das Pestel-Institut am Beispiel eines neu gebauten Mehrfamilienhauses mit 12 Wohneinheiten Gesamtkosten von 2,6 Millionen Euro. Davon gehen, so das Institut, knapp 470.000 Euro an Steuern in die Staatskasse und weitere 406.000 Euro an die Sozialkassen.
Das Pestel-Institut weist in seiner Studie nach, dass in den Problemregionen, zu denen Großstädte und Ballungsräume gehören, bundesweit rund 40.000 Mietwohnungen pro Jahr zusätzlich neu zu bauen sind, um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden. Diese Neubauwohnungen müssten für Durchschnittsverdiener bezahlbar sein. Damit mehr Wohnungsneubau im mittleren Preissegment entstehe, sei es dringend notwendig, die politischen Rahmenbedingungen zu ändern.

Zum 6. Wohnungsbau-Tag hat das Verbändebündnis darüber hinaus die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen (ARGE) in Kiel beauftragt, die Baupraxis unter die Lupe zu nehmen. Das Ergebnis der ARGE-Untersuchung „Optimierter Wohnungsbau“ wurde ebenfalls am Mittwoch in Berlin vorgestellt. Aus ihr geht hervor, dass insbesondere gestiegene Energiespar-Auflagen und kommunale Vorgaben – beispielsweise für Stellplätze – die Baukosten in den vergangenen Jahren deutlich nach oben getrieben haben. Hinzu kommen höhere logistische Kosten, die das Bauen in Innenstädten mit sich bringt. So schlage ein Mehrfamilienhaus, das in der Innenstadt mit den hohen gesetzlichen Energiesparauflagen (EnEV ab 2016) gebaut werde, mittlerweile mit Baukosten von 2.422 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche zu Buche, rechnet die ARGE vor. Hierbei seien noch nicht einmal die Grundstückskosten berücksichtigt.

Zudem präsentierte die ARGE einen detaillierten Kostenkatalog, der transparent macht, was beim Neubau von Mehrfamilienhäusern durchschnittlich pro Quadratmeter Wohnfläche wie viel kostet – von der Tiefgarage (292 Euro/m²) über das Kellergeschoss (122 Euro/m²) und den Aufzug (68 Euro/m²) bis zur Dachbegrünung (41 Euro/m²).

Die ARGE Kiel warnt davor, dass der Wohnungsbau noch in dieser Legislaturperiode des Bundestages – also bis 2017 – zurückgehen werde, wenn politisch nichts passiere. Dann würden Haushalte mit mittleren und unteren Einkommen nur eine Chance auf Wohnungen haben, wenn sie bereit seien, auf Wohnfläche zu verzichten. Ebenso auf Ausstattungen, die zum Energiesparen beitragen und Wohnungen altersgerecht machen.

Die sieben Organisationen und Verbände des Wohnungsbau-Bündnisses sehen ihr in Berlin vorgelegtes Maßnahmenpaket als konkrete Vorschläge, um das von Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) im Sommer ins Leben gerufene „Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen“ mit Leben zu füllen. Mehr dazu: www.wohnungsbautag.de. Hier sind auch die Pestel-Studie („Mietwohnungsbau 2.0 – Bezahlbarer Wohnraum durch Neubau“) und die Praxis-Untersuchung der ARGE („Optimierter Wohnungsbau“) online nachzulesen.

 

BDB-Studentenförderpreis 2015

Geschrieben am 10. September 2014

Logo BDB-Bundesgeschäftsstelle

Im Rahmen der Förderung des studentischen Nachwuchses lobt der Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure (BDB) zum 18. Mal den Förderpreis für Studenten aus. Die Schirmherrschaft hat Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, übernommen.

 

Wettbewerbsaufgabe
Prämiert werden solche Studienarbeiten, die für die Entwicklung des Bauens unserer Zeit beispielhafte Lösungen zeigen. Dafür sind Arbeiten aus folgenden Themenbereichen zugelassen:

1. Gebäude
2. Ingenieurbauwerke
3. Konstruktionen
4. Städtebauliche Planungen

Studienarbeiten aus den vorbenannten Gebieten können im Einvernehmen mit den entsprechenden Lehrstühlen oder mit den Dozenten der Hochschulen durchgeführt werden. Sie können auch im Rahmen einer Seminararbeit behandelt worden sein oder behandelt werden.
Im Bereich Gebäude werden nur Studienarbeiten zugelassen, die sich kreativ mit den Thema „Energetisch Sanieren“, beschäftigen.

 

Teilnahme
Teilnahmeberechtigt sind alle Studenten an Hochschulen der Fachrichtung Architektur und Bauingenieurwesen sowie Berufsanfänger bis zwei Jahre nach Studienabschluss.

 

Preisgericht
Der Jury gehören folgende Mitglieder an:

Architekt: Prof. Arno Brandlhuber, Akademie der bildenden Künste, Nürnberg,
Ingenieur: Prof. Dr.-Ing. Kai Kürschner, HfT Stuttgart,
Stadtplaner: Prof. Dr.-Ing. Detlef Kurth, HfT Stuttgart,
Architekturkritiker: Dipl.-Ing. Burkhard Fröhlich, Chefredakteur der DBZ,
Auslober: Dipl.-Ing. Christoph Schild, Architekt, Mitglied des Präsidiums.

 

Preise
Für die Preise wird vom BDB ein Gesamtbetrag von 5.200 Euro zur Verfügung gestellt. Die Aufteilung dieses Gesamtbetrages erfolgt durch die Jury. Es sollten zwei Förderpreise und ein Sonderpreis verliehen werden.

 

Termine
Die Wettbewerbsarbeiten müssen der Bundesgeschäftsstelle bis zum 28. Februar 2015 vorliegen. Es gilt der Poststempel. Es dürfen keine Originale eingesandt werden.
Die Jurysitzung findet im März statt.

Hier finden Sie die Wettbewerbsrichtlinien und die Anmeldung zum Wettbewerb zum downloaden:

Wettbewerbsrichtlinien

Anmeldung

 

Die Anmeldung geht an die BDB-Bundesgeschäftsstelle, Willdenowstraße 6, 12203 Berlin, Tel. (030) 841897-0, Fax (030) 841897-22 oder per E-Mail an: info@baumeister-online.de.

 

Bauindustrie und BDA schließen sich Länderinitiative an

Geschrieben am 8. September 2014

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Der im Sommer 2014 neu gegründeten Länderinitiative ‘Impulse für den Wohnungsbau – HESSEN‘ haben sich zwei weitere große Verbände angeschlossen.

„Der BDA Hessen schließt sich gerne der Initiative Impulse für den Wohnungsbau in Hessen an. Vielen Dank für Ihre wertvolle Initiative.“ formuliert Dipl.-Ing. Christian Holl, Landessekretär des Bund Deutscher Architekten BDA im Lande Hessen e.V.

Großes Lob hat auch Dr. Burkhard Siebert, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverband Hessen-Thüringen e.V. , für die Gründung der Initiative ‘Impulse für den Wohnungsbau – HESSEN‘: „Wir wollen gerne dabei sein! Die Initiative ist wichtig und richtig. Wenn so viele Organisationen sich gemeinsam für eine Sache stark machen, dann wird man gehört in Politik und Gesellschaft.“

 

Neumitglieder „Impulse für den Wohnungsbau – Hessen“

Bauindustrieverband Hessen-Thüringen e.V.

Bund Deutscher Architekten BDA im Lande Hessen e.V. (BDA)

 

Wir machen Wohnen für alle

Geschrieben am 4. September 2014

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„Ohne neues Bauland geht es nicht. Allein mit Nachverdichtung werden wir die starke Nachfrage nicht decken können. Überall dort, wo Wohnungsbauprojekte möglich sind, engagiert sich die ABG – auch außerhalb der Stadtgrenzen. Wir machen Wohnen für alle.“ Frank Junker, Geschäftsführer der ABG FRANKFURT HOLDING formuliert im Gespräch mit dem BDB – Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure Frankfurt Rhein Main e.V. klar den Bedarf an Neubauprojekten auf neuem Bauland.

 

Zwar gibt es sehr gelungene Beispiele für qualitätvolle innerstädtische Nachverdichtung, wie beispielsweise die Projekte Wohnen am Dom in der Großen Fischerstraße oder Frankensteiner Hof in der Großen Rittergasse. Die Umsetzung von Bauprojekten im bestehenden Wohnumfeld ist in der Regel aber konfliktträchtig und betreuungsintensiv.

„Die Stadt kann ringförmig nach außen wachsen. In der Vergangenheit ist das im Rahmen der großen Bevölkerungszuwächse schon so erfolgt“ sagt Dipl.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann (2. Vorsitzender des BDB-Frankfurt Rhein Main e.V.).

Im Norden von Frankfurt bietet der Pfingstberg zwischen Nieder-Eschbach und Nieder-Erlenbach entsprechende Flächen an.

„Wir sehen das Hilgenfeld am Frankfurter Berg als gute Möglichkeit, auf neuem Bauland Wohnraum schnell zu schaffen.“ führt Junker aus. „Aber auch mit Gemeinden im Umland arbeiten wir zusammen.“
In Offenbach und Friedberg gibt es bereits gemeinsame Projekte. Geplant sind weitere in Mörfelden-Walldorf und im Taunus.

 

„Wichtig ist, daß das Bauen bezahlbar bleibt.“ weist Dipl.-Ing. Architekt BDB Carsten R. Kulbe (Vorstand für Finanzen im BDB-Frankfurt Rhein Main e.V.) auf die stark steigenden Baukosten hin.

Für den Wohnungsbestand machen ständig sich verschärfende Verordnungen zur Energieeinsparung nicht immer Sinn. Preistreibend sind zum Teil auch übertriebene Forderungen zur Barrierefreiheit.

Junker kann die Sorge um die Baupreisentwicklung nachvollziehen und führt ein anderes Beispiel an: „Uns zwingt die Stellplatzsatzung dazu, viel Geld in teuren Tiefgaragen zu versenken. Gerade in Quartieren, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erschlossen sind, geht das am Bedarf vorbei!“

 

Eine Plattform für ein Engagement zu bezahlbarem Wohnungsbau will die Initiative ‘Impulse für den Wohnungsbau – HESSEN‘ bieten.

In Hessen ist die Ingenieurkammer Teilnehmer des Verbändebündnisses und auch auf Bundesebene unterstützt die Bundesingenieurkammer die Initiative. Dipl-Ing. BDB Ingolf Kluge (1. Vorsitzender des BDB-Frankfurt Rhein Main und Vizepräsident der Bundesingenieurkammer) lädt zur Unterstützung der Aktivitäten der Initiative in Hessen ein: „Die Initiative ist ein Verbändebündnis. Wir brauchen aber auch von den Akteuren am Markt die direkte Unterstützung und ein Engagement in Sachfragen. Dazu laden wir herzlich ein.“

Das Angebot nimmt Junker gerne an: „Es ist zu begrüßen, daß sich die Initiative ‘Impulse für den Wohnungsbau – HESSEN‘ gegründet hat. Über den VdW südwest sind wir daran mitbeteiligt. Wir sind aber auch für jede Art der direkten Unterstützung offen.“

 

Mitglieder werben Mitglieder

Geschrieben am 1. September 2014

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Machen Sie Werbung für den BDB-Frankfurt Rhein Main

 

bei Freunden, Bekannten, Kollegen…..

pro geworbenes Mitglied (Vollzahler) erhalten Sie als BDB-Mitglied ein Fachbuch nach Ihrer Wahl (bis zu einem max. Wert von 150,- €)

(Die Aktion geht bis 31.12.2014)

 

hier geht’s zum Aufnahmeantrag…

 

MITGLIED BDB Smart Skript

Geschrieben am 1. September 2014

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MITGLIED BDB Smart Skript

Zukunft Bauen – Ideen für Wohnen

Geschrieben am 28. August 2014

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„Die Bauindustrie ist der leistungsfähige Partner, mit dem sich große Wohnungsbauvorhaben schnell realisieren lassen. Wir haben Konzepte für serielle Fertigungen und sind mit unserem know-how gerne Partner der Planer und Investoren. Wir wollen Zukunft bauen und haben Ideen für das Wohnen von Morgen.“ Dr. Burkhard Siebert, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverband Hessen-Thüringen e.V. wirbt selbstbewußt mit der Leistungsfähigkeit der hessischen Bauunternehmen im Gespräch mit dem BDB – Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure Frankfurt Rhein Main e.V.

 

Ganz deutlich stellt Siebert aber auch heraus, das Architekten und Ingenieure und Unternehmer in der Baubranche Partner sind.

„Dem manchmal schlechten Image der Branche müssen wir gemeinsam entgegenwirken“, so Siebert zu den Kollegen des BDB. „In der Öffentlichkeit muß die Baubranche als Ganzes wahrgenommen werden.“

 

Großes Lob hat Siebert für die Gründung der Initiative ‘Impulse für den Wohnungsbau – HESSEN‘: „Wir wollen gerne dabei sein! Die Initiative ist wichtig und richtig. Wenn so viele Organisationen sich gemeinsam für eine Sache stark machen, dann wird man gehört in Politik und Gesellschaft.“

„Das freut uns sehr“, sagt Dipl.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann (2. Vorsitzender des BDB-Frankfurt Rhein Main e.V.), der den BDB in der Initiative ‚Impulse für den Wohnungsbau‘ vertritt und in enger Abstimmung mit dem Verband der Wohnungswirtschaft (VdW südwest, Herrn Dr. Rudolf Ridinger), die nächsten Schritte koordiniert.
Zur Lösung der drängendsten Wohnungsbauprobleme ist neben der Schaffung von neuem Bauland ein wesentlicher Faktor, die Baukosten überschaubar zu halten. „Bezahlbares Wohnen fängt mit bezahlbarem Grunderwerb und bezahlbaren Baukosten an.“ Dipl.-Ing. Architekt BDB Carsten R. Kulbe (Vorstand für Finanzen im BDB-Frankfurt Rhein Main e.V.) bricht damit die allgemein kommunizierte Forderung auf die wesentlichen Punkte herunter und benennt, worauf es ankommt.

 

Oft werden auch überzogene Bauvorschriften, sich schnell verschärfende Vorschriften zur Energieeinsparung oder Normvorgaben zur Barrierefreiheit als Kostentreiber genannt.

Im Zusammenhang mit den Baukosten werden viel zu oft Bauunternehmen und die Baubranche insgesamt zu unrecht in‘s schlechte Licht gerückt. Oft ist politisch nicht gewollt, die Baukosten vor Projektbeginn gewissenhaft zu benennen und durch viele Änderungen während des Bauens ergeben sich Mehrkosten, für die keiner Verantwortung übernehmen will. Architekten, Ingenieure und Unternehmer müssen wieder federführend die Geschicke von Baumaßnahmen prägen.

 

„Auf Bundesebene hat die Politik alle Akteure der Branche an einen Tisch geholt. Auch die Bundesingenieurkammer arbeitet dort mit und will zur Problemlösung beitragen“, sagt Dipl.-Ing. BDB Ingolf Kluge (1. Vorsitzender des BDB-Frankfurt Rhein Main e.V. und Vizepräsident der Bundesingenieurkammer). „Es empfiehlt sich, auch auf Länderebene entsprechend vorzugehen und aktiv zu werden. Mit der Initiative ‘Impulse für den Wohnungsbau – HESSEN‘ hat die Politik direkt einen kompetenten Ansprechpartner.“

 

BDB-SommerTreff Klassikstadt

Geschrieben am 21. August 2014

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Mitglieder und Gäste des BDB Frankfurt Rhein Main besuchten am 14.08.2014 die Klassikstadt in Frankfurt Fechenheim. Herr Dipl.-Ing Architekt BDB Carsten R. Kulbe begrüsste die Anwesenden und stellte gleichzeitig Herrn Marco Wimmer, Geschäftsführer der Klassikstadt GmbH, vor.

Der erste Eindruck war das denkmalgeschütze Gebäude mit rotem Backsteinmauerwerk als Gesamtanlage. Die Fassade ist fast ausnahmslos in ursprünglichem Zustand erhalten. Fensterstürze sind in Segmentbogen ausgeführt. Die Rahmen der Gitterfenster bestehen aus Guss.

Herr Wimmer führte die Gruppe durch alle 4 Stockwerke; auch das sonst der Öffentlichkeit unzugängliche 4. Stockwerk konnte begangen werden.

Das Bauwerk hat eine lange Geschichte. Vor ca. 100 Jahren wurde das Bauwerk für eine Landmaschinenfabrik erbaut. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Anlage als Gelddruckerei genutzt und musste sehr aufwendig restauriert werden.

Das Gebäude war zu seiner Zeit eines der ersten Skelettbauten – für Architekten und Ingenieuren eine grosse Besonderheit. Auffallend waren die kurze Spannweiten, hohe Unterzüge, Längs und Querrippen sowie der handelsübliche Stahl I (hier eingebaut, gehört er im Hochbau schon der Vergangenheit an).
Seid dem Jahr 2010 werden hier Oldtimerfahrzeuge zB. Fiat, Mercedes, Opel, Porsche von Privatpersonen untergestellt bzw auch zum Verkauf angeboten. Auch Reparaturwerkstätten sowie Ersatzteillager sind hier eingerichtet.

Um ca. 17.30 Uhr war die Besichtigung zu Ende. Alle Teilnehmer bedankten sich bei Herrn Wimmer für die ausführliche Führung. Zum Schluss ging die Gruppe in die Werkskantine Exenberger. Unter der Sonnenterrasse begann das Abendessen mit einem gemütlichen Beisammensein. Gegen 20.00 Uhr hatten sich die Kollegen untereinander verabschiedet.

Robert Flörchinger

(Bild: Helmut Peter)

 

große Resonanz auf Gründung der Länderinitiative ‚Impulse für den Wohnungsbau – HESSEN‘

Geschrieben am 2. August 2014

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Die Gründung der Initiative ‚Impulse für den Wohnungsbau – HESSEN‘ ist auf große Resonanz gestoßen. Vielfach wurde über den Zusammenschluß der 12 führenden Verbände und Institutionen der Bauwirtschaft sowie des Deutsche Mieterbunds und der IG BAU berichtet. Die positiven Rückmeldungen und das große Interesse an der Initiative hat uns darin bestärkt, daß es ein gemeinsames Engagement braucht, um beim Thema Wohnungsbau etwas zu bewegen.

Die Initiative will sich zu Wort melden, wenn etwas falsch läuft und es besser geht für den Wohnungsbau in Hessen. Dabei können die bereits bestehenden Länderinitiativen gutes Beispiel sein. Zuletzt hat die Länderinitiative in Bayern ein  umfangreiches Positionspapier zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau herausgegeben. Jetzt geht es an die inhaltliche Arbeit.

 

Bücher

Geschrieben am 1. August 2014

14_10 Bücher1Architekten zwischen Konzept und Strategie

von Eduard Sancho Pou.

200 Seiten, Format 19x 23,5 cm, mit zahlr. Fotos, gebunden,
39,00 EUR

Detail, München

ISBN: 978-3-920034-85-0

 

 

 

 

Architekten sehen sich in den letzten Jahren mit einem gewandelten Markt, mit veränderten Aufgabenstellungen und neuen Anforderungen konfrontiert. Mit welchen Strategien können sie vorgehen, um Aufträge zu erlangen oder für ihre Projekte zu interessieren? Anhand ausgewählter Beispiele analysiert der Autor die Vorgehensweise einzelner Architekten seit den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Ausgehend von den Anfängen des Marketings in der US-amerikanischen Nachkriegszeit, spannt er einen Bogen in die heutige Zeit. Wandlungen in Gesellschaft und Politik, veränderte Ansprüche der Auftraggeber, aber auch die Finanz- und Wirtschaftskrise haben Einfluss auf das Berufsbild des Architekten. Stand früher das reine Bauen im Vordergrund, müssen Architekten heute gegenüber ihren Auftraggebern vielfältige Rollen einnehmen – vom Berater über den Vermittler bis hin zum Markendesigner. Das Buch soll Architekten dazu inspirieren, über neue Möglichkeiten nachzudenken und ungewohnte Wege zu gehen.

– präzise Analysen und Gegenüberstellungen der Vorgehensweise ausgewählter Architekten von der Nachkriegszeit bis heute
– unterschiedliche Rollen und Positionierungsmöglichkeiten des Architekten in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft
– Gebäude und ihre Werbewirksamkeit, die Vermittlung zwischen Architektur und Politik sowie neue Herausforderungen durch eine Gesellschaft im Wandel
– Auswertung unterschiedlicher Strategien anhand von Projekten von Bjarke Ingels, Ricky Burdett, Qingyun Ma, John Portman, Art Gensler und anderen

Detail Verlag

 

 

14_10 Bücher2

best of DETAIL Büro

 

von DETAIL.

200 Seiten, Format 21x 29,7 cm, mit zahlr. Fotos, kartoniert,
39,00 EUR

Detail, München

ISBN: 978-3-920034-84-3

 

 

 

Working Café, Business-Club, Großraum-, Gruppen- oder Zellenbüro – das Angebot an verschiedenen Büroarbeitsplätzen steigt mit dem wachsenden Anteil an Bürotätigkeit in unserer modernen Diesntleistungsgesellschaft. Durch die rasante Entwicklung der Kommunikationstechnologien vermischen sich Lebens- und Arbeitswelten mehr und mehr, die Arbeit und der Arbeitsplatz bekommen einen ganz neuen Stellenwert im Leben jedes einzelnen und in der Gesellschaft. Arbeit nimmt einen Großteil unseres Lebens ein und mehr und mehr Menschen definieren sich über ihre Arbeit. Zudem steht und fällt der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens mit der gelebten Arbeitskultur: Wem es gelingt, seine Mitarbeiter langfristig an sich zu binden, hat gute Chancen, auch im weltweiten Wettkampf zu bestehen. Daher erlangt das Thema Arbeitswelten und Arbeitsplatzgestaltung in unserer Gesellschaft eine immer bedeutendere Rolle. Wie reagiert die Architektur auf diese Entwicklungen? Muss sie überhaupt reagieren? Welche Rolle spielt die Fassade, die Gebäudetechnologie, die Innenraumgestaltung, die Möblierung? Wie werden wir in Zukunft arbeiten, wird der feste Arbeitsplatz obsolet – oder gerade nicht? Was bewirken die modernen Kommunikationswege und -mittel? Inwieweit spielt die Nachhaltigkeit eine Rolle im Büroalltag?

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* Wie werden wir in Zukunft arbeiten?
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* Planungsgrundlagen, Grundrisskonzepte und technische Gebäudestrategien

Detail Verlag

 

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EIN FEST FÜR MARTIN WENTZ
Verleihung der Ehrenbaumeisterwürde
BAUMEISTER BDB h.c.
im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main

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