Studentenwettbewerb zu Herausforderungen des Wohnungsmarktes der Stadt Langen

16_07_27 Jury Studentenwettbewerb Langen (web 600x286)_kul
v.l.n.r.: Sophie Brzoska, Richard Bill, Dr. Falk Raschke, Dipl.-Ing. Architekt Stefan Trosdorf, Prof. Dipl.-Ing. Architekt BDA Jean Heemskerk, Sylvia Sell, Dipl.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann, Dr. h.c. Thomas M. Reimann, Jan Niklas Reimann

 

Am 27. Juli war es wieder so weit: Nachdem schon 2015 der erste Wettbewerb in Kooperation von BDB-Frankfurt Rhein-Main e.V., Frankfurt U. A. S., Regionalverband Frankfurt Rhein Main und der Stadt Langen statt gefunden hatte, sollte dieses Mal der aktuellen Herausforderung des beengten Wohnungsmarktes begegnet werden.

 

Der Rahmen der Aufgabe bestand aus einem städtebaulichen Masterplanentwurf, der ebenfalls aus einem vorrangegangenen Kurs mit der Stadt Langen als Wettbewerb formgefunden wurde.
Dazu sollte dieser städtebauliche Masterplanentwurf weiter entwickelt, weitergedacht, ja auf die unterschiedlichen Anforderungen an das gemeinschaftliche Wohnen in Ballungszentren „weitergeschrieben“ werden.

 

Aus dieser Herausforderung der Aufgabe entwickelten die Studierenden des E789 Master Entwurfskurses der Frankfurt University of Applied Scienses unterschiedlichste Ansätze, die auf ihre Weise jeder für sich ein bemerkenswerter Ansatz eines Lösungskonzeptes für die Aufgabe darstellt.

 

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Nach der Präsentation vor der Jury (siehe Foto), vertreten durch:

Herr Dipl.-Ing. Architekt Stefan Trosdorf (motorplan Architekten und Ingenieure Frankfurt am Main)
Herr Prof. Dipl.-Ing. Architekt BDA Jean Heemskerk, Professor für Baukonstruktion, Entwerfen und Technischen Ausbau FRA UAS,
Herr Dipl.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann, 1. Vorsitzender BDB-Frankfurt Rhein Main,
Herr Dr. h.c. Thomas M. Reimann, Referat Unternehmer im BDB-Frankfurt Rhein Main und Vorstand der ALEA Hoch- und Industriebau AG,
Herr Richard Bill, Masterstudierender an der FRA UAS, Vorstandsmitglied im BDB-Frankfurt Rhein Main,
Herr Jan Niklas Reimann, Studentenvertreter BDB-Frankfurt Rhein Main,
Herr Dr. Falk Raschke, Regionalverband Frankfurt Rhein Main, Fachbereichsleiter Regionalentwicklung,
Frau Sylvia Sell, Stadt Lagen, Fachdienst 13 – Bauwesen, Stadt- und Umweltplanung,
Frau Sophie Brzoska, Tutorin am Lehrstuhl für Entwerfen bei Herrn Prof. Heemskerk,

wurden die Arbeiten, dankenswerter Weise nicht zuletzt wegen der Spende von
500 € von Dipl.-Betriebswirt Thomas M. Reimann, UNTERNEHMER BDB (ALEA Hoch- und Industriebau AG) und dem Preisgeld des BDB-Frankfurt Rhein Main e.V. von ebenfalls 500 € in einer Jurysitzung bewertet und anschließend prämiert.
Dabei war eine gelungene städtebauliche Integration des Entwurfs in seine Umgebung genauso maßgebend, wie das passgenaue Zusammenspiel der Grundrisse zueinander mit der Frage des ausgewogenen Verhältnisses von Gemeinschaftlichkeit und Privatsphäre der potenziellen Nutzer in den späteren Entwürfen verbunden.

 

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Wer nun nach Meinung der Jury die passendsten Antworten auf die Herausforderungen der Aufgabe gefunden hat und damit eine Prämierung auf seinen Entwurf erhält, wird auf der Preisverleihung in Langen bekannt gegeben.

 

Wir dürfen gespannt sein.

 

Richard Bill




auf ein WORT: Dorothee Klein

 

 

Liebe Kollegen, liebe Kolleginnen,

 

zunächst möchte ich mich bei allen bedanken, die mich zur ersten 1. Schatzmeisterin gewählt haben.

 

Für diejenigen in unserem Berufsverband, die mich noch nicht kennen, möchte ich mich hiermit kurz vorstellen.
Mein Arbeitsleben als Diplom-Ingenieur der Fachrichtung Architektur und Städtebau habe ich 1978 in der Auslandsabteilung der Ph. Holzmann AG in Frankfurt begonnen.
Seit 1987 bin ich selbständig als Architektin und Innenarchitektin und arbeite als Partner zusammen mit Dietmar Kletti im Architekturbüro Klein+Kletti GbR.
Wir sind überwiegend in der Sanierung und beim Bauen im Bestand tätig und versuchen uns mit unserer Arbeit bodenständig und detailgenau zu bewegen ohne Innovationen und die neuesten Trends außen vor zu lassen.

 

Auch eine kritische Auseinandersetzung mit Vorschriften und Bestimmungen sollte man immer im Fokus haben. Neulich las ich in einem Buch folgendes über einen Löschteich: „…noch vor dem Eingang zeigte mir Wolfgang einen Löschteich, mit Sprungtürmen, einem tiefen und einem flachen Bereich sowie Überläufen am Rand, …Ich staunte über dieses Betonloch, als wäre es etwas Archäologisches, als handele es sich um eine Hinterlassenschaft der Maya und Azteken, um rätselhafter Bauten verschwundener Zivilisationen mit einer für uns unbegreiflichen Logik…..(aus dem Buch „Vielleicht Esther“ von Katja Petrowskaja). In solch einer Art unverständlich für die Mitmenschen zu bauen, sollte man möglichst vermeiden.

 

Genauso unverständlich empfindet man bisweilen unsere EnEV. Die DGNB fordert zurzeit in einem Positionspapier eine Weiterentwicklung und die Neuausrichtung der EnEV, sie entspräche nicht mehr dem aktuellen Stand der Wissenschaft und sei weder zielführend noch zukunftsfähig. Auch die eigenen Kriterien der DGNB für eine Zertifizierung im Bereich des nachhaltigen Bauens sind überaltert und von ihrer Logik her oft nicht zu verstehen. Wo bleibt da die Nachhaltigkeit, muss man sich zwangsläufig fragen. Wie bei vielen anderen Regelwerken wird versucht, einen Sachverhalt bis ins Detail zu regulieren, dabei wird das eigentliche Ziel aus den Augen verloren.

 

Auch die seit vielen Jahren erfolglos geführte Diskussion nach kostengünstigem Wohnraum kann, mit so vielen Anforderungen und Bestimmungen, auch in nächster Zeit nicht beigelegt werden.
Die Aufgabe unseres Berufsverbands sollte sein, hier anzusetzen und die vielen unterschiedlichen Belange mit einem gewissen Abstand zu sehen und zu einem sinnvollen Ergebnis zusammenzuführen. Hier sei auch an Mies von der Rohe und seinen Minimalismus in der Architektur erinnert: „Weniger ist mehr“.

 

 

Mit baumeisterlichen Grüßen

Dorothee Klein
ARCHITEKTIN BDB

1. Schatzmeisterin des BDB-Frankfurt Rhein Main e.V




Neuer Flyer BDB-HessenFrankfurt

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Neuer Flyer des BDB-HessenFrankfurt erschienen

Seit mittlerweile über zehn Jahren gibt der BDB-HessenFrankfurt einen eigenen Flyer heraus, der eine Übersicht über das Programm des BDB in Hessen gibt und die Ansprechpartner vorstellt. Dieser wird im Rahmen unserer Veranstaltungen verteilt und von uns auch zur Mitgliederwerbung in Frankfurt eingesetzt.

 

 

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16_06 Flyer 'wir stellen uns vor', innen (web 600x94)_BDB-Frankfurt

 

Flyer ‚wir stellen uns vor’_BDB-HessenFrankfurt

 

BDB-HessenFrankfurt




Kooperation mit der Bau-Akademie Dr. Koch

 

 

BAUMEISTER AKADEMIE und die Bauakademie Dr. Koch kooperieren. Rund um das Thema Baurecht soll ein attraktives Fort- und Weiterbildungsangebot aufgebaut werden.

Alle in Kooperation stattfindenden Fort- und Weiterbildungsangebote finden Sie auf unserem Internetportal  unter www.baumeister-akademie.de

 




Ideen für Wohnen in Mittelhessen

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v.l.n.r.: Dipl.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann (1. Vorsitzender BDB-Frankfurt), Architekt BDB Carsten R. Kulbe (2. Vorsitzender BDB-Frankfurt), Dr. Christoph Ullrich (Regierungspräsident Regierungspräsidium Gießen), Dipl.-Ing. Dipl.-Geol. BDB Frank Ulrich (Vorsitzender BDB-Gießen-Wetzlar), Dott. Arch. Enrico Mincuzzi (Vorstandsmitglied BDB-Gießen-Wetzlar)

 

„Wir haben viel zu bieten in Mittelhessen und wir wollen, dass die Menschen gerne bei uns leben. Dafür tun wir sehr viel, denn eine gute Infrastruktur, funktionierende Ortskerne und Arbeitsplätze in der Region sind ein wichtiger Standortfaktor im Wettbewerb um Bevölkerung und Arbeitskräfte“ wirbt Dr. Christoph Ullrich im Gespräch mit dem BDB – Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure Frankfurt Rhein Main e.V. für die Region.

 

Wichtige Infrastrukturprojekte sind der Weiterbau der A49 mit der sogenannten Verkehrskosteneinheit 20 (VKE) mit einem Investitionsvolumen von rd. 206 Mio Euro und die nachfolgend projektierten Abschnitte VKE 30 und VKE 40, die die Lücke der A49 zwischen Kassel und Gemünden schließen, sowie der 4-streifige Ausbau der B49 – Limburg-Wetzlar.

 

Aber auch der Ausbau der Datenautobahn ist mittlerweile ein wichtiger Standortfaktor. Die Regionalmanagement Mittelhessen GmbH unterstützt hier den kontinuierlichen Internet-Ausbau im Regierungsbezirk.

 

„Mit unseren Investitionen sichern wir Arbeitsplätze in der Region und machen Mittelhessen für neue Betriebe interessant. Das macht Wohnen auch in der Region attraktiv.“ sagt Ullrich und stellt aber zugleich fest: „In Marburg und Gießen haben wir durch den großen Bedarf an Studentenwohnungen ähnliche Entwicklungen wie in den Ballungsräumen.
Auch Migranten zieht es aus der Fläche immer eher in die Städte und Großstädte.“
In der Region – beispielsweise im Vogelsberg – gibt es ein Überangebot an preiswertem Wohnraum. Es gibt hier ein Ungleichgewicht.

 

Ähnliche Erfahrungen hat auch Dip.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann (1.Vorsitzender des BDB-Frankfurt Rhein Main e.V.) in der Koordination der Initiative ‘Impulse für den Wohnungsbau – HESSEN‘ gemacht.

 

„Wir müssen aufpassen, daß wir die Entwicklung ausgewogen gestalten und mit übermäßiger Wohnraumattraktivität in der Großstadt die ländlichen Bereiche nicht leersaugen,“ gibt Frank Ulrich, Mitglied im Gutachterausschuß der Stadt Gießen und Vorsitzender des BDB-Gießen-Wetzlar zu bedenken. Aus seiner Arbeit als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken kann er von sich verstärkenden Unterschieden bei den Bodenrichtwerten und damit bei den Grundstückswerten berichten.

 

Architekt Carsten R. Kulbe, (2. Vorsitzender des BDB-Frankfurt Rhein Main e.V.) kennt die Herausforderungen von regionalen Siedlungsstrukturen gut: „Bei uns in Schlüchtern organisiert die Nassauische Heimstätte die Entwicklung von Konzepten für einen aktiven Stadtkern. Das ist ein anspruchsvoller Prozess, der viel Fachwissen gerade auch der Stadtplaner und Bauschaffenden nötig hat.“

 

„Der Verlust der aktiven Ortsmitte ist oft der Anfang von problematischen Entwicklungen. Dem kann man mit guten städtebaulichen und architektonischen Konzepten entgegenwirken. Wir können den Dialog in die Architektenschaft tragen und so Diskussionen anregen, die oft wertvolle Erkenntnisse befördern,“ so Dott. Arch Enrico Mincuzzi, Vorstandsmitglied des BDB-Gießen-Wetzlar.

 

Ullrich will das Angebot zur Zusammenarbeit und das Know-How der Planer und Bauschaffenden des BDB gerne in Anspruch nehmen. „Wir freuen uns über Ideen für das Wohnen von Morgen in der Region. Jeder Beitrag ist uns sehr willkommen.“

 

BDB-HessenFrankfurt




Bücher

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narango. jahrbuch für die urbane debatte

von Christoph Siegl, Anne Rudolf, Oliver Müller

260 Seiten, Format 21,0x 29,5 cm,
kartoniert,
23,00 EUR

Open Urban Institute, Frankfurt

ISBN: ohne

 

 

 

 

Was ist Narango genau und was soll das Ganze? Das vorliegende Werk versucht sich an einer Gratwanderung zwischen Forschung und Kultur, klaren Gedanken und starken Bildern, Aktionismus uns Reflexion, Kanon und Bruch, Verspieltheit und Konsequenz, Fragen und Antworten. An den Stellen, an denen der Grat nicht zu schwierig ist, entstehen zunächst unerwartete Verbindungen, werden dem Leser neue Lesewege angeboten.

Jenseits des stadtpolitischen Tagesgeschäfts, ideologischer Grabenkämpfe, Elfenbeinturmbewohnerschaft und fixer Forscherdoktrin wollen wir einen gediegenen, aber reflektierten Weg begehen. Dieser soll – und unserer Meinung tut er es auch – verschiedene Disziplinen verbinden, mehr Perspektiven zulassen und mit etwas Abstand zum Überdenken und genauerem Hinschauen einladen. Hier regiert prinzipiell nicht die Eile, sondern der Blick auf die scheinbaren Neben¬sächlichkeiten. Hieraus sollen neue Ideen und Ansätze abgeleitet werden. Narango ist als Jahrbuch konzipiert und – dies ist die erste Ausgabe – soll auch künftig Gedanken und Meinungen sammeln und wohl komprimiert weitergeben wie zur Diskussion stellen. In der initialen Ausgabe 2016 haben siebzehn leidenschaftliche Urbaniten, unter Ihnen Stadtforscher, Illustratoren, Theatermacher, Fotografen und mehr, zusammengefunden um einen ersten Schritt zu gehen. Mögen viele weitere folgen!

Merkwürdig, neugierig, vielseitig und unabhängig – das sind die Eigenschaften, mit denen Narango sich selbst beschreibt. Wenngleich seine Eigenartigkeit auch bis ins Schrullige geht, ist der “merkwürdige“ Charakter von Narango in der älteren Bedeutung des Wortes, als “auffallend“ oder “des Merkens würdig“ zu begreifen.

Aber auch, wo Narango den Bezug zu aktuellen Debatten des Stadtdiskurses sucht, gelingt dies ohne voreilige Einsortierung in bestehende Schubladen.

 

Open Urban Institut
kontakt@openurbaninstitute.org

 

 

 

Rechtssichere Musterbriefe zur VOB/B

von Rosina Theresia Sperling, Axel Sperling

256 Seiten, Format 21,0 x 29,5 cm, kartoniert,
48,00 EUR

Beuth Verlag, Berlin

ISBN: 978-3-410-24322-9

 

 

 

 

 

 

Um nicht in Beweisnot zu geraten, sind die Baubeteiligten gehalten, alles Wichtige schriftlich zu vereinbaren. In Einzelfällen ist die Schriftform sogar zwingend notwendig. Kostspielige und zeitintensive Baustreitigkeiten können durch rechtlich einwandfreien Schriftverkehr – unter Beachtung der einschlägigen Normen und Fristen – mit entsprechenden Dokumentationen und Beweismitteln erfolgreich vermieden werden.

In diesem Buch sind für alle Bauphasen stilsichere Formulierungen auf Grundlage der neuesten Gesetzeslage als Musterbriefe zusammengestellt. Sie werden ergänzt durch genaue Beschreibungen der einzelnen Anwendungsfälle für die wiederkehrenden Problemstellungen im Zuge eines Bauprojektes. Vermerke zu den internen Bauabläufen beschreiben die wiederkehrenden Probleme bei der Abwicklung eines Bauvertrags und helfen so, Rechtsfehler und Versäumnisse zu umgehen.
Mit zahlreichen Praxistipps und konkreten Handlungsanweisungen ist dieses Buch eine wertvolle, übersichtliche Arbeitsgrundlage.

Aus dem Inhalt
• Bauaufträge vor der Bauzeit, während der Bauzeit, nach der Bauzeit
• Hinweise zur Vertragsgestaltung und Maßnahmen zur Ausführung
• Organigramm (Entscheidungshilfe)
• Musterverträge
• Musterformulare aus Auftragnehmersicht mit Handlungsanleitung
• Musterformulare aus Auftraggebersicht mit Handlungsanleitung

Alle Musterbriefe stehen in der Beuth-Mediathek kostenfrei digital zur Verfügung.

 

Beuth Verlag




Thomas M. Reimann in den Gesamtvorstand des Verbandes baugewerblicher Unternehmer Hessen gewählt

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Die Mitglieder des Verbands baugewerblicher Unternehmer Hessen (VbU) haben in der 68. Ordentlichen Mitgliederversammlung in Morschen den Bad Vilbeler Unternehmer und FDP-Kommunalpolitiker Thomas M. Reimann, Vorstandsvorsitzender der ALEA Hoch- und Industriebau AG in den Gesamtvorstand gewählt. Reimann ist Mitglied des Vorstands des Bundes Deutscher Baumeister (BDB), Frankfurt, Mitglied im Vorstand der Bauakademie Hessen-Thüringen und dem Landesinnungsverband des Bauhandwerks Hessen, sowie stellvertretender Vorsitzender des Bauausschusses der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU), ferner ist er Mitglied in der Vollversammlung der IHK Frankfurt am Main und Mitglied des IHK-Ausschusses „Bau- und Immobilienwirtschaft“. Die Interessen der heimischen Bauwirtschaft vertritt Reimann auf Bundesebene als Mitglied im Rechts- und Wirtschaftsausschuss des ZDB in Berlin.

 

Reimann setzt sich verstärkt für mehr bezahlbaren Wohnraum durch serielles Bauen ein, weist auf die überzogenen Anforderungen der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) hin. „Bauen wird seit Anfang 2016 mit Zusatzkosten belastet, die in keinem Verhältnis zum ökologischen Nutzen stehen. Ich setze mich für eine Absenkung von Baustandards ein, durch die serielle Bauweisen deutlich vergünstigt werden können. Konkrete Ansatzpunkte sind die Begrenzung des Schallschutzes auf die Mindestanforderungen, eine Flexibilisierung der Stellplatzordnung durch die Kommunen, der Verzicht auf Fassaden- und Dachbegrünung oder eine temporäre Aussetzung von Anforderungen an die Barrierefreiheit, vor allem dann, wenn durch intelligente Systembauweise Nachrüstungen möglich sind.“

 

Thomas M. Reimann




Brief an den türkischen Ministerpräsidenten Yildirim

16_06 BAF, Barbara Ettinger-Brinkmann (web 600x286)_BAK

 

Brief an den türkischen Ministerpräsidenten Yildirim

Mit großer Sorge hörten wir von der Verhaftung von 15 unserer Kolleginnen und Kollegen sowie der Zwangsräumung des Istanbuler Büros der Architektenkammer der Türkei im Yildiz-Palast, die am 31. Mai stattgefunden hat. BAK-Präsidentin Barbara Ettinger-Brinckmann fordert in ihrem Schreiben vom 9.6. Ministerpräsident Yildirim auf, die Selbstverwaltung der türkischen Kollegen nicht anzugreifen, sondern sie zu unterstützen.

 

Brief der BAK-Präsidentin Barbara Ettinger-Brinkmann

 

 

 

16 chamber of architects of turkey

BAK




40 Jahre RUFFERT Ingenieurgesellschaft mbH

16_05_20 40-jähriges Firmenjubiläum R&P Ruffert Ingenieurgesellschaft_R&P

R&P hat mit 310 geladenen Gästen gefeiert

 

Am 20. Mai 2016 haben die Gesellschafter Dipl.-Ing. Heinz Georg Ruffert, Dipl.-Ing. Jörg Holl, Dipl.-Ing. Thomas Hartung, Prof. Dr.-Ing. Andrej Albert und Dr.-Ing. Markus Aldejohann zur großen Jubiläumsfeier in die Limburger Stadthalle eingeladen. Unter den geladenen Gästen befanden sich neben den Mitarbeitern der Ingenieurgesellschaft langjährige Weggefährten, Geschäftspartner und Freunde des Unternehmens. An diesem Abend blickten wir gemeinsam auf 40 bewegte Jahre Unternehmensgeschichte zurück. Das Motto der Jubiläumsfeier lautete: „gemeinsam. stetig. aufwärts. 40 Jahre R&P RUFFERT. Erfahrung, die trägt.“ Im Fokus stand die Würdigung der vier gemeinsamen Jahrzehnte mit Firmengründer und Namensgeber Heinz Georg Ruffert, der sich Anfang 2016 aus der aktiven Geschäftsführung verabschiedet hat. R&P beleuchtete die Geschichte eines Ein-Mann-Büros, gegründet 1976 in Staffel, das sich zu einer deutschlandweit agierenden und erfolgreichen Ingenieurgesellschaft für Tragwerksplanung mit insgesamt 120 Mitarbeitern entwickelt hat.

 

16_05_20 40-jähriges Firmenjubiläum R&P Ruffert Ingenieurgesellschaft, Hr. Ruffert_R&P

 

Eröffnet wurde das Fest von Dipl.-Ing. Heinz Georg Ruffert, gefolgt von einem musikalischen Beitrag des Kleinen Männerchor „Cäcilia“ Lindenholzhausen. Anschließend richteten die Herren Manfred Michel (Landrat des Landkreises Limburg-Weilburg), Dr. Marius Hahn (Bürgermeister der Stadt Limburg), Jürgen Wittig (Vizepräsident der Ingenieurkammer Hessen) und Karlheinz Weimar (Staatsminister a.D.) Grußworte an Heinz Georg Ruffert und die Zuhörerschaft. Für den Festvortrag konnte R&P den Extrembergsteiger Hans Kammerlander gewinnen, der das Publikum auf eine Exkursion in die Welt der Gipfel mitnahm – untermalt von atemberaubenden Bildern seiner Expeditionen. Den Höhepunkt des offiziellen Programms bildete die Ehrung von Heinz Georg Ruffert durch seine Gesellschafter-Kollegen, die von der R&P Big Band und dem R&P Chor musikalisch zum Abschluss gebracht wurde.

Die RUFFERT Ingenieurgesellschaft mbH beschäftigt heute 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an folgenden Standorten:

Limburg, Diez-Gückingen, Berlin, Düsseldorf, Erfurt, Frankfurt, Halle, Hamburg, Koblenz, Konstanz, Leipzig, Nürnber

 

Neben der statisch-konstruktiven Bearbeitung von Großprojekten in Deutschland, werden auch im europäischen sowie internationalen Ausland Bauvorhaben bearbeitet.

Neben der statisch-konstruktiven Bearbeitung von Großprojekten in Deutschland, werden auch im europäischen sowie internationalen Ausland Bauvorhaben bearbeitet.
Zu den aktuellen Projekten der R&P RUFFERT Ingenieurgesellschaft mbH gehören u.a.:

  • Neubau des Hochhauses die Klimarahmenkonventionen am UN Campus in Bonn
  • Planung des Süd- und Nordkopfs am Bahnhof Stuttgart 21 in Stuttgart
  • Neubau des Hochhauses des Deutschen Institutes für pädagogische Forschung an der J.-W.- Goethe Universität in Frankfurt
  • Neubau der DFB-Akademie des Deutschen Fußballbundes in Frankfurt
  • Neubau der ersten europäischen Passivhaus-Klinik in Frankfurt-Höchst
  • Grundsanierung Deutschlandhaus in Berlin
  • Ersatzneubau Bundesamt für Strahlenschutz in Berlin

 

Zu den bearbeiteten Bauvorhaben der letzten Jahre zählen:

  • Bundesministerium für Familie, Senioren Frauen und Jugend in Berlin
  • Hessischer Landtag in Wiesbaden
  • Revitalisierung des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden
  • Neubau der JVA in Stammheim
  • Neubau der JVA in Großbeeren
  • Neubau der JVA in Burg
  • Neubau der Fraport AG Vorstandszentrale in Frankfurt
  • Neubau des Helios Großklinikums in Berlin-Buch
  • Neubau des KRH Klinikums Siloah in Hannover
  • Neubau des Green Hospitals in Lichtenfels

 

Die RUFFERT Ingenieurgesellschaft mbH beschäftigt sich neben der statisch-konstruktiven Planung auch mit der Bauphysik (schallschutztechnische und wärmeschutztechnische Planungen), der Betoninstandsetzung, Sanierung und Revitalisierung von Hochbauten und Brückenbauten. Auch wurden in den vergangenen Jahren sehr viele Kläranlagen statisch-konstruktiv geplant bzw. instandgesetzt.
Besonders zu erwähnen ist, dass durch die Tätigkeit von Herrn Dipl.-Ing. Jörg Holl als Prüfingenieur für Standsicherheit sowie als ö.b.u.v. Sachverständiger für Massivbau Beton- und Stahlbetonbau hoheitliche Aufträge im Bereich der baustatischen Prüfung (Anwendung des 4-Augen-Prinzips im Bauwesen) sowie bei der Erstellung von Gerichtsgutachten bearbeitet werden. Herr Prof. Dr.-Ing. Heiko Denk arbeitet ebenfalls als Prüfingenieur für Bautechnik, Fachrichtung Massivbau. Die baustatische Prüfung und die Erstellung von gerichtlichen Gutachten haben in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen.
Mit Prof. Dr.-Ing. Heiko Denk, Prof. Dr.-Ing. Andrej Albert und Prof. Dr.-Ing. René Conchon gehören der R&P RUFFERT Ingenieurgesellschaft mbH drei Professoren an, die nach langjähriger Mitarbeit im Ingenieurbüro Lehraufträge an den Hochschulen Konstanz, Bochum und Nürnberg erhalten haben. Durch die so entstandene Synergie zwischen Praxis und Forschung ergeben sich viele Vorteile zum Wohle der R&P Kunden. Von den genannten Professoren sowie einigen Mitarbeitern wurden viel beachtete Fachbücher und Fachartikel verfasst, welche in der Praxis des konstruktiven Ingenieurbaus Aufmerksamkeit gefunden haben.
Des Weiteren ist die R&P RUFFERT Ingenieurgesellschaft mbH in folgenden Fachverbänden und Kammern als Mitglied vertreten:

  • Ingenieurkammer Bayern
  • Ingenieurkammer Hessen
  • Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz
  • Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt
  • Ingenieurkammer Sachsen
  • Ingenieurkammer-Bau NRW
  • Ingenieurkammer-Bau Baden-Württemberg
  • Ingenieurkammer Thüringen
  • Union Beratender Ingenieure e. V. München (UBI)
  • Bundesvereinigung der Prüfingenieure für Bautechnik e.V. (VPI)
  • Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger e.V. (BVS)
  • Bund Deutscher Baumeister (BDB)
  • Union Beratender Ingenieure (UBI)
  • Vereinigung der Straßen- und Verkehrsingenieure (VSVI)

 

Seit mehr als 40 Jahren steht die R&P RUFFERT Ingenieurgesellschaft mbH für Ingenieurkompetenz im Interesse der Kunden. Hohe Qualifikation, Erfahrung, permanente Weiterentwicklung des Ingenieurwissens und unabhängige Beratung sind die Grundlage der langjährigen Ingenieurtätigkeit. Effizientes, internes Management garantiert professionelle, wirtschaftliche und termingerechte Bearbeitung der Projekte. Die Gesellschafter und Geschäftsführer sind besonders stolz auf das langjährige, engagierte und kontinuierlich wachsende Team. Dieses Team von 120 motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Basis des Erfolges.
Auch bildet die R&P RUFFERT Ingenieurgesellschaft mbH junge Menschen zum Bauzeichner aus. Seit der Bürogründung in 1976 wurden mehr als 58 Lehrlinge ausgebildet. Aktuell sind vier Auszubildende beschäftigt, die vom qualifizierten Ausbildungsbetreuer Dipl.-Ing. André Zorrmann betreut werden. Ebenso werden regelmäßig schul- und studienbegleitende Praktika angeboten, die jungen Menschen das Sammeln erster Praxiserfahrungen in den Statik- und Konstruktionsabteilungen ermöglichen.
Engagement über betriebliche Grenzen hinaus – die R&P RUFFERT Ingenieurgesellschaft mbH unterstützt eine Vielzahl gemeinnütziger Institutionen und leistet so einen kleinen Beitrag in der Region, wie z.B.:

  • Dehrner Krebsnothilfe e.V.
  • Hospizgruppe Diez e.V.
  • Weißer Ring e.V.
  • Lebenshilfe Limburg e.V.
  • Palliativstation St. Vincenz Krankenhaus Limburg
  • Kinderhospiz Bärenherz Wiesbaden
  • Gemeinnütziges Hospizium Wiesbaden GmbH (Hospiz Hadamar)
  • Hospizgruppe Diez
  • Gabriel Stiftung
  • Lions-Club Diez e.V.
  • Stiftung Sporthilfe Hessen
  • Deutsche Stammzellenspenderdatei

 

Für die Zukunft ist das Unternehmen bestens gerüstet. Hochqualifizierte, motivierte Ingenieure stehen unseren Kunden bei der Bearbeitung der Großprojekte zur Seite. Durch unsere Bürostandorte in den Ballungszentren der Republik sowie in der Mitte Europas sind wir dort wo gebaut wird. In den kommenden Jahren werden in Deutschland Wohnungsbauten, Infrastrukturprojekte (Brücken, Straßen, Tiefbauwerke etc.) sowie vor allem die Betoninstandsetzung die beherrschenden Themen im Bauwesen sein. Auch das energetische Bauen sowie die Revitalisierung alter Bausubstanz rücken immer mehr in den Vordergrund. Für all diese Zukunftsanforderungen ist R&P bestens vorbereitet. Wir, als konstruktive Ingenieure, wollen Zukunft gestalten – gemeinsam. stetig. aufwärts.

 

R&P RUFFERT Ingenieurgesellschaft mbH




Muss neuer Wohnraum teuer sein? – alternative Wege durch innovatives Bauen

16_06_30 VhU-Bauforum, Ulrich Caspar, Rhomas M. Reimann, Anna Bleser, Rainer von Borstel_VhU
v.l. Ulrich Caspar, MdL, CDU, Dr. h.c. Thomas M. Reimann, CEO ALEA AG, Anna Bleser, Referentin VhU-Bauausschuß, Rainer von Borstel, Hauptgeschäftsführer VbU

 

Thomas M. Reimann, Vorstandsvorsitzender der ALEA AG mit Niederlassung in Bad Vilbel, stellvertretender Vorsitzender des VhU-Bauausschusses und Mitglied im Vorstand des BDB Frankfurt-Rhein-Main hat heute zum Thema „Kostengünstiger Wohnraum durch serielles Bauen“ beim 1. VhU-Bauforum in Frankfurt am Main referiert. Nach seinem Vortrag mit dem Titel „Muss neuer Wohnraum teuer sein – alternative Wege durch innovatives Bauen“, sagte er: „Durch eine Absenkung von Baustandards können serielle Bauweisen deutlich vergünstigt werden. Konkrete Ansatzpunkte wären die Begrenzung des Schallschutzes auf die Mindestanforderungen, eine Flexibilisierung der Stellplatzordnung durch die Kommunen, der Verzicht auf Fassaden- und Dachbegrünung oder eine temporäre Aussetzung von Anforderungen an die Barrierefreiheit, vor allem dann, wenn durch intelligente Systembauweise Nachrüstungen möglich sind!“

 

Dem Vortrag schloss sich eine Diskussion mit Elke Barth, MdL, SPD-Fraktion, Ulrich Caspar, MdL, wohnungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, Bettina Stark-Watzinger, Generalsekretärin des FDP Landesverbandes und Thomas Platte, Direktor Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen an.

 

Reimann nutzte die Gelegenheit, um auf die seiner Meinung nach überzogene Verschärfung der EnEV ab 01.01.2016 hinzuweisen, die Bauen teurer und zugleich auch unwirtschaftlicher macht. Die EnEV, die ab 01.01.2014 galt, war seiner Auffassung nach völlig ausreichend. „Es macht keinen Sinn Verordnungen zu erfüllen, die mehr Energie verbrauchen, als man letztendlich einsparen kann.“ Die Landespolitiker forderte er auf, den Weg zurück zur ab 01.01.2014 geltenden EnEV zu unterstützen.

 

VhU