Jetzt anmelden – Jahresauftaktveranstaltung der hessisch-thüringer Bauwirtschaft 2018
Am 25. Januar 2018 findet bereits zum vierten mal die Jahresauftaktveranstaltung der hessisch-thüringer Bauwirtschaft in Frankfurt statt. BDB-HESSENFRANKFURT ist Mitveranstalter der Veranstaltung. Das einleitende Impulsreferat zur wohnungspolitischen Diskussion wird von Dipl.-Ing. Architekt BDB Tobias Rösinger gehalten:
Entwicklung von Standards im Wohnungsbau
Dipl-Ing. Architekt BDB Tobias Rösinger,
Geschäftsführender Gesellschafter Wentz&Co. GmbH,
Bund Deutscher Baumeister Architekten und Ingenieure Frankfurt Rhein Main e.V.
Darauf aufbauend diskutieren Vertreter der Fraktionen im hessischen Landtag zur Wohnungsbaufrage:
Weiter so oder Kurswechsel – Wohin steuert die Wohnungsbaupolitik?
Elke Barth MdL, mittelstandspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag
Ulrich Caspar MdL, wohnungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag
Hildegard Förster-Heldmann MdL, wohnungspolitische Sprecherin der Bündnis 90/Die Grünen-Fraktion im Hessichen Landtag
Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn MdL, haushaltspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag
Hermann Schaus MdL, wohnungspolitischer Sprecher der Die Linke-Fraktion im Hessischen Landtag
Die Diskussionsrunde wird moderiert von Werner Schlierike (Hessischer Rundfunk).
Wir erwarten eine spannende Diskussion zur Wohnungsbaufrage im Wahljahr 2018 in Hessen.
Hessischer Unternehmertag (HUT) der VhU: HESSEN-CHAMPIONS 2017 ausgezeichnet
Innovations- und Wachstumspreis des Landes Hessen zum 17. Mal verliehen – Auszeichnung in den Kategorien Weltmarktführer, Jobmotor und Innovation – Verleihung auf dem Hessischen Unternehmertag
Auf dem 26. Hessischen Unternehmertag der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) wurden heute im Wiesbadener Kurhaus die „Hessen-Champions 2017“ ausgezeichnet. Zehn Bewerber hatten es 2017 ins Finale von Hessens angesehenstem Unternehmenswettbewerb geschafft, drei von ihnen erhielten Auszeichnungen in den Kategorien Weltmarktführer, Jobmotor und Innnovation. „Hessen ist ein Land der unternehmerischen Champions und Gründerland Nummer 1 in Deutschland. Mit den Hessen Champions möchten wir besonders kleinen und mittleren Unternehmen eine Plattform bieten, ihre wirtschaftliche Erfolgsgeschichte zu präsentieren“, sagte der Hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. Die Jury hatte die Finalisten aus 65 Kandidaten ausgewählt. „Die Leistungen innovativer Unternehmen prägen die Entwicklung unseres Landes und machen Hessen zu einer Top-Adresse zum Leben und Arbeiten“, sagte der Minister.
VhU-Präsident Wolf Matthias Mang erklärte: „Unsere Vorzeigeunternehmer 2017 sind agile Unternehmer. Agile Unternehmer trainieren ihre Veränderungsbereitschaft ständig. Sie kombinieren das gewohnte auf Effizienz gerichtete hierarchische Erfolgsmodell mit einem zweiten, das Innovation beschleunigt. Mit dieser Zweigleisigkeit schöpfen sie die Weisheit von unten ab. Weil das Unten oft ein Vorne ist: näher am Kunden, näher an den Problemen, deshalb auch näher an den Lösungen.
So werden aus Innovatoren erst Jobmotoren und dann Weltmarktführer.“ Jürgen Zabel, Geschäftsführer der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Hessen (MBG H) sieht „mittelständische Unternehmen als die treibende Kraft der deutschen Wirtschaft. Insbesondere durch ihre Entwicklungen und Innovationen prägen sie die wesentliche Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes. Der Wettbewerb Hessen Champions zeigt einmal mehr, wie hessische Unternehmen durch ihre herausragende Innovationskraft und internationale Wettbewerbsfähigkeit die Beschäftigung sichern sowie immer wieder neue Arbeitsplätze in Hessen schaffen.“
Familienbetrieb auf Erfolgskurs
Gewinner in der Kategorie Jobmotor ist die Lampenwelt GmbH aus dem osthessischen Schlitz. Das Unternehmen hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2004 zu Europas erfolgreichstem Online-Fachmarkt für Lampen und Leuchten entwickelt. Die Gründer und Brüder Thomas und Andreas Rebmann führen heute ein international aufgestelltes Unternehmen. „Ich freue mich besonders, dass wir in der Kategorie Jobmotor einen Familienbetrieb auszeichnen konnten“, erklärte VhU-Präsident Mang. „300 Mitarbeiter und 75 neu geschaffene Arbeitsplätze machen Lampenwelt zu einem attraktiven Arbeitgeber in einer strukturschwachen Region.“
Erstklassige Finalisten
Aus 65 beeindruckenden Bewerbungen einzelne Gewinner zu wählen war eine schwierige Aufgabe, so die Mitglieder der Jury einstimmig. „Alle Teilnehmer und insbesondere die zehn Finalisten sind Gewinner. Schließlich konnten sie sich in einem Feld von hervorragenden Kandidaten behaupten“, äußerte sich Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der Hessen Trade & Invest GmbH, für die Jury.
Finalist in der Kategorie Innovation
Schreinerei Torsten Kiefer einzigArt Möbelmanufaktur, Hünfeld
Die Schreinerei Kiefer wurde im Jahre 2000 gegründet. Der Schwerpunkt liegt im Innenausbau auf Bodenverlegung und Parkettaufarbeitung, Zimmertürmontage, Trockenbau und Herstellung von Einbaumöbeln. Bei der Montage von Zimmertüren wurde die Basis gelegt für die Entwicklung des TK-Rahmens. Der Rahmen wurde entwickelt, um die Arbeiten von verschiedenen Handwerkern aufeinander abzustimmen und so die Qualität beim Hausbau zu steigern. Hierfür entstand der Rahmen mit festen Bezugspunkten, der bereits in der Rohbauphase zum Einsatz kommt und somit für präzise Anschlüsse aller angrenzenden Gewerke (von Fliesenleger über Trockenbauer, Estrichleger und Putzer) sorgt.
Auftakt zu Hessen-Champions 2018
Mit der Preisverleihung startete gleichzeitig der Wettbewerb „Hessen-Champions 2018“. Gemeinsam mit der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft mbH (MBG H) werden wieder hessische Firmen gesucht, die in ihrer Branche weltweit führend sind, gemessen an ihrer Größe überdurchschnittlich viele Arbeitsplätze in Hessen schaffen oder mit innovativen Produkten und Ideen aufwarten. Mit der Organisation des Wettbewerbs ist die Hessen Trade & Invest GmbH beauftragt.
KONTAKT
Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung (HMWEVL)
Wolfgang Harms, 0611 815 2021,
wolfgang.harms@wirtschaft.hessen.de
www.wirtschaft.hessen.de
Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU)
Dr. Ulrich Kirsch, 069 95808 150,
ukirsch@vhu.de
www.vhu.de
Vom 17.-19. Oktober hat das Bauschäden-Forum in Rottach-Egern am Tegernsee stattgefunden. Die BAUMEISTER AKADEMIE hat das Bauschäden-Forum in diesem Jahr das erste mal angeboten.
Unter der fachlichen Leitung von Dipl.-Ing. Architekt Manfred Heinlein wurden aktuelle Themen im Sachverständigenwesen referiert und diskutiert.
Denkprovokation, Erkenntnistraining und Informationsaustausch standen auch dieses Jahr wieder im Mittelpunkt des Bauschäden-Forum. Anhand von aktuellen Bauschäden wurden deren Ursachen analysiert sowie die Vermeidung von Baufehlern bei der Planung und Ausführung diskutiert.
Die Themen des Bauschäden-Forums 2017 waren:
Rückblick und Zusammenfassung WU-Konstruktionen
Dipl.-lng. Manfred Heinlein
Neues Bauvertragsrecht und dessen praktische Auswirkungen
RA Dr. Bastian von Hayn, Kanzlei Sienz Partner München
Berichte aus der Sachverständigenpraxis
Dipl.-lng. Hartwig Bernhardt van Laak und Andreas Geuther
Schutzmaßnahmen in Tiefgaragen
Dr. Klaus Schöppel
DIN 18531- Abdichtung von Dächern, Balkonen, Loggien- kontra Flachdachrichtlinie
Dipl.-lng. Gerhard Klingelhöfer
Abdichtung in öffentlichen und gewerblichen Räumen: ein Bericht aus der Praxis
Dipl.-lng.(FH) Mario Sommer
Radon und neues Strahlungsschutzgesetz
Dipl.-lng.(BA) Karin Leicht
Mikrobielle Korrosion
Dr. Gonstanze Messai
Verlegung großformatiger Fliesen machbar?
Dipl.-lng.(FH) Werner Scholz und Dr. Unger
WUFI-Berechnung und seine Grenzen am Beispieleines Großschadens
Dipl.lng.(FH) lngo Kern
Die Besonderheit des Bauschäden-Forum ist der Fachliche Dialog an einem Ort mit landschaftlich reizvollem Ambiente. Die Pausen zwischen den Forumszeiten lassen sich nutzen, den Aufenthalt in Rottach-Egern zu einer eindrucksvollen Bildungsreise werden zu lassen.
Organisiert wird das Bauschäden-Forum durch die SAX Gesellschaft für Softwareentwicklung mbH. Die Organisationsleitung liegt bei Gundula Engel, die das Bauschäden-Forum seit vielen Jahren betreut und allen Forumteilnehmern als stets freundlicher Ansprechpartner zu Verfügung steht.
BAUSCHÄDEN-FORUM 1.Tag
BAUSCHÄDEN-FORUM 2.Tag
BAUSCHÄDEN-FORUM 3.Tag
BAUMEISTER AKADEMIE
Feuer und Rauch 2017 – BDB-HESSENFRANKFURT am gemeinsamen Stand mit Endreß
Mit einem gemeinsamen Stand war der BDB Frankfurt Rhein Main e.V. mit dem Initiator, der Endreß Ingenieurgesellschaft mbH, auf der diesjährigen siebten „Feuer und Rauch – Das Original“ vertreten. In einen besonderen Rahmen hat das Familienunternehmen anlässlich seines 25-Jährigen Bestehens seinen Besuchern wieder eine abwechslungsreiche und informative Veranstaltung geboten.
Spannende Realbrandversuche in Verbindung mit interessanten Vorträgen und begleitet von einer Fachmesse namhafter Hersteller von Brandschutzsystemen haben den Brandschutz für den Besucher erlebbar gemacht.
Sandra Krohn
China kommt zu ALEA AG auf Baustelle in Offenbach
Inzwischen regelmäßig arbeitet das Hessische Bauunternehmen ALEA Hoch- und Industriebau AG mit Herrn Zhe Dong, dem Projekt Koordinator der DCAA Deutsch-Chinesische Gesellschaft für Austausch und Ausbildung im Rahmen von Know-how-Transfer zusammen.
Am 16. Oktober war auf Initiative von Herrn Zhe Dong und Dr. h.c. Thomas M. Reimann, erneut eine Delegation der Kommission für Wirtschaft und Informationstechnologie der Provinz Hunan auf einer Großbaustelle in Offenbach am Main zu Gast, diesmal auch im Namen des BDB Frankfurt Rhein-Main e.V., der als bekannte Organisation für Architekten und Ingenieure im Vorfeld durch DCAA angefragt war. Die 16 Teilnehmer der Delegation bestanden überwiegend aus Direktoren und Ingenieuren der örtlichen Organisationen auf dem Gebiet der Bau und Wandmaterialien.
Reimann, CEO der ALEA AG, ist ehrenamtlich im Vorstand des BDB Frankfurt Rhein-Main e.V., sowie im Gesamtvorstand des VbU Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V. aktiv und begleitet als stv. Vorsitzender das Ehrenamt im VhU-Bauausschuss. Im Rahmen beider Ämter erläutert Reimann auch den 16 Gästen aus der Provinz Hunan, wie Organisationen in einem Bundesland Hessen zusammenwirken. Er macht dies gerne am Beispiel von BDB, VbU und VhU deutlich: „Insgesamt vertreten die VhU-Mitgliedsverbände rund 150.000 Unternehmen in Hessen mit rund 1,5 Mio. Beschäftigten. Mit dem Bauausschuss in der VhU hat sich Gremium gebildet, das wichtige Impulse für die Bau- und Immobilienpolitik geben kann. Der BDB Frankfurt Rhein-Main fördert den Gedanken des Bauteams, das heißt: ein gezieltes und verantwortungsbewusstes Zusammenwirken von Architekten, Bauingenieuren und Unternehmern bei der Planung, Vorbereitung und Ausführung von Bauvorhaben, um die Qualität des Bauens in allen Bereichen zu erhalten und zu steigern.“
Die Firma ALEA Hoch- und Industriebau AG genießt als familiengeführtes Unternehmen mit langer Tradition (gegründet 1899 als K.L.Schmidt, derzeit geführt in 4. Generation) ein hohes Ansehen. In der Ballungsregion Frankfurt Rhein-Main zählt es zu einem der wenigen mittelständischen Familienunternehmen, die noch als Rohbauunternehmen im Bauhauptgewerbe tätig sind. Standorte des Unternehmens sind Frankfurt am Main (Hauptsitz) und Bad Vilbel (Niederlassung). Neben einer Vielzahl privater Investoren der Wohnungswirtschaft, bedient das Unternehmen auch so namhafte Kunden wie BMW, die Deutsche Bank, die Deutsche Lufthansa AG, Emirates, Fraport AG, Hassia Mineralbrunnen oder auch den Hessischen Rundfunk, um nur eine Auswahl zu benennen.
Das Thema dieser Delegation lautete “Innovation und Entwicklung auf dem Gebiet von neuen Wandmaterialien”. Deutschland ist für seine Bautechnik und hohe Bauqualität bekannt, weshalb die Gäste hier nach Kontakt und Informationen suchten.
Die Gäste haben sich mit dem Polier Hans Trumpp und dem Bauleiter Christof Zimnol über folgenden Themen rege ausgetauscht:
– die Firma ALEA AG und ihre Produkte und Leistungen
– Historie, Gegenwart und Zukunft eines Familienunternehmens
– Bauen in Hessen
– aktuelle Wandkonstruktionen und Wandmaterialien in Deutschland
– Qualitätsprüfung am Beispiel einer Großbaustelle
– Wandelemente für modulares Bauen
– Zusammenarbeit von Organisationen in Hessen
Ein Deutsch-Chinesischer Dolmetscher hat die Delegation begleitet.
Dr. h.c. Thomas M. Reimann, ALEA AG
ANSICHTSSACHE – frankfurt rhein main
Baumeister, Frankfurt
Benjamin, Zeitlofs
Mit einem Bild soll ein Bauwerk, ein Raum, eine Ansicht vermittelt werden.
So entsteht aus den individuellen Einzelansichten ein Bild von
Frankfurt Rhein Main
Benjamin
6 Jahre,
Nachwuchs-Baumeister,
lebt in Zeitlofs,
baustellenbegeistert in Frankfurt
FARBE – Fachveranstaltung für Architekten und Innenarchitekten
FARBE
Fachveranstaltung für Architekten und Innenarchitekten
Kaum etwas bestimmt unseren Blick auf die Welt so stark wie Farbe. Sie dient der Information, der Kommunikation; sie beeinflusst Aussage, Wirkung, Akzeptanz von Gegenständen und Räumen. Allgemeine Sehgewohnheiten und subjektive Kriterien spielen bei der Empfindung und Bewertung von Farbe eine entscheidende Rolle. Was bedeutet dies für den Umgang mit Farbe als Gestaltungselement? Wie kann man das Medium Farbe gezielt einsetzen, was ist dabei zu berücksichtigen?
Materialplattform von md und raumPROBE.
Die Medienmarke md INTERIOR DESIGN ARCHITECTURE steht für eine internationale Plattform anspruchsvoller Objekteinrichtung und hervorragenden Designs. Das Unternehmen raumPROBE steht für hohe Expertise hinsichtlich sämtlicher in den architektonischen Disziplinen verwendbarer Materialien.
Die Fachveranstaltung soll Architekten, Innenarchitekten und Fachhändler unter Einbindung des Know-hows unterschiedlicher Partner und hochkarätiger Referenten für diese Thematik sensibilisieren und im Veranstaltungsrahmen Lösungspotenziale anbieten.
Freuen Sie sich auf spannende und fachlich hochkarätige Vorträge, informative Gespräche und interessante Firmen.
Die Veranstaltung wird von der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen mit 3 Fortbildungspunkten anerkannt.
md INTERIOR | DESIGN | ARCHITECTURE
ES GIBT EIN LEBEN OHNE STUDIUM
Bernd Ehinger, Präsident der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main (links), Dr. Christof Riess, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main (zweiter v.r.), Dipl.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann, 1.Vorsitzender BDB Frankfurt Rhein Main e.V. (rechts), Dr. h.c. Thomas M. Reimann, Vorstand für Unternehmer BDB Frankfurt Rhein Main e.V. (zweiter v.l.)
Mittlerweile ist bei der Politik angekommen: Wir haben zu viele Studenten. Wir brauchen mehr Menschen die ein Handwerk lernen wollen. Der Bedarf ist groß und es gibt im Handwerk Erfolgsgeschichten.
„50 % der Studenten verlassen Ihren Studiengang in den ersten zwei Semestern. Prof. Dr. Birgitta Wolff, Präsidentin der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main sagt, rund 20% der Studenten in den höheren Semestern gehören nicht an die Universität. Auf diese Entwicklung müssen wir reagieren.“ sagt Bernd Ehinger, Präsident der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main im Gespräch mit dem BDB-Frankfurt Rhein Main e.V.
Die Einstellung, das Studium sei der beste Weg zu einem sicheren und guten Einkommen, ist tief in den Elternhäusern verankert. Die Akademisierung der Berufsausbildung ist die Folge.
„Wir hören häufig davon, dass Kinder nach der vierten Klasse – auch gegen den Rat der Lehrer – auf das Gymnasium geschickt werden. Mit Druck und viel Nachhilfe wird das Abitur geschafft. Und dann soll das Studium folgen“, sagt Dr. Christof Riess, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main. „Eltern und Verwandtschaft wollen für die Kinder immer nur das Beste. Aber das ist in solchen Fällen oftmals gerade nicht das Studium, sondern eher eine Duale Ausbildung – zum Beispiel in einem der 130 Berufe im Handwerk.“
Die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main bietet einmal pro Woche an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Sprechstunden an, um Studien-Neuorientierer über die vielfältigen Karrieremöglichkeiten im Handwerk zu informieren. Das wird gut angenommen, denn mittlerweile haben sich 50 Personen für eine Duale Ausbildung statt Studium entschieden.
„Meine beiden Enkel haben direkt nach der Schule eine Handwerksausbildung gemacht. Das hat sie positiv geprägt.“ sagt Ehinger. „Das solide Fundament einer Berufsausbildung schätzen viele Firmen. Es kann jungen Menschen erste Bestätigung und positive Berufserfahrungen geben. Und ein Studium ist über verschiedene Wege ja dann immer noch möglich.“
„Architekten und Ingenieure haben erkannt, dass der Fachkräftemangel auch tiefgreifende Auswirkungen auf die eigene Arbeit hat,“ sagt Dipl.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann (1.Vorsitzender des BDB-Frankfurt Rhein Main e.V.). „Wir müssen einfacher planen und besser überwachen, weil oft das Fachwissen der Arbeitskräfte vor Ort nicht mehr so vorhanden ist, wie das früher mal war.“
BDB und der Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen (VbUH) haben deshalb eine Initiative gegen Fachkräftemangel und für die Ausbildung in Bauberufen gestartet.
„Wir brauchen die Praktiker in unseren Betrieben.“ sagt Dr. h.c. Thomas M. Reimann, CEO der ALEA Hoch- und Industriebau AG und Vorstand für Unternehmer im BDB-Frankfurt Rhein Main e.V.. „Nicht selten verdient ein guter Polier mehr als ein Akademiker. Gute Fachkräfte, die Baustellen leiten können, sind das Wichtigste für jede Baufirma.“
„Es ist wichtig, jedes Engagement zu unterstützen, das hilft in der Gesellschaft aufzuklären, dass die handwerklichen Ausbildungsberufe hervorragende Karrierevoraussetzungen sind“, so Ehinger. Der Präsident der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main sagt Ostermann und Reimann seine Unterstützung für die großartige Initiative von BDB und Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen zu.
BDB-HessenFrankfurt
Bücher
Wohnraum für alle?!
von Barbara Schönig, Justin Kadi, Sebastian Schipper
358 Seiten, Format 14,8 x 22,5 cm,
kartoniert,
29,99 EUR
transcript Verlag, Bielefeld
ISBN: 978-3-8376-3729-8
Seit Jahren steigen Mieten und Wohnungspreise – vor allem in wachsenden Städten und Regionen Deutschlands. Günstiger Wohnraum wird zunehmend knapp und gerade untere und mittlere Einkommensgruppen sind von hohen Wohnkosten belastet.
Der Band bringt gestalterische, gesellschaftliche und politische Lösungsansätze in einen Dialog. Die Beiträge erkunden die Gründe für die Wiederkehr der Wohnungsfrage und stellen Strategien vor, mit denen bezahlbarer Wohnraum für alle geschaffen werden kann. Akteure aus Wissenschaft, Praxis, Politik und sozialen Bewegungen finden hier aktuelle Perspektiven auf ein drängendes urbanes Problem.
Autoreninfo:
Barbara Schönig (Prof. Dr.-Ing.) ist Professorin für Stadtplanung an der Bauhaus-Universität Weimar und Direktorin des Instituts für Europäische Urbanistik. Einen Schwerpunkt ihrer Forschung stellt die soziale Wohnraumversorgung dar. Justin Kadi (PhD) forscht und lehrt am Institut für Europäische Urbanistik an der Bauhaus-Universität Weimar im Bereich kritische Stadtforschung, insbesondere zu den Themen Gentrification, Wohnungspolitik und städtische soziale Ungleichheit. Sebastian Schipper (Dr. phil.) forscht und lehrt am Institut für Humangeographie der Goethe-Universität Frankfurt am Main zu Fragen der Stadtpolitik, der politischen Ökonomie des Wohnens und städtischen sozialen Bewegungen. Seit April 2017 vertritt er die Gastprofessur Sozialgeographie und Stadtforschung an der Freien Universität Berlin.
transcript Verlag
Wohnraum dem Markst entziehen?
von Sebastian Schipper
160 Seiten, Format 14,7 x 21,0 cm,
kartoniert
29,99 EUR
Springer Verlag, Wiesbaden
ISBN: 978-3-658-17992-2
Das Buch untersucht die sozialen Proteste gegen die Neoliberalisierung der Wohnraumversorgung, die sich angesichts steigender Mieten und Wohnungspreise in den letzten Jahren vielerorts formiert haben. Am Beispiel von Frankfurt am Main und Tel Aviv-Jaffa untersucht Sebastian Schipper vergleichend, inwiefern solche Widerständigkeiten eine signifikante Abweichung von Prozessen der Vermarktlichung und Privatisierung anstoßen können. Gelingt es städtischen sozialen Bewegungen, darauf hinzuwirken, dass die Versorgung mit Wohnraum der Marktlogik entzogen und aus Kreisläufen der Kapitalverwertung herausgenommen wird? Zeichnen sich in den gesellschaftlichen Auseinandersetzungen Konturen eines entstehenden postneoliberalen Regimes der Dekommodifizierung des Wohnens ab? Im Sinne einer aktivistischen Stadtforschung wird herausgearbeitet, welche politischen Alternativen zur Realisierung bezahlbaren Wohnraums in den sozialen Kämpfen zum Vorschein kommen, und strategisch nach ihrer Durchsetzbarkeit gefragt.
Springer Verlag
ANSICHTSSACHE – frankfurt rhein main
Gerippt 1, Frankfurt
Oliver Carlos Tüchsen, Frankfurt
Mit einem Bild soll ein Bauwerk, ein Raum, eine Ansicht vermittelt werden.
So entsteht aus den individuellen Einzelansichten ein Bild von
Frankfurt Rhein Main
Oliver Carlos Tüchsen
Oliver Tüchsen (*1971 Porto, Portugal) lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Nach zwei abgeschlossenen Ausbildungen, Textilveredler und Landschaftsgärtner, absolvierte er sein Kunststudium (Interdisziplinäre, künstlerische Arbeit) bei Herrmann Nitsch, an der Städelschule, Frankfurt am Main. Seine Arbeiten waren u. Anderem 2001 zu sehen in techn. Uni Taskisla Istanbul, Türkei „WASISTAS“ (organisiert von Ayshe Erkmen); 2003 Städelmuseum; 2005 Presse und Informationsamt, Frankfurt; 2006 Doppelzimmer in Giessen; 2007 im 1822 Forum Frankfurt; 2008 Kunstverein Familie Montez; Evangelische Stadtakademie, Frankfurt.Main; 2011 Galerie Hanf Weihnacht; 2012 Weißfrauenkirche „Lichtfasssäulen“, Frankfurt; 2013 Heussenstammgalerie Frankfurt; 2014 Plattform“SaRai“; 2015 „Am Rande der Zeichnung“ Gießen Kunstverein; „Herrenloser Raum“ Galerie Hanf Weihnacht, Frankfurt; 2016 „Tentacles Paradise“ Eulenhorst, Frankfurt, „Buddha“Karben; „ZeichnenEnde“,B.K.I., Frankfurt
Linien und Farbflächen verdichten sich zu Architekturphantasien, Aus Zeichnungen werden Objekte und umgekehrt. Bleistiftskizzen und Computerprints sind Vorschläge für den öffentlichen Raum. Riesengroße Zeichnungen wechseln sich mit kleineren Arbeiten ab.
Oliver Tüchsens Malereien befinden sich im „Kriegszustand“ Konzeptuelle, geistige Arbeit ringt mit emotionalen Entscheidungen auf dem „Schlachtfeld“ der Leinwand, um die Vorherrschaft. Manchmal einigen sich beide Seiten jedoch und eine kurze Phase des „Waffenstillstandes“ in Form eines fertigen Bildes , entsteht.