Grußwort des hessischen Kultusministers Prof. Dr. R. Alexander Lorz zur INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Bauwirtschaft ist einer der bedeutendsten Wirtschaftszweige in Deutschland. Insbesondere die Schaffung von günstigem Wohnraum sowie die Instandsetzung und der Ausbau der öffentlichen Infrastruktur sind herausfordernde und wichtige Aufgaben, die es in der heutigen Zeit zu meistern gilt.

Einer durch den vermehrten Bau von Wohnungen und Straßen steigenden Nachfrage nach Fachkräften in der Bauwirtschaft stehen offene Ausbildungsplätze in den Bauberufen gegenüber. Somit droht der Fachkräftemangel in der Branche zum limitierenden Faktor in der Bauwirtschaft zu werden.

Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, hat der BDB-HESSENFRANKFURT die „INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT“ ins Leben gerufen, die bereits jetzt die Unterstützung von Industrie- und Handelskammern sowie von Wirtschaftsverbänden genießt. Ziel der Initiative ist es, über den vorhandenen Fachkräftemangel der Branche nicht nur zu sprechen, sondern diesem aktiv entgegenzuwirken. Speziell bei Schülerinnen und Schülern soll Neugierde auf die Karriere- und Entfaltungsmöglichkeiten in den Bauberufen geweckt werden. Damit kommt einer intensiveren Zusammenarbeit mit Schulen und Hochschulen eine wichtige Bedeutung zu.

Die „INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT“ informiert insbesondere mit Erfahrungsberichten, Videos und Baustellenerkundungen darüber wie attraktiv die Berufe der Baubranche sind. Eventuell vorhandene Vorurteile von Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrern können so beseitigt und die Chancen und Perspektiven der vielfältigen Berufe rund um den Bau dargelegt werden. Auf diese Weise wird sicht- und greifbar gemacht, dass die Bauwirtschaft, auch durch die zunehmende Digitalisierung, anspruchsvolle und interessante Aufgaben zu bieten hat, die für Schülerinnen und Schüler sowie für junge `Studienabbrecher` eine gleichwertige Alternative außerhalb der Hochschulausbildung darstellen.

Damit leistet die von vielen engagierten, ehrenamtlich tätigen Unterstützern begleitete „INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT“ einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung des Fachkräftemangels der Branche und damit auch zur Stärkung der gesamten Wirtschaft.

Unser Land, jede Stadt, jede Gemeinde benötigt gut ausgebildete Fachkräfte, denn diese bilden die tragende Säule der deutschen Wirtschaft. Sie sind das ‚Rückgrat‘ des Mittelstandes in unserem Land und sorgen für Wachstum und Wohlstand.

Mit herzlichen Grüßen

Prof. Dr. R. Alexander Lorz

Hessischer Kultusminister

Grußwort als .pdf-Datei

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Akademisierung wird zum Problem – INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT

Wir haben 330 Ausbildungsberufe. Viele Ausbildungsstellen bleiben unbesetzt. Schuld daran ist die zunehmende Akademisierung, sagt Elke Ehlen, Leiterin des Geschäftsbereiches Aus- und Weiterbildung der IHK Gießen-Friedberg.

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Privat statt Staat?! Wieviel Regulierung verträgt der Wohnungsmarkt?


Überregulierung behindert Wohnungsbau für Fachkräfte – mehr Wohnbauland und weniger Investitionshindernisse nötig

Die anhaltende Wachstumsdynamik der Stadt Frankfurt am Main und der Region sorgt seit Jahren für einen hohen Druck auf dem Wohnungsmarkt mit zum Teil deutlichen Preissteigerungen – und eine Trendwende ist derzeit nicht in Sicht.

Der Impulsvortrag von Architekt BDB Tobias Rösinger, Vorstandsmitglied im BDB-HESSENFRANKFURT, war Einstieg in die Podiumsdiskussion zum Thema ‚Privat statt Staat?! Wie viel Regulierung verträgt der Wohnungsmarkt?‘ an der IHK-Frankfurt.

Ulrich Caspar, Präsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main (IHK), zählt auf: „Wer heute in Deutschland ein Wohnhaus bauen will, muss mehr als 20.000 Normen beachten – Auflagen der Länder/Kommunen noch nicht eingerechnet. Hinzu kommt eine immer stärkere Regulierung beispielsweise durch die Ausweitung der Mietpreisbremse, Milieuschutz- und Erhaltungssatzungen bis hin zur Debatte über etwaige Enteignungen“.

Jürgen H. Conzelmann, Vorsitzender bei Haus & Grund Frankfurt am Main e.V., forderte für private Eigentümer und Vermieter Investitionsanreize statt Investitionshindernisse.

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(alle Bilder: Martin Joppen)




Junge Menschen haben in der Bauwirtschaft Chancen und Perspektiven – INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT

Wir wollen Eltern, Schüler und Lehrer rechtzeitig darüber informieren, so Thomas M. Reimann, Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit im BDB-HESSENFRANKFURT.

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Information durch Kooperation mit den Schulen – INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT

Es gibt viel Desorientierung und Abbrüche von Ausbildung. Deshalb tut Information not, weiß Erich Schleßmann, Koordinator der INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT.

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Ich kann jungen Leuten die Ausbildung empfehlen – INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT

Weil es ein interessanter Beruf ist und sie sich in dem Beruf weiter entwickeln können und den Beruf das ganze Leben ausüben können.

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IMMOTALK am Golfplatz – Thomas M. Reimann

Thomas M. Reimann, CEO ALEA AG begrüßt am Golfplatz in Bad Vilbel die Teilnehmer zum IMMOTALK:

„Die Politik diskutiert über mögliche Enteignungen, Mietpreisbremse oder Mietobergrenzen. Sie riskiert mit diesen Diskussionen eine Spaltung der Gesellschaft. Wir setzen uns im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe mit einer sinnhaften Stadtentwicklung auseinander und lassen Experten zu Wort kommen. Wir geben die Antworten zu bezahlbarem Wohnraum, zu neuen Wohnformen und einer nachhaltigen Mobilität in Metropolregionen. Wir setzen uns mit der Frage auseinander, wie die gesellschaftliche Entwicklung den Lebensraum zukünftig verändern wird.“

 

Nächster IMMOTALK am Golfplatz:   17. Oktober 2019

 

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Die Metropolregionen in Deutschland stehen vor einer der größten wohnwirtschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Während Berlin und München in die Fläche wachsen, müssen Ballungsregionen wie Frankfurt Rhein-Main neue Wege finden.

Architekten, Bauträger, Ingenieure und Projektentwickler stehen vor neuen Herausforderungen. Aus der Vergangenheit lernen und nachhaltig für die Zukunft planen.

IMMOTALK am Golfplatz ist eine neu ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe, bei der in lockerer Get-together-Atmosphäre Themen rund um Immobilien, Bauen und Finanzierung vorgestellt, erörtert und diskutiert werden. Die Initiatoren sind allesamt ausgewiesene Experten in der Wohnungswirtschaft. Mit neuen Ideen will man in Metropolregionen Impulse geben, um den ständig wachsenden Anforderungen gerecht zu werden.

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INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT erfährt große Unterstützung durch Gewerkschaft, Kammern und Verbände

Ein Termin mit großem Engagement und durch Freude getragen für die Zukunft junger Menschen

Nach Ulrich Caspar, Präsident IHK Frankfurt am Main und Dirk Pollert, Hauptgeschäftsführer von der VhU Vereinigung hessischer Unternehmerverbände e.V., besuchten am 13.08.2019 Elke Ehlen, Geschäftsführerin Aus- und Weiterbildung IHK Gießen-Friedberg, Hans-Joachim Rosenbaum, Chef der IG BAU in Hessen und Rainer von Borstel, Hauptgeschäftsführer des Verbandes baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V. Baustellen in Bad Vilbel und Bad Homburg, um sich über die INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT des BDB-HESSENFRANKFURT zu informieren.

Mit der Kamera wurde die Delegation begleitet von Oliver Lapp (100 Places) und für das Mittelhessische Druck- und Verlagshaus war Alexander Gottschalk dabei.

Im Beisein von Erich Schleßmann, Chefkoordinator der Initiative, fanden die Gäste lobende Worte und sicherten der Maßnahme ihre Unterstützung zu. Fast 5 Stunden tauschte man Informationen mit Mitarbeitern von Bauunternehmen aus, um aus erster Hand zu erfahren, was die Beweggründe der Berufswahl waren und ob der Beruf die Erwartungen erfüllt hat. Poliere mit jahrzehntelanger Erfahrung haben aus ihrem Berufsalltag berichtet, Jungbauleiter über ihre Entscheidung der Berufswahl gesprochen und Praktikanten haben sich über die Planung ihrer Zukunft ausgelassen. Das Fazit war überraschend klar: Bau ist attraktiv, hat eine Zukunft und ist abwechslungsreich.

Ermöglicht wurde diese Initiative durch großzügige finanzielle Unterstützung des Frankfurter Familienunternehmers und BDB-Vorstand Thomas M. Reimann, der mit der ALEA Hoch- und Industriebau AG und der HGW Hessische Gas-, Wasser- und Rohrleitungsbau GmbH in Frankfurt am Main und mit einer Niederlassung in Bad Vilbel gleich zwei Ausbildungsbetriebe führt. „Es ist für mich unerträglich, über Fachkräftemangel nur zu sprechen. Es macht keinen Sinn, ihn lediglich festzustellen, man muss Chancen und Perspektiven aufzeigen, um die Attraktivität unserer Branche herauszustellen. Wir müssen gemeinsam und rechtzeitig in den Schulen die Initiative ergreifen und informieren. Lassen wir die Menschen sprechen, die erfolgreich ihre Ausbildung im Baugewerbe abgeschlossen haben. Wir fassen diese Kampagne in bewegten Bildern zusammen, schaffen Transparenz und lassen die Jugendlichen vor Abschluss der Schule auf die Baustelle kommen.“

„Großartig, was in so kurzer Zeit mit einem beachtlichen zeitlichen Aufwand im Ehrenamt auf die Beine gestellt wurde“, sagt Andreas Ostermann, 1. Vorsitzender des BDB-HESSENFRANKFURT. „Natürlich freue ich mich, mit Thomas Reimann und Erich Schleßmann so zwei engagierte Mitstreiter für diese wichtige Sache gewonnen zu haben. Es ist keineswegs normal und üblich, dass ein zeitlich mehr als ausgelasteter Unternehmer sich für eine gute Ausbildung in der Bauwirtschaft so intensiv einbringt. Da geht mein Dank klar an den Kollegen Reimann, dass er uns diese Basis in seinen Unternehmen ermöglicht hat und sich für die Sache so einsetzt.“

Für Erich Schleßmann war der heutige Tag auch eine besondere Erfahrung. „Ich bin davon überzeugt, dass wir mit dieser Form der Information bei den jungen Menschen an den Schulen großes Interesse wecken. Ich freue mich schon auf den Informationsabend an der Hola am 24.09.2019. Ich habe in den Gesichtern der Mitarbeiter eine große Zufriedenheit gesehen. Sie sind – und das zu recht – stolz, auf das was Sie leisten. Immer wieder neu und an immer wieder anderer Stelle hat der Mitarbeiter eine Herausforderung, die er aufgrund seiner Ausbildung und Erfahrung mit hoher Sachkompetenz löst. Er sieht, was er geleistet hat und das liegt dann oft 50 Jahre im Boden und sorgt für Licht und Wärme oder sorgt für 100 Jahre und mehr für Raum zum Wohnen und arbeiten.“

Thomas M. Reimann
INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT
BDB-HESSENFRANKFURT




Zusammen stehen wir für eine ganzheitliche und moderne Berufsausbildung in allen Bauberufen

v.l.n.r.: Erich Schlessmann (Koordinator Initiative Zukunft Fachkraft BDB-HESSENFRANKFURT), Julia Schöfer (Jugendbildungsreferentin IG BAU), Thomas M. Reimann (Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit im BDB-HESSENFRANKFURT), Hans-Joachim Rosenbaum (Regionalleiter IG BAU), Johannes Schader (Teamleiter Bau IG BAU), Dipl.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann (Vorsitzender BDB-HESSENFRANKFURT)

Der BDB-HESSENFRANKFURT hat die IG BAU Hessen als Paten für die INITITIATIVE FACHKRAFT ZUKUNFT gewonnen. Hans-Joachim Rosenbaum begrüßt die Initiative und möchte sie proaktiv mit seinem Team unterstützen. „Die INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT des BDB-HESSENFRANKFURT ist eine ausgezeichnete Idee und ich freue mich, dass wir als IG BAU Hessen um die Patenschaft angefragt wurden. Wir können nur gemeinsam die Qualität in der Ausbildung auf dem Bau halten und ständig verbessern. Zusammen stehen wir für eine ganzheitliche und moderne Berufsausbildung in allen Bauberufen.“

Der Regionalleiter der IG BAU Hessen Hans-Joachim Rosenbaum und BDB-Vorstand Thomas M. Reimann pflegen einen regen Austausch zu vielen Themen der Bauwirtschaft. Zusammengebracht hat sie der ehemalige IG-Metall-Vorsitzende Jürgen Peters. Vor mehr als einem Jahr gab es in großer Runde erste Gespräche, um jungen Menschen die Attraktivität, sowie die damit verbundenen Chancen und Perspektiven einer Ausbildung in der Bauwirtschaft näher zu bringen. Seinerzeit beschlossen der 1. Vorsitzende des BDB-HESSENFRANKFURT, Andreas Ostermann, der Hauptgeschäftsführer des Verbandes baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V., Rainer von Borstel, Jürgen Peters, Hans-Joachim Rosenbaum und Thomas M. Reimann das Thema nachhaltig aufzugreifen. Mit Erich Schlessmann, dem ehemaligen Schulamtsleiter des Main-Kinzig-Kreises hat man einen hochkompetenten Koordinator gewinnen können, der die INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT gegenüber den Schulen verantwortet. Er umschreibt es mit wenigen Worten: „Ein ambitioniertes Projekt nimmt Fahrt auf und das freut mich ganz persönlich auch für den Verband.“

Bereits unterstützt wird die Initiative durch die IHK Frankfurt am Main mit ihrem neu gewählten Präsidenten Ulrich Caspar und der VhU Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. mit ihrem Hauptgeschäftsführer Dirk Pollert. Weitere Informationen gibt es unter: http://initiative-zukunft-fachkraft.de

BDB-HESSENFRANKFURT




ICH WILL DAS BILD VON UNS ARCHITEKTEN VERBESSERN

In der Frankfurter Allgemeine findet sich am 04.07.2019 ein Artikel zur EuGH Entscheidung hinsichtlich der europarechtlichen Bewertung der HOAI. Der Hamburger Baurechtler Friedrich-Karl Scholtissek begrüßt dort das Urteil und wird folgendermaßen zitiert:

„Es (das Urteil) zwinge Architekten dazu, Kalkulationen anzufertigen, und es rege das unternehmerische Denken dieses Berufsstandes an. Bauherren (…) können damit rechnen, dass Architektenleistungen zumindest vorübergehend billiger werden (…).“

Diese vernichtende Einschätzung unseres Berufsstandes reiht sich leider in persönliche Erlebnisse ein, wie dieses im Rahmen einer beruflichen Verbandsveranstaltung, an der ich kürzlich teilnahm und bei der das Gespräch auf den Vergleich von freien Berufen untereinander kam. Dabei wurde von einem ranghohen Verbandsvertreter mit entschiedener Überzeugung hervorgebracht, dass der Architektenberuf grundsätzlich nicht allzu anspruchsvoll sei und hinsichtlich der Qualität seiner Ausbildung und den Anforderungen im Beruf anderen freien Berufen, wie beispielweise Ärzten, nicht annähernd das Wasser reichen könnte.

Nur zwei Beispiele von vielen, die zeigen wie es um das Ansehen des Architektenstands in der breiten Öffentlichkeit steht, denn….

  • wer weiß schon um die
    Haftungsrisiken von uns Planern aufgrund der Fesseln und Knebeln des
    Werkvertragsrechts sowie jahrzehntelanger Verjährungsfristen von
    Planungsfehlern, die teilweise die von Schwer­verbrechen übertreffen?
  • wem ist bewusst, dass die
    Baubranche mit über 20.000 Vorschriften im Allgemeinen und die Architektur im
    Speziellen mit kaum weniger Vorgaben jede andere Branche hinsichtlich der
    Regulierung um das Vielfache übertreffen? Dabei ist nicht nur die schiere
    Anzahl an Vorschriften unzumutbar, viel schlimmer noch sind die immer häufiger
    auftretenden nicht zu lösenden haftungsrelevanten Widersprüchlich­keiten der
    Vorschriften untereinander.
  • und wer kann sich angesichts
    solcher beruflichen Rahmenbedingungen schon vorstellen, dass das Auskommen von
    selbstständigen Architekten meist nur ein Bruchteil anderer freier Berufe
    beträgt und sich das bundesweite Durchschnittsgehalt eines angestellten
    Architekten auf dem Niveau von Krankenpflegekräften bewegt – und das bei
    Arbeitszeiten, die in den meisten anderen Branchen als unzumutbar gelten
    würden?

Hier gilt es für mich anzusetzen und anzupacken. Das öffentliche Bild von uns Architekten muss geradegerückt werden, damit wir Gehör in Gesellschaft und Politik erlangen. Das wäre der erste Schritt um unsere berufliche Situation umfassend und nachhaltig verbessern zu können. Hierfür möchte ich mich als neu gewähltes Vorstandsmitglied der Hessischen Architektenkammer mit ganzer Kraft in den nächsten Jahren einbringen.

Tobias Rösinger
ARCHITEKT BDB

Vorstandsmitglied BDB-HESSENFRANKFURT e.V.
Referat Baumeister (Projektentwicklung/gewerbliche Architekten)