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Baustoffgewinnung in Hessen ist gelebter Umweltschutz

Zum Änderungsantrag der FDP-Fraktion in der Regionalversammlung Südhessen nimmt der BDB-Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure Hessen Frankfurt wie folgt Stellung:

global denken – regional handeln  

Baustoffgewinnung in Hessen ist gelebter Umweltschutz

Den Bedarf benötigter Baustoffen zu erheben, reicht schon lange nicht mehr aus. Der Materialbedarf an Baustoffen – insbesondere Sand, Kies und Schotter, aber auch Holz – ist lange bekannt. Das fehlende Angebot führt zu hohen Preisen, die neben vielen anderen Faktoren in letzter Konsequenz auch das Wohnen unbezahlbar machen.

Der Vorstoß, hier nicht nur Bedarfsanalyse zu betreiben, sondern vielmehr direkt Abbaukapazitäten zu benennen und Handlungsempfehlungen zur regionalen Rohstoffversorgung aufzuzeigen, ist sehr zu begrüßen.

„Es reicht nicht, nur beim Frühstücksei und den Kartoffeln aus der Wetterau auf regionale Erzeuger zurückzugreifen. Wenn wir es ernst meinen mit dem Umweltschutz und dem Einsparen von CO2, dann müssen wir Rohstoffe auch nah am Verbrauchsort gewinnen – wenn es denn geht,“ so Dipl.-Ing. (FH) BDB Andreas Ostermann, 1. Vorsitzender des BDB-Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure Hessen Frankfurt e.V.

BDB-HESSENFRANKFURT